Produktbild: Der blaue Pomander
Band 3

Der blaue Pomander Ein viktorianischer Krimi mit den Ermittlern vom Sebastian Club

Aus der Reihe Baker Street Bibliothek
8

12,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Dryas

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,5 cm

Gewicht

256 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948483-01-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Dryas

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,5 cm

Gewicht

256 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948483-01-2

Herstelleradresse

Bedey und Thoms Media GmbH
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE
kontakt@bedey-media.de

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  • tassieteufel

    5/5

    30.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    London 1896, die berüchtigte…

    London 1896, die berüchtigte Kindsmörderin Amelia Dyer soll hingerichtet werden, doch kurz vor der Vollstreckung des Urteils berichtet sie Professor Brown vom Sebastian Club vom legendären blauen Pomander, einem geheimnisvollen Duftbehälter, der angeblich außergewöhnliche Heilkräfte haben soll. Hirngespinste einer zum Tode Verurteilten, die sich mit den brisanten Informationen retten will oder tatsächliche Hinweise auf das Artefakt? Dem wollen Professor Brown und die Ermittler vom Sebastian Club nachgehen und geraten dabei in brenzlige Situationen. Mit dabei auch wieder Freddie Westbrooke, alias Frederique, die zusammen mit ihren männlichen Kollegen ermittelt. Mit dem dritten Teil der Reihe ist der Autorin eine spannende und unterhaltsame Geschichte gelungen, die durch den legendären Pomander auch Schatzsucher Flair enthält und so den Krimifall noch interessanter macht. Krimifall und Schatzsuche sind sehr gelungen konstruiert, lange tappt man hier im Dunkeln, wie alles zusammen hängt und die Ermittler vom Sebastian Club führt es diesmal ins vorweihnachtliche Salzburg. Der Spannungsbogen wird von Anfang an hoch gehalten und zieht sich bis zum wirklich dramatischen Schluß hin durch, denn natürlich sind die Ermittler vom Sebastian Club nicht die Einzigen, die sich für den blauen Pomander interessieren und das Ende hat es wirklich in sich. Sehr gelungen ist auch hier wieder der historische Hintergrund, der den perfekten Rahmen für den Krimifall bildet. Geschickt verbindet die Autorin Fakten und Fiktion zu einer spannenden Story. Amelia Dyer hat es z.B. wirklich gegeben und so ergibt sich ein sehr stimmungsvolles, wenn auch düsteres Bild der viktorianischen Zeit. In den ersten beiden Teilen fand ich es ja ein wenig unglaubwürdig, dass Freddie es so lange schafft, sich als Mann auszugeben und niemand hinter die Maskerade kommt, nun hat die Autorin hier eine sehr stimmige Lösung gefunden, die in der Realität sicher auch nicht passiert wäre, aber die hervorragend zur Charakterentwicklung und in das Bild der Serie paßt. Auch die anderen Charaktere werden weiter entwickelt und es macht einfach Spaß, ihnen bei ihren Ermittlungen und ihrem privaten Werdegang zu folgen. In einem interessanten Glossar erläutert die Autorin was Fakten und was Fiktion ist, das rundet den Krimifall gelungen ab und bietet dem historisch interessierten Leser die Möglichkeit weiter nachzuforschen. FaziT: für mich der bisher beste Teil der Reihe, der Krimifall ist spannend und undurchschaubar, das Rätsel um den blauen Pomander bringt einen Hauch Mysterie in die Folge und die Charaktere machen hier eine deutliche Entwicklung durch. Ich freue mich hier sehr auf den nächsten Teil und das Widersehn mit den lieb gewonnenen Figuren.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    24.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    ein gelungener dritter Fall

