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Spätsommer ist auch noch Sommer Mit 75 Jahren, da fängt das Leben an. — Roman

7

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Elina Kritzokat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05264-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein leicht lesbarer, unterhaltsamer Roman.« ("Finnland Magazin")
»Genau die richtige Mischung aus Humor und Tiefgang.« ("literaturmarkt.info")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Elina Kritzokat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05264-0

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Ü70 ist das Leben noch nicht vorbei

Dreamworx aus Berlin am 27.03.2020

Bewertungsnummer: 1308474

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die pensionierte 74-jährige Zahnärztin Ulla hat gerade ihren Mann Olli verloren, den sie bis zu seinem Tod gepflegt hat und währenddessen all ihre sozialen Kontakte verloren hat. Nun wird es Zeit, das Leben neu anzupacken und sich mehr um sich selbst zu kümmern. Also hübscht sich Ulla erst einmal auf und geht dann ihr Adressbuch durch, um alte Freunde und Bekannte zu reaktivieren. Bei Hellu und Pike rennt sie offene Türen ein, die drei Frauen haben sofort einiges an Ideen, wie sie ihre Zeit unterhaltsam miteinander verbringen können. Ulla blüht wieder auf, was von ihren Kindern Susanna und Marko argwöhnisch beobachtet wird. Für die ist Ulla nämlich eher ein zukünftiger Pflegefall, auf den sie so gar keine Lust haben… Mit „Spätsommer ist auch noch Sommer“ legt Minna Lindgren einen unterhaltsamen Roman mit viel Witz vorgelegt. Der locker-flüssige Schreibstil lässt den Leser schnell in Ullas Welt eintauchen und ihre Versuche, als junggebliebene Mitsiebzigerin in ein aktives Leben zurückzukehren, miterleben. All die Jahre hat sie zurückgesteckt, sich um Familie und vor allem ihren vereinnahmenden Ehemann gekümmert, der ihr das Leben zur Hölle gemacht hat. Da wird es Zeit, sich endlich mal auf sich selbst zurückzubesinnen. Mit viel Humor lässt die Autorin Ulla und ihre reanimierten Freundinnen so einiges ausprobieren, sei es nun ein Sprachkurs, Yoga oder Tanzkurse, erlaubt ist, was gefällt und vor allem mehr Schwung ins Leben bringt. Gleichzeitig intervenieren Ullas selbstsüchtige Kindern, schleppen ihre eigenen Blagen zum Aufpassen zu Oma und kümmern sich sonst nur um sich selbst. Hauptsache, wir müssen nicht für die Alte sorgen, dann muss sie in ein Heim. Ullas neugewonnene Freiheit ist den eigenen Kindern ein Dorn im Auge, wahrscheinlich vor allem deshalb, weil Ulla sich nun vorrangig um sich selbst kümmern möchte. Aber auch andere Pfründe werden misstrauisch bewacht und am liebsten beschnitten. Wer solch eine Familie hat, braucht keine Feinde mehr. Der Blick der Autorin auf das Leben der Ü70 macht neben so manchem Grinsen auch nachdenklich, denn man möchte selbst wohl nie so behandelt werden, schließlich hat man in dem Alter schon einiges geleistet und ist keine unmündige Person, die nicht weiß, was sie tut. Die Charaktere sind mit menschlichen Zügen versehen und überzeugen mit lebendigem glaubwürdigem Auftreten. Der Leser kann sich gut in sie hineinversetzen und begleitet sie gern einen Teil ihres Weges. Ulla ist eigentlich eine gestandene Frau, doch ihr schrecklicher Ehemann und ihre egoistische Brut haben sie in den letzten Jahren in ein Korsett geschnürt. Es wird Zeit, dies zu sprengen, denn die Lebenslust in ihr ist noch nicht verkümmert. Hellu ist abenteuerlustig und experimentierfreudig, was den Versuchen der Freundinnen eine gewisse Würze verleiht. Pike möchte ihren Lebensabend gern mit jemandem teilen, die Kandidatensuche sorgt für einige Herausforderungen. Ullas Kinder Susanna und Marko sind völlig auf sich fixiert und wollen sich keinen Klotz ans Bein binden lassen. Dabei überschreiten sie deutlich ihre Kompetenzen. „Spätsommer ist auch noch Sommer“ ist ein unterhaltsamer und humoriger Roman, der dem Leser nicht nur den Spiegel vorhält, sondern auch genug Gedanken freisetzt, wie man selbst seinen Lebensabend verbringen möchte und dass dazu auch ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein, guter Freunde und Lebensfreude vorhanden sein muss.

