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Was das Valley denken nennt Über die Ideologie der Techbranche

3

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

23906

Erscheinungsdatum

18.11.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1476 KB

Übersetzt von

Stephan Gebauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783518766842

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

23906

Erscheinungsdatum

18.11.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

1476 KB

Übersetzt von

Stephan Gebauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783518766842

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Was das Valley denken nennt

Bewertung aus Stallikon am 20.09.2021

Bewertungsnummer: 1571219

Bewertet: eBook (ePUB)

Es wird wird viel geredet aber wenig gesagt. Nicht wirklich lesenswert....

Was das Valley denken nennt

Bewertung aus Stallikon am 20.09.2021
Bewertungsnummer: 1571219
Bewertet: eBook (ePUB)

Es wird wird viel geredet aber wenig gesagt. Nicht wirklich lesenswert....

Das Buch erhebt den Anspruch,…

LichtundSchatten am 13.01.2026

Bewertungsnummer: 3021431

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch erhebt den Anspruch, das Denken des Silicon Valley zu erklären, konstruiert dabei aber ein homogenes ideologisches Gebilde, das es so kaum gibt. Das Valley ist kein kollektiver Denkapparat, sondern ein ökonomischer Möglichkeitsraum, in dem sehr unterschiedliche Interessen, Motive und Weltbilder nebeneinander existieren. Die Zusammenfassung dieser Vielfalt zu einer kohärenten Ideologie wirkt vereinfachend und verzerrt den Gegenstand. Statt die ökonomischen Mechaniken zu analysieren – Geschäftsmodelle, Anreizstrukturen, Wettbewerb, Risikokapital –, verlegt sich das Buch stark auf Narrative, Selbstbeschreibungen und kulturkritische Deutungen. Das ist literarisch und intellektuell anregend, bleibt aber analytisch unvollständig. Technologie entsteht nicht primär aus Ideologie, sondern aus Machbarkeit, Marktchancen und Kapitalallokation. Diese Ebene wird zwar gestreift, aber nicht systematisch durchdrungen. Auffällig ist zudem der moralische Grundton. Silicon Valley erscheint weniger als ambivalenter Innovationsraum denn als ideologisch vorbelastetes Gefahrenfeld. Zwar wird Ambivalenz beschworen, doch die Lektüre kippt häufig in eine implizite Schuldzuweisung. Technik wird stärker als Ausdruck problematischer Weltbilder gelesen denn als Werkzeug, dessen Wirkung vom konkreten Einsatz abhängt. Hinzu kommt eine selektive Fallauswahl. Extreme Positionen, provokante Vordenker und prominente Milliardäre werden als repräsentativ herangezogen, während der alltägliche, pragmatische Innovationsbetrieb – das mühselige Testen, Scheitern, Verbessern – weitgehend ausgeblendet bleibt. Dadurch geraten Randphänomene ins Zentrum der Erklärung, was das Gesamtbild weiter zuspitzt. Was schließlich fehlt, ist eine reflektierte Selbstkritik des europäischen Blicks. Die eigene Skepsis gegenüber Markt, Risiko und unternehmerischer Freiheit wird stillschweigend als neutraler Maßstab gesetzt. Dass genau diese Haltung zu Innovationsschwäche, Regulierungsüberhang und politischer Bequemlichkeit beigetragen haben könnte, bleibt unerörtert. Unterm Strich ist das Buch eine gut geschriebene Kulturkritik, aber keine überzeugende Erklärung des Silicon Valley. Das Buch analysiert Erzählungen, nicht die Mechanik. Es zeigt, wie man über das Valley denken kann – erklärt aber nicht, warum es funktioniert. Wer das Valley verstehen will, muss weniger über Ideologien und mehr über Anreize, Märkte und Risiko sprechen.

Das Buch erhebt den Anspruch,…

LichtundSchatten am 13.01.2026
Bewertungsnummer: 3021431
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch erhebt den Anspruch, das Denken des Silicon Valley zu erklären, konstruiert dabei aber ein homogenes ideologisches Gebilde, das es so kaum gibt. Das Valley ist kein kollektiver Denkapparat, sondern ein ökonomischer Möglichkeitsraum, in dem sehr unterschiedliche Interessen, Motive und Weltbilder nebeneinander existieren. Die Zusammenfassung dieser Vielfalt zu einer kohärenten Ideologie wirkt vereinfachend und verzerrt den Gegenstand. Statt die ökonomischen Mechaniken zu analysieren – Geschäftsmodelle, Anreizstrukturen, Wettbewerb, Risikokapital –, verlegt sich das Buch stark auf Narrative, Selbstbeschreibungen und kulturkritische Deutungen. Das ist literarisch und intellektuell anregend, bleibt aber analytisch unvollständig. Technologie entsteht nicht primär aus Ideologie, sondern aus Machbarkeit, Marktchancen und Kapitalallokation. Diese Ebene wird zwar gestreift, aber nicht systematisch durchdrungen. Auffällig ist zudem der moralische Grundton. Silicon Valley erscheint weniger als ambivalenter Innovationsraum denn als ideologisch vorbelastetes Gefahrenfeld. Zwar wird Ambivalenz beschworen, doch die Lektüre kippt häufig in eine implizite Schuldzuweisung. Technik wird stärker als Ausdruck problematischer Weltbilder gelesen denn als Werkzeug, dessen Wirkung vom konkreten Einsatz abhängt. Hinzu kommt eine selektive Fallauswahl. Extreme Positionen, provokante Vordenker und prominente Milliardäre werden als repräsentativ herangezogen, während der alltägliche, pragmatische Innovationsbetrieb – das mühselige Testen, Scheitern, Verbessern – weitgehend ausgeblendet bleibt. Dadurch geraten Randphänomene ins Zentrum der Erklärung, was das Gesamtbild weiter zuspitzt. Was schließlich fehlt, ist eine reflektierte Selbstkritik des europäischen Blicks. Die eigene Skepsis gegenüber Markt, Risiko und unternehmerischer Freiheit wird stillschweigend als neutraler Maßstab gesetzt. Dass genau diese Haltung zu Innovationsschwäche, Regulierungsüberhang und politischer Bequemlichkeit beigetragen haben könnte, bleibt unerörtert. Unterm Strich ist das Buch eine gut geschriebene Kulturkritik, aber keine überzeugende Erklärung des Silicon Valley. Das Buch analysiert Erzählungen, nicht die Mechanik. Es zeigt, wie man über das Valley denken kann – erklärt aber nicht, warum es funktioniert. Wer das Valley verstehen will, muss weniger über Ideologien und mehr über Anreize, Märkte und Risiko sprechen.

Kundinnen und Kunden meinen

Was das Valley denken nennt

von Adrian Daub

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