    Meine Meinung: Ich hatte jetzt zum dritten Mal die Möglichkeit, die "Gentlemen vom Sebastian Club" zu begleiten. Ich bin immer noch begeistert von ihnen und wie sie ihre Fälle lösen. London 1896, den Ermittlern stehen die heutigen Hilfsmittel nicht zur Verfügung und trotzdem schaffen sie es, auch diesen neuen Fall zu lösen. Falls jemand noch nicht die anderen Bücher gelesen hat, will ich nicht spoilern und nur allgemein verraten, dass es für Freddie eine tolle Lösung gibt, aber es leider auch etwas traurig wird. Auf jeden Fall hat mich Sophie Oliver wieder bestens unterhalten. Neben der Spannung gab es auch etwas Romanze und natürlich viel Zeitgeschehen, was mir immer wieder gut gefällt. Das Cover hat mich sehr angesprochen, es zeigt den blauen Pomander und bietet uns einen Blick auf das verschneite Salzburg. Was das alles zu bedeuten hat, wird natürlich im Buch beschrieben. Fazit: Eine weitere Folge, die mich begeistert hat und ich bin wirklich sehr gespannt, ob es weitere geben wird. Denn es interessiert mich ganz besonders, wie es nach den einschneidenden Veränderungen weitergeht. Das Buch kann unabhängig von den anderen gelesen werden, ich persönlich empfehle aber die drei Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, es erhöht den Lesespaß doch sehr.

  • Jashrin

    aus Baesweiler

    5/5

    26.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Spannendes Wiedersehen mit den Gentlemen vom Sebastianclub

    London, 1896: Die Zeit drängt für die Gentlemen des Sebastian Club. Auch wenn nicht einmal sicher ist, dass der legendäre blaue Pomander überhaupt existiert oder zumindest existiert hat, so müssen die Ermittler alles daransetzen, der Sache auf den Grund zu gehen und ihn, wenn möglich, sicher nach London bringen. Die berüchtigte Mörderin Amelia Dyer hat kurz vor ihrem Tod von dem blauen Pomander und seinen wundersamen Heilkräften erzählt. Doch auch wenn die Ermittler sich lieber an Fakten halten, die Legende hat Dinge in Gang gebracht, die unverzügliches Handeln unabdingbar machen. „Der blaue Pomander“ ist der dritte Fall für die Gentlemen vom Sebastian Club und hat mich ebenso begeistert wie seine Vorgänger. Wieder auf die Herren zu treffen, die gerne im Hintergrund ermitteln, wenn Scotland Yard nicht weiterweiß, war für mich so, als würde ich lang vermisste Bekannte endlich wiedertreffen. Der Titel hat mir zuerst allerdings ein großes Fragezeichen ins Gesicht gezaubert. (Wem es ebenso geht: Ein Pomander ein meist kugelförmiges, antikes Duftgefäß, dessen Inneres mit einer Duftpaste, Moschus, Kräutern oder mit anderen duftenden Substanzen gefüllt wurde.) Der gesuchte Pomander soll eine Paste von Paracelsus beinhalten und ein Wundermittel gegen alle Krankheiten sein. Die Spur führt die Ermittler vom regnerischen London ins malerische und verschneite Salzburg. Doch viele Gelegenheiten, um die Schönheit der Umgebung zu genießen, bleiben nicht, denn den Ermittlern sitzt nicht nur die Zeit im Nacken. Sie sind längst nicht mehr die Einzigen, die nach dem Pomander suchen, und die anderen gehen dabei wortwörtlich über Leichen. Der Fall ist spannend und ich mag es sehr, wie Sophie Oliver historische Fakten und Charaktere in ihre Geschichte einbindet. So gab es die Kindsmörderin Amelia Dyer tatsächlich, ebenso wie Paracelsus und einige andere Persönlichkeiten, die im Krimi erwähnt werden. Das Glossar am Ende des Buches ist zwar für das Leseverständnis nicht nötig, aber es verrät viele historische Fakten und stellt klar, wo die Autorin die Geschichte zugunsten ihres Krimis leicht verändert wiedergibt. Ebenso wie die gründliche Recherche haben mir vor allem die Charaktere wieder sehr gefallen. Abgesehen von den Ermittlern treffen wir unter anderem auch Annabel wieder (hier bahnen sich spannende Entwicklungen an!) und einige neue Charaktere, von denen ich besonders Iggy interessant finde und hoffe, dass er uns auch weiterhin begegnen wird. Auch vor dem Sebastianclub machen die Änderungen nicht Halt, wobei ich Sophie Oliver die letzte wirklich übelnehme (wer das Buch schon gelesen hat, weiß was ich meine). Ich bin sehr gespannt, wie es nun im Club und mit einem neuen - hoffentlich baldigen – Fall weitergehen wird. Wer viktorianische Krimis mag und diesen Fall noch nicht kennt, dem kann ich ihn nur empfehlen.

  • Book-addicted

    5/5

    14.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein grandioser dritter Band!

