Jungenpädagogik der 1980er und 1990er-Jahre. Eine Wissensgeschichte
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.12.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
145 (Printausgabe)
Dateigröße
1524 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346087201
Dabei wird die Hippie-Bewegung, die 68er-Bewegungen, die Schwulenbewegungen, die zweite Frauenbewegung sowie Männer in Bewegung als Veränderungspotenziale dargestellt und in ein geschlechterhistorisches Verhältnis eingefügt und eine Zeit des Umdenkens und Umbruches charakterisiert. Soziokulturelle Dynamiken der Kulturgesellschaft (Film, Theater und Musik) der 1970er- und 1980er-Jahre in Deutschland werden interdependent mit den sozialen und politischen Dimensionen verknüpft. Danach folgt eine Aufarbeitung der modernen Jungenpädagogik, welche beginnend in der Alten Molkerei Frille und ihrem Ansatz einer Antisexistischer Jungenarbeit zu finden ist. Der Kritische Ansatz jungenpädagogischer Arbeit nach Lothar Böhnisch und Reinhard Winter sowie der Emanzipatorische Ansatz nach Michael Schenk und Reflektierte Jungenarbeit nach Uwe Sielert komplementieren die Betrachtung einer modernen Jungenarbeit.
Dabei spielen die männliche Sozialisation und der gesellschaftliche Ausdruck von Männlichkeit sowie der Ablehnung von Weiblichkeit eine übergeordnete Rolle. Am Schluss wird die Produktion und Zirkulation von geschlechtsbezogenem pädagogischem Wissen in einen Zusammenhang mit Umdenkungsprozessen der Gesellschaft gebracht, um daraus ein Postulat einer modernen Jungenpädagogik ziehen zu können.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice