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Band 21

Die Geschichte einer afrikanischen Farm Übersetzt von Viola Siegemund, mit einem Nachwort von Doris Lessing

Aus der Reihe Manesse Bibliothek
3

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Verlag

Manesse

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

15,6/10,1/3 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Natur / Bordeaux

Übersetzt von

Viola Siegemund

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2512-7

Beschreibung

Rezension

»Ein Klassiker, der seiner Zeit voraus war. ... Olive Schreiner spielte eine wichtige politische Rolle in ihrem Land, als Bürgerrechtsaktivistin und Feministin.« ("Deutschlandfunk Kultur, Manuela Reichart")
»Ihr Meisterwerk ›Die Geschichte einer afrikanischen Farm‹ aber, 1883 erschienen und nun neu übersetzt, liest sich heute noch wunderbar: als bewegendes, humorvolles und – in den grotesken Momenten – geradezu modernes Drama um drei junge Leute, die ihr Glück suchen.« ("Nürnberger Nachrichten, Wolf Ebersberger")
»Heute noch lesenswert ist der Roman auch deshalb, weil man dabei ein Gefühl für die oft widersprüchliche Überlagerung der Ideologien und Ideen jener Zeit bekommt, die vielfach bis in die Gegenwart hinein wirken.« ("der Freitag, Kevin Neuroth")
»Das ist nicht nur der erste farben- und faktenüberreiche Roman über das Leben der Europäer in ihrer Kolonialwelt, deren Rechte und Eigenheiten sie oft nicht sahen, sondern auch über die Entwicklung eines klugen und selbstbewussten Mädchens zwischen Buren, Afrikanern und der eigenen englischen Familie. Weltliteratur aus dem Jahre 1883.« ("Sybil Gräfin Schönfeldt")
»Ein Meisterwerk über weibliche Emanzipation.« ("rbb kultur, Katharina Döbler")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2020

Verlag

Manesse

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

15,6/10,1/3 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Natur / Bordeaux

Übersetzt von

Viola Siegemund

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2512-7

Herstelleradresse

Manesse Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Eindrucksvolle Geschichte

ADS aus Wien am 05.05.2022

Bewertungsnummer: 1707364

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine sehr eindrucksvolle und faszinierende Geschichte, nicht nur der Emanzipation der Protagonistin im Südafrika des 19. Jahrhunderts. Man bekommt auch einen sehr authentischen Einblick in das Farmleben der damaligen Zeit fernab ab von kitschigen Geschichten der reichen und schönen Konlonialherren. Ein sehr überzeugendes Buch.

Eindrucksvolle Geschichte

ADS aus Wien am 05.05.2022
Bewertungsnummer: 1707364
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine sehr eindrucksvolle und faszinierende Geschichte, nicht nur der Emanzipation der Protagonistin im Südafrika des 19. Jahrhunderts. Man bekommt auch einen sehr authentischen Einblick in das Farmleben der damaligen Zeit fernab ab von kitschigen Geschichten der reichen und schönen Konlonialherren. Ein sehr überzeugendes Buch.

