Produktbild: 1794 (Winge und Cardell ermitteln 2)
Band 2

1794 (Winge und Cardell ermitteln 2)

42
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Philipp Schepmann + weitere

Spieldauer

13 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.01.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

213

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Leena Flegler

Sprache

Deutsch

EAN

9783844923193

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

13 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.01.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

213

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Leena Flegler

Sprache

Deutsch

EAN

9783844923193

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • bookloving

    5/5

    11.02.2020

    Hörbuch-Download

    Ein packender, neuer Fall für Mikkel Cardell - abgründig, düster & brutal

    Nach seinem vielfach ausgezeichneten Krimidebüt "1793" ist dem schwedischen Autoren Niklas Natt Och Dag mit seinem neuen historischen Roman "1794" eine bemerkenswerte Fortsetzung mit Bestseller-Qualitäten und ein weiteres Meisterwerk gelungen. Mit dem zweiten Band seiner Krimi-Reihe hat der Autor erneut sein großes Erzähltalent unter Beweis gestellt. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, den Vorgängerband zu kennen, doch ist sicher nicht verkehrt diesen gelesen zu haben, um die vielfältigen Hintergründe schätzen und die feinen Anspielungen auf vorherige Ereignisse besser einordnen zu können. Angesiedelt ist die Geschichte, diewieder in vier Jahreszeiten gegliedert ist, im historischen Stockholm des Jahres 1794 und setzt beinahe nahtlos an den Ausgang des Vorgängerbands an. Nach dem tragischen Tod seines Freunds Cecil Winge steckt unser Protagonist Jean Michael Cardell in einer Lebenskrise und ist in den Suff abgerutscht. Erst als der Häscher von einer völlig verzweifelten Mutter gebeten wird, die näheren Umstände eines bestialischen Mords an ihrer Tochter in ihrer Hochzeitsnacht zu untersuchen, findet er neuen Lebensmut. Unterstützt durch Cecils jüngeren Bruder Emil befördern die Ermittlungen zu diesem äußerst prekären und sehr komplexen Fall Erkenntnisse zu Tage, die an abgrundtiefer Dekadenz, Skrupellosigkeit und Brutalität kaum zu überbieten sind. Geschickt hat Niklas Natt och Dag verschiedene Handlungsstränge angelegt, die zunächst parallel zueinander verlaufen und erst nach und nach miteinander verwoben werden. In einem weiteren Nebenstrang erfahren wir zudem viele hoch interessante Details über das koloniale Leben der Schweden und den grausamen Sklavenhandel auf der Antillen-Insel Saint-Barthélemy. Basierend auf sehr umfangreichen Recherchen der historischen Hintergründe zeichnet der Autor ein zutiefst verstörendes Sittenbild Schwedens im 18. Jahrhundert und zeigt gesellschaftliche Abgründe auf, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Gekonnt katapultiert er uns in ein Stockholm, in dem Armut, unfassbares Elend, Amtswillkür, Korruption und Kriminalität den Alltag prägen - ein Moloch, in dem nur die Cleversten und Durchsetzungsfähigsten überleben können. Sehr detailgetreu, überzeugend und atmosphärisch dicht schildert Niklas Natt och Dag die unwürdigen Lebensverhältnisse und den alltäglichen Überlebenskampf der einfachen Leute und zeigt eindrücklich die Grausamkeiten auf, die ledigen Müttern, Waisenkindern oder Kranken widerfahren. Herausragend und auf hohem literarischen Niveau ist der einfühlsame, bildgewaltige Schreibstil des Autors. Die einzigartige Intensität der beklemmenden, düsteren Atmosphäre geht einem unter die Haut und einige der heraufbeschworenen Bilder sind oft an der Grenze des noch Erträglichen, so dass einige brutale Szenen wirklich nichts für Menschen mit schwachen Nerven sind. ZUM HÖRBUCH Für die Vertonung dieses grandiosen Krimi hätte man kaum eine geeignetere Stimme finden können. Schauspieler, Regisseur und Produzent Philipp Schepmann präsentiert den historischen Stoff äußerst packend und liest die wendungsreiche Geschichte in einem angenehmen Tempo. Gekonnt schlüpft er in die verschiedenen Rollen und lässt ein farbenprächtiges Klangbild mit seinen Stimmvariationen entstehen. Gekonnt erzeugt der Sprecher mit leichten Temposteigerungen, Verändern der Sprechlautstärke oder eingefügten Pausen Spannung. Zum Teil übernimmt auch Louis Friedemann Thiele einen Lesepart im Hörbuch, der seine Sache ebenfalls sehr gut macht. Die gekürzte Lesefassung ist mit 787 Minuten Spielzeit auf zwei MP3-CDs untergebracht. Die Kürzungen wurden gut gewählt und wirken sich beim Hören zum Glück nicht auf das Verständnis der Handlung aus. FAZIT Eine fulminante, packende Fortsetzung des Meisterwerks "1793" - facettenreich, düster und brutal. Ein Muss für alle Fans von historischen Krimis! Die Hörbuchfassung ist dank der überzeugenden Sprecher ein herausforderndes aber grandioses Hörerlebnis!

