Raubtierstadt

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Verkaufsrang

45474

Format

ePUB

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Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.10.2019

Beschreibung

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Verkaufsrang

45474

Erscheinungsdatum

15.10.2019

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

372 (Printausgabe)

Dateigröße

1482 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783862826520

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Spannender Thriller mit Elementen der nordischen Mythologie

Annika aus Hamburg am 06.05.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Eigentlich ist die junge Sara nach Norwegen gekommen, um den Mord an ihrem Bruder aufzuklären. In Oslo lernt sie Geir kennen, einen jungen Künstler, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Geir und Sara entdecken das gemeinsame Interesse für die nordische Mythologie, doch bald wird klar, dass Geir in eine mysteriöse Geschichte um ein altes Wikinger-Artefakt verwickelt ist. Als er bei einem Einbruch getötet wird, wird Sara immer tiefer in die Geschichte verwickelt. "Raubtierstadt" ist ein spannender Thriller, der seinen Hintergrund in der nordischen Mythologie findet. Da ich mich selbst für diverse Mythologien interessiere, hat mich das sofort angesprochen. Außerdem stammt Sara aus dem Volk der Samen, das am Polarkreis lebt, und man erfährt auch etwas über das besondere, naturverbundene Leben dieser Menschen. Sara war ein interessanter Hauptcharakter, man erlebt die Geschichte in der Ich-Perspektive durch ihre Augen und ist live dabei, wenn sich nach und nach die Puzzleteile zusammenfügen. Saras neue Mitbewohner sind sehr verschieden, aber besonders Vidar konnte ich mir gut vorstellen und mochte ich sehr. Die Geschichte um das Wikinger-Artefakt wird nach und nach klarer, aber bis ganz zum Schluss weiß man nicht, wer wirklich hinter dem Mord an Geir steckt und warum. Der Spannungsbogen baut sich gut auf, bis es am Ende zum Showdown kommt. Das Buch ist abgeschlossen und kommt zu einem, wie ich fand, passenden Ende. Der Titel "Raubtierstadt" wird außerdem mehrmals aufgegriffen, was mir sehr gefallen hat. Ob Sara es auch schafft, Licht ins Dunkel um den Mord an ihrem Bruder zu bringen, verrate ich natürlich nicht! Der Schreibstil ist locker und flüssig, und bis auf kleinere Längen passieren immer genug Sachen, die die Handlung vorantreiben. Ich habe wenig Vorerfahrung in diesem Genre und war positiv überrascht von dem Buch. Ich würde "Raubtierstadt" für Thrillerfans empfehlen, vor allem denjenigen, die Lust auf einen außergewöhnlichen, mythologischen Hintergrund haben.

Spannender Thriller mit Elementen der nordischen Mythologie

Annika aus Hamburg am 06.05.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Eigentlich ist die junge Sara nach Norwegen gekommen, um den Mord an ihrem Bruder aufzuklären. In Oslo lernt sie Geir kennen, einen jungen Künstler, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet. Geir und Sara entdecken das gemeinsame Interesse für die nordische Mythologie, doch bald wird klar, dass Geir in eine mysteriöse Geschichte um ein altes Wikinger-Artefakt verwickelt ist. Als er bei einem Einbruch getötet wird, wird Sara immer tiefer in die Geschichte verwickelt. "Raubtierstadt" ist ein spannender Thriller, der seinen Hintergrund in der nordischen Mythologie findet. Da ich mich selbst für diverse Mythologien interessiere, hat mich das sofort angesprochen. Außerdem stammt Sara aus dem Volk der Samen, das am Polarkreis lebt, und man erfährt auch etwas über das besondere, naturverbundene Leben dieser Menschen. Sara war ein interessanter Hauptcharakter, man erlebt die Geschichte in der Ich-Perspektive durch ihre Augen und ist live dabei, wenn sich nach und nach die Puzzleteile zusammenfügen. Saras neue Mitbewohner sind sehr verschieden, aber besonders Vidar konnte ich mir gut vorstellen und mochte ich sehr. Die Geschichte um das Wikinger-Artefakt wird nach und nach klarer, aber bis ganz zum Schluss weiß man nicht, wer wirklich hinter dem Mord an Geir steckt und warum. Der Spannungsbogen baut sich gut auf, bis es am Ende zum Showdown kommt. Das Buch ist abgeschlossen und kommt zu einem, wie ich fand, passenden Ende. Der Titel "Raubtierstadt" wird außerdem mehrmals aufgegriffen, was mir sehr gefallen hat. Ob Sara es auch schafft, Licht ins Dunkel um den Mord an ihrem Bruder zu bringen, verrate ich natürlich nicht! Der Schreibstil ist locker und flüssig, und bis auf kleinere Längen passieren immer genug Sachen, die die Handlung vorantreiben. Ich habe wenig Vorerfahrung in diesem Genre und war positiv überrascht von dem Buch. Ich würde "Raubtierstadt" für Thrillerfans empfehlen, vor allem denjenigen, die Lust auf einen außergewöhnlichen, mythologischen Hintergrund haben.

