Mehr als Heidekraut und Hünengräber: das malerische Lüneburg im Griff einer brisanten Mordserie.
In einem Lüneburger Gewerbegebiet wird ein Toter gefunden. Bald ist klar, dass es sich um den Auftakt einer Reihe grausamer Gewaltverbrechen handelt. Auf der Suche nach dem Täter tauchen Kommissarin Marie Gläser und ihr Team in die feine und nicht so feine Gesellschaft der alten Hansestadt und der umliegenden Dörfer ein. Dann verschwindet ein Mann unter ungeklärten Umständen, und Marie kommt einer entsetzlichen Wahrheit auf die Spur ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
ech
aus Bochum
5/5
04.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Packender Kriminalroman um eine brutale Mordserie in Lüneburg und Umgebung
In diesem Kriminalroman schickt der Autor Klaas Kroon sein bewährtes Ermittlerteam aus Lüneburg in ihren bereits dritten Fall. Diesmal bekommen Marie Gläser, Walter Sobchak und ihr Chef Stephan Weide in Person von Irina Schostakova vom LKA Hannover sogar noch personellen Zuwachs, der ordentlich frischen Wind ins Team bringt. Mich konnte der Autor dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.
Man braucht hier keinerlei Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden, um das Buch lesen und nachvollzeihen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.
Als in einem Lüneburger Gewerbegebiet ein Toter gefunden wird, ist dies nur der Auftakt einer Reihe grausamer Gewaltverbrechen, bei denen zunächst keinerlei Verbindung zwischen den Opfern zu erkennen ist. Als ein weiterer Mann spurlos verschwindet, werden die Ermittlungen zum Rennen gegen die Zeit.
Hinter dem Pseudonym Klaas Kroon verbirgt sich ein Hamburger Journalist und Kommunikationsprofi. Und das merkt man dem Buch mit seiner gut aufgebauten und gründlich recherchierten Geschichte auch jederzeit an. Mit einem packenden Schreibstil und einer ordentlichen Portion Lokalkolorit treibt der Autor das Geschehen voran, zeigt dabei, das er auch ohne große Actionmomente reichlich Spannung erzeugen kann, und lässt das Ganze am Ende in einen fulminanten Showdown mit einer stimmigen Auflösung münden, die absolut schlüssig rüberkommt und keine wesentlichen Fragen offen lässt. Getragen wird die Geschichte von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Und auch wenn findige Krimileser vielleicht schon früh ahnen werden, was es mit den titelgebenden Heidehexen auf sich haben könnte, tut dies der Klasse dieses Krimis keinen Abbruch, zumal sich hinter ihrer Rolle in diesem Fall auch noch so einige Überraschungen verbergen .
Wer auf spannende Kriminalromane mit viel Lokalkolorit steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.
ech
aus Bochum
5/5
04.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Packender Kriminalroman um…
Packender Kriminalroman um eine brutale Mordserie in Lüneburg und Umgebung In diesem Kriminalroman schickt der Autor Klaas Kroon sein bewährtes Ermittlerteam aus Lüneburg in ihren bereits dritten Fall. Diesmal bekommen Marie Gläser, Walter Sobchak und ihr Chef Stephan Weide in Person von Irina Schostakova vom LKA Hannover sogar noch personellen Zuwachs, der ordentlich frischen Wind ins Team bringt. Mich konnte der Autor dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern. Man braucht hier keinerlei Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden, um das Buch lesen und nachvollzeihen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Als in einem Lüneburger Gewerbegebiet ein Toter gefunden wird, ist dies nur der Auftakt einer Reihe grausamer Gewaltverbrechen, bei denen zunächst keinerlei Verbindung zwischen den Opfern zu erkennen ist. Als ein weiterer Mann spurlos verschwindet, werden die Ermittlungen zum Rennen gegen die Zeit. Hinter dem Pseudonym Klaas Kroon verbirgt sich ein Hamburger Journalist und Kommunikationsprofi. Und das merkt man dem Buch mit seiner gut aufgebauten und gründlich recherchierten Geschichte auch jederzeit an. Mit einem packenden Schreibstil und einer ordentlichen Portion Lokalkolorit treibt der Autor das Geschehen voran, zeigt dabei, das er auch ohne große Actionmomente reichlich Spannung erzeugen kann, und lässt das Ganze am Ende in einen fulminanten Showdown mit einer stimmigen Auflösung münden, die absolut schlüssig rüberkommt und keine wesentlichen Fragen offen lässt. Getragen wird die Geschichte von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Und auch wenn findige Krimileser vielleicht schon früh ahnen werden, was es mit den titelgebenden Heidehexen auf sich haben könnte, tut dies der Klasse dieses Krimis keinen Abbruch, zumal sich hinter ihrer Rolle in diesem Fall auch noch so einige Überraschungen verbergen . Wer auf spannende Kriminalromane mit viel Lokalkolorit steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
01.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Spannungsgeladener Krimi, der nichts für schwache Nerven ist!
