Grant Morrison and Dave McKean's timeless, genre-bending tale BATMAN: ARKHAM ASYLUM is brought back to its classic beauty in this New Edition!
Batman faces his most dangerous foes and his inner demons in order to retake Arkham Asylum from the grips of The Joker, Poison Ivy, Two-Face and many more.
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
2 Bewertungen
5 Sterne
(1)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(1)
1 Sterne
(0)
A milestone rereleased
Bewertung am 06.07.2023
Bewertungsnummer: 1975153
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
This edition, clad in stunning cover artwork, contains the full comic "Batman: Arkham Asylum: A serious House on serious Earth" and also the 1980s script by Grant Morrison with additional notes by the Author. Dave McKean's artwork is retouched by the artist himself with slight tweaks in lettering here and there and provides in combination with Morrison's story optimal conditions to experience the intense psychological analysis of this incarnation of the Dark Knight that seems simultaneously strangely grounded and fantastical.
A good read for fans of superhero comics, with a refreshing take on Batman as well as his rogues gallery.
Sehr spezielle Batman-Darstellung mit vielen Abweichungen vom Drehbuch
Tobias Krieg am 02.01.2026
Bewertungsnummer: 2689778
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Batman: Arkham Asylum" gehört offenbar zu den meistverkauften Batman-Comics bzw. -Graphic Novels und da psychologischer Tiefgang und ein außergewöhnlicher künstlerischer Stil beworben wurden, habe ich mir das Buch zugelegt. Der Stil ist ohne Zweifel ganz anders als die typischen Batman-Darstellungen, die ich als Zeichentrick- und Animationsfilmfan kenne. Der Zeichner Dave McKean setzt auf traumartige und surreale Szenen, deren Inhalt für mich oft nur schwer zu erkennen war (vieles ist auch sehr dunkel) und deren Bedeutung sich mir auch nicht immer erschloss. Auch mit der Handlung konnte ich nicht warm werden. Im Prinzip sind es zwei Geschichten: eine erzählt die sehr tragische Lebensgeschichte von Amadeus Arkham, der als Psychiater sein Familienanwesen in das bekannte "Asylum" für psychisch kranke schwerstkriminelle Straftäter verwandelt. In der zweiten Geschichte, die in der Jetzt-Zeit spielt, haben die Insassen - unter Führung des Jokers - das Asylum übernommen und zwingen Batman, sich zu ihnen in die Anstalt zu begeben. Dort angekommen, muss er sich mit einigen seiner schrecklichsten Widersacher auseinandersetzen, was für ihn in dieser seltsamen Einrichtung vor allem zu einem Kampf mit seinen eigenen inneren Dämonen wird.
Batman wird hier als gebrochener, labiler und sexuell gehemmter Charakter beschrieben, dessen eigene Traumata durch den Joker mit einem einfachen Wort-Assoziationstest getriggert werden. Den Villains (neben Joker u.a. Two-Face, Mad Hatter und Scarecrow), die auch auf ganz eigene Weise interpretiert werden (z.B. Clayface als wandelnde Seuche), wird jeweils nur eine kurze Szene zugestanden. Die ganze Geschichte kann wohl teilweise eher als Albtraum verstanden werden.
Der Comic konnte mich nicht überzeugen, aber es war durchaus interessant, das finale Drehbuch von Grant Morrison zu lesen, welches nach dem Comic abgedruckt ist. Es enthält die Beschreibungen der Szenen, die Texte, Gedanken zu möglichen zeichnerischen Darstellung und auch Anmerkungen mit Hintergründen, Interpretationen und den eigentlichen Anliegen des Autors. Der Comic erschien erstmals 1989 und Morrison hat es speziell darauf angelegt, eine Version von Batman zu erschaffen, die den gängigen Darstellungen der 80er Jahre zuwiderläuft. Er hat sich offenbar viel mit Psychoanalyse, Tarot, Mythologie und Okkultismus beschäftigt und ließ diese Themen in das Drehbuch einfließen. Ein zentrales Problem des Buches scheint mir zu sein, dass das Drehbuch und die zeichnerische Umsetzung von Dave McKean oft voneinander abweichen. Es wurden immer wieder Szenen abgeändert oder ganz weggelassen. Morrisons Drehbuch lässt den Leser viel leichter verstehen, was gerade vor sich geht und McKean verzichtet - offenbar zugunsten des Surrealen und Traumartigen - oft auf konkrete und damit direkt nachvollziehbare Szenen. Auch was das Symbolische angeht, wurde in den Zeichnungen einiges weggelassen, so dass die von Morrison intendierten Motive aus meiner Sicht noch schwerer zu erkennen sind (und sie sind ja grundsätzlich schon sehr speziell und erfordern zum Erkennen einiges an Hintergrundwissen in den genannten Bereichen. Ich denke, dass wahrscheinlich die wenigsten Leser dieses Wissen parat haben und sehe die Darstellung daher eher als zu künstlich und überambitioniert. Manche psychologische oder philosophische Theorien im Buch scheinen mir sehr abwegig, andere sind durchaus interessant -> Kurzfazit: Schwer zu sagen, wieviel Tiefgang die Geschichte wirklich besitzt, aber mich konnte sie nicht überzeugen).
Ich fand es sehr spannend zu lesen, dass Morrison offenbar von seiner eigenen Interpretation von Batman in dieser Geschichte nicht besonders angetan ist, weil er ihn eigentlich im Gegenteil als sehr gefestigt, stabil und würdevoll betrachtet (siehe Seite 5 des Drehbuchs) und diese klassische Variante auch in seinen späteren Batman-Geschichten ausdrückt.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.