Produktbild: Der erste König

Der erste König Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17291

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

896 (Printausgabe)

Dateigröße

3133 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641232955

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ePUB

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17291

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17.08.2020

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Penguin Random House

Seitenzahl

896 (Printausgabe)

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3133 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641232955

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  • AMCL

    aus Wien

    5/5

    12.10.2020

    eBook (ePUB)

    Britanniens erster König

    Sabrina Qunaj „Der erste König" Im 8. Jahrhundert wird in Britannien der angelsächsische Krieger Offa wider Willen zum Herrscher gekrönt, nachdem der letzte König ermordet wurde. Ihm zur Seite stehen eine Handvoll Getreuer, die mit ihm kämpfen und ihn beraten. Sein Weg zu einem geradlinigen strengen König ist von vielen oft schweren Entscheidungen geprägt und macht ihn zu einem harten Menschen. Verkompliziert wird sein Leben mit dem Auftreten der schönen Drida. Aufgewachsen am fränkischen Königshof wird sie von Karl dem Großen zum Tode verurteilt, indem sie in einem Boot auf dem Meer ausgesetzt wird. Wider Erwarten überlebt sie und landet in Wales. Das Zusammentreffen dieser beiden starken Charaktere unterschiedlicher Kulturen und die Konflikte zwischen Liebe, Freundschaft und Loyalität werden von Sabrina Qunaj einfühlsam und psychologisch nachvollziehbar erzählt. Auch der Rivalität zwischen Karl dem Großen und seinem Bruder Karlmann wird ausgiebig und durchaus authentisch Raum geschenkt, sodass man ein vollkommen anderes Bild von Karl dem Großen als Menschen bekommt. Mit ebenso großer Anteilnahme werden die fiktiven Figuren, wie zum Beispiel Hilda, als auch die Lebensumstände im Frühmittelalter, dargestellt, sodass sich ein dichtes Bild ergibt. Abgerundet wird dies durch ein ausführliches Personenverzeichnis, Landkarten sowie Stammbäume und einem fundierten Nachwort der Autorin. Sabrina Qunaj schreibt flüssig und spannend über zwei relativ unbekannte historische Figuren und die wenigen Fakten lassen ihr genügend Handlungsspiel-raum, einen schönen stimmigen Roman zu gestalten. Mit Offa und Drida werden zwei Persönlichkeiten geschaffen, die sich bis zum Schluss glaubhaft mit-einander weiterentwickeln. Daher klare Leseempfehlung für LiebhaberInnen historischer Romane!

  • Bewertung

    5/5

    27.08.2020

    eBook (ePUB)

    Historisch, spannend und sehr unterhaltsam!