Eine Geschichte, die mich einfach nur sprachlos zurückließ!
Dieses Buch erschien 2020 im Kirschbuch Verlag und beinhaltet 411 Seiten.
Wenn dein bester Freund ertrinkt und du Jahre später glaubst, ihm wiederzubegegnen, was würdest du tun? Als Matthew, Skylers bester Freund, in einem See ertrinkt, ist sie noch ein Kind. Doch Matt hört nie auf, Skyler weiter zu begleiten. Sie weiß nicht, ob sie halluziniert oder anfängt, verrückt zu werden, wie ihre Mitschüler behaupten. Durch eine Verkettung von Unglücksfällen verlässt Skyler ihre Heimatstadt und trifft auf Damian. Es handelt sich hierbei um einen Jungen, der dem toten Matthew erschreckend ähnlichsieht und sie sehr stark an ihren besten Freund erinnert. Es gibt nur zwei Unterschiede: Damian ist am Leben und zudem ist er ein Idiot. Und dennoch gibt es etwas, das die beiden zu verbinden scheint…
Das Cover hat mich förmlich magisch angezogen, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Und nun, nach dem Lesen dieser faszinierenden Geschichte, muss ich zugeben, dass mich dieses Debüt der Autorin Clara Blais total überrascht und überzeugt hat. Was für eine tiefgründige Geschichte! Ich habe dieses Buch gestern zu Ende gelesen und kann mich noch nicht von der Handlung der Geschichte lösen. Sie hat mich sogar letzte Nacht noch in meinen Träumen verfolgt. Es handelt sich hier um eine Geschichte, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Skylers „Begegnungen“ mit ihrem besten Freund gehen sehr zu Herzen und zeigen auf jeden Fall, welche Rolle der Verlust ihres Freundes in ihrem Leben spielt. Ich konnte mich sehr gut in Skyler hineinverdenken aufgrund des tollen Schreibstils der Autorin Clara Blais. Zunächst erfahren wir aus der Perspektive von Skyler, was damals in ihrer Kindheit passierte. Matthew ist von einem Tag auf den anderen einfach nicht mehr da und er fehlt Skyler ohne Ende. 10 Jahre später, Skyler ist mittlerweile 17 Jahre, zieht sie in eine andere Stadt, wo sie viele neue Eindrücke zu verarbeiten hat und unter anderem auch Damian kennenlernt, der irgendetwas an sich hat, was sie nicht greifen kann. Einerseits ist er ja ein Idiot, aber andererseits… Stopp! Ich werde euch nichts verraten, ihr müsst diese Geschichte selbst erleben und lesen. Nicht nur Skyler hat schweres Gepäck zu tragen, auch andere haben Probleme… Mich hat Skylers Vergangenheit sehr berührt. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich euch sage, dass es sich hier um eine schier ergreifende, zu Herzen gehende Geschichte handelt, die einfühlsam das Leben zweier, nein eigentlich mehrerer jungen Menschen beschreibt, die es alle nicht leicht haben auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden und -sein. Die Taschentücher solltet ihr auf alle Fälle bereitlegen, denn diese Geschichte wird euch zu Tränen rühren. Sie ist spannend, aufregend, berührend, bewegend, romantisch und einfach nur faszinierend. Das Ende hat mich dann komplett sprachlos gemacht. Eine tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt! Ich freue mich auf jeden Fall auf neue Geschichten dieser Autorin, die mit diesem Debütroman etwas ganz Tolles zu Papier gebracht hat! Für mich war es ein Lesevergnügen der ganz besonderen Art!
