Produktbild: Auf der anderen Seite des Flusses

Auf der anderen Seite des Flusses

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20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.02.2020

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,2 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La uruguaya

Übersetzt von

Carola S. Fischer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-603-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.02.2020

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,2 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La uruguaya

Übersetzt von

Carola S. Fischer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-603-4

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

Email: mare@marbuch.de

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  • Bewertung

    4/5

    15.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurzer, intimer und rhythmisch...

    Kurzer, intimer und rhythmisch schön geschriebener Roman über die emotional komplexe Natur des Fremdgehens. Keine klischeehafte Moralpredigt, eine Geschichte durchdrungen von Echtheit und Tiefe. Der recht unbekannte Pedro Mairal ist absolut einen Blick wert!

  • Hannes Schwaiger

    aus Linz

    4/5

    31.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dynamische argentinische Literatur

    Der argentinische Autor Lucas befindet sich in einer Schreibblockade. Die familiäre Situation spitzt sich auf Grund finanzieller Probleme zu. Als Lucas dann die Fähre nach Montevideo besteigt und nach Uruguay fährt, ist er voller Hoffnung, die angewiesene Abhängigkeit von seiner Frau Catalina zu lösen. Er erhofft sich reichlich Honorare für zwei neue Buchverträge. Dadurch will er sein ramponiertes Selbstvertrauen, seine verloren geglaubte Achtung gegenüber seiner Frau und auch die nötige Zeit zum Schreiben wieder erlangen. Denn sein 4-jähriger Sohn bringt die väterlichen Gefühle und seine Zeiteinteilung gehörig durcheinander. Doch alles kommt anders als Lucas sich das vorgestellt hat. Diese mit vielen Emotionen geladene und pulsierende Stadt entwendet ihm nicht nur sein Geld, sondern es warten auch sonst noch einige Versuchungen auf ihn. Die entscheidende Reise über den Fluss bleibt für die meisten Protagonisten dieses Romans nicht ohne Folgen und ein Neustart auf vielen Ebenen bringt auch neue Lebenssituationen und Denkweisen mit sich. In typisch lateinamerikanischer Manier schildert er auch genau das Gesellschaftsleben und beschreibt exzellent die diversen Schichten der internationalen Stadt Montevideo.

  • Bewertung

    4/5

    20.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "You had one job, motherfucker."

    Der argentinische Schriftsteller Lucas steckt mitten in einer Krise, doch ein einziger Tag soll ihn wieder auf die richtige Spur bringen. Er will nach Montevideo, um dort die Honorare für zwei Buchverträge einzulösen. Das soll nicht nur seiner Ehe und seiner Karriere helfen, sondern auch sein angeknackstes Selbstbewusstsein wieder richten. Doch auf der anderen Seite des Flusses „Rio de la Plata“ wartet nicht nur das Geld, sondern eine noch weit aus größere Versuchung… Mit sprachlicher Gewandtheit und einer gehörigen Portion Präzision schreibt der argentinische Autor Pedro Mairal über Lucas, einen Autoren, der sich zur Zeit in einer Schaffenskrise befindet. Er hat eine Frau, einen vierjährigen Sohn und im Moment absolut kein Selbstbewusstsein, weil er auf das Einkommen seiner Frau angewiesen ist. Der selbst nicht immer ganz treue Ehemann hat zudem das Gefühl, von seiner Frau betrogen zu werden. Nun sollen 15.000 Dollar seine Ehe retten und ihm Zeit zum Schreiben erkaufen. Mairal taucht tief ein in den Charakter von Lucas und was er dort beschreibt ist nicht immer schön. Ein Mann, der versucht sich selbst zu finden und dabei des Öfteren ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer zu Werke geht, ist kein sympathischer Protagonist und oft schüttelt man beim Lesen verständnislos den Kopf. Auf der anderen Seite sind seine Handlungen aber auch oft nett und nachvollziehbar. Mairal schafft es, diesen zwiespältigen Charakter auf nur wenigen Seiten greifbar zu machen und das auf eine absolut gelungene Weise. Die Geschichte an sich bewegt sich letztendlich nur innerhalb eines Tages, der das Leben von Lucas allerdings komplett umkrempelt. Manche Handlungsstränge lässt der Autor offen und so hat man nach dem Beenden dieses Buches immer noch ein paar Fragen offen. Das sorgt dafür, dass sich dieses schmale Werk ins Gedächtnis des Lesers frisst und es sich dort auch erst einmal gemütlich macht. Ein Buch über sexuelles Begehren, Liebe und Literatur, das nach knappen 170 Seiten schon vorüber ist, aber seine Leser garantiert auch danach noch etwas länger beschäftigen und begleiten wird!

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