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Mädelsabend Roman

34

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9111

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05414-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Moderatorin Anne Gesthuysen [...] trifft hier [...] den richtigen Ton: Die Frauen in diesem Roman wachsen einem sofort ans Herz.« ("Freundin")
»ein unterhaltsamer Appell, sowohl an Frauen als auch an Männer, ihre Selbstverwirklichungswünsche keinen gesellschaftlichen Normen zu unterwerfen« ("Rheinische Post")
»Humorvoll und feinfühlig« ("buchreport")
»Mädelsabend_ ist eine sehr sympatische Familiengeschichte« ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
»Ein spannender Roman auf knapp 400 Seiten – und vielleicht der nächste Bestseller von Anne Gesthuysen.« ("General-Anzeiger Bonn")
»Nicht nur für Frauenrechtlerinnen eine absolute Leseempfehlung« ("Ratgeber Magazin")
»Geschickt verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt von einem bewegten Frauenleben, das den Bogen vom Zweiten Weltkrieg bis in die Jetztzeit spannt.« ("Martini Stadtmagazin")
»Humorvoll, warmherzig und feinfühlig« ("buch-magazin.com")

Produktdetails

Verkaufsrang

9111

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05414-9

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Kleve

    5/5

    03.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wieder ein Volltreffer von Anne Gesthuisen

    Zunächst war ich einfach neugierig auf „Neues“ aus dem Erleben „meiner Zeit“ und des Erwachsenwerdens und „Sich-Entpuppens“ aus der Feder von Anne G., da mir die vorherigen Geschichten so lebhaft und nachvollziehbar waren. Diese Geschichte um die späte Emanzipation und das Wagnis des Selbstbehauptens in fortgeschrittenem Alter von einer Frau, von Frauen, die unsere Mütter und Großmütter sein könnten, hat mich sehr tief berührt! Ich war begeistert, wie warmherzig, aber doch vehement das Thema behandelt und absolut realistisch dargestellt wird!

  • SasaRay

    5/5

    01.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend. Ergreifend. Bedrückend.

    Leseerlebnis: Zunächst habe ich nicht so gut in das Buch einfinden können. Nach den ersten hundert Seiten hat sich das Dranbleiben aber definitiv gelohnt. Man taucht immer tiefer in die Vergangenheit und die Gegenwart von Ruth ein  und erfährt unheimlich viel über frühere Zeiten, die damaligen Beziehungen zwischen Mann und Frau, sowie über die Wertschätzung von Frauen. Teilweise wird ein erschreckendes Bild gezeichnet, was mich sehr bedrückt und zugleich berührt hat. Die Charaktere, allen voran Ruth als Protagonistin,  bekommen auch durch die Rückblicke und beeindruckende Tiefe. Der Schreibstil von Anne Gesthuysen ist sehr flüssig, feinfühlig und sehr warmherzig. Teilweise hätte ich mir etwas mehr Leichtigkeit gewünscht. Das Cover vermittelt beispielsweise einen ganz anderen Eindruck. Fazit : Ein Buch, das einen durch viele Jahrzehnte führt, berührt und Spuren hinterlässt. Das ergreifende Porträt einer Ehe.

  • zauberblume

    aus Altdorf

    5/5

    21.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    "Mädelsabend" ist der erste…

