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Kunst und Verbrechen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.03.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

15468 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462321197

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

05.03.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

15468 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462321197

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„Kunst und Verbrechen“ von…

sleepwalker am 22.09.2020

Bewertungsnummer: 2994149

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Kunst und Verbrechen“ von Stefan Koldehoff und Tobias Timm ist ein interessantes Buch, sowohl über die Welt der Kunst, als auch über die Welt der Kunstfälschung und der Kunstdiebstähle. Was treibt Menschen an, Kunst zu stehlen, zu fälschen und gefälschte Kunst zu verkaufen und zu kaufen? Das Autorenduo geht diesen Fragen anhand von Beispielen nach. Museumsdiebstähle (der Raub zweier Gemälde aus dem Munch-Museum in Oslo 2004, der Diebstahl der Mona Lisa Anfang des 20. Jahrhunderts oder der der 100-kg-Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum 2017) nennen die Verfasser ebenso, wie bekannte Fälschungen von Gemälden, Büchern oder Drucken und das Problem mit gefälschten Provenienzen. Insgesamt ist das Buch sehr facetten- und detailreich, manchmal spannend wie ein Krimi geschrieben, manchmal etwas trocken und spröde. Eine gute Mischung aus Hintergrundwissen und „true crime“-Geschichten. Alles in allem scheint der Kunstmarkt zwar integer zu sein, aber schwarze Schafe gibt es immer. Natürlich sind letztere wesentlich interessanter für die breite Öffentlichkeit. Der Wert von Kunstwerken wird dadurch bestimmt, was jemand bereit ist, für sie zu bezahlen – und das sind teilweise unfassbar hohe Summen (250 Millionen Dollar für Paul Cézannes „Die Kartenspieler“, 300 Millionen Dollar für Paul Gauguins Bild „Nafea Faa Ipoipo“ (auf Deutsch: Wann heiratest du?) oder 450 Millionen Dollar für das Leonardo da Vinci zugeschriebene Christusbild „Salvator Mundi“, obwohl bei letzterem die Echtheit bis heute nicht bestätigt ist). Kritisch beleuchtet wird von den Autoren nicht nur die Räuber- und Fälscherseite im Kunsthandel, sondern selbstverständlich auch die Rolle der Auftraggeber, seien dies nun Diktatoren oder neureiche Industrielle, wobei man am Verdacht der Geldwäsche in diesem Zusammenhang nicht vorbeikommt. Stilistisch ist das Buch trotz der eher journalistisch-deskriptiven Schreibe gut und flüssig zu lesen, es ist sauber und gründlich recherchiert und die Aufbereitung des Themas ist den Autoren sehr gut gelungen. Natürlich kommt man bei einem Buch dieser Art nicht ohne Fachbegriffe aus, daher ist es vermutlich eher für den interessierten und vorgebildeten Leser gedacht und geeignet. Ohne gewisse Vorkenntnisse (oder den Willen, selbst Fachbegriffe und „Insiderwissen“ zu recherchieren) wird man an diesem Buch wenig Freude haben. Da ich in der Oberstufe einen sehr guten Kunstlehrer hatte, sind mir die meisten Begriffe geläufig gewesen, ebenso hatte er damals schon mein Interesse an Kunst geweckt. Daher fand ich das Buch extrem interessant, teils sogar spannend und auf jeden Fall lesenswert. Von mir 5 Sterne.