  • Glücksklee

    5/5

    12.01.2020

    Hörbuch-Download

    Gut, aber nicht so gut wie der Vorgänger

    Nachdem mich der Vorgängerband "1793" mit den beiden ungleichen Ermittlern Winge und Cardell sehr gefesselt hat, war ich natürlich auf den Nachfolger entsprechend neugierig. Und ja, rein technisch gesehen ermitteln auch in dem zweiten Band wieder Winge und Cardell. Dass es sich bei dem "Winge" in diesem Band nicht um Cecil handeln würde, hatte ich zwar schon befürchtet, aber irgendwie war ich zu Beginn des Buches dennoch ein bisschen enttäuscht. Allerdings entpuppte sich Emil Winge, Cecils jüngerer Bruder, mit dem Cardell in diesem Band gemeinsam ermittelt, dann doch als würdiger Nachfolger. Man trifft diverse Charaktere aus dem ersten Band wieder - deren Geschichte wird fortgesetzt und es werden auch immer wieder Bezüge zum Vorgängerband hergestellt. Niklas Natt och Dag schafft es aber durchaus, durch Einstreuung von Informationen die Geschichte so zu präsentieren, dass man den Vorgängerband nicht unbedingt gelesen haben muss. Für das Verständnis der Geschichte ist es zwar meiner Meinung nach besser, aber eben nicht zwingend notwendig. So interessant die Geschichte beginnt, so zieht sich der Rückblick von Erik Drei Rosen doch ziemlich in die Länge. Im Gesamtkonstrukt der Geschichte machen die Informationen, die man aus diesem Rückblick erhält, durchaus Sinn. Aber für meinen Geschmack hat sich der Autor hier ein bisschen zu viel Zeit genommen, um die Geschichte ins Rollen zu bringen. Entschädigt haben mich tatsächlich die Entwicklungen rund um Cardell und Emil Winge, deren persönliches Schicksal. Da ich das Buch in der Hörbuchfassung genießen durfte, muss ich noch anmerken, dass die beiden Sprecher einen wundervollen Job machen. Ich mag sowohl die Stimmen sehr gerne, als auch die Betonung und das Sprechtempo. Aufgrund der Längen zu Beginn des Buches vergebe ich leider dieses Mal nur vier von fünf Sternen.

