Die Fahrt in ein neues Leben wird für sie zum Albtraum
Mit einem vollgepackten Auto sind James und Elle auf dem Weg in ein neues Leben. Doch ihre geplante Route durch einen Abschnitt der Mojave-Wüste ist von einem Steinschlag blockiert. Das Paar muss auf eine schlecht ausgebaute Straße ausweichen. Kurz darauf bleibt ihr Wagen liegen. Sie sitzen fest – mitten im Nirgendwo, mit nur einer Flasche Wasser und ohne Handyempfang. Was die beiden noch nicht wissen: Sie sind nicht allein in der Wüste. Eine Meile entfernt hat ein Scharfschütze Position bezogen. Bis auf das Auto gibt es weit und breit nichts, was ihm die Sicht verstellt. Der Himmel ist klar. Es ist der perfekte Tag für ein paar Zielübungen … .
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
5/5
07.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Top!!
Absolute Kaufempfehlung! Sehr spannend geschrieben. Genau wie der Titel lautet: No Mercy-Keine Gnade. Sehr schade das solch eine Story nicht verfilmt wird. Ich liebe derartige Bücher, und bin derzeit an seinem zweiten Buch dran: No Exit. Und ich freue mich auf sein drittes Buch nächstes Jahr. Wer solche Bücher mag, sollte unbedingt Mal einen Blick riskieren.
In diesem Sinne: Taylor Adams is the best.
MoMe
5/5
17.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein perfides Spiel mitten in der Wüste
Für mich war das Cover schon der absolute Hingucker. Es unterstrich den Klappentext und suggerierte eine Ödnis mitten in der Wüste und den harten Kampf ums Überleben. Außerdem war das Buch auch haptisch interessant, denn der untere Teil war rau. So entstand beim Darüberstreichen für mich der Eindruck Sandkörner zu fühlen.
Das Cover war gut gewählt, da es den Schauplatz perfekt widerspiegelte.
Der Start in die Geschichte gefiel mir ausgezeichnet. Es wurde sofort eine Spannung aufgebaut und es blitze schon hier der Humor des Autors durch. Mich machte der Einstieg neugierig auf die kommenden Ereignisse, denn eins war klar: Ich hatte soeben den Antagonisten kennengelernt.
Nach diesem interessanten Anfang wurde es erst einmal relativ gemütlich, doch die Spannung blieb unterschwellig spürbar.
Als Nächstes lernte ich das Ehepaar Elle und James kennen. Das zwischen den beiden nicht alles rund lief, war sofort erkennbar. Jedoch wurde relativ schnell klar, welche Sorgen sie quälten und ich hatte Mitleid mit ihnen. Eine richtige Beziehung konnte ich an diesem Punkt noch nicht zu ihnen aufbauen, hier blieb alles erst einmal relativ oberflächlich. Was wiederum die beklemmende Atmosphäre verstärkte und mich gleichzeitig mehr in die Geschichte zog.
Hauptsächlich wurde die Geschichte aus der personalen Erzählperspektive geschildert, doch hier und da wechselte sie auch in die auktoriale Erzählebene, sodass ich an kleinen Punkten auf zukünftige Ereignisse sehen konnte und wie ein Vogel eine interessante Draufsicht auf das Geschehen bekam. Am Anfang sorgte es dafür, dass mir die Figuren ein Ticken zu unnahbar waren, doch später brachte mir genau dieser Perspektivwechsel den bitternötigen Abstand. Dazu später mehr.
Die Handlungen spielten größtenteils im Hier und Jetzt. Allerdings ließ Taylor Adams an passenden Stellen einzelne vergangene Episoden aus dem Leben der drei Hauptfiguren einfließen. Dadurch lernte ich die Figuren erst im Laufe der Geschichte besser kennen und verstand auch, warum sie so handelten. Dies gefiel mir richtig gut, denn im Grunde wurde ich mit zwei Protagonisten genauso unvorbereitet, wie sie in eine Todesfalle katapultiert, an dessen Ende der Antagonist auf uns lauerte. Der Kniff dabei war, dass ich ihm auch über die Schulter schauen konnte. So war ich allen Figuren gegenüber im Vorteil, was der Spannung aber keinen Abbruch tat, denn ihre Handlungen blieben dennoch sehr oft unvorhersehbar.
Die Randfiguren blieben eher im Hintergrund, da es zu ihnen zu wenig Details gab. Aber sie machten das Geschehen noch unberechenbarer für mich, was mich dazu brachte, gebannt dem Geschehen zu folgen.
Der Handlungsaufbau war richtig gelungen, denn es gelang Taylor Adams, mich an einen einzigen Hauptschauplatz zu fesseln. Ich saß mit allen Beteiligten mitten in der Mojave-Wüste auf einem schlecht ausgebauten Stück Straße fest und musste mit ansehen, in welch schlechter Ausgangslage die Opfer um ihr Leben kämpften.
