Das wilde Leben der Cheri Matzner
detebe Band 24551

Das wilde Leben der Cheri Matzner

Roman

Buch (Taschenbuch)

13,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Der Radiologe Solomon Matzner und seine Frau freuen sich auf ihr Kind. Da erleidet Cici eine Fehlgeburt, und Sol weiß sich nicht anders zu helfen, als schnellstens ein Ersatzkind zu adoptieren: Cheri. Ein rebellisches Mädchen, das auch später als Frau nicht ansatzweise dazu bereit ist, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ein Buch über die Familie, an der man sich die Zähne ausbeißt und ohne die man trotzdem nicht sein kann.

Tracy Barone, geboren 1962 in Hartford, Connecticut, studierte Religionswissenschaften und Szenisches Schreiben an der NYU. Sie arbeitete zuerst als Theater- und Drehbuchautorin, ehe sie nach Hollywood ging, wo sie sich als Executive Producer von Kinofilmen und TV-Produktionen (u.a. ›Wild Wild West‹, ›Rosewood‹, ›Ein Präsident für alle Fälle‹ und ›Money Train‹) einen Namen machte, außerdem war sie an der Entwicklung von ›Men in Black‹ und ›Ali‹ beteiligt. Sie hat eine Tochter und lebt in Los Angeles.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18/11,4/3,2 cm

Gewicht

374 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18/11,4/3,2 cm

Gewicht

374 g

Auflage

1.Auflage

Originaltitel

Happy Family

Übersetzer

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24551-6

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Berührendes Familiendrama

Lesendes Federvieh aus München am 11.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Das wilde Leben der Cheri Matzner“ ist ein kraftvolles und intensives Familienportrait, das alle Höhen und Tiefen des Familienlebens eindrucksvoll schildert. Beginnend im Jahr 1962 begleitet man Sol und Cici während ihrer fröhlichen Zeit des Kennenlernens, betrauert mit ihnen den schrecklichen Verlust des Babys und folgt Sols Bemühen mit Cheri wieder eine normale Familie zu sein. Dieser erste Teil ist einfühlsam und sensibel geschrieben und geht direkt unter die Haut. Dann gibt es einen großen Zeitsprung hinein in Cheris Erwachsenenleben, das geprägt ist von Zweifeln, Hindernissen, Veränderungen und Verlust. Hier lernt man Cheri erst richtig kennen, denn sie lässt sich immer noch nichts vorschreiben und geht geradlinig ihren eigenen Weg. Tracy Barone beschreibt auch hier präzise und absolut spannend Cheris Lebensweg, bei dem ich „das wilde Leben“ nicht als wild, sondern vielmehr als modern, interessant und immer wieder tieftraurig empfand. Gerade durch die Kombination aus Gegenwart und Rückblenden wurde ich mit den einzelnen Figuren, die mit all ihren Schwächen und Eigenheiten wunderbar authentisch skizziert sind, immer vertrauter und konnte mich so besser in ihr Handeln hineinversetzen. Daraus entwickelt sich eine stimmige und absolut lesenswerte Familiengeschichte, die auch die Schattenseiten des Lebens nicht auslässt. Es hat mir große Freude bereitet, Cheri und ihre Familie über viele fesselnde Buchseiten hinweg zu begleiten. Einer Familie voller eigenwilliger Persönlichkeiten und mit unterschiedlichsten Lebensentwürfen - und gerade das macht die Geschichte so lesenswert, sie wirkt einfach echt.

Berührendes Familiendrama

Lesendes Federvieh aus München am 11.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Das wilde Leben der Cheri Matzner“ ist ein kraftvolles und intensives Familienportrait, das alle Höhen und Tiefen des Familienlebens eindrucksvoll schildert. Beginnend im Jahr 1962 begleitet man Sol und Cici während ihrer fröhlichen Zeit des Kennenlernens, betrauert mit ihnen den schrecklichen Verlust des Babys und folgt Sols Bemühen mit Cheri wieder eine normale Familie zu sein. Dieser erste Teil ist einfühlsam und sensibel geschrieben und geht direkt unter die Haut. Dann gibt es einen großen Zeitsprung hinein in Cheris Erwachsenenleben, das geprägt ist von Zweifeln, Hindernissen, Veränderungen und Verlust. Hier lernt man Cheri erst richtig kennen, denn sie lässt sich immer noch nichts vorschreiben und geht geradlinig ihren eigenen Weg. Tracy Barone beschreibt auch hier präzise und absolut spannend Cheris Lebensweg, bei dem ich „das wilde Leben“ nicht als wild, sondern vielmehr als modern, interessant und immer wieder tieftraurig empfand. Gerade durch die Kombination aus Gegenwart und Rückblenden wurde ich mit den einzelnen Figuren, die mit all ihren Schwächen und Eigenheiten wunderbar authentisch skizziert sind, immer vertrauter und konnte mich so besser in ihr Handeln hineinversetzen. Daraus entwickelt sich eine stimmige und absolut lesenswerte Familiengeschichte, die auch die Schattenseiten des Lebens nicht auslässt. Es hat mir große Freude bereitet, Cheri und ihre Familie über viele fesselnde Buchseiten hinweg zu begleiten. Einer Familie voller eigenwilliger Persönlichkeiten und mit unterschiedlichsten Lebensentwürfen - und gerade das macht die Geschichte so lesenswert, sie wirkt einfach echt.