    "Mädelsabend" ist der erste Roman, den ich von der Spiegel Bestsellerautorin Anne Gesthuysen gelesen habe und ich war und bin restlos begeistert. Die Autorin entführt uns an den Niederrhein und hier lernen wir zwei starke Frauen, und zwar Oma und Enkelin kennen. Der Roman spannt den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über die Fünfziger- und die wilden Siebzigerjahre bis hin in die Gegenwart. Wir lernen Ruth und Walter, die mittlerweile in einem Seniorenheim leben, kennen und ihre Enkelin Sara, eine erfolgreiche Ärztin. Sara steht vor einer schweren Entscheidung. Was ist wichtig im Leben? Familie oder Karriere oder kann man beides unter einen Hut bringen? Welche Bedeutung hat die Freiheit und Selbstverwirklichung? Es gibt keine einfachen Antworten auf dem Weg zum Glück..... Wunderbar! Mich hat der Schreibstil der Autorin von der ersten Seite an total begeistert und bin in diese Geschichte eingetaucht. Sie hat mich nicht mehr losgelassen. Ich lerne zwei wunderbare Protagonistinnen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Die Hauptrolle in der Gegenwart spielt Sara mit ihrer glücklichen kleinen Familie. Ihr Lebensgefährte Lars trägt sie auf Händen und der kleine Paul hat ihr Glück komplett gemacht. Doch irgendwie ist Sara nicht ganz zufrieden. Und jetzt steht sie auch noch vor einer schwierigen Entscheidung. Und hier kommt ihre Großmutter Ruth ins Spiel. Die 88jährige Ruth hat endlich den Mut sich gegen ihren Mann Walter durchzusetzen. In dem Seniorenheim fühlt sie sich so richtig wohl. Und Walter ist mit ihren Aktivtäten so gar nicht zufrieden. Er hat das Gefühl, die Kontrolle über Ruth zu verlieren. Und dann erzählt Ruth aus ihrer Vergangenheit. Und hier kommt eine Lebensgeschichte ans Licht, die mich wirklich sehr berührt hat. Hut ab vor Ruth und kann sie total verstehen, dass sie jetzt ausbrechen will. Sie will die Freiheit einfach spüren und irgendwie gibt es ja Paralellen zu ihrer Enkelin. Die Autorin hat alle Mitwirkenden so wunderbar beschrieben, ich kann mir jeden einzelnen super gut vorstellen. Am Ende des Buches läuft die ganze Geschichte nochmals wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Erwähnenwert ist auch die tolle Aufmachung des Buches - ein echter Hingucker. Für mich ein tolle Unterhaltungslektüre, ein Lesevergnügen der Extraklasse für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    27.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Frauenrolle gestern und heute

    Die 88-jährige Ruth van Rennings zieht mit ihrem 90-jährigen Ehemann Walter nach einem Sturz in die Seniorenresidenz Burg Winnenthal. Dort blüht Ruth regelrecht auf, denn schnell hat sie unter den Bewohnern neue Freundinnen gewonnen, mit denen sie sich lebhaft austauscht. Aber auch der Chor hat es ihr angetan, bei dem sie kräftig mitwirkt. Walter dagegen möchte nichts mehr, als zurück in sein altes Zuhause, was die 65-jährige Ehe der beiden auf eine harte Probe stellt. Derweil erhält Enkelin Sara, eine alleinerziehende Mutter, die als Ärztin arbeitet, eine Zusage für ein Forschungsstipendium für Cambridge und muss sich bald entscheiden, wie ihr Leben mit ihrem Lebensgefährten Lars und Söhnchen Paul weitergehen soll, wenn sie für längere Zeit pendeln muss. Bei ihren Besuchen in der Seniorenresidenz bei den Großeltern merkt Sara bald, dass bei den beiden der Haussegen in Schieflage geraten ist… Anne Gesthuysen hat mit „Mädelsabend“ einen unterhaltsamen und gleichsam tiefgründigen Generationenroman vorgelegt, der Vergangenheit und Gegenwart mit einer gewissen Leichtigkeit verbindet und einen guten Entwicklungsquerschnitt vom Zweiten Weltkrieg bis ins jetzt zieht. Der flüssig-gefühlvolle und feinsinnige Erzählstil lässt den Leser schnell in die Handlung eintauchen und sich sowohl an Ruths als auch an Saras bewegen, um beide mit ihrer Gedanken- und Gefühlswelt gut kennenzulernen. Dabei darf er die Unterschiedlichkeit der Möglichkeiten entdecken, die beiden Frauen in ihrer jeweiligen Zeit zur Verfügung standen bzw. stehen. Die Autorin lässt nicht nur die spießigen Fünfziger Jahre wieder auferstehen und macht einen Schwenk in die 70er, sondern gibt Einblick in Anti-Atomkraft-Demos, die rheinische Karnevalskultur sowie die sich in all den Jahren im Wandel befindliche Rolle der Frau. War sie am Anfang nur Hausfrau und Mutter und benötigte sogar die Erlaubnis ihres Ehemannes, um den Führerschein zu machen oder einer Arbeit nachzugehen, darf sie heutzutage nicht nur wählen, sondern ist auch beruflich gefordert und trifft mittlerweile ihre eigenen Entscheidungen. Wunderbar stellt die Autorin das Leben der 88-jährigen Ruth und ihrer über 30-jährigen Enkelin gegenüber und zeigt die unterschiedlichen Möglichkeiten der beiden Frauen in ihrer jeweiligen Zeit auf. Oftmals hat man als Leser das Empfinden, beide Schicksale in ähnlicher Art zu kennen. Gerade deshalb trifft die Geschichte einen Nerv. Die Charaktere sind wunderbar lebendig gestaltet und wachsen dem Leser mit ihrem unterschiedlichen Naturell schnell ans Herz, so dass er mit ihnen fühlen und ihren Entscheidungen entgegenfiebern kann. Ruth ist eine Frau aus wohlhabendem Hause, die nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch ihren Ehemann und die gesellschaftlichen Konventionen im Seniorenheim endlich aufblüht und auf den Geschmack der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, gekommen ist. Walter ist ein Griesgram, der das Heft in der Hand behalten will und seine Ehefrau nicht wiedererkennt, die sich auf einmal nichts mehr von ihm sagen lässt. Seine Autorität schwindet schneller, als ihm lieb ist. Kein Wunder, dass er lieber wieder nach Hause möchte, wo er noch das Sagen hatte. Sara ist eine selbständige Frau, die sich beruflich weiterentwickeln möchte. Aber sie ist auch Lebensgefährtin und Mutter, so dass ihr die Entscheidung nicht leicht fällt. Doch so modern sich ihr Freund Lars auch gibt, fällt er schnell in die Rolle eines Mannes, der seine Frau lieber bei sich haben möchte, um ihre Pflichten zu erfüllen. „Mädelsabend“ ist ein sehr interessanter und nachdenklich stimmender Roman über die Rolle der Frau und der Entwicklung von damals bis heute, die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen und wie sie sich dabei selbst nicht verlieren sollten, um diesen zu entsprechen. Wunderbar feinsinnig erzählt kann es hier nur eine absolute Leseempfehlung geben! Vor allem Männer sollten diesen Roman aufmerksam lesen…