Ü70 ist das Leben noch nicht vorbei

Dreamworx aus Berlin am 27.03.2020
Bewertungsnummer: 1308474
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die pensionierte 74-jährige Zahnärztin Ulla hat gerade ihren Mann Olli verloren, den sie bis zu seinem Tod gepflegt hat und währenddessen all ihre sozialen Kontakte verloren hat. Nun wird es Zeit, das Leben neu anzupacken und sich mehr um sich selbst zu kümmern. Also hübscht sich Ulla erst einmal auf und geht dann ihr Adressbuch durch, um alte Freunde und Bekannte zu reaktivieren. Bei Hellu und Pike rennt sie offene Türen ein, die drei Frauen haben sofort einiges an Ideen, wie sie ihre Zeit unterhaltsam miteinander verbringen können. Ulla blüht wieder auf, was von ihren Kindern Susanna und Marko argwöhnisch beobachtet wird. Für die ist Ulla nämlich eher ein zukünftiger Pflegefall, auf den sie so gar keine Lust haben… Mit „Spätsommer ist auch noch Sommer“ legt Minna Lindgren einen unterhaltsamen Roman mit viel Witz vorgelegt. Der locker-flüssige Schreibstil lässt den Leser schnell in Ullas Welt eintauchen und ihre Versuche, als junggebliebene Mitsiebzigerin in ein aktives Leben zurückzukehren, miterleben. All die Jahre hat sie zurückgesteckt, sich um Familie und vor allem ihren vereinnahmenden Ehemann gekümmert, der ihr das Leben zur Hölle gemacht hat. Da wird es Zeit, sich endlich mal auf sich selbst zurückzubesinnen. Mit viel Humor lässt die Autorin Ulla und ihre reanimierten Freundinnen so einiges ausprobieren, sei es nun ein Sprachkurs, Yoga oder Tanzkurse, erlaubt ist, was gefällt und vor allem mehr Schwung ins Leben bringt. Gleichzeitig intervenieren Ullas selbstsüchtige Kindern, schleppen ihre eigenen Blagen zum Aufpassen zu Oma und kümmern sich sonst nur um sich selbst. Hauptsache, wir müssen nicht für die Alte sorgen, dann muss sie in ein Heim. Ullas neugewonnene Freiheit ist den eigenen Kindern ein Dorn im Auge, wahrscheinlich vor allem deshalb, weil Ulla sich nun vorrangig um sich selbst kümmern möchte. Aber auch andere Pfründe werden misstrauisch bewacht und am liebsten beschnitten. Wer solch eine Familie hat, braucht keine Feinde mehr. Der Blick der Autorin auf das Leben der Ü70 macht neben so manchem Grinsen auch nachdenklich, denn man möchte selbst wohl nie so behandelt werden, schließlich hat man in dem Alter schon einiges geleistet und ist keine unmündige Person, die nicht weiß, was sie tut. Die Charaktere sind mit menschlichen Zügen versehen und überzeugen mit lebendigem glaubwürdigem Auftreten. Der Leser kann sich gut in sie hineinversetzen und begleitet sie gern einen Teil ihres Weges. Ulla ist eigentlich eine gestandene Frau, doch ihr schrecklicher Ehemann und ihre egoistische Brut haben sie in den letzten Jahren in ein Korsett geschnürt. Es wird Zeit, dies zu sprengen, denn die Lebenslust in ihr ist noch nicht verkümmert. Hellu ist abenteuerlustig und experimentierfreudig, was den Versuchen der Freundinnen eine gewisse Würze verleiht. Pike möchte ihren Lebensabend gern mit jemandem teilen, die Kandidatensuche sorgt für einige Herausforderungen. Ullas Kinder Susanna und Marko sind völlig auf sich fixiert und wollen sich keinen Klotz ans Bein binden lassen. Dabei überschreiten sie deutlich ihre Kompetenzen. „Spätsommer ist auch noch Sommer“ ist ein unterhaltsamer und humoriger Roman, der dem Leser nicht nur den Spiegel vorhält, sondern auch genug Gedanken freisetzt, wie man selbst seinen Lebensabend verbringen möchte und dass dazu auch ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein, guter Freunde und Lebensfreude vorhanden sein muss.

