• Produktbild: Herzklappen von Johnson & Johnson

Herzklappen von Johnson & Johnson Roman

8

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.02.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

2518 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518764640

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

19.02.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

2518 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518764640

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  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    17.09.2020

    eBook (ePUB)

    Hervorragend

    Eine wunderschöne Geschichte, Personen, Handlung, Stimmung und Oertlichkeiten beschrieben in einer Sprache, deren Schönheit zu einem der genussvollsten Leserlebnis seit langer Zeit geführt hat. Ein grossartiges Buch!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    24.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    !ein Lesehighlight 2020!…

    !ein Lesehighlight 2020! Valerie Fritsch hat mit „Herzklappen von Johnson und Johnson“ ein kleines Meisterwerk geschaffen! Ihre Wortwahl, ihre Ausdrucksweise und das Spiel der Emotionen, lassen diesen Roman wahrlich schweben. Die Geschichte von Alma und Friedrich und dessen Kind Emil, ein besonderes Kind welches keine Schmerzen verspürt, klingt im ersten Moment völlig an den Haaren herbei gezogen. Man merkt aber schneller als man denkt beim lesen des Buches, das hier viel mehr dahinter steckt als Almas Angst. Sie ist so intelligent, so klug aber auch so sehr Alma...Als dann die Geschichten von Almas schwerkranker Oma dazu kommen, hat man das Gefühl, das sich der Kreis der offenen Fragen schließt. Hier geht es erst recht spät um Emil, dafür sehr viel um Alma, da ist der Klappentext etwas verwirrend, da man glaubt, es geht zum Großteil um Emil. Fritsch geht mit so großer Hingabe auf die Verletzlichkeit des Menschen ein, nicht nur körperlich sondern eben auch seelisch, das es einem fast den Atem raubt. Ich habe viele Stellen zwei Mal gelesen, weil ich so beeindruckt davon war. Dieses Buch strotz vor so vielen Themen die aber alle zusammen gehören und ein wunderbares Ganzes ergeben. Fritsch blickt unheimlich tief in die Menschenseele und das hatte ich eigentlich zuletzt bei Hanya Yanagihara’s „Ein wenig Leben“ erlesen. Dieser Roman hat mich gepackt und hallt nach, wie es schon lange kein Buch mehr getan hat. Es ist ein anspruchsvoller Roman, auf den man sich einlassen muss um ihn zu verstehen. Man muss genau lesen, mitfühlen und es versuchen zu verstehen.... Ein wahnsinnig toller Roman der von mir 5 von 5 Sterne erhält!

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    31.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein beglückendes, großes, intensives Lesevergnügen

    „Der Ehe der Eltern misstraute sie mit den Jahren mehr und mehr, beargwöhnte deren schonenden, aber gleichgültigen Umgang miteinander.......Der Großvater, der sonntags zu Besuch kam, wie es sich gehörte, die Nähe mit aufeinandergpressten Lippen über sich ergehen ließ und für die zu Hause gebliebene Großmutter ein Stück Kuchen eingepackt bekam. Und Almas Liebe zu Friedrich und ihrem gemeinsamen Sohn Emil. Ein Kind das keinen Schmerz empfinden kann.....

  • Hannes Schwaiger

    aus Linz

    5/5

    26.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besondere Menschen

    Die österreichische Autorin Valerie Fritsch beschreibt in ihrem neuen Roman die Verletzbarkeit des Menschen. Alma und Friedrich bekommen ein Kind, das keinen Schmerz empfinden kann. Die ständige Sorge, das sich ihr geliebter Sohn innere Verletzungen im Alltag zuziehen könnte, bestimmen permanent ihr Leben. Unterstützung findet Alma bei ihrer betagten Großmutter, mit der sie sehr viele Gespräche führt. Diese erzählt von ihrem Leben, den immerwährenden Entbehrungen, von der Kriegsgefangenschaft ihres Mannes(Täter und/oder Opfer), Und in eben diesen Geschichten findet Alma einige Erklärungen, die Menschen von jeher begleiten: Schuldgefühle, Verlorenheit in dieser Welt, Verwundbarkeit des Menschen in psychischer und physischer Hinsicht und die (Ohn)-Macht vor den wichtigen Entscheidungen des Lebens. In mitfühlenden und wunderbar formulierten Bildern erzählt die Autorin vom Heranwachsen eines Kindes, das keinen Schmerz empfinden kann. Sie beantwortet Fragen, wie ein solcher Mensch zu einem empfindsamen und verwundbaren Mitglied unserer Gesellschaft heranwachsen kann.

