Produktbild: Aufzeichnungen eines Krokodils
Band 54

Aufzeichnungen eines Krokodils

Aus der Reihe MSB Paperback
1

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Ulrike Helmer Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2719 KB

Übersetzt von

Martina Hasse

Sprache

Deutsch

EAN

9783897419414

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Ulrike Helmer Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2719 KB

Übersetzt von

Martina Hasse

Sprache

Deutsch

EAN

9783897419414

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Monster

Kaffeeelse am 29.12.2020

Bewertungsnummer: 1420293

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch beinhaltet Blicke nach Taiwan, Blicke in das chinesische Kulturgebiet, Blicke in eine fremde Welt. Die taiwanische Autorin Qiu Miaojin blickt auf das Leben der Homosexuellen unter einer Diktatur. Sicher ist es verdammt schwer sich zu verstecken, sich zu verstellen, nicht anerkannt zu sein, Angst haben zu müssen. In diesem Buch sieht man auch, was dieses Verstecken/dieses unsichtbar sein mit den Menschen macht. Erschreckend ist das, aber leider ist das ein Geschehen, was in vielen Teilen der Welt zu beobachten ist. Menschen diffamieren und diskriminieren andere Menschen. Etwas, was schwer zu lesen ist. Dennoch macht mir die Autorin die Lektüre auch noch mit ihrer Erzählstimme schwer, denn etwas ist mit dieser Erzählstimme passiert. Lazi, die Erzählstimme, übrigens ist Lazi der chinesische Begriff für Lesbe, eine Studentin, berichtet über das Leben der Studenten Taiwans in den späten Achtzigern des vorigen Jahrhunderts, und hier wird ein besonderes Augenmerk auf das Leben der queeren Zeitgenossen gerichtet. Dabei werden diese queeren Menschen als Monster betrachtet, als Krokodile. Monster waren sie in dieser Zeit für manche Zeitgenossen, Monster sind sie auch noch heute für so manchen Mitmenschen. Etwas eingeengt in ihrer Wahrnehmung wirkt diese Lazi. Die Gedanken dieser Frau kreisen in einem manchmal schwer zu verstehenden und schwer zu lesenden negativen Strudel. Ihrer Umwelt macht sie das Zusammenleben mit ihr oft wirklich schwer und das Ganze wirkt schon etwas egozentrisch. Nun wirkt Druck auf jeden Menschen anders und hier sieht man die Wirkung von Druck auf einen bestimmten Menschen. In diesem Zusammenhang ist es sicher auch hilfreich zum Verständnis des Buches zu erwähnen, dass sich die Autorin leider 1995 umgebracht hat. Und dieses Buch wahrscheinlich auch der Blick auf einen kranken Menschen ist. Was besonders schrecklich ist, wenn man bedenkt, dass diese Erkrankung durch den Druck anderer entstanden ist! Und wenn man bedenkt, dass dieser Druck auch heute noch existiert, an verschiedenen Orten dieser Erde, bekommt dieses Buch eine ganz neue Wichtigkeit!

