Für die alleinerziehende Rachel wird ein Albtraum wahr, als ihre Tochter eines Morgens auf dem Weg zur Schule verschwindet. Wurde sie entführt? Tatsächlich wird Rachel kurz darauf von einer Frau kontaktiert, die sich als Kylies Kidnapperin zu erkennen gibt und ebenfalls Mutter eines entführten Kindes ist. Sie ist Teil des perfiden Netzwerks "The Chain". Und sie hat Rachel auserwählt, die Kette weiterzuführen. Denn wenn sie Kylie lebend wiedersehen will, muss Rachel eine Menge Lösegeld auftreiben – doch vor allem muss sie ihrerseits ein Kind entführen. Ein außergewöhnlich packender und raffinierter Thriller, der bis zuletzt mit den Ängsten der Hörer spielt.
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Hopes Universe
5/5
13.10.2020
Buch (Taschenbuch)
Albtraumhafter Thriller
Darum geht es:
Der schlimmste Albtraum aller Eltern: Die Entführung des eigenen Kindes. Genau das passiert Rachel. Gerade erst hat die allein Erziehende Mutter sich vom Krebs erholt, da wird ihre 13 Jährige Tochter Kylie Entführt. Um sie wieder zu bekommen muss Rachel Lösegeld Zahlen, ebenfalls ein Kind entführen und den Eltern des Kindes das selbe antun. Denn das ist die Kette. Eine kriminelle Organisation, die schon seit vielen Jahren andauert. Wenn Rachel sich gegen die Kette wehrt, wird ihre Tochter sterben. Ihr bleibt also nichts anderes übrig, oder doch?
Fazit:
Ein genialer, albtraumhafter Thriller mit einem super Plot. Ich hatte etwas schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, aber dann bin ich nicht mehr davon los gekommen. Das Buch zeigt einem sehr dunkle Abgründe der Menschheit.
Thala
5/5
23.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Solider Thriller, aber ohne Tiefgang
Die geheimnisvolle Kette nährt sich davon, dass Eltern, deren Kind entführt wurde, eben selbiges tun müssen, um ihr Kind wieder zu bekommen: Sie müssen ein fremdes Kind entführen. Rachel, die gerade den Krebs überwunden hat und endlich ihren ersten vernünftigen Job antritt, trifft es besonders hart: Ihre 13-jährige Tochter wurde entführt, während sie gerade allein an der Bushaltestelle wartete. da ist man stolz darauf, eben nicht zu den berüchtigten Helikopter-Eltern zu gehören und dann passiert so etwas. Natürlich hat Rachel Gewissensbisse und setzt alles daran, ihre Tochter wieder zu bekommen.
Meine Meinung: Positiv an dem Buch habe ich den Schreibstil empfunden. Der Autor schreibt flüssig und es kommt Spannung auf. Allerdings fand ich die gezeichneten Charaktere zu stereotyp. Rachel, die alleinerziehende Mutter, die an Krebs erkrankt war. Marty, der gutaussehende Anwalt, für den sie sich den Arsch aufgerissen hat. Pete, Martys Bruder, der Afghanistanveteran, der heroinsüchtig ist. Gerade weil fast jeder außer Marty ein ganz schönes Päckchen zu tragen hat, hätte ich mich gefreut, wenn der Autor mehr in die Tiefe gegangen wäre. Wie st es als Frau, ganz alleine ein Kind groß zu ziehen und dabei an Krebs zu erkranken? Hier hätte der Autor Rachels Verzweiflung, ihre inneren und äußeren Kämpfe in Worte kleiden können. Stattdessen kommt das Buch mit gerade einmal 350 Seiten aus und nach der ersten Hälfte des Buchs könnte die Geschichte eigentlich schon am Ende sein. Doch dann beginnt der Rachefeldzug Rachels gegen die Kette, was ich ziemlich unrealistisch und fast schon hanebüchen gefunden habe. Meine Sympathien für Rachel sind dramatisch gesunken, auch wenn der Autor sie vermutlich als starke Kämpferin darstellen wollte. Jedoch fehlt es Rachel an Herzlichkeit, über weite Strecken des Buchs wirkt sie extrem distanziert.
Fazit: "Die Kette" ist ein solider, spannender Thriller. Wer allerdings mehr Tiefgang und realistische Charaktere mag, sollte nicht zu diesem Buch greifen.
Bewertung
aus Warendorf
5/5
14.09.2019
eBook (ePUB 3)
Ein Tipp für Thrillerfans
Mir hat "The Chain" echt gut gefallen. Das Buch war spannend und vieles war für mich auch unvorhersehbar. Vor allem hat mir aber das Konzept der Kette gefallen, weil es so perfide ist, dass es schon wieder faszinierend ist.
Aber auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Die Protagonistin Rachel ist eine sehr starke Frau, weil sie in ihrem Leben schon so viel durchstehen musste.
Zusammenfassend hat mich dieses Buch also richtig gefesselt, weshalb ich es auch weiterempfehlen kann.
