Armageddon im Orient

Inhaltsverzeichnis


Inhalt

Vorwort

1. Treibsand: Unter Gläubigen

Nicht Religion trennt Sunniten und Schiiten, sondern Machtpolitik

2. Saudi-Arabien: Weinende Manner und ihre «Bruder»

Vom Schwerttanz zur Erdöl-Monarchie

3. Israel hofiert Khomeini: Nichts ist, wie es scheint

Über Intrigen in Zeiten, als der Iran noch kein «Schurkenstaat» war

4. Saudi goes America: Waffen gegen Öl

Wie Saudi-Arabien (fast) ein Bundesstaat der USA wurde

5. Im Bann des Bösen: Regimewechsel in Teheran?

Warum ein Friedensangebot Washington empörte

6. Werte, Werte, Werte: Ein Blick hinter die Kulissen

Amerika hat Verständnis für saudische Terroristen,aber nicht für iranische Atome

7. House of Cards: Unterwegs mit Jared Kushner

Trumps Schwiegersohn verwechselt den Nahen Osten mit seiner Luxusimmobilie

8. House of Cards, Staffel zwei: Unterwegs mit Mohammed Bin Salman

Der saudische Kronprinz und wie er die Welt sieht

9. Hungerspiele im Jemen: Das nächste Land wird zerstört

Showtime bei den Vereinten Nationen

10. Damaskus am Pranger: Wer schießt eigentlich auf wen?

Über den Wahnsinn als politische Methode

11. Jesus und der dunkle Prinz: Syrien und das Ende des Atomabkommens

Wie die Regierung Trump zur Jagd auf die Ajatollahs bläst

12. Was tun? Ein Ausblick

Anmerkungen

Karte

Armageddon im Orient

Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt

Buch (Taschenbuch)

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Armageddon im Orient

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Taschenbuch

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eBook

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ab 10,99 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 18,95 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.09.2019

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

277

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/2,2 cm

Beschreibung

Rezension

"Michael Lüders versucht, uns das globale Dilemma politischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge hintergründiger betrachten zu lassen."
Märkische Allgemeine

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.09.2019

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

277

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/2,2 cm

Gewicht

351 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-74532-4

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Ws habe ich bei diesem Titel erwartet?

Victoria aus Fürth am 28.07.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe erst überlegt 2 Sterne zu geben, da ich das Anfangskapitel mit der Geschichte und Gründung des Staates Saudi-Arabien gut fand, aber das Buch wurde immer tendenziöser und schlechter. Wie gesagt, der Titel lässt bereits vermuten, dass der Autor eine gewisse Richtung einschlägt. Ich finde es grundsätzlich nicht falsch, die einseitige Unterstützung der USA gegenüber Saudi-Arabien und andererseits die Verteufelung des Irans zu kritisieren. Diese Ansicht versucht der Autor jedoch ins andere Extrem zu ziehen, sodass er bei Iran immer wieder von "legitimen Sicherheitsinteressen" spricht, die Iran nichts anderes übrig ließen, als Gruppen wie die Hizbollah zu unterstützen und Israel offen zu bedrohen. Andererseits schreibt er, dass Israels Sicherheitsinteressen immer nur vorgeschobene Gründe seien. Ich möchte weder Handlungen der saudischen, amerikanischen noch israelischen Regierung verteidigen, aber dass er diese Staaten als grundsätzlich böse und Iran als grundsätzlich gut einschätzt, ist zu knapp gefasst. Manche seiner Aussagen grenzen stark an Konspirationen (so die amerikanische Weigerung, saudische Mittäter von al-Qaida nach 9/11 verhaften zu wollen) und manche sind auch offen anti-jüdische Verschwörungstheorien (jüdische Milliardäre, die die Weltpolitik bestimmen und Iran vernichten wollen). So kommen Sätze wie "Alles hängt mit allem zusammen" oder "Das können alles Zufälle sein - muss aber nicht" immer wieder im Buch vor. Als Quellen nennt er vor allem andere Journalisten, die sich - ebenso wie er - als Nahostexperten bezeichnen oder auch extremistische Einzelpersonen, die jeweils seine Argumentation unterstützen. Da ich gelesen habe, dass er Islam- und Politikwissenschaft studiert hat und wohl auch als Gastdozent an der Uni Marburg gelehrt hat, habe ich schon eine gewisse wissenschaftliche Arbeitsweise (neutral, mit Fakten unterlegt) erwartet, aber die fehlt bei ihm völlig. Alles in allem würde ich von dem Buch abraten. Wenn man sich mit der Nahostpolitik beschäftigen möchte, würde ich wirklich wissenschaftliche Artikel empfehlen (die können auch wirklich spannend und nicht trocken sein), die durch ein Peer-Review gegangen sind - denn nur weil man etwas veröffentlichen kann, heißt es nicht, dass es die Wahrheit ist.

