Produktbild: Mutter. Chronik eines Abschieds

Mutter. Chronik eines Abschieds

8

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

54678

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1037 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641185084

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

54678

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1037 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641185084

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  • https://lieslos.blog/

    5/5

    14.10.2020

    eBook (ePUB)

    Klein aber fein!!!

    „Mutter“ ist ein Roman, in dem eine Familiengeschichte erzählt wird, in dem es um eine Mutter-Tochter-Beziehung geht und in dem Sterben, Tod, Abschied, Verlust und Trauer eine zentrale Rolle spielen. Die Erzählerin begleitet ihre Mutter als Tochter, Pflegerin und Ärztin in den letzten Monaten vor deren Tod. Diese Rollenvielfalt bedingt ein Mehr an Herausforderungen und Verantwortung. Sie macht es nicht leichter und hat natürlich auch Einfluss auf die Psyche und den Körper der Tochter. Diese erlebt den Prozess des Sterbens ihrer 91-jährigen Mutter hautnah mit und beobachtet und beschreibt die Phasen und Veränderungen, die sie gemeinsam und jeder für sich erleben sehr detailliert, feinfühlig und stimmig. Es gibt innige, traurige und freudvolle Augenblicke, die die beiden miteinander erleben. Sprache und Erzählstil der Autorin haben mich begeistert. Sie erzählt unaufgeregt und zart in einer schlichten und schnörkellosen Sprache. Trotzdem oder gerade deshalb wird der Leser emotional tief berührt. Die Emotionen springen ihm nicht entgegen. Sie vermitteln sich tröpfchenweise und subtil. Obwohl sie behutsam vorgeht, weicht sie nicht aus. Sie erzählt gleichermaßen feinfühlig, stimmungsvoll und sanft wie ehrlich, unverstellt, klar und unumwunden. Wir lernen durch ihre Erinnerungen und Reflexionen die Kindheit und das Aufwachsen der Erzählerin kennen und lesen von Trennungen, Unvereinbarkeiten, Zerwürfnissen, Familiengeheimnissen und Verlusten. Wir erfahren ihre Gedanken und Gefühle, die sie während dieser letzten Zeit mit ihrer Mutter einholen und erleben mit, wie sich eine Beziehung im Angesicht des Todes verändert, wie manches relativiert und verziehen wird. Schmerz und Trauer wegen des endgültigen Abschieds von einem geliebten Menschen vermitteln sich eindrücklich durch diese puristische, zurückgenommene Sprache und durch die melancholisch-gedrückte Grundstimmung. Ich möchte diesen tiefgründigen und aufrichtigen Kurzroman, der auf nur ca. 160 Seiten eine sehr berührende und bewegende, aber niemals kitschige oder seichte Geschichte über die Kostbarkeit gemeinsamer Erinnerungen und inniger letzter Augenblicke erzählt, gerne empfehlen.

  • Bewertung

    aus Oberwil-Lieli

    5/5

    15.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutter

    Ich war sehr beklommen, als ich das Buch zu lesen anfing. Einmal drin, konnte ich nicht mehr aufhören. Man spürt die überforderte Ärztin, die Beschreibung des Körper- und des Hirnabbaus sind sehr erfahrbar. Ausnahmsweise sage ich der Buchempfehlung Dankeschön. Gruss von einer begeisterten Leserin

  • Bewertung

    aus Saas-Fee

    5/5

    22.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied von Mama nehmen

    Ein wunderschönes Buch über das Sterben und Abschied, insbesondere der Mutter. Die feine, ehrliche Sprache hat mich berührt und das Abschiednehmen der eigenen Mama nochmals intensiv Revue passieren lassen. Der Autorin danke dafür. Bestimmt kann es auch eine Anregung sein, sich vorab mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das Buch zu lesen, ist jedenfalls ein Gewinn!