Kinderwunsch und seine Folgen

Bewertung aus Luzern am 20.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Miriam und Cici: zwei Frauen, die zur selben Zeit entbinden. Doch die Minderjährige sieht sich als Mutter überfordert und verschwindet gleich nach der Geburt. Währenddessen verliert die italienische Ehefrau des fürsorglichen Solomon ihr Wunschkind und wird auch zukünftig keines mehr bekommen können. Sol ist verzweifelt und entschliesst sich zu einem barmherzigen Schritt, um Cici aus ihrer Depression zu befreien. Durch die Adoption des mutterlosen Töchterchens von Miriam muss sie nun doch nicht ohne Baby bleiben, und Cheri hat liebevolle Eltern erhalten. Das Kind wächst behütet auf, ist trotzdem tief unglücklich und fühlt sich nirgends zugehörig, bis sein rebellisches Wesen sich endlich entfalten kann und das Mädchen zu einer Frau wird, deren Entwicklung mehr als nur überraschend verläuft. Besonders die weiblichen Figuren haben sehr unterschiedliche Erwartungen an das Leben. Doch was wird schlussendlich daraus? Eine weitere grosse Frage durchzieht das Buch: Wo bin ich zu Hause, wo gehöre ich eigentlich hin? Doch das nun in gute Bahnen gelenkte Leben der Familie verläuft keineswegs glatt, und meine Sympathien für die einzelnen Figuren haben beim Lesen mehrfach gewechselt. Und was den Kinderwunsch betrifft, so ist das Thema nach den ersten Kapiteln keineswegs abgeschlossen. Die Zeitebenen liegen teils viele Jahre auseinander. Und "wild", naja, wild ist Cheris Leben eigentlich nicht, eher turbulent. Tracy Barone hat in ihrem Erstlingsroman bereits viele Register gezogen, um bei den Lesern gut angekommen. Ein durchgehender Spannungsbogen, eine süffige, erfrischende Sprache, dazu der passende Schreibstil und viele verblüffende Wendungen könnten den Roman zu einem Bestseller machen. Das Coverbild ist den Gemälden von Roy Lichtenstein nachempfunden, was gut zum Inhalt passt. Ich finde, es ist eine atemlos geschilderte Familiengeschichte, die nach einer Fortsetzung ruft. Empfehlenswert für alle, die immer neue Stories lesen wollen.

Kinderwunsch und seine Folgen

Bewertung aus Luzern am 20.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Miriam und Cici: zwei Frauen, die zur selben Zeit entbinden. Doch die Minderjährige sieht sich als Mutter überfordert und verschwindet gleich nach der Geburt. Währenddessen verliert die italienische Ehefrau des fürsorglichen Solomon ihr Wunschkind und wird auch zukünftig keines mehr bekommen können. Sol ist verzweifelt und entschliesst sich zu einem barmherzigen Schritt, um Cici aus ihrer Depression zu befreien. Durch die Adoption des mutterlosen Töchterchens von Miriam muss sie nun doch nicht ohne Baby bleiben, und Cheri hat liebevolle Eltern erhalten. Das Kind wächst behütet auf, ist trotzdem tief unglücklich und fühlt sich nirgends zugehörig, bis sein rebellisches Wesen sich endlich entfalten kann und das Mädchen zu einer Frau wird, deren Entwicklung mehr als nur überraschend verläuft. Besonders die weiblichen Figuren haben sehr unterschiedliche Erwartungen an das Leben. Doch was wird schlussendlich daraus? Eine weitere grosse Frage durchzieht das Buch: Wo bin ich zu Hause, wo gehöre ich eigentlich hin? Doch das nun in gute Bahnen gelenkte Leben der Familie verläuft keineswegs glatt, und meine Sympathien für die einzelnen Figuren haben beim Lesen mehrfach gewechselt. Und was den Kinderwunsch betrifft, so ist das Thema nach den ersten Kapiteln keineswegs abgeschlossen. Die Zeitebenen liegen teils viele Jahre auseinander. Und "wild", naja, wild ist Cheris Leben eigentlich nicht, eher turbulent. Tracy Barone hat in ihrem Erstlingsroman bereits viele Register gezogen, um bei den Lesern gut angekommen. Ein durchgehender Spannungsbogen, eine süffige, erfrischende Sprache, dazu der passende Schreibstil und viele verblüffende Wendungen könnten den Roman zu einem Bestseller machen. Das Coverbild ist den Gemälden von Roy Lichtenstein nachempfunden, was gut zum Inhalt passt. Ich finde, es ist eine atemlos geschilderte Familiengeschichte, die nach einer Fortsetzung ruft. Empfehlenswert für alle, die immer neue Stories lesen wollen.

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