Produktbild: Schatten und Licht in Lissabon

Schatten und Licht in Lissabon

9

3,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.09.2019

Verlag

Tredition

Seitenzahl

268 (Printausgabe)

Dateigröße

4326 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783749729340

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.09.2019

Verlag

Tredition

Seitenzahl

268 (Printausgabe)

Dateigröße

4326 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783749729340

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  • Bewertung

    aus Koblenz

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Beglückend wie eine Pasteis de Nata, traurig-melancholisch wie Fado-Musik

    Schatten und Licht in Lissabon - der Titel hat mich aufmerken lassen, war ich doch gerade erst im Sommer dort. Und so habe ich mit dem Buch nochmals eine Reise in diese wunderbare Stadt unternommen, in der Imagination Pasteis de Nata oder den samtigen portugiesischen Wein gekostet, bin die mit azurblauen Kacheln verzierten Gebäude entlang gegangen und habe der melancholischen Fado-Musik gelauscht. Doch ist der Roman sehr viel mehr als nur eine Reise. Er erzählt eine Familiengeschichte: mit Tragik, Glück, leidenschaftlicher Liebe, familiären Bindungen und Freundschaften. Wir begleiten die einundvierzigjährige Mirjam, die nach dem Tod ihrer Mutter ihre Beziehung und Wohnung aufgibt und sich von Stuttgart aus auf die Spuren ihrer Herkunft macht. Es bewegen sie auch die letzten Worte ihrer Mutter: „Welche Träume hast du, die ungelebt sind?“ Der Autorin gelingt es ausgezeichnet, mit Briefen und Rückblenden, den Leser diese Generationererzählung miterleben und mitleiden zu lassen, durch ein ganzes Jahrhundert zu führen, deutsche, deutsch-jüdische und portugiesische Zeitgeschichte lebendig und nachvollziehbar zu machen. Sie hat bei mir damit nochmals das Interesse für das Land Portugal, wie auch für unsere deutsche Geschichte geweckt. Dabei schildert sie äußerst bildhaft und sensibel, bedient sich einer Sprache, die fast wie der Vanille-Karamell-Geschmack einer Pasteis de Nata beglückt. Genauso beglückend wie die Worte Mirjams am Schluss: „Ich lebe meine Träume.“ Der Roman bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

  • Jörg Skowronek

    aus Oberhausen

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Emotional und berührend

    Am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten ins Buch zu finden, doch dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe eine Menge über Portugals Verantwortung im zweiten Weltkrieg erfahren, was ich bisher nicht wusste. Mir hat auch die Art gefallen, einen Teil der Geschichte in Form von Tagebucheinträgen und Briefen zu erzählen, die zum Denken anregt, weil man immer nur die Briefe einer Person lesen konnte. Alles andere musste musste man sich 'erarbeiten'. Für mich ein sehr empfehlenswertes Buch.

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    25.01.2020

    eBook (ePUB 3)

    Mit dem Tod ihrer Mutter…

    Mit dem Tod ihrer Mutter denkt Mirjam über ihr bisherigen Leben nach und zieht in ihrem Privatleben die Konsequenzen. Ihre Mutter hinterlässt ihr Briefe und ein Tagebuch. Sie taucht tief in den Schriftverkehr ein und kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur. Dies stellt alles vorherige auf den Kopf. Ihr Weg führt sie nach Lissabon und sie macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit. Immer wieder schwirren Mirjam die letzten Worte ihrer Mutter im Kopf herum, welche Träume hast du, die ungelebt sind? Gelingt es ihr, dies herauszufinden? Was wird sie in Lissabon entdecken? Dies ist mein erstes Buch von Birte Stährmann und ich bin absolut begeistert und fasziniert. Briefe, die an Mirjams Großmutter gerichtet sind, lassen uns ins Jahr 1933 eintauchen. Drei Generationen werden mittels Briefe, Tagebuch und der heutigen Sicht von Mirjam geschildert. Mit viel Gefühl und Gespür beschreibt sie das Leben in den Kriegsjahren in Lissabon. Schön in den Roman integriert, ist die Zeitgeschichte Portugals. Man erfährt vieles. Lissabon galt als Hochburg der Flüchtlinge und es herrschte eine Diktatur bis in die 70 Jahre. Gekonnt hat die Autorin die Fäden verknüpft, ohne zu langweiligen. Dieses Buch wird so malerisch und faszinierend geschildert, dass man sofort aufbrechen möchte, um Lissabon selbst zu erleben. Der Schreibstil ist genial und absolut ausdrucksstark und bildhaft. Es ist alles sehr glaubhaft und durchdacht. Ich habe jedes Wort regelrecht verschlungen. Sehr beeindruckend ist die Recherche, die man dem Buch von Anfang anmerkt. Selten habe ich mich so in ein Buch vertieft. Eine tolle Glanzleistung von der Autorin. Ich muss unbedingt mehr von ihr lesen. Mich hat es zu Tränen gerührt und es wird mir in Erinnerung bleiben. Fazit: grandiose Erzählung, sehr gute Recherche, ausdrucksstark und bildhaft, spannend und fesselnd. Ich freue mich, wieder eine neue und tolle Autorin kennengelernt zu haben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne plus

