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Er ist da Der Wolf kehrt zurück

4

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.06.2021

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

24/18/2 cm

Gewicht

688 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0258-7

Beschreibung

Rezension

„Ein spannendes Buch das hilft, bei Diskussionen über den Wolf daran teilnehmen zu können, beide Seiten zu verstehen und gut informiert auf Daten und Fakten hinweisen zu können.“ *alpenverein.at

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.06.2021

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

24/18/2 cm

Gewicht

688 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0258-7

Herstelleradresse

ecoWing
Halleiner Landesstr 24 BT59
5061 Elsbethen
AT

Email: info@at.redbullmediahouse.com

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Wo der Wolf polarisiert sollten beide Parteien dieses Buch gelesen haben

annlu am 06.07.2020

Bewertungsnummer: 1348664

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er kehrt zurück nach Mitteleuropa. Geschützt durch europäische Gesetze kann sich der Wolf wieder in Gebieten etablieren, in denen er ausgerottet wurde. Ins Interesse der Medien gerückt löst seine Rückkehr eine Debatte über das Zusammenleben des Raubtieres mit dem Menschen aus. Wie gefährlich sind Wölfe eigentlich? Führt ihre Wiederkehr zum Aussterben von anderen Wildtierarten? Wie kann man Weidetiere vor dem Wolf schützen? Dies ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die im Buch beantwortet werden. Kurz und knapp lässt sich eine erste Antwort finden, die dann detailreicher ausgeführt wird. Dabei versteht sich das Buch nicht als wissenschaftliche Arbeit, basiert aber auf (aufgezeigten) Statistiken und dem Wissen der Wissenschaft. Auch wenn biologische Fakten zum Wolf gegeben werden, ist es die Mensch-Wolf-Beziehung, die hier im Vordergrund steht. So wird auf Gesetze, die Jagd aber auch die Problematik der Verluste von Nutztieren eingegangen. Schon das Vorwort von Tobias Moretti zeigt, dass das Thema Wolf polarisiert. Ich selbst lebe in einem Gebiet, in dem der Wolf bereits zum Politikum geworden ist und man manchmal das Gefühl hat, nicht ohne ausgeprägte Meinung zum Thema zurecht zu kommen. Damit scheiden sich die Geister in diejenigen, die den Schutz voranstellen und diejenigen, die die Wölfe am liebsten tot sehen wollen. Das Buch fiel in der Hinsicht recht neutral aus. Es behandelt Fragen und Argumentationen beider Seiten. Besonders wichtig war mir dabei, dass die Gefährlichkeit des Wolfes für den Menschen realistisch geschildert wurde. Allerdings wird nicht verschwiegen, dass sich in der Nutztierhaltung – im Besonderen in der unbeaufsichtigten Weidehaltung – der Wolf als problematisch erweist. Selbst die Bilder, die das Buch durchgängig illustrieren zeigten auch Wolfsrisse. Die Herangehensweise des Buches – über die Beantwortung der Fragen – liest sich überraschend wertneutral. Dennoch kommt man nicht umhin, den Schluss zu ziehen, dass es keine „Wolfslösung“ geben wird, die alle zufriedenstellt. Besonders die Erläuterung zu biologisch/ökologischen Fakten und manchen Kosten lässt in mir die Frage zurück, wie sinnvoll es überhaupt ist, manche Forderungen zu stellen, ist der Wolf doch schon da und wird auch nicht mehr so schnell verschwinden. Fazit: Gerade bei medial groß aufgehängten Themen ist die Grundlage einer sinnvollen Diskussion über genügend Hintergrundwissen zu verfügen und die Argumente beider Seiten zu kenen. Ob nun Wolfsbefürworter oder -gegner hier findet jeder Fakten zum Zusammenleben der Wölfe mit den Menschen.

Wo der Wolf polarisiert sollten beide Parteien dieses Buch gelesen haben

annlu am 06.07.2020
Bewertungsnummer: 1348664
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er kehrt zurück nach Mitteleuropa. Geschützt durch europäische Gesetze kann sich der Wolf wieder in Gebieten etablieren, in denen er ausgerottet wurde. Ins Interesse der Medien gerückt löst seine Rückkehr eine Debatte über das Zusammenleben des Raubtieres mit dem Menschen aus. Wie gefährlich sind Wölfe eigentlich? Führt ihre Wiederkehr zum Aussterben von anderen Wildtierarten? Wie kann man Weidetiere vor dem Wolf schützen? Dies ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die im Buch beantwortet werden. Kurz und knapp lässt sich eine erste Antwort finden, die dann detailreicher ausgeführt wird. Dabei versteht sich das Buch nicht als wissenschaftliche Arbeit, basiert aber auf (aufgezeigten) Statistiken und dem Wissen der Wissenschaft. Auch wenn biologische Fakten zum Wolf gegeben werden, ist es die Mensch-Wolf-Beziehung, die hier im Vordergrund steht. So wird auf Gesetze, die Jagd aber auch die Problematik der Verluste von Nutztieren eingegangen. Schon das Vorwort von Tobias Moretti zeigt, dass das Thema Wolf polarisiert. Ich selbst lebe in einem Gebiet, in dem der Wolf bereits zum Politikum geworden ist und man manchmal das Gefühl hat, nicht ohne ausgeprägte Meinung zum Thema zurecht zu kommen. Damit scheiden sich die Geister in diejenigen, die den Schutz voranstellen und diejenigen, die die Wölfe am liebsten tot sehen wollen. Das Buch fiel in der Hinsicht recht neutral aus. Es behandelt Fragen und Argumentationen beider Seiten. Besonders wichtig war mir dabei, dass die Gefährlichkeit des Wolfes für den Menschen realistisch geschildert wurde. Allerdings wird nicht verschwiegen, dass sich in der Nutztierhaltung – im Besonderen in der unbeaufsichtigten Weidehaltung – der Wolf als problematisch erweist. Selbst die Bilder, die das Buch durchgängig illustrieren zeigten auch Wolfsrisse. Die Herangehensweise des Buches – über die Beantwortung der Fragen – liest sich überraschend wertneutral. Dennoch kommt man nicht umhin, den Schluss zu ziehen, dass es keine „Wolfslösung“ geben wird, die alle zufriedenstellt. Besonders die Erläuterung zu biologisch/ökologischen Fakten und manchen Kosten lässt in mir die Frage zurück, wie sinnvoll es überhaupt ist, manche Forderungen zu stellen, ist der Wolf doch schon da und wird auch nicht mehr so schnell verschwinden. Fazit: Gerade bei medial groß aufgehängten Themen ist die Grundlage einer sinnvollen Diskussion über genügend Hintergrundwissen zu verfügen und die Argumente beider Seiten zu kenen. Ob nun Wolfsbefürworter oder -gegner hier findet jeder Fakten zum Zusammenleben der Wölfe mit den Menschen.

Wohltuend sachlich und fundiert

Igelmanu66 aus Mülheim am 10.06.2020

Bewertungsnummer: 1339153

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Durch die neue Verbreitung der Wölfe wird eine alte Frage wieder aktuell: Wie können Menschen in dicht besiedelten und landwirtschaftlich genutzten Gebieten mit großen Beutegreifern friedlich zusammenleben?« Wenn das Gespräch auf die Rückkehr der Wölfe kommt, wird die Diskussion oft sehr emotional. Nur wenige Menschen stehen der Thematik gleichgültig gegenüber, radikale Positionen gibt es hingegen oft. Klaus Hackländer hat an der Universität für Bodenkultur Wien den Lehrstuhl für Wildtierbiologie und Jagdwirtschaft und ist als Berater im Bereich Natur und Jagd tätig. In diesem Buch bemüht er sich, die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu holen. Dazu stellt er auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zahlreiche Fakten vor. Wie er diese dann präsentiert, ist raffiniert gemacht: In 40 Kapiteln wird jeweils eine Frage von der Art beantwortet, wie sie auch in Diskussionen vorkommen könnte. Da heißt es dann zum Beispiel: »Wie kann man Weidetiere vor dem Wolf schützen?« oder »Wie gefährlich sind Wölfe wirklich?« Hackländers Intention ist klar. Er möchte die Frage erörtern, wie der Wolf in unsere Lebensräume integriert werden kann, wie ein Zusammenleben funktionieren kann. Ebenso deutlich wird, dass es keine Patentlösung gibt, nur Lösungsansätze. Die übrigens genau so sachlich auf ihre Durchführbarkeit und die Erfolgsaussichten überprüft werden. Ich denke, dass dies sehr hilfreich sein kann! Ich jedenfalls mochte diese Art des ruhigen Gegenüberstellens und Erläuterns. Und ich habe einiges Interessante erfahren. Die konkrete Zahlenauswertung zu Angriffen von Wölfen auf Menschen beispielsweise. Die Ersteller dieser weltweiten Studie waren ziemlich fleißig! Oder das Thema Herdenschutzhunde, hier hatte ich bislang ausschließlich die Vorteile der Tiere gesehen und keine realistische Vorstellung davon gehabt, was an Kosten, Aufwand und Herausforderungen für die Halter mit ihnen verbunden ist. Dieses ganze Abwägen von Schwierigkeiten, Schutzgedanken für Mensch, Wolf, Nutztier und Natur, vom durchaus vorhandenen Nutzen der Wölfe für das Ökosystem und den wirtschaftlichen Aspekten/Folgen (kurz genannt „Wolfsmanagement“) fand ich hochinteressant! Natürlich werden auch grundlegende Infos zum Wesen der Wölfe, zu ihren Fähigkeiten, ihrer Intelligenz, dem Sozialverhalten und dem Leben im Rudel vermittelt. Dazu gibt es sehr viele tolle Fotos und für die wissenschaftlichen Auswertungen und Fakten diverse Übersichtskarten und Schaubilder. Fazit: Ruhig, wohltuend sachlich und fundiert. Wolfsmanagement ist ein schwieriges Thema, dieses Buch kann bei der Planung helfen.

