England 1939: Als die junge, aus einfachen Verhältnissen stammende Grace den wohlhabenden Charles Bennett heiratet, steht die Zukunft ihrer Ehe bereits auf dem Spiel. Charles kümmert sich wenig um sie, und Grace fühlt sich unwohl in der feinen Gesellschaft seiner herablassenden Schwester Florence und der attraktiven Clarissa. Doch dann ziehen ihre Männer in den Krieg. Im Sturm, der um sie tobt, werden Grace, Florence und Clarissa allmählich zu Freundinnen, und Grace verliebt sich in den Soldaten Ben. Doch hin und her gerissen zwischen Schicksalsschlägen, Liebe und Verrat muss sich bald jede der drei Frauen fragen, ob sie ihrem Herz folgen darf ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Bewertung
aus Hamburg
5/5
17.10.2020
eBook (ePUB)
Der Glanz vegangener Tage
Eine tolle Saga.! Sehr viel geschichtliches darin, dennoch ein sehr lesenswerter Roman. Ich kann ihn nur empfehlen Ich habe ihn gerne abends vor dem Einschlafen gelesen
Bewertung
aus Worb
4/5
22.05.2021
eBook (ePUB)
Frauenpower
Drei Frauen mit unterschiedlichem Gesellschaftshintergrund meistern ihren Weg während dem zweiten Weltkrieg. Ein Lesevergnügen für alle, welche die Bücher von Penny Vincenzi lieben.
Bewertung
2/5
19.05.2026
eBook (ePUB)
Bewegende Themen, schwache Charaktere
Kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs heiratet Grace den aus einer wohlhabenden Familie stammenden Charles Bennett. Obwohl Grace den Standesunterschied der beiden deutlich zu spüren bekommt, ist dies für sie kein Hindernis. Sie hält zu ihrem Mann.
Doch schon bald merkt sie, dass dieser sich in ihrer Ehe als ein ganz anderer entwickelt, als sie kennen gelernt hat.
Dann muss er, wie all die anderen Männer, in den Krieg ziehen. Grace hat zum ersten Mal endlich die Freiheit über ihr Leben selbst zu entscheiden. Als der Krieg nach 5 endlosen Jahren endlich vorbei ist und Charles wieder zu ihr nach Hause kommt, wird ihr Leben damit auf den Kopf gestellt.
Dieses Buch schneidet so viele Themen an, die die Rädchen im Gehirn ankurbeln. Man liest dieses Buch nicht einfach nur, sondern spinnt die Gedanken viel weiter. Wie es den Frauen früher ergangen ist und wie es im Gegensatz heute dazu ist.
Schon zu Beginn musste ich einmal schmunzeln, als Grace komisch angesehen wurde, als sie sagte, sie wolle arbeiten gehen. Reiche Frauen gehen doch nicht arbeiten!
Heutzutage wird man komisch angeschaut, wenn man sagt, man bleibt bei seinen Kindern zu Hause.
Ein großes Thema in diesem Buch ist natürlich auch die Emanzipation. Die Männer waren nicht zu Hause, die Frauen MUSSTEN sich um alles kümmern. Und klar, sie sahen so auch, was es bedeutet, wenn man auf eigenen Beinen stand.
Da hat mich Grace ehrlich gesagt schon ziemlich oft verärgert. Im Krieg war sie so eine starke Persönlichkeit. Aber kaum ist ihr Mann wieder bei ihr, steckt sie den Kopf in den Sand und macht alles, was er will. Ich fand das wirklich schlimm, vor allem nach einer Szene, die der von Robert so ähnlich war. Sie hat sie einfach verdrängt.
Das passte einfach nicht zusammen für mich. Ja klar hatte man als Frau vielleicht nicht immer viel zu melden aber solch eine Unterdrückung? Meine Oma hätte das NICHT mit sich machen lassen.
Was mich auch total gestört hat, war ihre Naivität. Einerseits wird Grace als kluge Frau dargestellt, auf der anderen Seite ist sie unglaublich naiv. Widerspricht sich meiner Meinung nach.
Was mit Robert und Florence los ist, war mir gleich am Anfang klar. Da hat Grace aber partout die Augen davor geschlossen. Nicht einmal Cliffoord hat sie geglaubt. Es muss doch einem schon komisch vorkommen, wenn ein Mann eine Frau 2x auf den Mund küsst. Also bitte..... ist sie klug oder dumm? Konnte sich die Autorin nicht entscheiden, welche Charakterzüge sie Grace geben sollte?
Bei den Männern hatte ich das Gefühl die verstellen sich alle. Sowohl Charles als auch Ben waren ja plötzlich ganz anders in ihrer Beziehung zu Grace. Richtig besitzergreifend. Das kann man auch nicht durch Kriegstraumata entschuldigen und fand ich auch eher unpassend. Zudem ja Robert noch ein Extrem drauf setzte und Jack eine Zeit lang auch unausstehlich war. Wobei man seine Situation wohl noch am ehesten versteht.
Einzig Clifford war nett zu den Damen. Es kann ja nicht sein, dass es nur toxische Männer gibt?? Sehr fragwürdig.
Die Handlung war für mich leider eher zäh. Es wurden zwar Samen der Spannung gesät, doch kaum begannen diese zu keimen, wurden sie sogleich wieder erstickt.
Des öfteren hatte ich das Gefühl, endlich geht es jetzt richtig los. Dann gab es einen Cut, der erst einige Seiten später wieder kurz aufgenommen wurde, indem man ihn in zwei, drei Sätzen abhandelte. Man hätte da so viel Spannung reinbringen können. Aber nein. Im Gegenteil. Es wurde sich vielmehr mit unnötigen Szenen aufgehalten.
Und ein Fehler, der mir aufgefallen war:
"Der Muttermund hat sich erst dreizehn Zentimeter geöffnet." Die Geburt wird noch ewig dauern. Meinte die Autorin hier vielleicht 3cm? So viel ich weiß kann sich der Muttermund "nur" 10cm öffnen.
Leider wurden die Entscheidungen den Frauen auch einfach abgenommen. Sie konnten nie zeigen, dass sie doch charakterstarke Persönlichkeiten sind, weswegen mich das Buch mehr geärgert als unterhalten hat. Schade, ich habe mir wirklich viel hiervon versprochen.
Fazit: Naive, schwache Frauen, besitzergreifende Männer und eine nichtssagende Handlung.
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