Sommersonne – Ferienglück: Kindheit in DDR – das bedeutete für viele, einen Teil der Sommerferien im Ferienlager zu verbringen. Bis 1989 besuchten jährlich rund eine Million Kinder eines der mehr als 5000 Betriebsferienlager oder der 48 Zentralen Pionierlager der DDR. Mit zahlreichen Bildern und anhand von Originaldokumenten aus Archiven widmet sich das Buch diesem bislang wenig beachteten Kapitel der DDR-Geschichte. Am Beispiel von Brandenburger Betriebsferien- und Pionierlagern werden die gesellschaftlichen Hintergründe der Entstehung der Lager beschrieben. Persönliche – oftmals rundum positive – Erinnerungen einstiger Ferienlagerkinder stehen vor dem Hintergrund eines enormen politischen und wirtschaftlichen Aufwands, den die DDR-Führung der Ferien- und Freizeitorganisation der Jugendlichen widmete. Welche Rolle spielten die Ferienlager bei der sozialistischen Erziehung der Jugend im Sinne des Staates? Wie war der Ferienlageralltag zwischen staatlicher Vorgabe und täglicher Gestaltung der Programme organisiert? Von Kartoffelkontingenten und ersten Küssen bis hin zu Frühsport und Freundschaftsrat fördert das Buch interessante Details zu Alltag und Auftrag der Ferienlager zutage. Ein spannendes Stück unserer Zeitgeschichte zu einem hochemotionalen Thema!
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
aus Bonn
4/5
02.02.2022
Buch (Taschenbuch)
Ferienlager in der DDR - Sachinfos und Erlebnisse - sehr informativ
Durch ein anderes Buch des Die Mark-Brandenburg Verlages (Verlag für Regional - und Zeitgeschichte) bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Erschienen ist das Sachbuch im Jahr 2020, umfasst 168 Seiten mit ganz vielen Bildern. In dem Buch wird von den Ferienlager im allgemeinen und speziell in Brandenburg 1949 bis 1989 erzählt. Iich selbst war auch in einem Ferienlager allerdings in keinen der im Buch Vorgestellten. Und die Geschichten am Ende des Buches von Menschen welche als Kinder oder Betreuer dabei waren haben mir sehr gut gefallen. Viele Erinnerungen sind mir beim Lesen des Buches und betrachten der Bilder ins Gedächtnis gerückt. Von mir bekommt das Buch vier Sterne und eine Leseempfehlung. Die Rezension hat meine Frau K. Schmale erstellt.
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