Wohltuend sachlich und fundiert

Igelmanu66 aus Mülheim am 10.06.2020
Bewertungsnummer: 1339153
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Durch die neue Verbreitung der Wölfe wird eine alte Frage wieder aktuell: Wie können Menschen in dicht besiedelten und landwirtschaftlich genutzten Gebieten mit großen Beutegreifern friedlich zusammenleben?« Wenn das Gespräch auf die Rückkehr der Wölfe kommt, wird die Diskussion oft sehr emotional. Nur wenige Menschen stehen der Thematik gleichgültig gegenüber, radikale Positionen gibt es hingegen oft. Klaus Hackländer hat an der Universität für Bodenkultur Wien den Lehrstuhl für Wildtierbiologie und Jagdwirtschaft und ist als Berater im Bereich Natur und Jagd tätig. In diesem Buch bemüht er sich, die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu holen. Dazu stellt er auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zahlreiche Fakten vor. Wie er diese dann präsentiert, ist raffiniert gemacht: In 40 Kapiteln wird jeweils eine Frage von der Art beantwortet, wie sie auch in Diskussionen vorkommen könnte. Da heißt es dann zum Beispiel: »Wie kann man Weidetiere vor dem Wolf schützen?« oder »Wie gefährlich sind Wölfe wirklich?« Hackländers Intention ist klar. Er möchte die Frage erörtern, wie der Wolf in unsere Lebensräume integriert werden kann, wie ein Zusammenleben funktionieren kann. Ebenso deutlich wird, dass es keine Patentlösung gibt, nur Lösungsansätze. Die übrigens genau so sachlich auf ihre Durchführbarkeit und die Erfolgsaussichten überprüft werden. Ich denke, dass dies sehr hilfreich sein kann! Ich jedenfalls mochte diese Art des ruhigen Gegenüberstellens und Erläuterns. Und ich habe einiges Interessante erfahren. Die konkrete Zahlenauswertung zu Angriffen von Wölfen auf Menschen beispielsweise. Die Ersteller dieser weltweiten Studie waren ziemlich fleißig! Oder das Thema Herdenschutzhunde, hier hatte ich bislang ausschließlich die Vorteile der Tiere gesehen und keine realistische Vorstellung davon gehabt, was an Kosten, Aufwand und Herausforderungen für die Halter mit ihnen verbunden ist. Dieses ganze Abwägen von Schwierigkeiten, Schutzgedanken für Mensch, Wolf, Nutztier und Natur, vom durchaus vorhandenen Nutzen der Wölfe für das Ökosystem und den wirtschaftlichen Aspekten/Folgen (kurz genannt „Wolfsmanagement“) fand ich hochinteressant! Natürlich werden auch grundlegende Infos zum Wesen der Wölfe, zu ihren Fähigkeiten, ihrer Intelligenz, dem Sozialverhalten und dem Leben im Rudel vermittelt. Dazu gibt es sehr viele tolle Fotos und für die wissenschaftlichen Auswertungen und Fakten diverse Übersichtskarten und Schaubilder. Fazit: Ruhig, wohltuend sachlich und fundiert. Wolfsmanagement ist ein schwieriges Thema, dieses Buch kann bei der Planung helfen.

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von Klaus Hackländer

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