  • sleepwalker

    5/5

    08.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Chronik des Sterbens. Melitta…

    Chronik des Sterbens. Melitta Breznik hat als Ärztin eine eher professionelle Einstellung zum Tod. Aber als es um das Sterben ihrer eigenen Mutter geht, kommt sie psychisch und physisch an ihre Grenzen. Ihre Erfahrungen mit dem Leiden und Sterben hat sie in ihrem Buch „Mutter. Chronik eines Abschieds“ aufgeschrieben und damit ein unglaublich emotionales und zutiefst berührendes Werk geschaffen. Schon Jahre zuvor hatte sie in einem Gespräch mit ihrer Mutter klargemacht, dass sie Sterbehilfe ablehnt. Daher weiß die 90-Jährige, als sie die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs im Endstadium erhält, dass sie ihren Weg bis zum Ende gehen muss. Allerdings hatte sie sich den Weg leichter vorgestellt, als er dann im Endeffekt wird. Mit ihrer Tochter an ihrer Seite und dem Sohn in der Nähe kämpft die alte Dame sich mit bewundernswerter Kraft durch die ihr verbliebene Zeit. Sie kann keine Nahrung mehr bei sich behalten, nur noch wenig Flüssigkeit aufnehmen und nach und nach nehmen auch die Schmerzen zu. Melitta Breznik übernimmt zunehmend die Mutter-Rolle für ihre Mutter, wäscht, pflegt und versorgt sie liebevoll. Und auch für sie beginnt ein Weg. Sie muss sich mit sich selbst und ihrem Leben auseinandersetzen, nicht zuletzt stellt sie fest, dass sie nach dem Tod der Mutter nicht mehr „Kind“ von jemandem ist, und muss sich (nach dem Tod des Vaters erneut) der Tatsache stellen, dass auch ihr Leben endlich ist. Und es beginnt eine Zeit, in der sie sich intensiv um ihre Mutter kümmert und sich mit ihr und deren Leben auseinandersetzt, eine Zeit des Annäherns, des Verstehens und Verzeihens. So erfährt der Leser, dass die Mutter den Nachzügler eigentlich nicht wollte, schließlich war sie bei der Geburt ihrer Tochter schon 41, ergraute kurz danach und wurde oft für die Großmutter gehalten. Der älteste Sohn der Familie verstarb mit 18 Jahren, die Ehe der Eltern zerbrach unter anderem am Alkoholismus des Vaters (Quartalstrinker), die beiden versöhnten sich aber kurz vor seinem Tod. Und auch das vermutlich dunkelste Kapitel der Mutter-Tochter-Beziehung kommt zur Sprache: die Mutter zwang die damals 17jährige Melitta zu einer Abtreibung. Sie bedauerte das wohl später, weil sie es ja doch vermutlich irgendwie geschafft hätten mit dem Kind, aber die Entschuldigung, die Melitta Breznik so dringend von ihrer Mutter hätte hören wollen, bleibt aus, dennoch kann sie sich mit ihr aussöhnen. Sprachlich fand ich das Buch trotz des eher nüchternen und distanzierten Schreibstils, sehr sensibel geschrieben. Die Autorin schafft einen Spagat zwischen Melancholie und Traurigkeit und der Beschreibung eines gewissen inneren Friedens, was mich zutiefst berührte, ebenso wie der persönliche Zwiespalt, in dem sie sich als Tochter und Ärztin befand. Nur zu gern hätte sie ihrer Mutter vermutlich alle Schmerzen genommen, entschied sich aber dagegen, weil sie sonst auch ihr Wesen „wegsediert“ hätte. Der Abschied und seine Endgültigkeit schweben über allem, sind aber nie zu bedrückend. Dafür teilen die beiden Frauen bis kurz vor dem Ende schöne Erlebnisse und gemeinsame Erinnerungen an solche. So traurig das Thema an sich ist, so schön fand ich, dass die beiden Frauen die ihnen verbleibende gemeinsame Zeit zur Aussöhnung nutzen konnten, dass es der Mutter möglich war, bis zuletzt zu Hause zu bleiben und dass zwischen ihnen zum Schluss wohl alles Wichtige gesagt war. Trotz der Krankheit und der Schmerzen war der Tod von Melitta Brezniks Mutter menschenwürdig und das würde ich jedem Menschen, nicht zuletzt mir selbst wünschen. Für mich eines der bewegendsten Bücher des Jahres und eine klare Lese-Empfehlung. 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    15.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied nehmen von der Mutter

    Ehrlich und ungeschönt erzählt Melitta Breznik von den letzten Lebensmonaten ihrer Mutter. Bis zu deren Tod pflegt und bereut sie ihre Mutter in deren Wohnung. Sie offenbart ihre Gedanken und Gefühle und lässt uns an ihren familiären und privaten Erinnerungen teilhaben. Ein sehr persönliches und sensibles Buch!

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