  • Dark Rose

    aus Troisdorf

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein sehr interessanter Roman mit Fernweh-Garantie!

    Mirjam ist 41 Jahre alt und hat gerade ihre Mutter verloren. Sie trauert, aber gleichzeitig löst das auch etwas in ihr aus. Sie will ihr Leben so leben, wie sie es will. Ein erster Schritt auf diesem Weg ist die Trennung von ihrem Freund Stefan, der sich scheinbar eh nicht mehr für sie interessiert hat und der Umzug in die Wohnung ihrer Mutter. Als sie eingezogen ist, traut sie sich endlich an die Kisten heran, die ihr ihre Mutter hinterlassen hat. Darin befinden sich Briefe und ein Tagebuch. Sie erzählen die Geschichte von Mirjams Großmutter und Mutter und lüften das größte Geheimnis in Mirjams Leben: die Identität ihres Vaters. Ich habe mich anfangs mit dem Stil schwergetan. Ich wurde mit Mirjam nur langsam warm, was auch immer wieder an der Wortwahl, bzw. an Formulierungen lag. So nennt Mirjam ihre Mutter zum Beispiel „Mutti“, ich weiß nicht, warum, aber dieses Wort, genauso, wie Vati, um fair zu sein, geht mit immer irgendwie quer. Keine Ahnung warum. Was mich ebenfalls etwas gestört hat, waren die „diese“/“dieser“-Formulierungen. Ich empfinde sie oft als gestelzt und das hat mich im Lesefluss gestört. Zum Beispiel „die Wohnung ihrer Mutter, die diese ihr vererbt hatte.“ (S. 19) oder an anderer Stelle „den Freund dieser“. Auch an anderen Stellen wird eine etwas hochgestochenere Art des Formulierens gewählt: „Und jetzt, wo Mirjam akzeptiert hatte, den Vater nicht zu kennen, schrieb die Mutter plötzlich, sie wisse es doch!?“ (S. 37) Es ist weniger umgangssprachlich, als ich es von anderen Romanen gewohnt bin, keinesfalls grammatikalisch falsch, aber für mich gewöhnungsbedürftig. Je weiter der Roman aber voranschritt, desto besser fand ich in die Geschichte hinein. Ich finde die Idee toll, die Geschehnisse einerseits durch die Briefe der besten Freundin von Mirjams Großmutter Karolina, Judith, zu erzählen, die im Februar 1933 beginnen und andererseits durch das Tagebuch von Mirjams Mutter. Obwohl ich sehr schnell raus hatte, wer Mirjams Vater ist, hat die Lektüre dennoch Spaß gemacht, obwohl sie auch viel von Trauer und Verlust geprägt ist. 1933 beginnt die Handlung mit einem Brief, in dem direkt klargestellt wird, warum die Freundinnen über Briefe kommunizieren. Viel steht zwischen den Zeilen, aber trotzdem klar: die beste Freundin, Judith, ist Jüdin und ihre Eltern sind mit der Familie über Paris nach Lissabon geflohen. Man bekommt allerdings nur die Briefe von Judith zu lesen, aus denen man sich teilweise die Antworten von Karolina zusammenreimen kann, keine Briefe von ihr. Für mich klang Judith für 12 Jahre allerdings teilweise recht naiv und unbedarft. Sie hat keine Ahnung, was es mit den Nazis oder Hitler auf sich hat. Gut, vielleicht war das damals so, dass trotz heimlichen Radiobelauschens, Judith das alles nicht verstanden haben könnte, ebenso wenig, wie die Reaktionen und Anfeindungen, denen sie bereits vor der Abreise aus Stuttgart ausgesetzt waren, aber mir persönlich erscheint das nicht ganz glaubwürdig. Als Erwachsene ist sie dafür umso glaubhafter für mich. Wenn man ihr in Lissabon folgt und durch sie auch das dortige Schreckensregime kennenlernt und den täglichen Tanz auf der Rasierklinge. Die Briefe und Szenen aus Judiths Leben springen immer wieder in der Zeit, einmal sogar um 20 Jahre. Dennoch kommt man gut mit. Meine