Niveauvoll, lehrreich und ein bisschen Mythologie

Bewertung am 22.11.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Raubtierstadt“ ist ein Thriller, der deutlich von Mystik und Mythologie durchzogen wird, dabei aber gekonnt leicht bleibt und sich dem Leser nicht aufdrängt. Er gibt ihm Raum selbst zu entscheiden, woran er glauben möchte und was Humbug ist - und das macht er wirklich, wirklich gut. Man trifft im Verlaufe der Geschichte auf viele Gestalten, die in Punkto Glaube und Charakter alle etwas speziell sind, die ihre Fehler und Eigenarten haben und dem Buch mitunter eine ziemlich aufgeladene Atmosphäre verleihen. Die Geschichte bleibt aber stets authentisch, lässt immer nur ein bisschen Mythologie einfließen, irgendwo zwischen informative Lehrstunde und voller Mystik. Oder direkter: es steht nicht plötzlich Thor vor der Protagonistin und gibt ihr seinen Hammer, um den Mörder ihres Bruders zu vernichten. Aber der ein oder andere Charakter glaubt vielleicht innbrünstig an Thor. Ich war sehr positiv überrascht, wie viel Informationen ich über die nordische Mythologie, Oslo und Norwegen aus der Erzählung ziehen konnte, auch wenn mir diese Themen nicht völlig fremd sind. Ein Highlight des Buches ist für mich ganz klar die Protagonistin Sara. Sie geht in den meisten Situationen unheimlich logisch und pragmatisch vor. Anstatt in Panik auszubrechen und kopflos durch die Szene zu rennen, versucht sie beispielsweise die Polizei zu verständigen, sich zu verbarrikadieren und überlegt sich Wege der Selbstverteidigung. Außerdem wirkt sie sehr zielstrebig und fokussiert. Sie lässt sich nicht von Kleinigkeiten den Plan durchkreuzen, ist einfach ganz „Raubtier“. Mir persönlich hat an der ein oder anderen Stelle einfach so ein absoluter „Wow“-Effekt gefehlt. Man wird durchaus mal ein bisschen auf die falsche Fährte geschickt und es ist nichts so offensichtlich, dass man nicht selbst verschiedene Vermutungen und Theorien entwickeln könnte. Aber diesen baffen-Mund offen-sprachlos-Moment hatte ich hier leider nicht. Fazit Trotz dem absoluten „Wow“-Moment, der mir gefehlt hat, ist „Raubtierstadt“ ein bemerkenswerter Thriller auf einem sprachlich wirklich hohen Niveau, der aus den Themen Mythologie, Sagen und Legenden glaubhaft und geschickt eine spannende Story strickt.

Niveauvoll, lehrreich und ein bisschen Mythologie

Bewertung am 22.11.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Raubtierstadt“ ist ein Thriller, der deutlich von Mystik und Mythologie durchzogen wird, dabei aber gekonnt leicht bleibt und sich dem Leser nicht aufdrängt. Er gibt ihm Raum selbst zu entscheiden, woran er glauben möchte und was Humbug ist - und das macht er wirklich, wirklich gut. Man trifft im Verlaufe der Geschichte auf viele Gestalten, die in Punkto Glaube und Charakter alle etwas speziell sind, die ihre Fehler und Eigenarten haben und dem Buch mitunter eine ziemlich aufgeladene Atmosphäre verleihen. Die Geschichte bleibt aber stets authentisch, lässt immer nur ein bisschen Mythologie einfließen, irgendwo zwischen informative Lehrstunde und voller Mystik. Oder direkter: es steht nicht plötzlich Thor vor der Protagonistin und gibt ihr seinen Hammer, um den Mörder ihres Bruders zu vernichten. Aber der ein oder andere Charakter glaubt vielleicht innbrünstig an Thor. Ich war sehr positiv überrascht, wie viel Informationen ich über die nordische Mythologie, Oslo und Norwegen aus der Erzählung ziehen konnte, auch wenn mir diese Themen nicht völlig fremd sind. Ein Highlight des Buches ist für mich ganz klar die Protagonistin Sara. Sie geht in den meisten Situationen unheimlich logisch und pragmatisch vor. Anstatt in Panik auszubrechen und kopflos durch die Szene zu rennen, versucht sie beispielsweise die Polizei zu verständigen, sich zu verbarrikadieren und überlegt sich Wege der Selbstverteidigung. Außerdem wirkt sie sehr zielstrebig und fokussiert. Sie lässt sich nicht von Kleinigkeiten den Plan durchkreuzen, ist einfach ganz „Raubtier“. Mir persönlich hat an der ein oder anderen Stelle einfach so ein absoluter „Wow“-Effekt gefehlt. Man wird durchaus mal ein bisschen auf die falsche Fährte geschickt und es ist nichts so offensichtlich, dass man nicht selbst verschiedene Vermutungen und Theorien entwickeln könnte. Aber diesen baffen-Mund offen-sprachlos-Moment hatte ich hier leider nicht. Fazit Trotz dem absoluten „Wow“-Moment, der mir gefehlt hat, ist „Raubtierstadt“ ein bemerkenswerter Thriller auf einem sprachlich wirklich hohen Niveau, der aus den Themen Mythologie, Sagen und Legenden glaubhaft und geschickt eine spannende Story strickt.

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Raubtierstadt

von Bernhard Stäber

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