    Sabrina Qunajs Roman taucht tief ein das Britannien des 8. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte Offa von Merciens über eine Zeitspanne von rd. 26 Jahren (von 747 bis 773 n.Chr.). In eine adlige Familie und eine Zeit erheblicher Thronwirren hineingeboren, wird Offa als noch junger Mann von 17 Jahren König von Mercia. Seine ganze Kraft widmet er fortan dem Bemühen, die verschiedenen Königreiche unter einem Machthaber zu einen und das durch viele Kriege geschwächte Britannien zu einer Stärke zu führen, die auch gegen die Stärke des überseeischen Frankenlandes Bestand haben kann. Er baut Handelsbeziehungen aus und gestaltet das Münzwesen neu. Ihm zur Seite steht Cynetryth (Drida), die auf Urkunden mit ‚Königin Mercias von Gottes Gnaden‘ zeichnet und deren Persönlichkeit in überbrachten Geschichten und Legenden sehr ambivalent dargestellt wird. Zweifelsohne war ihre Rolle in Offas Regentschaft aber eine bedeutende, war sie tatsächlich auf vielen Münzen dieser Zeit abgebildet. Auch ihre Unterschrift als Zeugin vieler von Offa verfasster Dokumente und Urkunden lässt auf ihre (für eine Frau dieser Zeit) herausgehobene Stellung schließen. Der im Roman gezeichnete Zeitraum beschäftigt sich sehr unterhaltsam mit der Entwicklung Offas vom Adligen-Sohn hin zum Regenten Mercias, der sich nur ein Jahr nach dem im Roman umrissenen Zeitraum, ab dem Jahr 774 n.Chr. ‚Rex Anglorum‘ nennen wird. Ausgesprochen gut recherchiert, gelingt es dem Buch sehr unterhaltsam, Fakten mit Überliefertem und Fiktivem zu verbinden, historische Lücken mit denkbaren Anworten zu füllen und dabei Empathie für die Akteure zu wecken. Hier ist der Roman tatsächlich besonders stark: in dem, was sich zwischen den Zeilen abspielt, in der Zeichnung auch der Nebenfiguren, deren Geschichte nicht minder fesselnd ist wie die der Hauptcharaktere. Der Autorin gelingt es, die Figuren nicht nur in Schwarz-Weiß zu zeichnen, sondern die Zerrissenheit der handelnden Personen sichtbar zu machen und Mitgefühl auch für den größten Bösewicht zu wecken. Einzig die dem heutigen Zeitgeist geschuldete, doch sehr an unsere Zeit angepasste Sprache hätte ich mir ein wenig näher am Mittelalter gewünscht, dies aber nur als minimales „Schönheitsfehlerchen“ am Rande. Insgesamt sticht dieser Roman aus der Vielzahl der (so scheint es manchmal) im Eiltempo verfassten historischen Schriftwerke unserer Zeit mehr als angenehm heraus und beschert spannende, stilvolle, kurzweilige und durchaus berührende Unterhaltung. Absolut empfehlenswert!

  • Eliza

    5/5

    04.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Anfänge Englands

    Mit dem monumentalen Titel „Der erste König“ wird der Anfang der Entstehung von Großbritannien in einem schönen und unterhaltsamen historischen Roman erzählt. Mir persönlich haben die Ereignisse um den König Mercias sehr gut gefallen. Das Cover ist beige gestaltet. Der Leser erkennt ein königliches Wappen, in dem eine Krone in Magenta und Gold gezeichnet ist. Die Schrift des Titels ist ebenfalls in Magenta geschrieben. Der Klappentext gibt dem Leser einen kurzen Einblick in die Geschichte und weiß trotz der kurzen Erzählung Spannung zu erzeugen. In der