anfänglichen Probleme mit Mirjam lösen sich bald in Luft auf und ich kann das Buch auch aus ihrer Sichtweise genießen. Ein großer Teil ihrer Schilderungen erfolgt wieder per Tagebuch. Was mir an dem Buch ganz besonders gefiel waren zwei wesentliche Elemente der Handlung. Erstens das Gefühl. Wo es mir anfangs bei Mirjam fehlte, kam es doch nach und nach durch die Briefe von Judith und blieb einem erhalten. Es gibt immer wieder tragische Momente und man fragt sich, was wohl aus all den Menschen geworden wäre, wenn die Umstände anders gewesen wären, oder andere Entscheidungen getroffen worden wären. Und am und am würde man gern trauern um das, was sie verloren haben. Zweitens der historische Hintergrund. Ich persönlich liebe ja Geschichte, aber ich wusste nicht viel über die Rolle Portugals im Zweiten Weltkrieg, oder auch über die Diktatur in Portugal. Da merkt man mal wieder, wie sehr wir uns selbst einschränken und uns auf Westeuropa oder die USA fokussieren, wo doch so viel interessante Geschichte auch in Spanien oder eben Portugal zu finden ist. Mir ist das auch bislang in keinem anderen Roman begegnet, ich denke da könnte noch viel Aufarbeitung geleistet werden. Ich fand es wirklich toll, wie Judith all das erlebt und beschrieben hat. Vor allem immer auch auf einer so persönlichen Ebene. Wie sie ihre Briefe selbst zensiert zum Beispiel oder schildert, wie vorsichtig man sein musste. Fazit: Mir hat das Buch nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Zugang wirklich sehr gut gefallen. Ich hatte zuerst Probleme mit Mirjam, die für mich irgendwie nicht immer greifbar war und der Schreibstil hat es mir da auch nicht leichter gemacht, da mich die wenig umgangssprachlichen Formulierungen immer wieder rausgeworfen haben. Das hat sich aber schnell verloren und durch die Briefe und dann die Erlebnisse aus Judiths Sicht habe ich mich vollständig im Buch verloren. Mirjam wurde mir, als es wieder um sie ging, auch schnell deutlich sympathischer und ich habe mitgefiebert. Zwar hatte ich das Rätsel um die Vaterschaft sehr schnell gelöst, aber das hat mich nicht gestört. Ich fand die Beschreibungen der Stadt Lissabon wirklich sehr schön. Da packt einen das Fernweh, wobei ich wahrscheinlich mit der Hitze nicht klarkommen würde, aber Träumen kann man ja trotzdem. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung, allerdings ziehe ich einen halben Stern für meine anfänglichen Probleme mit Mirjam und dem Schreibstil am Anfang ab.

  • Bea Tesei

    aus Düsseldorf

    5/5

    31.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin durch Zufall im Netz…

    Ich bin durch Zufall im Netz über Werbung zum Buch 'Schatten und Licht in Lissabon' gestolpert und da ich gerade erst einen Lissabon-Urlaub hinter mir hatte, habe ich mir das Buch sofort bestellt. Und was soll ich sagen? Ich war absolut begeistert!!! Das Buch ist nicht nur geschichtlich gesehen sehr interessant und lehrreich, sondern zudem wirklich unterhaltsam, spannend, romantisch und mitreißend. Ich habe mit den Protagonisten mit gefiebert und sogar stellenweise die Düfte und das Licht Lissabons wieder real vor Augen gehabt. Das Buch gefiel mir so gut, dass ich es gleich nach dem Lesen noch 2x bestellt habe - eins für meine Freundin, mit der ich zusammen im Urlaub war, das Zweite für meine Mutter, die eine Vielleserin - und zudem geschichtlich sehr interessiert ist.

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