Angst. Panik. Ein Schrei – dann schrecke ich aus dem Schlaf.
Nacht für Nacht dasselbe und ich weiß nicht, wann es aufhören wird. Meine schlimmsten Ängste, sie werden Realität und treiben mich in den Wahnsinn – und das alles seit diesem Autounfall mitten im Green Darkness. Und seitdem erinnert sich Nathan an mich, obwohl das doch sonst keiner kann. Erst recht nicht er. Sollte es dieses Mal wirklich anders sein?
Sollte es wirklich meine Schuld sein – diese Träume, dieses Lied?
Es ist eine Gabe, hat sie gesagt.
Doch für mich ist es eher ein Fluch.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Steffis_Book_World
aus Laatzen
5/5
26.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein unscheinbares Mädchen trifft auf den beliebten Footballer – klingt nach einem klassischen Setting, doch die Vergangenheit der beiden macht alles anders. Schmerzhaft anders.
✨ Rezension | Das Mädchen, das die Träume webt ✨
Direkt mit den ersten Seiten war ich im Sog der Geschichte. Ein unscheinbares Mädchen trifft auf den beliebten Footballer – klingt nach einem klassischen Setting, doch die Vergangenheit der beiden macht alles anders. Schmerzhaft anders. Denn einer von ihnen kann sich nicht erinnern, während die andere damit leben muss, immer wieder übersehen und vergessen zu werden.
Nach einem Unfall entdeckt das Mädchen eine magische Gabe – und steht dieser völlig hilflos gegenüber. Sie ist besonders. Einmalig. Doch sie weiß nicht, warum sie diese Fähigkeit hat oder woher sie kommt. Schritt für Schritt erfährt man mehr über die Verbindung der beiden Hauptcharaktere und ihr Umfeld. Der Name des Mädchens bleibt lange ein Geheimnis – und genau deshalb spoiler ich ihn hier auch nicht.
Die emotionale Wucht dieser Idee hat mich sofort gepackt. Ich konnte das Buch kaum weglegen, so sehr wollte ich wissen, wie es weitergeht. Die Mischung aus Magie, Erinnerung, Schmerz und Sehnsucht hat mein Herz regelrecht zerrissen.
Was meinen Lesefluss etwas gestört hat, waren sprachliche Stolperfallen: häufige Wiederholungen, Tippfehler oder doppelte Wörter, die wohl beim schnellen Tippen entstanden sind. Man merkt, hier hat wirklich ein Mensch geschrieben – aber das Lektorat hat leider zu oft geschlafen. ✏️
Trotzdem: Die Geschichte war für mich so intensiv, dass all das nicht aufwiegt, wie sehr sie mich berührt hat. Die Emotionen haben über die sprachlichen Mängel gesiegt – und deswegen bekommt das Buch von mir ⭐⭐⭐⭐⭐.
Ein Buch, das zeigt: Nicht Perfektion macht eine Geschichte groß, sondern Herz, Schmerz, Magie – und die Kraft, Gefühle in Worte zu bannen. ✨
Instagram: steffis_book_world
Lins Buchwelt
5/5
02.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Wenn Carolin träume webt
Vorab eine kleine Warnung: Da der Name der Protagonistin erst ein Geheimnis ist, habe ich ihr für die Rezension den Namen Ann gegeben um euch nicht zu spoilern.
Rezension:
Nach dem Unfall, in den sowohl Nathan, als auch Ann verwickelt waren, werden beide von Träumen geplagt, die ihnen keine Ruhe mehr lassen. Doch während Nathan versucht herauszufinden, warum Ann ihm nicht mehr aus dem Kopf geht, reagiert sie verschlossen und abweisend, ohne dass er recht weiß, warum.
Dieses „Warum“ erfährt er in vollem Ausmaß erst später und es war so traurig und bewegend und ist eine meiner liebsten Stellen des Buches.
Carolin verzaubert mit einer wundervollen Geschichte und was mir sehr gut gefallen, mich aber auch wahnsinnig gemacht hat waren die Traumszenen, denn während die Träume der Protagonisten in der Nacht durch kursive Schrift verdeutlicht sind, gibt es tagsüber Träume, bei denen man erst nach und nach merkt, dass das doch nicht echt sein kann, oder doch?