  • Lena

    aus Köln

    4/5

    20.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ruth und Walter sind seit…

    Ruth und Walter sind seit knapp 65 Jahren verheiratet und wohnen seit Kurzem in einem Seniorenstift bei Xanten. Während Ruth nach einem Unfall zu Hause dort regelrecht aufblüht und ihre neu gewonnen Freiheit sowie die sozialen Kontakte genießt, möchte Walter wieder zurück in seine gewohnte Umgebung und Ruth wie schon seit jeher bevormunden. Sara, die ein enges Verhältnis zu ihren Großeltern hat, sieht sie dort gut aufgehoben. Sie selbst ist Ärztin, derzeit in Elternzeit und glücklich mit Sohn Paul und ihrem Lebensgefährten Lars. Als sie ein Angebot für ein Stipendium in Cambridge erhält, muss sie sich entscheiden, ob sie für ihr berufliches Vorankommen ihre kleine Familie gefährdet. Der Roman wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden weiblichen Hauptfiguren Ruth und Sara geschildert. Neben der gegenwärtigen Handlung gibt es Rückblenden in die Vergangenheit, die Aufschluss über das Eheleben von Ruth uns Walter geben, die 1953 geheiratet haben. Die Geschichte spielt am Niederrhein und sprüht vor Lokalkolorit und Liebe für die Figuren. Gerade die älteren Charaktere haben ihren ganz eigenen Charme und gestalten die Geschichte lebendig. Wie die Autorin in ihrer Danksagung erwähnt, ist die Geschichte aus dem Leben gegriffen und wirkt trotz manch skurriler Einfälle lebensecht und authentisch. Neben dem Älterwerden geht es insbesondere um Beziehungen und Partnerschaft, Rollenbilder sowie Selbstverwirklichung, Emanzipation und dem Wunsch nach Freiheit. Dabei wird der Wandel der Gesellschaft und die Stärkung der Frauenrechte plastisch durch die Ehe von Ruth und Walter sowie die Beziehung von Sara und Lars dargestellt. Die unterschiedlichen Generationen stehen auch für die unterschiedlichen Vorstellungen von Ehe. Obschon patriarchale Strukturen oder gar Gewalt in Beziehungen gegenwärtig keinen Platz mehr haben, ist es dennoch für Frauen schwer, für ihre Wünsche einzustehen und Familie und Beruf zu vereinbaren. Die Charaktere sind nahbar und ihre inneren Konflikte sehr gut nachzuempfinden. Sara kämpft mit einem schlechten Gewissen, während Ruth gegen ihren Mann aufbegehrt. Trotz aller Fortschritte in Sachen Emanzipation ist es für beide schwer, Entscheidungen zu treffen und zu ihnen zu stehen. Die Geschichte beschreibt ernste Themen auf humorvolle Weise. Sie ist ein ehrliches und warmherziges Porträt über den Wandel der Ehe im Verlauf der letzten Jahrzehnte, über die Fortschritte, die errungen wurden, aber auch die Notwendigkeit eines alltäglichen Kampfes zum Erhalt dafür.

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