  • NiWa

    4/5

    12.05.2020

    Hörbuch-Download

    Brutal-düsteres Schweden-Setting

    Ein junges Mädchen überlebt ihre Hochzeitsnacht nicht. Der tragische Mord lässt ihrer Mutter keine Ruhe, und sie glaubt dem offiziellen Todesumständen nicht. Daher bittet sie Jean Michael Cardell um Hilfe, der sich ein Herz und die Ermittlungen aufnimmt. „1794“ ist der zweite Teil der historischen Krimi-Reihe um den Häscher Jean Michael Cardell, der als inoffizieller Ermittler im brutalen Stockholm am Ende des 18. Jahrhunderts sein Leben fristet. Vornweg muss ich sagen, dass es sich hierbei um eine äußerst brutale Reihe handelt. Leser, die sich einen romantisch-verklärten, nostalgischen Blick auf vergangene Zeiten erhoffen, werden bestimmt keine Freude haben. Autor Niklas Natt och Dag hat seinen Protagonisten Jean Michael Cardell direkt aus der Kloake gezogen. Dieser Mann könnte - äußerlich betrachtet - kaum abstoßender sein. Er säuft, schlägt um sich und schläft seinen Rausch am Tisch des Wirtes aus. Zudem ist er eine tragische Figur, die im Krieg diente, verstümmelt wurde und seither Tag für Tag um’s Überleben kämpft. Dennoch hat er sich in all der Düsternis ein gutes Herz bewahrt, wodurch er seinem Gerechtigkeitssinn nachzugeben pflegt. Meiner Meinung nach leben die Ermittlungen dieser historischen Krimi-Reihe vom brutal-düsteren und blutigen Rahmen. Niklas Natt och Dag zieht seine Leser in ein dunkles Moloch aus Blut, Kot und Angst. Er verstümmelt, schockiert und brüskiert in einem Atemzug. Obwohl im Mittelpunkt der Handlung die Ermittlungsarbeiten stehen, ist meinem Empfinden nach, die geschilderte Epoche zentral. Der Autor zeigt, wie unvorstellbar bestialisch das damalige Leben war. Er schält jegliche romantische Vorstellung vom 18. Jahrhundert ab und präsentiert einen blutenden, verfaulenden Kern, der Verwesungsgeruch verströmt. Der Erzählstil ist fesselnd, düster und hoffnungslos. Der Autor bedient sich einer angenehmen Sprache, die von einem Schlag auf den anderen schockierende Details entblößt. Dabei überlässt er es nur selten der Fantasie des Lesers, die Brutalität auszuschmücken, sondern bedient sich plastischer Schilderungen, die auf den Magen schlagen. Anspannung ist gegeben, diese wird jedoch nicht von der Handlung, sondern vom grausigen Rahmen erzeugt. Die Entwicklung ist großteils chronologisch eingefädelt, daher ist der Leser mit der Geschichte hinter und um den Hergang des Mordes vertraut. Man ist Cardell eindeutig voraus, was sich gut ins Gesamtbild einfügt. Der Verlauf hat mir gefallen, und trotzdem ist mir die Krimihandlung zu stark in den Hintergrund gerückt. Im Vergleich zum ersten Band weiß man bereits, auf welche grauenvolle Zeitreise man sich mit „1794“ begibt, daher hatte ich mir diesmal ein bisschen mehr ermittlungstechnische Finesse gewünscht. Es gibt zwar Überraschungen, diese sind allerdings eher auf persönlicher Ebene - in der Erkenntnis der Figuren - als in der Handlung zu finden. „1794“ ist aufgrund der dichten, schockierenden und abstoßenden Atmosphäre ein besonderer historischer Roman, der für sanfte Gemüter nicht zu empfehlen ist. Wer sich dem rohen Leben mit eitrig-blutenden Wunden und kotbeschmierten Leibern in einer faulenden Gesellschaft im 18. Jahrhundert stellen will, hat damit die richtige Reihe entdeckt. Die Reihe um Winge und Cardell: 1) 1793 2) 1794

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    04.01.2020

    Hörbuch-Download

    Armes Schweden

    „1794“ ist die Fortsetzung von 1793 und zeigt dias Jahr des Titels in Stockholm von Niklas Natt och Dag. Eine schrecklich grausame Geschichte geht weiter. Der Jean Michael Cardell muss sich gemeinsam mit Emil Winge, mit den Abgründen befassen. Wir finden uns im vom ersten Roman bekannten unerträglichem Tollhaus wieder. Der Autor lässt uns an dem grausamen Sklavenhandel teilnehmen. Er beschreibt viele Personen mit grausamen Charakteren. Er lässt wirklich unwahrscheinlich bösartige Personen mitwirken. Ab und an sind die Opfer etwas naiv, das ich mir vorstellen kann, was weiter passiert. Trotz aller Brutalitäten ist der Krimi sehr spannend. Ich habe das Hörbuch mit den Sprechern Philipp Schepmann und Louis Friedemann Thiele gehört. Ihre Stimmen lassen die Geschichte noch originaler erscheinen. Ich bin gespannt ob der Autor uns noch mit dem Jahr 1995 begeistern wird.