Ws habe ich bei diesem Titel erwartet?

Victoria aus Fürth am 28.07.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe erst überlegt 2 Sterne zu geben, da ich das Anfangskapitel mit der Geschichte und Gründung des Staates Saudi-Arabien gut fand, aber das Buch wurde immer tendenziöser und schlechter. Wie gesagt, der Titel lässt bereits vermuten, dass der Autor eine gewisse Richtung einschlägt. Ich finde es grundsätzlich nicht falsch, die einseitige Unterstützung der USA gegenüber Saudi-Arabien und andererseits die Verteufelung des Irans zu kritisieren. Diese Ansicht versucht der Autor jedoch ins andere Extrem zu ziehen, sodass er bei Iran immer wieder von "legitimen Sicherheitsinteressen" spricht, die Iran nichts anderes übrig ließen, als Gruppen wie die Hizbollah zu unterstützen und Israel offen zu bedrohen. Andererseits schreibt er, dass Israels Sicherheitsinteressen immer nur vorgeschobene Gründe seien. Ich möchte weder Handlungen der saudischen, amerikanischen noch israelischen Regierung verteidigen, aber dass er diese Staaten als grundsätzlich böse und Iran als grundsätzlich gut einschätzt, ist zu knapp gefasst. Manche seiner Aussagen grenzen stark an Konspirationen (so die amerikanische Weigerung, saudische Mittäter von al-Qaida nach 9/11 verhaften zu wollen) und manche sind auch offen anti-jüdische Verschwörungstheorien (jüdische Milliardäre, die die Weltpolitik bestimmen und Iran vernichten wollen). So kommen Sätze wie "Alles hängt mit allem zusammen" oder "Das können alles Zufälle sein - muss aber nicht" immer wieder im Buch vor. Als Quellen nennt er vor allem andere Journalisten, die sich - ebenso wie er - als Nahostexperten bezeichnen oder auch extremistische Einzelpersonen, die jeweils seine Argumentation unterstützen. Da ich gelesen habe, dass er Islam- und Politikwissenschaft studiert hat und wohl auch als Gastdozent an der Uni Marburg gelehrt hat, habe ich schon eine gewisse wissenschaftliche Arbeitsweise (neutral, mit Fakten unterlegt) erwartet, aber die fehlt bei ihm völlig. Alles in allem würde ich von dem Buch abraten. Wenn man sich mit der Nahostpolitik beschäftigen möchte, würde ich wirklich wissenschaftliche Artikel empfehlen (die können auch wirklich spannend und nicht trocken sein), die durch ein Peer-Review gegangen sind - denn nur weil man etwas veröffentlichen kann, heißt es nicht, dass es die Wahrheit ist.

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    Nicht Religion trennt Sunniten und Schiiten, sondern Machtpolitik

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    Vom Schwerttanz zur Erdöl-Monarchie

    3. Israel hofiert Khomeini: Nichts ist, wie es scheint

    Über Intrigen in Zeiten, als der Iran noch kein «Schurkenstaat» war

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    Wie Saudi-Arabien (fast) ein Bundesstaat der USA wurde

    5. Im Bann des Bösen: Regimewechsel in Teheran?

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    6. Werte, Werte, Werte: Ein Blick hinter die Kulissen

    Amerika hat Verständnis für saudische Terroristen,aber nicht für iranische Atome

    7. House of Cards: Unterwegs mit Jared Kushner

    Trumps Schwiegersohn verwechselt den Nahen Osten mit seiner Luxusimmobilie

    8. House of Cards, Staffel zwei: Unterwegs mit Mohammed Bin Salman

    Der saudische Kronprinz und wie er die Welt sieht

    9. Hungerspiele im Jemen: Das nächste Land wird zerstört

    Showtime bei den Vereinten Nationen

    10. Damaskus am Pranger: Wer schießt eigentlich auf wen?

    Über den Wahnsinn als politische Methode

    11. Jesus und der dunkle Prinz: Syrien und das Ende des Atomabkommens

    Wie die Regierung Trump zur Jagd auf die Ajatollahs bläst

    12. Was tun? Ein Ausblick

    Anmerkungen

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