Jeanne d'Arc. Schuf die Kirche eine Heilige, eine Ketzerin und wiederum eine Heilige?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.03.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
702 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346127297
In den Augen der Engländer war Jeanne d'Arc (im Deutschen auch Johanna genannt) keine Heilige, sondern eine Ketzerin. So kam es nach ihrer Gefangennahme zum Inquisitionsprozess, in dem sie als Ketzerin, Hexe, Frevlerin und Gotteslästerin verurteilt wurde. Letztendlich wurde diese tapfere und selbstlose junge Frau am 30. Mai 1431 auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Wenig später beschließt ein kirchliches Gericht die Nichtigkeit dieses Prozesses und rehabilitiert sie vollständig.
Wie kann es sein, dass sie von Klerikern, die alle den katholischen Glauben wahren und nach dem gleichen kanonischem Recht urteilen, zunächst für eine Heilige gehalten wird, zum anderen jedoch auf dem Scheiterhaufen gesehen werden will? Und warum wird Jeanne d'Arc kurze Zeit später rehabilitiert, ganze Jahrhunderte erst Heiliggesprochen? Im Folgenden sollen die Gründe hinter den Vorgehensweisen der Kleriker, hinsichtlich Jeanne d'Arcs Schicksal, aufgedeckt werden, um folgende Fragestellung beantworten zu können: Schuf die Kirche eine Heilige, eine Ketzerin und wiederum eine Heilige?
Dabei wird mithilfe einzelner Thesen untersucht, ob und wie Jeanne d'Arc zum Spielball der geistlichen Mächte wurde, welche Rolle dabei die weltlichen Mächte spielten und welche Gründe die Kleriker dazu motivierten.
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