Feministisch, sprachgewaltig und gesellschaftskritisch

Duchess of marvellous books am 24.01.2021

Bewertungsnummer: 1428423

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Unrecht besteht nicht darin, was man uns antut, sondern darin, was man aus uns macht.“ Ich habe dieses Jahr eine neue, klassische Autorin und ihr Werk kennengelernt – eine wahre Entdeckung und Inspiration, die ich euch heute am #Klassikersamstag gerne näher bringen möchte. Es geht um Olive Emilie Albertina Schreiner und ihren Roman „Die Geschichte einer afrikanischen Farm“, veröffentlicht 1883. Anlässlich des 100. Todestags der Autorin, Feministin und Menschenrechtlerin am 11.12.2020, erschien dieses Buch bei Manesse in einer wunderbaren Neuübersetzung. Inhalt: Es geht um die eigenwillige, unverheiratete, kluge Heldin Lyndall. Sie will Bildung, keine Ehe, die gleichen Rechte und Pflichten wie die Männer und sie misstraut der Liebe. Sie erlebt schon als junges Mädchen, die Bigotterie und Ignoranz der Menschen kennen und erfährt, wie beschränkt die Lebensperspektiven für „ihresgleichen“ leider sind. Doch dank einer großen inneren Stärke verteidigt sie in der Farmerswelt der südafrikanischen Karoo ihre Unabhängigkeit und verliert dabei das Ziel nie aus den Augen: weibliche Selbstbestimmung bis zuletzt. Meinung: Was für ein Klassiker! Und einer, der hier gar nicht so bekannt ist. Ich hoffe, das etwas ändern zu können, denn der Bildungsroman ist ein literarisches Kleinod. Darin geht es um Themen wie Feminismus, Sexualität, Ehe, der Macht von der Kirche gegenüber Frauen, Emanzipation, voreheliche Schwangerschaft Selbstbestimmung und vieles mehr. Die Geschichte strotzt nur so vor intelligenten, fortschriftlichen einprägsamen Passagen. Wahnsinn, dass sie dieses Buch 1883 geschrieben hat und das in Afrika! Ihre Erzählkunst ist poetisch, klug, einnehmend, witzig, sprachgewaltig und berührend. Besonders gut gefällt mir, dass die Übersetzung sehr sensibel mit kritischen Wörtern um gegangen ist und je kontextabhängig, deutsche Entsprechungen gefunden hat. Die Protagonistin ist wahnsinnig gut gelungen und eine Sympathieträgerin – man leidet und hofft mit ihr mit und möchte am liebsten die Kämpfe mit ihr austragen und schreien wegen der Ungerechtigkeit der Zeit. Fazit: Ein wundervolles Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte, der literarisch reisen will, sich für Klassiker, Feminismus, Afrika und starke Frauen-Figuren interessiert.

Feministisch, sprachgewaltig und gesellschaftskritisch

Duchess of marvellous books am 24.01.2021
Bewertungsnummer: 1428423
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Unrecht besteht nicht darin, was man uns antut, sondern darin, was man aus uns macht.“ Ich habe dieses Jahr eine neue, klassische Autorin und ihr Werk kennengelernt – eine wahre Entdeckung und Inspiration, die ich euch heute am #Klassikersamstag gerne näher bringen möchte. Es geht um Olive Emilie Albertina Schreiner und ihren Roman „Die Geschichte einer afrikanischen Farm“, veröffentlicht 1883. Anlässlich des 100. Todestags der Autorin, Feministin und Menschenrechtlerin am 11.12.2020, erschien dieses Buch bei Manesse in einer wunderbaren Neuübersetzung. Inhalt: Es geht um die eigenwillige, unverheiratete, kluge Heldin Lyndall. Sie will Bildung, keine Ehe, die gleichen Rechte und Pflichten wie die Männer und sie misstraut der Liebe. Sie erlebt schon als junges Mädchen, die Bigotterie und Ignoranz der Menschen kennen und erfährt, wie beschränkt die Lebensperspektiven für „ihresgleichen“ leider sind. Doch dank einer großen inneren Stärke verteidigt sie in der Farmerswelt der südafrikanischen Karoo ihre Unabhängigkeit und verliert dabei das Ziel nie aus den Augen: weibliche Selbstbestimmung bis zuletzt. Meinung: Was für ein Klassiker! Und einer, der hier gar nicht so bekannt ist. Ich hoffe, das etwas ändern zu können, denn der Bildungsroman ist ein literarisches Kleinod. Darin geht es um Themen wie Feminismus, Sexualität, Ehe, der Macht von der Kirche gegenüber Frauen, Emanzipation, voreheliche Schwangerschaft Selbstbestimmung und vieles mehr. Die Geschichte strotzt nur so vor intelligenten, fortschriftlichen einprägsamen Passagen. Wahnsinn, dass sie dieses Buch 1883 geschrieben hat und das in Afrika! Ihre Erzählkunst ist poetisch, klug, einnehmend, witzig, sprachgewaltig und berührend. Besonders gut gefällt mir, dass die Übersetzung sehr sensibel mit kritischen Wörtern um gegangen ist und je kontextabhängig, deutsche Entsprechungen gefunden hat. Die Protagonistin ist wahnsinnig gut gelungen und eine Sympathieträgerin – man leidet und hofft mit ihr mit und möchte am liebsten die Kämpfe mit ihr austragen und schreien wegen der Ungerechtigkeit der Zeit. Fazit: Ein wundervolles Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte, der literarisch reisen will, sich für Klassiker, Feminismus, Afrika und starke Frauen-Figuren interessiert.

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Die Geschichte einer afrikanischen Farm

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