  • kleinschorschi

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungene Fortsetzung

    Der Roman knüpft an die Ereignisse des Vorgängers 1793 an und führt den Leser auf 560 Seiten erneut in das schmutzige, brutale und von Armut geprägte Stockholm des späten 18. Jahrhunderts. Dabei verbindet der Autor historische Genauigkeit mit einer spannenden Kriminalhandlung und erschafft eine beklemmende Atmosphäre, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Emil Winge versucht nach dem Tod seines Bruders Cecil Winge dessen Vermächtnis fortzuführen. Obwohl er körperlich geschwächt und von Selbstzweifeln geplagt ist, übernimmt er die Ermittlungen in einem grausamen Mordfall. Gleichzeitig begleitet der Roman mehrere weitere Figuren, deren Schicksale zunächst unabhängig voneinander erscheinen, sich im Verlauf der Handlung jedoch immer stärker miteinander verweben. Gerade diese verschiedenen Erzählstränge sorgen für Spannung und zeigen die unterschiedlichen Seiten der damaligen Gesellschaft – vom Elend der Armen bis zum luxuriösen, aber moralisch verkommenen Leben des Adels. Besonders beeindruckend ist die Atmosphäre des Romans. Der Autor beschreibt Stockholm als eine Stadt voller Krankheit, Gewalt, Hunger und Korruption. Die Straßen sind schmutzig, die Gefängnisse unmenschlich und die sozialen Unterschiede extrem. Durch die detailreichen Schilderungen entsteht ein sehr realistisches Bild der damaligen Zeit. Gleichzeitig wirken die Beschreibungen oft so intensiv und drastisch, dass sie nichts für empfindliche Leser sind. Gewalt und Grausamkeit werden nicht beschönigt, sondern schonungslos dargestellt. Auch die Figuren gehören zu den größten Stärken des Romans. Sie sind vielschichtig, glaubwürdig und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Besonders Emil Winge überzeugt als Hauptfigur, weil er kein klassischer Held ist. Seine körperliche Schwäche, seine Unsicherheit und seine moralischen Konflikte machen ihn menschlich und authentisch. Auch die Nebenfiguren besitzen Tiefe und nachvollziehbare Motive, wodurch die Handlung zusätzlich an Spannung gewinnt. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und bildhaft. Die Sprache passt hervorragend zur historischen Epoche, ohne unnötig kompliziert zu wirken. Gleichzeitig gelingt es dem Autor, selbst ruhige Szenen spannend zu gestalten. Die Handlung entwickelt sich eher langsam, doch gerade dieses gemächliche Tempo ermöglicht es, die Charaktere und die Welt intensiv kennenzulernen. Gegen Ende nimmt die Spannung deutlich zu und führt zu einem dramatischen Finale. Ein weiterer Pluspunkt ist die gelungene Verbindung von historischen Fakten und fiktionaler Handlung. Der Roman vermittelt ein eindrucksvolles Bild des Lebens im Schweden des Jahres 1794 und zeigt, wie politische Entwicklungen, soziale Ungleichheit und persönliche Schicksale miteinander verknüpft sind. Dadurch wirkt die Geschichte nicht nur wie ein Kriminalroman, sondern auch wie ein historisches Gesellschaftsporträt. Allerdings hat das Buch auch einige Schwächen. Die zahlreichen Perspektivwechsel können anfangs verwirrend sein, und die drastischen Gewaltdarstellungen sind stellenweise sehr belastend. Zudem verlangt die komplexe Handlung Konzentration und Geduld. Wer einen schnellen Thriller erwartet, könnte das Erzähltempo als zu langsam empfinden. Insgesamt ist 1794 ein hervorragend geschriebener historischer Kriminalroman, der durch seine dichte Atmosphäre, glaubwürdige Figuren und historische Authentizität überzeugt. Die Geschichte ist spannend, erschütternd und regt gleichzeitig zum Nachdenken über Macht, Gerechtigkeit und die Abgründe der menschlichen Natur an. Wer anspruchsvolle historische Romane mit düsterer Stimmung und komplexen Charakteren schätzt, wird an diesem Buch große Freude haben. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

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