Susi Aly
4/5
14.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Brutal, verstörend und erschütternd
"The Chain: Durchbrichst du die Kette, stirbt dein Kind“ von Adrian McKinty lag schon ziemlich lange auf dem Sub. Nach den eher durchwachsenen Meinungen lagen die Prioritäten diesbezüglich nicht besonders hoch.
Ganz spontan hab ich jetzt danach gegriffen und es in einem Zug verschlungen.
Der Schreibstil des Autors ist dabei absolut einnehmend und fesselnd.
Rachel steht hier mehr oder minder im Fokus.
Ich mochte sie sehr gern, auch wenn sie sich oft irrational verhalten hat, aber es handelt sich hier auch um eine Ausnahmesituation, in der man über seine eigenen Grenzen hinausgeht und zu unaussprechlichem in der Lage ist. Es ist überaus erschreckend und beängstigend, was man dabei über sich selbstherausfindet.
Ihre Entwicklung ist beachtlich, ebenso Petes.
Auch wenn die anderen Charaktere durchaus interessant gestaltet waren, so fehlte es Ihnen doch etwas an Tiefe und Intensität. So fokussiert sich diese Story doch eindeutig auf Rachel und ihr Leben. Da man sie überwiegend auch begleitet, baut man auch die meiste Verbindung zu ihr auf.
Der Titel ist hier wirklich Programm.
Brutal, erschreckend und zutiefst verstörend, womit man hier konfrontiert wird.
Dabei ist es überaus faszinierend, in welchen Stadien sich das menschliche Gehirn bewegt.
Ausweglosigkeit, Angst und pure Verzweiflung.
Akzeptanz, Wut und Durst nach Rache.
Denn hier wird mit den stärksten Ängsten des Menschen gespielt, mit so einer immensen Perfidität und einem Kalkül dahinter, dass dir förmlich schlecht wird.
Rachel ist das beste Beispiel, man kann förmlich dabei zusehen, wie sich ihre Persönlichkeit und ihr Verstand aufbäumen.
Dabei ist es schon brachial und drastisch, wie rasant und fast problemlos hier alles vonstatten geht. Da greift doch auch etwas die Fiktion.
Rachels Schicksal konnte mich jedoch unglaublich mitnehmen. Ihre Zerbrechlichkeit, ihre Zweifel und die tiefe Verzweiflung haben mich wahnsinnig mitgenommen. Zudem teilt man ihre Wut und Trauer.
Die Idee dahinter ist sehr clever und ist mir so noch nie begegnet. Dabei werden Schwachstellen in der menschlichen Psyche gesucht und effizient eingesetzt. Dabei ist schnell ein Muster erkennbar, das zutiefst erschütternd und verstörend ist.
Denn wann ist der Mensch am angreifbarsten? Genau, wenn er bereits am Tiefpunkt seines Lebens angekommen ist und am Boden liegt.
Die Hintergründe waren durchaus interessant. Aber trotz der Tiefe fehlte mir persönlich noch mehr Intensität und emotionale Bindung. Denn was sich hier abseits dessen herauskristallisiert, ist wirklich erschreckend.
Dabei spielt Empathie keine nennenswerte Rolle. Menschen, Schicksale sind unwichtig, sie dienen einzig der persönlichen Befriedigung. Daraus entsteht eine Kettenreaktion, die unaufhaltsam erscheint und gegen die man schier nicht ankommt.
Doch ist es wirklich so einfach, Menschen in diesem Ausmaß zu manipulieren und zu kontrollieren?
Fakt ist: der Autor hat hier ein rasantes, brutales und nervenaufreibendes Spektakel erschaffen, das unglaublich mitreißt.
Sowohl aus psychologischer, als auch aus menschlicher Hinsicht.
Dabei lassen wir da mal die Moral außer Acht, denn sonst würde man darunter zusammenbrechen.
Ja, es gibt Konflikte und Herausforderungen.
Und vieles scheint zu banal gelöst. Besonders wenn man bedenkt, wie gebrochen die Menschen bereits sind.
Nichtsdestotrotz hat mich dieses Gesamtpaket enorm mitgerissen und nicht zu Atem kommen lassen.
Fazit:
Adrian McKinty liefert mit „The Chain: Durchbrichst du die Kette, stirbt dein Kind“, ein nervenaufreibendes, brutales und kurzweiliges Spektakel erschaffen, dass enorm mitreißt.
Die Idee dahinter ist beängstigend.
Die Umsetzung ist faszinierend und interessant zugleich.
Ein interessanter Thriller, der nicht frei von Schwächen ist, mich aber enorm bei der Stange gehalten hat.
Brutal, verstörend und erschütternd.
Bewertung
4/5
08.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Kurzweilig und spannend, aber...
Kurzweilig und spannend, aber etwas vorhersehbar. ich mochte die Verknüpfung mehrerer Handlungsstränge. Für einen verregneten Tag eine tolle Lektüre, die einen nicht zu sehr fordert, aber welche man schlecht weglegen kann.
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