wesentlichen Geschichte geht es um die Ereignisse zwischen den Jahren 747 und 773 auf der britischen Insel, sowie der Entwicklung des Frankenreiches um die Brüder Karl (der Große) und Karlmann. Großbritannien in seiner heutigen Form ist noch in sieben verschiedene angelsächsische Königreiche aufgeteilt. Das damals mächtigste war das Königreich Mercia, welches südlich des Humber lag. Die Hauptprotagonisten der Geschichte sind der junge Adelige und später zum König ernannte Offa, sowie Drida die illegitime Nichte von König Pippin der Franken. Beide Hauptprotagonisten geben der Geschichte ihre Kontur und bestechen durch die gut herausgearbeiteten Charaktereigenschaften. Am Anfang ist Offa noch unerfahren, so erfährt er im Laufe seiner Regentschaft, welche er gerade am Anfang mit einer großen Härte führt, dass das Leben noch anderes zu bieten hat, als nur König zu sein. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte stetig weiter, was zum großen Teil an der anderen Hauptprotagonistin Drida liegt, welche aber zeitlich etwas später in der Geschichte eingreift. Drida war meine absolute Lieblingsfigur des Romans. Als junge und unerfahrene Frau von ihrem „Halbcousin“ Karl zum Tode verurteilt und auf dem offenen Meer ausgesetzt, nimmt sie ihr Schicksal in die eigene Hand. Sie besticht durch ein großes „diplomatisches Geschick“ und ein Gespür für Kommunikationshandlungen, welche nicht nur König Offa in ihren Bann zieht. Durch ihr Handeln und ihr Wirken bekommt das Königreich „Mercia“ eine Königin, welche den Menschen Mut, aber auch Stärke geben kann. Als interessanteste von den zahlreichen Nebenfiguren treten die Magd Hilda aus Averdun (dem Heimatort Offas), die Krieger Leofric, Eadric sowie Offas Schwester Eadburth in Erscheinung. Hilda als Gegenspielerin von Drida gibt dem Roman die dunkle, egoistische sowie intrigantische Seite wieder. Sie lässt nichts unversucht, um doch noch an die Seite von König Offa zu gelangen. Auch der Krieger Leofric, welcher aufgrund der Vergangenheit mit Offa öfters mehr ein Freund als ein „Diener“ seines Königs ist, gibt der Erzählung einen zusätzlichen spannenden Charakter. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind vereinzelt Zeitsprünge enthalten, welche den Lesefluss aber nicht im Geringsten stören. Der Schreibstil der Autorin ist gehoben, zeitgenössisch sowie sehr flüssig. Als Besonderheit sind neben dem Stammbaum der handelnden Familien zwei Karten, ein Personenverzeichnis, sowie ein Nachwort und eine Danksagung zu nennen. Als Zielgruppe des Romans kommen alle historisch Interessierten in Betracht. Das Fazit des Romans ist sehr positiv. Der Autorin ist es gelungen historisch wahre Ereignisse fiktiv in einer spannenden und sehr lehrreichen Geschichte weiterzuerzählen. Mir hat persönlich vor allem der Erzählstil der Autorin sehr zugesagt dafür ebenfalls ein sehr großes Kompliment. Das einzige minimale Manko des Romans, welches mir aufgefallen war ist das schnelle Ende, welches ich gerne etwas ausführlicher genossen hätte. Dies gibt aber dem Gesamturteil keinen Abbruch. Ich kann nur für alle eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein herrlicher historischer Schmöker,...