Im Vergleich zu Flügelschatten finde ich, dass man merkt, dass „Das Mädchen“ ihr Debüt ist. Stellenweise war ihre Ausdrucksweise noch etwas schwammiger zumindest hatte ich gerade am Anfang das Gefühl. Vielleicht habe ich mich nur dran gewöhnt, aber ich hatte auch das Gefühl, dass im Laufe der Geschichte besser wurde. Wie dem auch sei, man bemerkt Carolins Leidenschaft fürs Schreiben, nicht zuletzt an der Detailliertheit, mit der sie die Welt schildert und ich hoffe, wir werden noch viel von ihr lesen dürfen.
Fazit:
Ich bin absolut verliebt und kann das Buch jedem ans Herz legen.
Bewertung
4/5
23.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Wie heißt Sie nur?
Vorweg muss ich sagen das mir die Geschichte von Nathan und 'Ihr'(will nicht spoilern) sehr gefallen hat. Was mir allerdings immer wieder ins Auge gesprungen ist sind Fehler in der Rechtschreibung und manchmal waren Wörter in den Sätzen vertauscht oder kamen doppelt vor (was keinen Sinn ergab an den Stellen). Da sollte in Zukunft villeicht nochmal besser nachgeschaut werden. Sonst lese ich darüber hinweg aber in diesem Buch war es einfach zu oft. Trotzdem würde ich es empfehlen, gefällt mir sehr gut.
Bewertung
3/5
17.12.2020
Buch (Taschenbuch)
„In mir drin ist ein Winter angebrochen und ich weiß nicht, wie lange er dauern wird. "
Ich habe ewig hin und her überlegt, ob ich diese Rezension veröffentlichen soll, da ich immer noch so zwiegespalten bin, was dieses Buch betrifft, aber letztendlich ist die Kritik an Carolin Herrmanns Geschichte keineswegs böse gemeint, sondern dient nur als Anregung. Das Buch hatte unglaublich Potenzial und Carolins Schreibstil ist wirklich sehr bildlich und erzeugt wunderschönes Kopfkino, jedoch gab es ein paar Sachen, die ich verbesserungswürdig finde.
Aber fangen wir mit dem Positiven an! :)
Das Cover!!! Es ist wohl eines der schönsten, das ich je gesehen habe. Irgendwie hat es mich von Anfang an für sich gewonnen und es bekommt gleich durch die zentral liegende Phiole und die dunklen Waldsilhouetten etwas Mysteriöses.
Dann hätten wir den Schreibstil. Zu diesem hatte ich mich bereits positiv am Anfang geäußert. Carolin schreibt wirklich sehr flüssig und die Beschreibungen ihrer Handlungsorte sind immer sehr detailverliebt und wunderbar ausgeschmückt. Die düstere und mystische Atmosphäre zieht sich wirklich durch das gesamte Buch, sei es das kleine, dunkle Häuschen im nebeligen Wald oder der versteckte Klamottenladen in der Stadt, der die schönsten Kleider bereithält - zu keiner Zeit hatte ich nicht ein Bild im Kopf und das fand ich wirklich unglaublich gelungen. Besonders ins das Haus der Protagonistin habe ich mich etwas verliebt und mir ausgemalt wie es wohl wäre, in einem solchen Häuschen im Wald zu wohnen. Allein Zitate wie in meiner Überschrift sind einfach nur wunderschön und das war bei Weitem nicht das einzige gelungene in dem Buch.
Den Anfang der Geschichte fand ich ungaublich stark. Die Atmosphäre, die Orte und das Geheimnisvolle waren wirklich sehr gelungen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Man begleitet hauptsächlich Nathan durch seinen Alltag und wie er immer mehr unsere Protagonistin (Den Namen verrate ich an dieser Stelle nicht, da er lange Zeit ein Geheimnis ist) kennenlernt.
Allgemein finde ich es sehr inspirierend, dass Carolin in ihrem Alter schon 2 Bücher in einem bekannten Verlag veröffentlich hat und das gibt bestimmt vielen angehenden Autoren und Autorinnen Hoffnung an ihre Träume zu glauben.
Nun zu meinen Kritikpunkten:
Das Buch hat eine höhere Seitenanzahl - und das merkt man leider. Mochte ich den Anfang noch sehr gerne und konte kaum aufhören zu lesen, blieb die Geschichte in der Mitte immer mehr auf der Strecke. Manche Ereignisse waren einfach zu detailliert erzählt und bei einigen Szenen habe ich mich gefragt, ob sie denn nun so wichtig für die Handlung waren, oder ob man sie nicht gänzlich hätte weglassen können. Ich denke, dass 100 Seiten weniger dem Buch tatsächlich ganz gut getan hätten.