„Kunst und Verbrechen“ von…

sleepwalker am 22.09.2020
Bewertungsnummer: 2994149
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Kunst und Verbrechen“ von Stefan Koldehoff und Tobias Timm ist ein interessantes Buch, sowohl über die Welt der Kunst, als auch über die Welt der Kunstfälschung und der Kunstdiebstähle. Was treibt Menschen an, Kunst zu stehlen, zu fälschen und gefälschte Kunst zu verkaufen und zu kaufen? Das Autorenduo geht diesen Fragen anhand von Beispielen nach. Museumsdiebstähle (der Raub zweier Gemälde aus dem Munch-Museum in Oslo 2004, der Diebstahl der Mona Lisa Anfang des 20. Jahrhunderts oder der der 100-kg-Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum 2017) nennen die Verfasser ebenso, wie bekannte Fälschungen von Gemälden, Büchern oder Drucken und das Problem mit gefälschten Provenienzen. Insgesamt ist das Buch sehr facetten- und detailreich, manchmal spannend wie ein Krimi geschrieben, manchmal etwas trocken und spröde. Eine gute Mischung aus Hintergrundwissen und „true crime“-Geschichten. Alles in allem scheint der Kunstmarkt zwar integer zu sein, aber schwarze Schafe gibt es immer. Natürlich sind letztere wesentlich interessanter für die breite Öffentlichkeit. Der Wert von Kunstwerken wird dadurch bestimmt, was jemand bereit ist, für sie zu bezahlen – und das sind teilweise unfassbar hohe Summen (250 Millionen Dollar für Paul Cézannes „Die Kartenspieler“, 300 Millionen Dollar für Paul Gauguins Bild „Nafea Faa Ipoipo“ (auf Deutsch: Wann heiratest du?) oder 450 Millionen Dollar für das Leonardo da Vinci zugeschriebene Christusbild „Salvator Mundi“, obwohl bei letzterem die Echtheit bis heute nicht bestätigt ist). Kritisch beleuchtet wird von den Autoren nicht nur die Räuber- und Fälscherseite im Kunsthandel, sondern selbstverständlich auch die Rolle der Auftraggeber, seien dies nun Diktatoren oder neureiche Industrielle, wobei man am Verdacht der Geldwäsche in diesem Zusammenhang nicht vorbeikommt. Stilistisch ist das Buch trotz der eher journalistisch-deskriptiven Schreibe gut und flüssig zu lesen, es ist sauber und gründlich recherchiert und die Aufbereitung des Themas ist den Autoren sehr gut gelungen. Natürlich kommt man bei einem Buch dieser Art nicht ohne Fachbegriffe aus, daher ist es vermutlich eher für den interessierten und vorgebildeten Leser gedacht und geeignet. Ohne gewisse Vorkenntnisse (oder den Willen, selbst Fachbegriffe und „Insiderwissen“ zu recherchieren) wird man an diesem Buch wenig Freude haben. Da ich in der Oberstufe einen sehr guten Kunstlehrer hatte, sind mir die meisten Begriffe geläufig gewesen, ebenso hatte er damals schon mein Interesse an Kunst geweckt. Daher fand ich das Buch extrem interessant, teils sogar spannend und auf jeden Fall lesenswert. Von mir 5 Sterne.

Kunstraub - Raubkunst

Gertie G. aus Wien am 27.04.2020

Bewertungsnummer: 1320418

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Autoren-Duo, die Kunstexperten Stefan Koldhoff und Tobias Timm. nehmen sich in diesem Buch eines brisanten Themas an: Kunst & Verbrechen. Sie geben in folgenden Kapitel einen Überblick über Kunstdiebstähle, Geldwäsche, Fälschungen und folgen den Spuren so mancher kriminellen Organisation. Dass Kunstraub keine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist, wird ebenfalls dargestellt. Licht und Schatten - ein Vorwort Kapitel 1 - Gestohlen, geraubt, entführt Kapitel 2 - Das Verschwinden des Originals Kapitel 3 - die zerstörte Kulturgeschichte Kapitel 4 - Wenn Diktatoren sammeln Kapitel 5 - Kunstanlage als Betrug Kapitel 6 - Schmutziges Geld und saubere Kunst Und die Konsequenten? Die Autoren gehen allerdings nicht nur mit den Räubern und/oder Fälschern hart ins Gericht, sondern vor allem mit deren Auftraggebern. Seien es Diktatoren, die auf „Kunstsinnig“ machen und daher leichte Beute für Kriminelle werden oder jene Neureiche, die ihr Einkommen gerne an der Steuer vorbei gewinnbringend anlegen wollen. Dort wo viel Geld im Spiel ist, weil es leicht zu bekommen ist, ist das organisierte Verbrechen nicht weit. Nur so lange Menschen gewillt sind, so aberwitzige Summen für Kunst zu bezahlen, wird sie herbeigeschafft. Allerdings habe ich für die Leute, die um viel Geld einer Fälschung aufgesessen sind, kein Mitleid. Man könnte Vermögen auch anderwertig ausgeben - für mehr Bildung oder Forschung. Die Autoren sprechen echten oder selbst ernannten Sachverständigen nicht von der Schuld frei, mit aberwitzigen Summen für echte oder vermeintlich echte Kunstgegenstände zu jonglieren. Auch Galeristen, Kunsthändler und/oder Museumsdirektoren bekommen ihr Fett ab. Die Autoren berichten über die spektakulärsten Kriminalfälle und prangern die oft sehr laxen Sicherheitsvorkehrungen in (staatlichen) Museen an. Manchmal wirkt die Aufzählung der Fälle ein wenig unstrukturiert. Das macht aber das Buch nicht weniger spannend. Nach „Selbstporträt“ (Wolfgang und Helene Beltracchi) und „Der Nazi und der Kunstfälscher“ (Edward Dolnick) mein drittes Buch über Kunstraub bzw. Fälschungen in kurzer Zeit. Fazit: Raubkunst und Kunstraub - ein weitverzweigtes Business, dem schwer beizukommen ist. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Kunstraub - Raubkunst