    Ein herrlicher historischer Schmöker, der uns ins Britannien des 8. Jahrhunderts führt. Viele kleine, zerstrittene Königreiche sollen zu Einem vereinigt werden. Die Geschichte führt auch ins Frankenland, an den Hof von Karl dem Großen. Wie? Selber lesen!

  • Mine_B

    5/5

    18.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Der erste König

    Mit dem historischen Roman „Der erste König“ hat die Autorin Sabrina Qunaj sich in das 8. Jahrhundert und damit in eine Epoche begeben, welche eigentlich nicht zu meinen bevorzugten Jahrhunderten zählt. Bisher kann dieses Buch als eigenständiges Werk betrachtet werden. Aber ich hoffe, dass Qunaj diese Zeit und auch diese Charaktere weiterhin verfolgt. Dies war nicht mein erstes Buch aus der Feder von Sabrina Qunaj. Ich kannte von ihr bereits diverse Fantasy- Bücher, aber auch ihre historischen Romane. Und bisher konnte sie mich immer mit ihren Charakteren, der Handlung und auch ihrem Schreibstil begeistern. Daher waren meine Erwartungen an dieses Werk wirklich sehr hoch. Und auch dieses Mal konnte mich Qunaj wieder begeistern. Zuerst ist mir die liebevolle Gestaltung aufgefallen. Diesem historischen Roman wurde ein umfangreiches Bonusmaterial beigefügt. Schon die ersten Seiten machen einen positiven Eindruck – die beigefügten Karten sind hilfreich, um einen Überblick beim Lesen zu bewahren. Diese habe ich während des Lesens gerne zu Rate gezogen, damit ich wusste, welche Region sich wo in dem Land befindet. Aber auch der Stammbaum ist hilfreich. Positiv möchte ich auch das Nachwort erwähnen. In diesem geht die Autorin nochmal auf Fakten und Fiktion ein, sodass man nochmal einen Einblick bekommt, welche Szenen der Fantasie der Autorin entspringen. Der Schreibstil war, wie ich es bereits aus ihren vorherigen Büchern kannte, wieder sehr flüssig und bildhaft. Gekonnt schafft es die Autorin, eine Atmosphäre zu erschaffen. Auch entsteht ganz automatisch ein Bild vor dem geistigen Auge und man fühlt sich in eine andere Zeit und auch in eine ungewohnte Umgebung versetzt. Man hat das Gefühl, dass man als Leser mittendrinne ist, zusammen mit den Charakteren erlebt man Abenteuer und gebannt klebt man quasi an den Seiten. Über die gesamte Länge wird in dem Buch auf unterschiedliche Art und Weise Spannung erzeugt. Auch gibt es viele unerwartete Wendungen, welche mich manchmal echt überrascht haben, sodass ich dieses Buch nicht selten nicht aus der Hand legen wollte, da ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Qunaj malt ein lebhaftes Bild des 8. Jahrhunderts, man bekommt einen guten Einblick in das damalige Leben, in ihre Angewohnheiten, Lebensumstände oder auch Ansichten und Traditionen. Auch merkt man diesem historischen Roman die umfangreiche Recherche an. Auf jeder Seite ist spürbar, wie viel Arbeit und auch Liebe zum Detail in dieses Buch gesteckt wurde. Ich persönlich habe viel in diesem Buch über die damalige Zeit gelernt und ich habe die Details quasi wie ein Schwamm aufgesaugt. Gerne hätte ich mehr Hintergrundwissen über die politischen Gegebenheiten gelesen. Manchmal war mir das persönliche Drama zu sehr in den Mittelpunkt gerückt. Auch manche Zeitsprünge haben dafür gesorgt, dass politisch wichtige Schlachten nur kurz erwähnt werden, aber man keine Einzelheiten erfährt. Manchmal war mir der Schwerpunkt auf den falschen Fokus gerückt, aber eigentlich ist dies Jammern auf hohem Niveau. Denn man erfährt schon einiges über diese Zeitepoche und auch von den Umständen in Britannien. Positiv möchte ich noch die Charaktere erwähnen. Dieser historische Roman hat einen männlichen und auch einen weiblichen Hauptdarsteller. Zuerst lernt man Offa kennen, ein junger Krieger in Britannien. Sein Dorf wird angegriffen, während er gerade in der Nähe ist, sodass er zu Hilfe eilen kann. Seine Entwicklung konnte man von der ersten bis zur letzten Seite mit verfolgen. Gebannt kann man lesen, wie er sich macht – man lernt seine Eigenarten und Eigenschaften besser zu deuten, seine Gedankengänge zu verstehen. Offa muss sich nach außen hin stark, unverwundbar und auch unnahbar geben – aber tief in seinem inneren ist er verletzlich und sehnt sich nach einem sicheren Hafen. Drida kommt ursprünglich aus dem Frankenreich. Sie ist mit Karl – später bekannt als Karl der Große – und seinem Bruder Karlmann aufgewachsen, ist eine enge Vertraute der beiden. Auch ihre Entwicklung hat mir gefallen – zu gerne habe ich ihr Leben mit verfolgt, welche Gefahren sie meistern musste. Drida hat einen tierischen Begleiter – die Wölfin Luna ist an ihrer Seite, seitdem sie sie als kleines hilfloses Bündel gerettet hat. Zum Ende hin fand ich ihren Erzählstrang etwas anstrengend. Es gab Passagen, in denen mich ihre naive Art genervt hat. Aber auch die Nebencharaktere sind umfangreich gestaltet und haben einen lebhaften Eindruck hinterlassen. Sowohl die Protagonisten als auch die Nebenfiguren waren für mich glaubwürdig und haben die Geschichte sehr lebendig gemacht. Insgesamt habe ich jede Seite von „Der Erste König“ von der Autorin Sabrina Qunaj genossen – ich habe das Setting und auch die Geschichte im 8. Jahrhundert sehr genossen und auch die Charaktere habe ich in mein Herz geschlossen. Mir hat dieser historische Roman wieder sehr gefallen und ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird. Ich möchte diesem Buch 5 Sterne vergeben. Auch kann ich dieses Buch wärmstens an Liebhaber von historischen Romanen empfehlen.

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