Dabei spielte der Autor mit allen Beteiligten inklusive mir ein richtig perfides Spiel. Immer, wenn ich mich gedanklich wieder beruhigt hatte und das Adrenalin endlich weniger durch meine Adern floss, gab es eine überraschende Wendung, die mir gleich wieder den Atem raubte.
Abgerundet wurde das Ganze von dem sehr bildlichen Schreibstil. Besonders detaillierte Beschreibungen von Verletzungen und gut ausgeklügelter Actionszenen brachten die Atmosphäre zum Kochen. Mich holte der flüssige Schreibstil direkt ab und dabei spielte der Autor ungeniert mit meinen Emotionen. Dies gelang ihm, weil er es schaffte, mich in die Szenerie zu ziehen und die Gefühle der Figuren eins zu eins an mich weiterzugeben. Ich war beim Lesen voller Adrenalin und habe genauso gehofft, gebangt und mit dem Tod gekämpft wie Elle, James und weitere Opfer.
Trotz durchgängig hoher Spannung gab es immer wieder humorvolle Momente, die mich zum Schmunzeln oder Lachen brachten. Besonders nach besonders hohen Adrenalinschüben war das richtig befreiend. Sie lockerten das Geschehen auf und halfen mir durchzuatmen.
Dass der Täter von Beginn an bekannt gewesen war, hatte mich gar nicht gestört. Im Gegenteil, es machte die Sache um einiges intensiver und brachte zusätzlichen Nervenkitzel. Ich hatte nie den Eindruck, dass sich der Autor in Action Klischees suhlte und empfand die Szenarien als durchaus realistisch. Gut, James war manchmal ein wandelnder MacGyver, aber das tat der Story keinen Abbruch. Im Gegenteil, dadurch wurde James mir richtig sympathisch und ich fand seine Cleverness gerade in dieser emotional so angespannten Situation wirklich bewundernswert.
Bei seiner Frau Elle brauchte ich etwas länger, bis ich sie mochte. Sie wirkte gerade am Anfang ziemlich unnahbar, aber als ich ihr Schicksal kannte, verstand ich sie besser.
Fazit:
Ein packender Actionthriller, der durch viele Spannungsspitzen glänzt und bestens zu unterhalten weiß. Ein echter Pageturner.
jjs_welt
aus Nürnberg
5/5
22.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Killer in der Wüste, der…
Ein Killer in der Wüste, der auf seine nächsten Opfer wartet. So steigen wir in die Geschichte ein. Das heißt, die Spannung steigt von Anfang an, denn wir wissen, dass es einen Killer gibt, nur wann wird er zuschlagen? Auf der anderen Seite ein Ehepaar, dass Schicksalsschläge hinter sich lassen möchte und mit vollgepacktem Auto in ein neues Leben startet. Aber jäh wird ihre Reise unterbrochen, denn sie geraten im wahrsten Sinne des Wortes in die Zielscheibe des Killers. Ab hier beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem ein gnadenloser Killer einem raffinierten Opfer gegenüber steht und als Leser ist man mittendrin und hofft natürlich, dass der Killer überlistet werden kann. Bis zum Schluss bleibt es spannend und man liest das Buch sehr schnell durch, da es keine langweiligen Stellen gibt.
Bücherwelten
5/5
24.12.2020
Buch (Taschenbuch)
actiongeladener Thriller
Cover
Ich finde das aufklappbare Cover passt von der ganzen Aufmachung her richtig gut zum Buch, da es das Auto von James und Elle in der sandigen Wüste darstellt. Auch farblich ist alles perfekt aufeinander abgestimmt.
Inhalt
Nach mehreren privaten Schicksalsschlägen sind James und Elle mit einem vollbepackten Auto auf dem Weg in ein neues Leben. Sie haben ihren Heimatort verlassen, ihre Jobs gekündigt und sind nun unterwegs nach Flagstaff in Kalifornien um dort neu anzufangen. Auf dem Weg dorthin müssen sie durch die sandige und heiße Mojave-Wüste. Eine Umleitung wegen eines Erdrutschs begräbt ihre Hoffnungen pünktlich in der neuen Heimat anzukommen. Aber es stellt sich schnell heraus, dass dies noch ihr geringstes Problem ist.
Die Umleitung führt sie über einen Schotterweg weiter ins Nirgendwo hinein, als plötzlich ihr Auto versagt stehen sie verlassen in der Wüste ohne Aussicht auf Hilfe. Aber sie sind nicht die Einzigen. Ein weiteres Auto bleibt an der genau derselben Stelle liegen und als die ersten Schüsse fallen und die erste Person mit dem Tod ringt merken sie, dass dies alles Teil eines mörderischen Plans ist.