  • Miss.mesmerized

    4/5

    07.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Valerie Fritsch - Herzklappen von Johnson & Johnson

    Alma wächst in einer Familie des Schweigens auf. Das Leben der Eltern scheint nur hinter verschlossenen Türen vorzukommen, das Zuhause insgesamt erweckte mehr den Anschein einer Kulisse, vor der Leben eher simuliert wurde als dass es tatsächlich stattfindet. Die verrückte Mutter, die mondsüchtig des nächtens aus dem kontrollierten Alltag ausbricht, fasziniert das Mädchen, bringt dies wenigstens ein wenig Bewegung in den ansonsten stillen und nüchternen Alltag. Dieser wird auch von den Großeltern bestimmt, denen die Kriegserfahrung nicht nur in den Knochen steckt, sondern die diese regelrecht auf die Enkelin übertragen, die die Erfahrungen der älteren Generation in Alpträumen nacherlebt. Mit Friedrich erlebt sie schließlich die alles aufzehrende Liebe, Emotionen, die sie zuvor nicht kannte. Die Geburt des gemeinsamen Sohnes Emil jedoch stürzt sie zurück in eine abgeriegelte Welt, deren Grauen vor allem in ihrem Kopf stattfindet. Doch auch mit Emil stimmt etwas nicht, es dauert einige Jahre, bis das Ergebnis der Ärzte feststeht: Emil kann keinen Schmerz empfinden. Valerie Fritsch wurde für ihren Roman mit einer Nominierung auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2020 honoriert. Es ist die Geschichte vierer Generationen, die durch Alma verbunden und im Schmerz vereint sind. Die Großeltern, die die schmerzlichen Kriegserfahrungen nicht überwinden konnten und versuchten, durch eigenes Schweigen die Stimmen und Bilder im Kopf mundtot zu machen. Die Eltern, die nur hinter Türen reden, aber nicht mit dem Kind. Alma selbst, für die Schweigen und Schmerz identisch werden und die beides überwinden möchte bis zu Emil, der laut, geradezu vorlaut ist und durch das fehlende Schmerzempfinden das gegenteilige Extrem darstellt. Die grausamen Kriegserlebnisse haben den Großvater gebrochen, so sehr, dass sein Herz es nicht mehr ertragen konnte und nur noch von metallenen Klappen der Firma Johnson&Johnson am Laufen gehalten wird. So wie er innerlich beschädigt wurde, trägt sein Urenkel permanent äußerliche Bandagen als Zeichen der unzähligen Verletzungen, die dem Körper schaden, von ihm aber nicht wahrgenommen werden. Immer wieder spiegelt die Autorin die Figuren an den zentralen Elementen Schmerz und körperlicher Verletzung. Und gerade in den Sprachbildern wird der Roman herausragend, so schreibt sie etwa Alma „wünschte sich eine Ersatzpsyche, die die Welt besser ertrug, eine Identitätsprothese, die ihr einen sicheren Schritt durch die Tage ermöglichte.“ Die unterschiedlichen Traumata schreiben sich in die Körper ein, bleiben dort als sichtbare Wunden, die sich nicht einfach kosmetisch übertünchen lassen. Ein bildgewaltiger Roman, der dicht auf wenigen Seiten doch unheimlich viel und dies noch dazu sehr intensiv transportiert. Kein Roman, der mich emotional völlig mitgerissen hätte, sondern eher einer der Sorte, die durch Konstruktion und Sprache am Ende nachwirken und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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  • Zum Bewerterprofil von Lisa Walz

    Lisa Walz

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzklappen von Johnson & Johnson

    Der generationenübergreifende Familienroman "Herzklappen von Johnson & Johnson" erzählt davon, wie sich ein Familientraumata auf ganze Generationen auswirken kann. Verdrägung, Schmerz und Sprachlosigkeit überschatten das Leben der Familienmitglieder. Die Protagonistin Alma sucht Antworten bei Ihren Großeltern. Während sich der Großvater über seine Gräueltaten im zweiten Weltkrieg in Schweigen hüllt, beginnt die Großmutter zu reden. Mit dem Kind auf dem Schoß, das durch eine genetische Erkrankung keinen körperlichen Schmerz empfinden kann, sitzt Alma am Bett der Schwerkranken und hört zu. Doch erst auf einer Reise nach Kasachstan, in die Vergangenheit des Großvaters, beginnt sich für Alma der Schmerz zu lösen. Valerie Fritsch, die auch als Photographin arbeietet, zeichnet diese Familiengeschichte kunstvoll und bewegend schön. Die Autorin verwebt Sprache und ihren fotografischen Blick zu einem einzigartig literarischen Kunstwerk. Mit jedem Satz bin ich tiefer in diesen Roman eingetaucht, der in seiner lyrischen und bildreichen Sprache seinesgleichen sucht. Außerdem ist das Buchcover zu schön, um im Bücherregal zu verschwindet. Es wird einfach "ausgestellt". 
  • Zum Bewerterprofil von Laura Kowalzik

    Laura Kowalzik

    OSIANDER Backnang

    Buchhändler*in

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    3/5

    27.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr interessantes Thema!

    Ich habe das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft da ich finde, dass die Thematik sehr interessant klang. Denn es geht um Emil. Ein Kind was keinen Schmerz empfinden kann und dessen Eltern ihm beibringen müssen das der Körper verletzlich und nicht unverwundbar ist. Leider dauert es bis zur Hälfe, bis Emil geboren wird und man so mehr über das Leben mit ihm erfährt. Ich hätte mir außerdem gewünscht, dass das Familienleben ausführlicher beschrieben und auch Emils Zukunft erzählt wird. Trotzdem hat mir das Buch gefallen, da ich es auf Grund des Themas sehr interessant finde und es sprachlich sehr gutgeschrieben ist.

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