dorli
aus Berlin
5/5
12.10.2020
Buch (Taschenbuch)
Heidehexen
Lüneburg. Kriminalkommissarin Marie Gläser wird von ihrem Chef Stephan Weide zu einem Tatort in einer Autowerkstatt in Goseburg-Zeltberg beordert. Ein Mann wurde auf bestialische Weise ermordet. Schnell ist klar, dass es sich bei dem Toten um den wohlhabenden Finanzberater Reinhold Kohl handelt. Während Marie und ihr Team im Umfeld Kohls ermitteln, geschieht ein weiterer Mord und ein dritter Mann verschwindet spurlos…
In einer Nebenhandlung wird Stephan Weide von einem alten Fall eingeholt, den er aufgrund einer aus früherem Alkoholmissbrauch hervorgehenden Gedächtnisstörung nur nachlässig bearbeitet hatte…
„Heidehexen“ ist bereits der dritte Fall für Marie Gläser - für mich war dieser Einsatz in Lüneburg der erste, den ich mit der sympathischen Kommissarin und ihren Kollegen erleben durfte. Auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände war ich schnell mittendrin im Geschehen und hatte schon nach kurzer Zeit das Gefühl, mit den Ermittlern gut vertraut zu sein.
Klaas Kroon wartet in diesem Krimi mit einem sehr fesselnden Thema auf: es geht um Selbstjustiz. Jemand, der Schreckliches durchgemacht hat, will Vergeltung für das erlittene Unrecht und startet einen grausamen Rachefeldzug, weil die Justiz in seinen Augen niemals für ausgleichende Gerechtigkeit sorgen wird. In Deutschland sind für die Bestrafung von Verbrechen die Gerichte zuständig, das Gesetz „in die eigenen Hände nehmen“ ist eine daher Straftat und muss geahndet werden – keine Frage! Und doch konnte ich am Ende des Krimis ein Stück weit Verständnis für den Täter aufbringen und nachvollziehen, warum es aus seiner Sicht keinen anderen Weg gab.
Die Ermittler haben mir allesamt gut gefallen - wobei mir Stephan zu sehr mit seinen persönlichen Problemen beschäftigt war und wenig professionell auf mich gewirkt hat. Marie ist eine Polizistin, die es versteht, die richtigen Fragen zu stellen. Sie wirkt cool und lässig, behält aber ihr Ziel immer fest im Blick. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie nicht als unfehlbar dargestellt wird, sondern auch mal eine falsche Entscheidung trifft. Unterstützt werden Marie und Stephan von Irina Schostakova vom LKA Hannover. Die Ü-Sechzigerin bringt mit ihrer besonderen Art zusätzlichen Schwung in die Handlung und hat mich damit fasziniert, wie sie die Umgebung eines Tatortes aufnimmt und ihre Schlüsse daraus zieht.
Die Ermittlungsarbeit ist spannend und wird durch immer neue Hinweise und Ereignisse lebendig gehalten. Geschickt lenkt der Autor den Blick des Lesers im Verlauf der Handlung in unterschiedliche Richtungen, so dass man prima über Motiv, Hintergründe und Täter miträtseln und mitgrübeln kann.
„Heidehexen“ hat mir sehr gut gefallen - ein kurzweiliger Krimi, der mit einem interessanten Thema, einer fesselnden Handlung und sympathischen Ermittlern zu überzeugen weiß.
Bewertung
aus Altenmedingen
5/5
29.09.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein spannender Krimi aus meiner Heimat
"Heidehexen", ein Kriminalroman von Klaas Kroon ist am 23.07.20 im Emons Verlag erschienen. Er behandelt den dritten Fall des Ermittlerduos Stephan Weide und Marie Gläser.
In einer Werkstatt im Lüneburger Gewerbegebiet wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden, auf bizarre Weise getötet. Schon bald darauf müssen sich Marie und ihr Team mit einem weiteren Toten befassen, und es wird schnell deutlich, dass die Fälle zusammenhängen. Ungern angenommen erhält das Team Hilfe von der Profilerin Irina Schostakova, diese bringt interessante Erkenntnisse zu Tage, die die Ermittler auf richtige Spur bringen.
Hier wird uns ein rasanter und nervenzehrender Krimi präsentiert. In der personalen Erzählform begleiten wir die einzelnen Charaktere. Marie, die die obengenannten Morde untersucht, Stephan, der mehr auf einen Nebenschauplatz agiert, aber auch einen kurzen Moment die Opfer.
Gekonnt verwebt der Autor die Geschehnisse, auch die anfangs nebensächlich erscheinenden, zu einem Großen und Ganzen. Je mehr Puzzleteile ich aneinanderfügen konnte, um so mehr bin ich mitgerissen worden in eine düstere Welt, in der Täter und Opfer auch mal die Rollen tauschen.
Spannend, mitreißend, fesselnd, grandios!
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