Die Dualismus-These von René Descartes. Wie plausibel sind seine Beweise?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.02.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
488 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346115454
Die Frage nach der vom Körper unabhängigen menschlichen Seele geht bis in die Antike zurück. Das "Leib-Seele-Problem", auch "Körper-Geist-Problem" genannt, beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Körper und Seele. Handelt es sich um zwei unterschiedliche Substanzen? Oder bilden Körper und Seele eine Einheit? All das sind Fragen, mit denen sich Philosophen beschäftigen, wenn sie sich mit der Philosophie des Geistes befassen.
In der Antike befassten sich bereits Platon und Aristoteles mit der Thematik, in der frühen Neuzeit war es vor allem der französische Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler René Descartes. Seine These zweier Substanzen (Geist und Körper), die im Menschen wechselseitig aufeinander einwirken, wird heute als Substanzdualismus bezeichnet. Die bekannten Worte "cogito ergo sum" ("ich denke, also bin ich") stellen die Basis seiner Philosophie dar und bilden somit auch die Grundlage seiner Dualismus-These. Descartes' Auffassung des menschlichen Körpers und des Geistes sind in der Vergangenheit, oftmals wegen seiner Beweise, stark kritisiert worden. Da in der Wissenschaft trotz aller Fortschritte seit Descartes immer noch keine Antwort auf die Frage nach der Existenz einer Seele gegeben werden kann, ist die Thematik auch heute noch von großem Interesse.
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