    -> Story + Charaktere: Da sind sie wieder, unsere "Herren" des Sebastian Clubs, einem alt eingesessenen Detektivclub, der die Fälle löst, mit denen Scotland Yard nicht zurechtkommt! Auch der dritte Band um die Ermittler geizt keineswegs mit Spannung, denn dieses Mal geht es um den blauen Pomander. Ein Pomander ist ein Gemisch aus wohlriechenden Stoffen das meist auch einen medizinischen Zweck erfüllt - oder zumindest zum damaligen Zeitpunkt einen erfüllte. Dies wird in einem Behältnis aufbewahrt, das meist apfel-/kugelförmig ist - daher wohl auch die andere Bezeichnung "Bisamapfel".  Im Falle der Geschichte von Sophie Oliver handelt es sich beim blauen Pomander nicht nur um eine geheimnisvolles Behältnis mit einer geheimen Substanz darin, sondern um ein vermeintliches Heilmittel, welches der Arzt Paracelsus damals zusammengebraut und als Allheilmittel für alle Krankheiten bezeichnet hat. Dies ist verschollen und zufällig gelangen die Detektive an einen Hinweis, wo sich dieser geheimnisvolle Behälter inklusive Allheilmittel aufhalten könnte... Sophie Oliver bietet uns mit ihren Detektiven auch dieses Mal wieder eine überaus spannende Geschichte, die sich nicht nur dadurch auszeichnet, dass sie den Leser kaum vom Haken lässt, sondern auch durch die wundervollen Charaktere. Jeder einzelne von ihnen ist mir bereits im Vorgängerband schon ans Herz gewachsen und in diesem Band umso mehr. Allen voran die unerschrockene Freddie Westbrook, die sich stetig als Mann verkleiden muss, da sie sonst im Herrenclub nicht geduldet wird. Einzig die ermittelnden Detektive (Doktor Wallace Pebsworth, Crispin Fox, Professor Aristoteles Brown und natürlich ihr Onkel, Lord Philip Dabinott) wissen um ihr wahres Geschlecht und bewahren darüber stillschweigen.   Der Plot ist nicht nur spannend, sondern auch äußerst vielschichtig, mit allerlei Historie dahinter - manchmal mit wahren Begebenheiten, manche frei erfunden. Aber genau aus diesem Grund gefallen mir die Geschichten von Sophie Oliver dermaßen gut. Auch die Tatsache, dass Frauen nicht ernst genommen werden und eigentlich nur als "Hausfrau und Mutter" gerne gesehen sind, wird hier thematisiert und gerade deshalb mag ich Freddie so gerne: sie trotzt diesem Verhalten schon in ihren jungen Jahren und steht ganz ihre Frau - richtig so!  Das Ende empfand ich gleichermaßen als unendlich traurig, wie auch als "passend" zumindest in mancherlei Hinsicht... ich freue mich schon sehr auf weitere Romane um den Sebastian Club!  -> Schreibstil: Der Schreibstil passt perfekt zur Zeit des Buches, lässt sich aber trotzdem problemlos lesen. Er ist sehr bildhaft und fesselnd, es wird Spannung aufgebaut, die einen kaum noch loslässt und das Lesen macht einfach nur Spaß! -> Gesamt:  Ein grandioser dritter Band, der mich gleichermaßen gefesselt, wie auch berührt hat... ich freue mich schon auf mehr Bücher rund um den Sebastian Club! Wertung: 5 von 5 Sterne!

  • wiechmann8052

    aus Belm

    4/5

    24.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    ein Herrenclub mit weiblicher Unterstützung

    Ein Herrenclub der Detektivarbeit leistet Das Besondere an diesem Club ist, auch eine Frau gehört zu den Mitgliedern und wird als gleichwertig erachtet. In der viktorianischen Zeit sehr ungewöhnlich. Da macht den Reiz dieses Krimis aus. Alle arbeiten miteinander auf Augenhöhe .Spannend gestaltet sich die Suche nach dem blauen Pomander der Paracelsus gehört hat und dem man ungeheure Heilkräfte zuschreibt. Kurzweilig erzählt die Autorin die Story ohne ausufernd zu sein. Die sozialen Mißstände und Krankheiten der Zeit werden erwähnt und im Anhang etwas deutlicher erklärt. Im Krimi ist das alles nur nebensächlich. Das Ganze ist im Stil von Sir Conan Doyle geschrieben ohne die Überheblichkeit von Sherlock Holmes.

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