Gertie G. aus Wien am 27.04.2020
Bewertungsnummer: 1320418
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Autoren-Duo, die Kunstexperten Stefan Koldhoff und Tobias Timm. nehmen sich in diesem Buch eines brisanten Themas an: Kunst & Verbrechen. Sie geben in folgenden Kapitel einen Überblick über Kunstdiebstähle, Geldwäsche, Fälschungen und folgen den Spuren so mancher kriminellen Organisation. Dass Kunstraub keine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist, wird ebenfalls dargestellt. Licht und Schatten - ein Vorwort Kapitel 1 - Gestohlen, geraubt, entführt Kapitel 2 - Das Verschwinden des Originals Kapitel 3 - die zerstörte Kulturgeschichte Kapitel 4 - Wenn Diktatoren sammeln Kapitel 5 - Kunstanlage als Betrug Kapitel 6 - Schmutziges Geld und saubere Kunst Und die Konsequenten? Die Autoren gehen allerdings nicht nur mit den Räubern und/oder Fälschern hart ins Gericht, sondern vor allem mit deren Auftraggebern. Seien es Diktatoren, die auf „Kunstsinnig“ machen und daher leichte Beute für Kriminelle werden oder jene Neureiche, die ihr Einkommen gerne an der Steuer vorbei gewinnbringend anlegen wollen. Dort wo viel Geld im Spiel ist, weil es leicht zu bekommen ist, ist das organisierte Verbrechen nicht weit. Nur so lange Menschen gewillt sind, so aberwitzige Summen für Kunst zu bezahlen, wird sie herbeigeschafft. Allerdings habe ich für die Leute, die um viel Geld einer Fälschung aufgesessen sind, kein Mitleid. Man könnte Vermögen auch anderwertig ausgeben - für mehr Bildung oder Forschung. Die Autoren sprechen echten oder selbst ernannten Sachverständigen nicht von der Schuld frei, mit aberwitzigen Summen für echte oder vermeintlich echte Kunstgegenstände zu jonglieren. Auch Galeristen, Kunsthändler und/oder Museumsdirektoren bekommen ihr Fett ab. Die Autoren berichten über die spektakulärsten Kriminalfälle und prangern die oft sehr laxen Sicherheitsvorkehrungen in (staatlichen) Museen an. Manchmal wirkt die Aufzählung der Fälle ein wenig unstrukturiert. Das macht aber das Buch nicht weniger spannend. Nach „Selbstporträt“ (Wolfgang und Helene Beltracchi) und „Der Nazi und der Kunstfälscher“ (Edward Dolnick) mein drittes Buch über Kunstraub bzw. Fälschungen in kurzer Zeit. Fazit: Raubkunst und Kunstraub - ein weitverzweigtes Business, dem schwer beizukommen ist. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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