Todeshunger: Anorexie oder Kunstform? Eine Untersuchung von Kafkas "Ein Hungerkünstler"
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.03.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
500 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656385790
Nahrung ist ein essenzieller Bestandteil des Lebens. Der Verzicht erfordert somit eine Überwindung des Lebenserhaltungstriebes, der uns zum Essen zwingt. Auch in der Literatur spielt dieses Motiv häufiger eine Rolle, wie etwa in Kafkas Werk Ein Hungerkünstler . Diese Erzählung wurde schon auf viele Arten interpretiert. Besonders schlüssig hat zum Beispiel Ingeborg Henel argumentiert, während die Aussagen von Thomas Maier, der den Hungerkünstler als "Super-Jesus" tituliert, doch eher fragwürdig erscheinen.
Kafka selbst soll, so einige Forscher, an Anorexia nervosa gelitten und so eigene Erfahrungen mit Hunger beschrieben haben. Das Hungermotiv, das diese Erzählung dominiert, steht auch in der vorliegenden Hausarbeit im Vordergrund. Für eine bessere Einordnung der Hungerkunst wird deshalb zunächst eine kurze Geschichte der derselben und ihrer Formen dargestellt. Anschließend wird die Erzählung Ein Hungerkünstler analysiert. Wie ist das Hungern dargestellt? Welche Rolle spielen die Wächter, der Impresario, das Publikum und der Panther? Diese Fragen werden beantwortet. Anschließend wird die Frage betrachtet, welche Rolle der Hungerkünstler einnimmt und wie er sich selbst sieht. Schließlich werden mögliche Deutungen der Erzählung diskutiert und die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst.
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