Dann hätten wir die Charaktere. Die beiden Protagonisten waren mir nicht unbedingt unsympathisch, aber richtig mitgefühlt habe ich mit den beiden nicht. Nathan hat in meinen Augen oftmals sehr naiv und unsensibel gehandelt, während unsere Protagonistin von Grund auf alles und jeden auf Abstand hielt. Letzteres wird auch erklärt und man kann ihr Handeln bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, dennoch mochte ich ihr Schubladendenken überhaupt nicht. Natürlichen waren ihre Feinde alle "beliebt, wunderschön und eingebildet", was ich sehr klischeehaft fand, aber das wurde auch immer wieder betont. Irgendwann hat sie sich nur noch über diese herablassend geäußert, sodass sie in meinen Augen fast auf deren Niveau gesunken ist. Ich hatte zwischenzeitlich auch das Gefühl, dass sie sich immer über diese Personen gestellt hatte und sich für etwas Besseres hielt, so hart das hier klingen mag. Diese Oberflächlichkeit hat mir überhaupt nicht zugesagt. Doch zum Glück lernt man auch ihre aufopferunsvolle Art in Bezug auf ihre Herzensmenschen kennen, aber das hat letztendlich nicht gereicht, um einen Bezug zu ihr aufzubauen. Ich hoffe, dass wir bei zukünftigen Büchern von Carolin mehr Facetten von den Charakteren kennenlernen dürfen, da mir ihre Charaktere in "Das Mädchen, das die Träume webt" noch etwas zu blass blieben.
Das war jetzt eine sehr lange Rezi, aber abschließend kann ich sagen, dass mich das Buch an vielen Stellen gut unterhalten konnte, trotz einiger Längen. Ihr neues Buch "Flügelschatten" werde ich mir dennoch zulegen, da mich die Grundgeschichte sehr angesprochen hat und ich ihren Schreibstil wirklich sehr gelungen finde. Vielleicht gefällt mir dieses besser. :) Ich bin gespannt, was wir in der Zukunft noch alles von Carolin lesen dürfen, von mir gibt es 3/5 Sternen!
elafisch
aus Rimbach
3/5
18.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Wenn die eigenen Träume dich…
Wenn die eigenen Träume dich heimsuchen "Mit wenigen Strichen skizziert sie ein Schiff mit hohen Masten und Segeln, das über das Meer fährt und eine breite Furche im Wasser hinterlässt. Es wirkt mit einem Mal täuschend echt und ich habe das Gefühl, es würde sich von dem Blatt lösen und aufstehen, wie ein Tier nach seinem Winterschlaf, und ehe ich es noch richtig begreifen kann, fährt es über den Tisch, als wäre er die hohe See, und umrundet elegant meine Kakaotasse, bevor es sich in Rauch auflöst." (Nathan – 66%) Cover und Klappentext haben mich sofort neugierig auf dieses Buch gemacht. Es klang nach der perfekten Geschichte für mich. Und sie ist auch wirklich schön, düster und leicht melancholisch. Der Schreibstil von Carolin Herrmann passt sehr gut dazu, bildhaft und sehr detailliert. Ich hatte den Green Darkness, das Haus im Wald und auch alle sonstigen Orte genau vor Augen. Die Verzweiflung der Protagonistin wird sehr deutlich, ich habe das ganz Buch über mit ihr gefühlt. Besonders hat mir gefallen, dass sie so ein nettes Mädchen ist, ihre Gabe aber auch absolut Schreckliches bewirken kann. Nathan dagegen ist ein Strahlemann, ich mag ihn, auch wenn ich seine Gefühle manchmal nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich mochte vor allem die Idee der Geschichte, ein Mädchen das in der Lage ist Träume zu erschaffen, sowohl wunderschöne, als auch absolut grauenhafte. Leider war mir die Geschichte an vielen Stellen zu langatmig. Ich musste mich zum Teil richtig aufraffen weiter zu lesen. Wirkliche Spannung kam auch nur selten auf, am meisten dann ganz am Ende. Außerdem gab es im Text mehrere kleine Logikfehler und Wiederholungen. Zum Schluss ging dann alles relativ schnell und das Buch kommt zu einem leicht offenen, aber sehr versöhnlichen Abschluss. Dennoch glaube ich ein paar Seiten weniger hätten dem Buch auf jeden Fall gut getan. Fazit: Schöne, düstere, leicht melancholische Geschichte. Wundervolle Idee, leider etwas zu langatmig und mit kleinen Logikfehlern. Von mir gibt es eine eingeschränkte Leseempfehlung.
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