Meine Meinung
Der Schreibstil von Taylor Adams hat mir schon in seinem Vorgänger-Thriller "No Exit" sehr gut gefallen. Er schreibt leicht verständlich, absolut unkompliziert und versteht es, schnell Spannung aufzubauen. Man findet so sehr schnell ins Buch rein.
Die Geschichte wird über verschiedene Protagonisten erzählt. Hauptsächlich über Hauptprotagonist James, gelegentlich auch über den Scharfschützen oder über Elle. Dabei gibt es einige Rückblenden in das Leben der Protagonisten, diese empfand ich jedoch nicht alles wirklich interessant, manche waren für mich eher Lückenfüller um die Spannung hinaus zu zögern. Manche dieser Rückblenden ließen die Figuren aber auch noch authentischer wirken, so wie Elle und ihre Beziehung zu Schlangen.
Was mir ein bisschen gefehlt hat waren die kurzen Kapitel. Zwar ist das Buch in Kapitel unterteilt, aber ich fand sie oft als zu lange. Aber ansonsten ist dieser Thriller perfekt aufgebaut und wahnsinnig fesselnd, erst mal angefangen, kann man kaum mit lesen aufhören. Die Geschichte ist wieder mal sehr speziell, so wie man Taylor Adams kennt. Er verlangt seinen Hauptprotagonisten wieder einiges ab in diesem spannenden Katz und Maus Spiel auf Leben und Tod.
Fazit
Schon der letzte Thriller von Taylor Adams hat mir sehr gut gefallen, wobei "No Exit" nicht bei allen gut ankam, denn der Autor hat seine ganz eigene Art, Thriller zu schreiben. Er lässt die Hauptprotagonisten an der Grenze zum Tod gerne zu Höchstformen auflaufen, manche finden das sicher total übertrieben, mir gefällt es gut. Seine Thriller lesen sich wie gute Actionfilme. "No Mercy" ist ebenfalls ein actiongeladenes Buch, das sehr spannend und fesselnd ist, Adams versteht einfach wie man eine Geschichte am Leben hält ohne das Langeweile aufkommt. Lediglich ein paar Passagen waren mir etwas zu sehr in die Länge gezogen, allerdings erfuhr man so einiges über das Leben der Protagonisten. Dieses Buch verdient zurecht die Bezeichnung Pageturner, es ist fast durchgehend schnelllebig und spannend. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.
Bewertung
aus Elsenfeld
5/5
19.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein Wahnsinns Thriller! Hatte ihn in wenigen Stunden durch!
James und Elle sind verheiratet und starten einen verzweifelten Versuch, ihre zerbrechende Ehe zu retten. Vier Fehlgeburten haben den beiden schwer zu schaffen gemacht und Zweifel in ihrer Beziehung gesät, die nur schwer aufzulösen sind. Der Plan? Ein Neuanfang. Irgendwo in Tulsa wartet ihr neues Leben auf sie. Doch nachdem ihr Wagen mitten in der Wüste liegen bleibt und der Grund dafür gefährlicher ist, als sie jemals geahnt hätten, stellt sich die Frage, ob sie dieses neue Leben jemals erreichen werden. James und Elle sind absolute Volltreffer. Besonders die Frau hat mir besonders gut gefallen! Die nebenberufliche Fotografin verdiente ihren Lebensunterhalt in einem Reptilienshop und liebt kein Tier so sehr, wie Schlangen. Ihre Eigenart und ihr Mut haben mich enorm fasziniert, genauso sehr wie ihr Vertrauen in James, für den sie – wortwörtlich – sterben würde. Der Schreibstil war einfach wahnsinnig gut! Für einen Roman mit so ernstem Thema, war es wirklich humorvoll geschrieben und konnte mich mit lustigen Anspielungen und Wortspielen zum lachen bringen. Dennoch war es enorm spannend. Der ganze Inhalt spielt sich in nur wenigen Stunden ab und liest sich auch genauso schnell. Aufgrund des wahnsinnigen Talents des Autors, die Szenerie zu beschreiben, kam es mir so vor, als würde ich einen Film schauen – ich hatte das Geschehen bildlich vor Augen. Der Plan war es, mich hinzusetzen, zu frühstücken und dann vielleicht ein paar Seiten dieses Buchs zu lesen, damit ich zumindest schon mal angefangen habe. Geendet hat das ganze dann diverse Stunden und vierhundert Seiten später, weil ich mich einfach nicht lösen konnte. Ich war nicht nur positiv überrascht, sondern überwältigt! Die Charaktere, die Action, die erschreckenden Wendungen… einfach alles war da und es war MEGA! Ich habe nichts einzuwenden.
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