Produktbild: Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein

Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein Vom Leben mit Depressionen

5

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

48906

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

334 (Printausgabe)

Dateigröße

1888 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518765142

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

48906

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

334 (Printausgabe)

Dateigröße

1888 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518765142

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  • Bewertung

    5/5

    09.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Depressionen sind schlau, sie...

    "Depressionen sind schlau, sie machen es sich in deinem Kopf bequem und tun so lange so, als wären sie ein Teil von dir, bis du es glaubst (...)." - Erschreckend, ehrlich und humorvoll nimmt der Autor uns als Leser*in mit auf seine Reise zur "Besserung". Absolute Leseempfehlung.

  • Libertine Literatur

    5/5

    16.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Stimme des Nicht-Sagbarem

    Wie schreibt man über ein Thema, über das oft selbst das Reden oder Erzählen schwerfällt? Wie findet man Worte für etwas, das Benjamin Maack immer wieder als Leere und als Nichts beschreibt? Bereits zu Beginn seiner Arbeit an ›Wenn das noch geht kann es nicht so schlimm sein‹ ist Maack eines wichtig: Abklären, ob ein Text über Depressionen und Selbstmordgedanken Menschen dazu verleiten könnte, sich umzubringen. »›Im Gegenteil‹, sagte [der Suizidologe], es wäre gut und richtig, dass darüber geschrieben und gesprochen würde. Wichtig sei, dass man dabei nichts beschönige oder heroisiere.« Bereits nach den ersten Seiten von ›Wenn das noch geht kann es nicht so schlimm sein‹ ist klar, dass dieses Buch nicht vorhat, zu heroisieren. Am leichtesten fällte es vielleicht, sich Benjamin Maacks Buch ›Wenn das noch geht kann es nicht so schlimm sein‹ über das zu nähern, was es ›nicht‹ ist. Es ist weder ein Ratgeber für Betroffene noch einer für Angehörige. Es schaut nicht von außen auf die Depression, versucht nicht sie in geordnete Kategorien zu ordnen. »Wenn Sie Tipps und Tricks für den Umgang mit Depressionen suchen, legen Sie dieses Buch auch weg. Und melden Sie sich, wenn Sie etwas gefunden haben, das wirkt.« Maacks Buch ›Wenn das noch geht kann es nicht so schlimm sein‹ lässt nicht sprachlich aufgearbeitet von außen auf die Depression schauen. Er lässt in sie schauen. Dabei bleibt er oft fragmentarisch. In anderen Momenten scheint er mit und um Sprache zu ringen, um die Momente der Depression ausdrücken zu können. Dabei schaffen seine Worte oft keine Ordnung mehr, keine Semantik, sie hinterlassen Weißräume und Satzfetzen. Durch Maacks Buch ›Wenn das noch geht kann es nicht so schlimm sein‹ zieht sich der Wunsch, funktionieren zu wollen. Das hin- und herschwanken zwischen der Angst, zu krank für das ›normale‹ Leben zu sein und zugleich vielleicht nicht krank genug für das psychiatrische Leben; die Frage, wie es einem geht. Der rührende Versuch, den Alltag zu bewältigen, irgendwie an der Oberfläche zu bleiben, der Ehe und den Kindern gerecht zu werden. Das Auf und Ab durch neue Medikamente, die ihrerseits Befürchtungen mit sich bringen. Pfleger und Ärzte, die den Klinikalltag begleiten. Ebenso wie Freunde und Mitpatienten, der Aufenthalt in einer Psychiatrie, begleitet von ›Cobra 11‹. Die Seiten des Buches brauchen ihre Weißräume, um der Schwere des Geschriebenen Raum zu geben, an wenigen Stellen gewährt Maack auch Momente des Aufatmens. »Ein paar Monate später geht es mir wieder gut. Ich bin wieder draußen, noch ein paar Monate später arbeite ich wieder, bin wieder für die Familie da, treffe wieder Freunde.« An das Ende von ›Wenn das noch geht kann es nicht so schlimm sein‹ ist Maacks Rede bei einer Preisverleihung in Karlsruhe angehängt, bei der er für sein Werk ›Monster‹ ausgezeichnet wurde. Bei dieser ging Maack bereits auf seine Depressionen ein, die er damals überwunden glaubte. Weder die Zuhörer noch Maack selbst wussten, dass sie wiederkommen würde. Doch besteht das, was diese Rede auszeichnet, nicht vorrangig daraus, dass die Depression besiegt werden konnte. Es besteht daraus, dass darüber gesprochen wurde. Maacks Schilderungen in ›Wenn das noch geht kann es nicht so schlimm sein‹ lassen keinen Zweifel daran, dass im Verlauf der Depression Gefühle der Wertlosigkeit, des Versagens und der Schuld vorherrschen. Doch Maack entscheidet sich nicht, nachdem die depressive Episode überwunden ist, diese Gefühle zu verschweigen oder wegzudrängen; er teilt sie. »…, dass mein Leben nach und nach abgestorben ist, weil es nicht mehr von Gefühlen durchblutet wurde. Dass mein Kopf, dem es schwerer- und schwerergefallen ist, zu fühlen, die Emotionen unbemerkt immer härter rationiert hat, bis das Fühlen in großen Teilen meines Lebens vertrocknet und verschwunden ist.« Depressionen haben viele Gestalten. ›Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein‹ bezeugt den Wunsch, zu funktionieren, und findet zugleich Worte für einen Zustand, in dem man oft nicht mehr funktionieren kann. Es ist eine Stärke dieses Buches, dass es aushält, zugeben zu können, dass es Zeiten gibt, in denen Funktionieren anders geworden ist. Es ist ein Versuch, die Depression greifbarer zu machen. Damit darüber gesprochen werden kann, in der Hoffnung, dass so Betroffene nicht allein damit sein müssen. »Ich bin krank, denke ich und bin beruhigt, weil jemand mich von dem Leben erlöst, das aus meinem Leben geworden ist. Weil jemand sagt, das ist nicht normal, es gibt da ein Leben, das du nur vergessen hast.«