Monster

Kaffeeelse am 29.12.2020
Bewertungsnummer: 1420293
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch beinhaltet Blicke nach Taiwan, Blicke in das chinesische Kulturgebiet, Blicke in eine fremde Welt. Die taiwanische Autorin Qiu Miaojin blickt auf das Leben der Homosexuellen unter einer Diktatur. Sicher ist es verdammt schwer sich zu verstecken, sich zu verstellen, nicht anerkannt zu sein, Angst haben zu müssen. In diesem Buch sieht man auch, was dieses Verstecken/dieses unsichtbar sein mit den Menschen macht. Erschreckend ist das, aber leider ist das ein Geschehen, was in vielen Teilen der Welt zu beobachten ist. Menschen diffamieren und diskriminieren andere Menschen. Etwas, was schwer zu lesen ist. Dennoch macht mir die Autorin die Lektüre auch noch mit ihrer Erzählstimme schwer, denn etwas ist mit dieser Erzählstimme passiert. Lazi, die Erzählstimme, übrigens ist Lazi der chinesische Begriff für Lesbe, eine Studentin, berichtet über das Leben der Studenten Taiwans in den späten Achtzigern des vorigen Jahrhunderts, und hier wird ein besonderes Augenmerk auf das Leben der queeren Zeitgenossen gerichtet. Dabei werden diese queeren Menschen als Monster betrachtet, als Krokodile. Monster waren sie in dieser Zeit für manche Zeitgenossen, Monster sind sie auch noch heute für so manchen Mitmenschen. Etwas eingeengt in ihrer Wahrnehmung wirkt diese Lazi. Die Gedanken dieser Frau kreisen in einem manchmal schwer zu verstehenden und schwer zu lesenden negativen Strudel. Ihrer Umwelt macht sie das Zusammenleben mit ihr oft wirklich schwer und das Ganze wirkt schon etwas egozentrisch. Nun wirkt Druck auf jeden Menschen anders und hier sieht man die Wirkung von Druck auf einen bestimmten Menschen. In diesem Zusammenhang ist es sicher auch hilfreich zum Verständnis des Buches zu erwähnen, dass sich die Autorin leider 1995 umgebracht hat. Und dieses Buch wahrscheinlich auch der Blick auf einen kranken Menschen ist. Was besonders schrecklich ist, wenn man bedenkt, dass diese Erkrankung durch den Druck anderer entstanden ist! Und wenn man bedenkt, dass dieser Druck auch heute noch existiert, an verschiedenen Orten dieser Erde, bekommt dieses Buch eine ganz neue Wichtigkeit!

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Aufzeichnungen eines Krokodils

von Qiu Miaojin

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Cara Nübel

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Krokodilstränen

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Qiu Miaojin war eine der ersten queeren SchriftstellerInnen in der sinophonen Literatur. "Aufzeichnungen eines Krokodils" ist ein Meilenstein in der taiwanesischen queeren Bewegung - der Name der Protagonistin "Lazi" hat sich zu einem chinesischen Slangword für Lesbe entwickelt. Das Buch selbst ist als eine Art Tagebuch der Protagonistin aufgebaut, in dem sie von ihrer Zeit an einer Universität erzählt. Sie schwankt zwischen kurzen Phasen des Glücks mit den Frauen, die sie liebt, und tiefen Abgründen, in denen sie sich tagelang in ihrem Zimmer betrinkt. Lazi hat eine komplizierte Beziehung zu ihrer eigenen Sexualität. Zwar erkennt sie, dass sie sich nur in Frauen verliebt, aber sie kämpft dagegen an, versucht, Beziehungen mit Männern zu führen. Unterbrochen sind Lazis Tagebucheinträgen von den Erlebnissen eines Krokodils, das sich als Mensch tarnt. "Aufzeichnungen eines Krokodils" ist die Erzählung einer zwiegespaltenen Frau, die Frauen liebt und sich dafür hasst, die egozentrisch ist und alles an sich anzweifelt.
  • Cara Nübel
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Krokodilstränen

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Qiu Miaojin war eine der ersten queeren SchriftstellerInnen in der sinophonen Literatur. "Aufzeichnungen eines Krokodils" ist ein Meilenstein in der taiwanesischen queeren Bewegung - der Name der Protagonistin "Lazi" hat sich zu einem chinesischen Slangword für Lesbe entwickelt. Das Buch selbst ist als eine Art Tagebuch der Protagonistin aufgebaut, in dem sie von ihrer Zeit an einer Universität erzählt. Sie schwankt zwischen kurzen Phasen des Glücks mit den Frauen, die sie liebt, und tiefen Abgründen, in denen sie sich tagelang in ihrem Zimmer betrinkt. Lazi hat eine komplizierte Beziehung zu ihrer eigenen Sexualität. Zwar erkennt sie, dass sie sich nur in Frauen verliebt, aber sie kämpft dagegen an, versucht, Beziehungen mit Männern zu führen. Unterbrochen sind Lazis Tagebucheinträgen von den Erlebnissen eines Krokodils, das sich als Mensch tarnt. "Aufzeichnungen eines Krokodils" ist die Erzählung einer zwiegespaltenen Frau, die Frauen liebt und sich dafür hasst, die egozentrisch ist und alles an sich anzweifelt.

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