Wann ist man alt?

S. L. aus Berlin am 29.06.2020

Bewertungsnummer: 1346058

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wann ist man alt? Mit 50, 60 oder 70? Das fragt sich Ulla im finnischen Helsinki. Mit ihren 74 Jahren hat sie viel erlebt, als Zahnärztin gearbeitet, Brustkrebs überstanden, zwei Kinder liebevoll aufgezogen, viele Jahre ihren alkoholkranken, egoistischen Mann gepflegt, aber alt, nein, alt fühlt sie sich nicht. Im Gegenteil, jetzt endlich ist sie unabhängig, frei. Darin bestärkt wird sie von den wenigen Gleichaltrigen, die ihr geblieben sind. Sie geht in Cafés, tanzen, zum Friseur, praktiziert Hot Yoga, lernt Italienisch, trennt sich von den Hinterlassenschaften ihres Mannes. Toll. Aber ihre zwei Kinder sehen sie als verwirrte alte Frau, gerade noch gut genug, um sabbernde Hunde und unerzogene Enkel zu hüten. Ach ja, und um ihnen das Leben zu erleichtern und ein dickes Erbe zu hinterlassen. Der Plan: Entmündigung und ab ins Pflegeheim. Minna Lindgren hat diese Kinder, ihre Gier, ihre Anmaßungen dermaßen überzeugend beschrieben, dass man ihnen wünscht, so richtig auf die Nase zu fallen. Hat Ulla den Mut und die Kraft, eigene Vorstellungen durchzusetzen? Oder ist sie wirklich auf solcherart Hilfe angewiesen? Nimmt sie sich ein Beispiel an ihrer lebens- und unternehmungslustigen Freundin Pike? Welche Überraschungen und Freuden hält das Leben für sie bereit? Man vergleicht, überlegt. Wie wird man selbst im Alter sein, wie werden sich die eigenen Kinder verhalten? Ein emotionales, zur Selbstreflexion bewegendes Buch aus dem Kiepenheuer & Witsch Verlag, aus dem Finnischen von E. Kritzokat.

Wann ist man alt?

S. L. aus Berlin am 29.06.2020
Bewertungsnummer: 1346058
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wann ist man alt? Mit 50, 60 oder 70? Das fragt sich Ulla im finnischen Helsinki. Mit ihren 74 Jahren hat sie viel erlebt, als Zahnärztin gearbeitet, Brustkrebs überstanden, zwei Kinder liebevoll aufgezogen, viele Jahre ihren alkoholkranken, egoistischen Mann gepflegt, aber alt, nein, alt fühlt sie sich nicht. Im Gegenteil, jetzt endlich ist sie unabhängig, frei. Darin bestärkt wird sie von den wenigen Gleichaltrigen, die ihr geblieben sind. Sie geht in Cafés, tanzen, zum Friseur, praktiziert Hot Yoga, lernt Italienisch, trennt sich von den Hinterlassenschaften ihres Mannes. Toll. Aber ihre zwei Kinder sehen sie als verwirrte alte Frau, gerade noch gut genug, um sabbernde Hunde und unerzogene Enkel zu hüten. Ach ja, und um ihnen das Leben zu erleichtern und ein dickes Erbe zu hinterlassen. Der Plan: Entmündigung und ab ins Pflegeheim. Minna Lindgren hat diese Kinder, ihre Gier, ihre Anmaßungen dermaßen überzeugend beschrieben, dass man ihnen wünscht, so richtig auf die Nase zu fallen. Hat Ulla den Mut und die Kraft, eigene Vorstellungen durchzusetzen? Oder ist sie wirklich auf solcherart Hilfe angewiesen? Nimmt sie sich ein Beispiel an ihrer lebens- und unternehmungslustigen Freundin Pike? Welche Überraschungen und Freuden hält das Leben für sie bereit? Man vergleicht, überlegt. Wie wird man selbst im Alter sein, wie werden sich die eigenen Kinder verhalten? Ein emotionales, zur Selbstreflexion bewegendes Buch aus dem Kiepenheuer & Witsch Verlag, aus dem Finnischen von E. Kritzokat.

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Spätsommer ist auch noch Sommer

von Minna Lindgren

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