Produktbild: Sorgerechtskrieg - An einen Narzissten gekettet – Roman nach wahren Erlebnissen

Sorgerechtskrieg - An einen Narzissten gekettet – Roman nach wahren Erlebnissen

1

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2019

Verlag

Verlag DeBehr

Seitenzahl

676

Maße (L/B/H)

21,2/15,1/4,3 cm

Gewicht

882 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95753-683-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2019

Verlag

Verlag DeBehr

Seitenzahl

676

Maße (L/B/H)

21,2/15,1/4,3 cm

Gewicht

882 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95753-683-9

Herstelleradresse

DeBehr
Kleinwolmersdorfer Straße 49
01454 Radeberg
DE

Email: debehr-verlag@freenet.de

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Absolute Lese-Empfehlung, nicht nur für Narzissten-Geschädigte

Bewertung am 06.12.2019

Bewertungsnummer: 1272741

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Enddreißigerin Malin lernt durch ihre Arbeit als Redakteurin einer Lokalzeitung den Tausendsassa Hartmut kennen und verfällt ihm. Einerseits bewundert sie sein Selbstbewusstsein und Redetalent, andererseits fühlt sie sich erdrückt und reagiert eifersüchtig auf seinen Kontakt zu Ex-Freundinnen. Ihre Schwangerschaft kommt schnell und ungeplant. Die beiden wollen sich zusammenraufen, aber das gestaltet sich schwierig, denn Hartmut zeigt ausgeprägt narzisstische Verhaltensweisen. Er ist ein Querulant, der häufig Ärger mit seinen Mitmenschen hat und sich im Grunde für niemand anderen als sich selbst interessiert. So schläft er beispielsweise im Kreißsaal, während Malin nebenan in den Wehen liegt. Wer jemals mit einem Narzissten zu tun hatte, erkennt viele dieser Situationen wieder. Während in den ersten vier Kapiteln immer deutlicher hervortritt, dass sie keine Beziehung miteinander hinbekommen werden, bildet die neue Sorgerechtsgesetzgebung einen Einschnitt in der Handlung und auch im Buch (ziemlich genau in der Mitte). Jetzt zeigt der Narzisst seine gekränkte Seite. Er überzieht Malin mit Anzeigen und Gerichtsanträgen und dominiert ihr Leben auf diese Weise völlig. Der Text liest sich sehr flüssig, streckenweise sogar ziemlich witzig. Die Geschichte hat viele Facetten, und enthält sich plumper Wertungen. Der Leser muss sich selber aus der Schilderung vieler alltäglicher Situationen ein Urteil über die beiden Protagonisten bilden. Das Buch ist also nicht die einseitige Abreibung, die auf den ersten Blick zu befürchten ist. Im Gegenteil, gerade die juristischen Aspekte, die hier eine wesentliche Rolle spielen, regen zu Kontroversen an. Ab wann ist kein gemeinsames Sorgerecht mehr möglich? Wie sensibel sind Gerichte für Stalking-Problematiken? Das Buch beschreibt, wie Malin die diversen Gerichtsverhandlungen, Gutachter-Befragungen oder Zeugenaussagen erlebt, und bleibt dabei sehr dicht an der Figur. Auch Hartmut erhält sehr gründliche Konturen, beide sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Die Stärke des Romans liegt gerade in den sehr genauen Charakterzeichnungen, vor allem, wenn man sich für Aspekte der narzisstischen Persönlichkeitsstörung interessiert. Für mich eine absolute Lese-Empfehlung!

Absolute Lese-Empfehlung, nicht nur für Narzissten-Geschädigte

Bewertung am 06.12.2019
Bewertungsnummer: 1272741
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Enddreißigerin Malin lernt durch ihre Arbeit als Redakteurin einer Lokalzeitung den Tausendsassa Hartmut kennen und verfällt ihm. Einerseits bewundert sie sein Selbstbewusstsein und Redetalent, andererseits fühlt sie sich erdrückt und reagiert eifersüchtig auf seinen Kontakt zu Ex-Freundinnen. Ihre Schwangerschaft kommt schnell und ungeplant. Die beiden wollen sich zusammenraufen, aber das gestaltet sich schwierig, denn Hartmut zeigt ausgeprägt narzisstische Verhaltensweisen. Er ist ein Querulant, der häufig Ärger mit seinen Mitmenschen hat und sich im Grunde für niemand anderen als sich selbst interessiert. So schläft er beispielsweise im Kreißsaal, während Malin nebenan in den Wehen liegt. Wer jemals mit einem Narzissten zu tun hatte, erkennt viele dieser Situationen wieder. Während in den ersten vier Kapiteln immer deutlicher hervortritt, dass sie keine Beziehung miteinander hinbekommen werden, bildet die neue Sorgerechtsgesetzgebung einen Einschnitt in der Handlung und auch im Buch (ziemlich genau in der Mitte). Jetzt zeigt der Narzisst seine gekränkte Seite. Er überzieht Malin mit Anzeigen und Gerichtsanträgen und dominiert ihr Leben auf diese Weise völlig. Der Text liest sich sehr flüssig, streckenweise sogar ziemlich witzig. Die Geschichte hat viele Facetten, und enthält sich plumper Wertungen. Der Leser muss sich selber aus der Schilderung vieler alltäglicher Situationen ein Urteil über die beiden Protagonisten bilden. Das Buch ist also nicht die einseitige Abreibung, die auf den ersten Blick zu befürchten ist. Im Gegenteil, gerade die juristischen Aspekte, die hier eine wesentliche Rolle spielen, regen zu Kontroversen an. Ab wann ist kein gemeinsames Sorgerecht mehr möglich? Wie sensibel sind Gerichte für Stalking-Problematiken? Das Buch beschreibt, wie Malin die diversen Gerichtsverhandlungen, Gutachter-Befragungen oder Zeugenaussagen erlebt, und bleibt dabei sehr dicht an der Figur. Auch Hartmut erhält sehr gründliche Konturen, beide sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Die Stärke des Romans liegt gerade in den sehr genauen Charakterzeichnungen, vor allem, wenn man sich für Aspekte der narzisstischen Persönlichkeitsstörung interessiert. Für mich eine absolute Lese-Empfehlung!

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Sorgerechtskrieg - An einen Narzissten gekettet – Roman nach wahren Erlebnissen

von Anne-Sophie Richard

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