  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    01.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie lebe ich mit einer Depression?

    Eins vorweg: die Frage wird von diesem Buch nicht beantwortet. Vielmehr bittet der Autor darum, ihm eine Mitteilung zukommen zu lassen, wenn man weiß wie es geht. Ich kann es nicht beantworten. Doch viele Dinge in dieser Geschichte kommen mir bekannt vor, einige wiederum sind ganz neu. Was wieder einmal zeigt, dass jede Depression anders verläuft. Die Zweifel daran, dass man sich selbst irgendwann einfach mal als genug empfindet. Der Druck von außen, der mal besser und mal schlechter auszuhalten ist. Die Medikamente, die gefühlt immer experimentell eingesetzt werden. Grossartig beschrieben und einfach auch spannend zu lesen. Doch anders als beim Autor, der den Eindruck erweckt, als glaube er nicht genug zu kämpfen, ist es genau das, was als Eindruck beim Leser zurückbleibt. Nämlich, dass in dieser Geschichte jemand einen großartigen Kampf führt. -Keine Darstellung einer uneingeschränkten Erfolgsgeschichte-, habe ich in einer Rezension gelesen. Ich finde, jeder der diesen Kampf nicht aufgibt, hat schon seine eigenen Erfolgsgeschichte geschrieben. Ich bin sehr beeindruckt und empfehle es jedem egal, ob mit oder ohne Depression.

  • Tamara Braunegger

    aus Nürnberg

    5/5

    10.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wertvoll, gewaltig und aufklärend.

    "Solange ich lese, bin ich okay." Ein Satz, der so viel Aussagekraft besitzt, ein Satz, der durchaus von mir stammen könnte. Benjamin Maack nimmt den Leser mit in seinen Kopf, seine Gedankenwelt und auch in seine Therapie. Man trifft gute alte Bekannte wie Venlafaxin, Lithium, Tavor, Citalopram, Mirtazapin u. a. Maack berichtet ungeschönt über die Einnahme von Medikamenten und deren Nebenwirkungen, seine Ängste, den Selbsthass, suizidale Gedanken und die schier nicht enden wollende Müdigkeit, die viele von uns plagt. Die Anstrengung, das Leben zu leben, den Zwang, funktionieren zu müssen, ständig eine Rolle zu spielen, damit man ja nicht aus dem Raster fällt - dies verdeutlicht der Autor mit seiner starken Wortgewalt. Maack beschreibt aber auch die Hilfe, die er erfahren hat, den Rückhalt durch Familie und Freunde, die Unterstützung seiner Ärzte und Patienten, die mit ihm gemeinsam in Therapie sind. Nach der Odyssee, die ich bisher durchlebt habe, gibt mir "Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein" einen kleinen Funken Hoffnung, doch noch einen Arzt zu finden, der sich meiner annimmt und mich nicht als Hypochonder, Lügnerin etc. betitelt und mich mir selbst überlässt.

  • Werner L.

    aus Baden-Baden

    3/5

    26.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Irre

    Dies ist leider eines der wenigen Bücher, die ich einmal schlecht bewerten muss und ich habe schon so einiges über Depressionen gelesen. Dass es kein Ratgeber ist, war mir klar, aber so etwas von wirr geschrieben, konnte ich für mich halt eben auch nichts entdecken, außer vielleicht ein paar ähnliche Situationen oder Gedankengänge. Ansonsten ist es schnell gelesen, da auf vielen Seiten wenig bis nichts steht. Schade! Ich hatte mir mehr erwartet.

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