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Licht und Schatten Kinotagebuch 1929–1945

1

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Abbildungen

16, mit 16 Abbildungen und einem Frontispiz

Herausgeber

Christian Löser + weitere

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

363

Maße (L/B/H)

22,1/13,5/3,5 cm

Gewicht

549 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03832-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Licht und Schatten‹ - kaum ein sinnvollerer Titel ist vorstellbar, will man die Liebe zum Film und zum Kino mit allen Licht- und Schattenseiten beschreiben.« ("Hinterländer Anzeiger")
»Dieses Buch, herausgegeben von Nele Holdack und Christian Löser, bedeutet erheblichen Mehrwert im Blick auf Victor Klemperer und seine Zeit.« ("Dresdner Morgenpost")
»Ein absolut empfehlenswertes Buch, da ein Stück Zeit- und Kinogeschichte in einem bietet« ("Deutschlandfunk - Büchermarkt")
»Als Kritikerin müsste man es machen wie Victor Klemperer – nicht lange lamentieren, gleich vernichten.« ("Münchner Merkur")
»Klemperer seine langen acht Tage im Gefängnis Ende Juni 1940 (denunziert wegen einer läppischen Verdunkelungslücke) - und erweist sich als exzellenter Beobachter und Erzähler.« ("Dresdner Neueste Nachrichten")
»Das seit Ende der 1920er-Jahre geführte „Kinotagebuch“ zeigt Victor Klemperer als begeisterten Cineasten. Es reflektiert nicht nur kritisch das Zeitgeschehen, sondern zeigt auch, was Filmkunst gerade in kulturfeindlichen Zeiten bedeuten kann.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Victor Klemperer überrascht als Filmkritiker, urteilt pointiert und schwärmt für Diven.« ("Sächsische Zeitung")
»So klug sezierte Victor Klemperer die Propaganda des NS-Kinos.« ("BR")
»Die Aufzeichnungen von Victor Klemperer sind ergreifende Zeugnisse eines gefährdeten Lebens zur NS-Zeit.« ("Allgäuer Zeitung")
»›Licht und Schatten‹ ist ein Tagebuch, das erschütternde Geschichte aus erster Hand erzählt.« ("MDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Abbildungen

16, mit 16 Abbildungen und einem Frontispiz

Herausgeber

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

363

Maße (L/B/H)

22,1/13,5/3,5 cm

Gewicht

549 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03832-8

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Klemperers Kinotagebuch

yellowdog am 10.11.2020

Bewertungsnummer: 1400977

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Kinotagebuch zeigt über einen längeren Zeitraum (1929 bis 1945) wie ein kritische Intellektueller die Kinolandschaft in Deutschland wahrgenommen hat. Früher habe ich mich viel mit dem frühen deutschen Film beschäftigt und wenn ich auch sehr viele der erwähnte Filme überhaupt nicht kenne, verstehe ich doch, von was Klemperer spricht und welche Filmstars damals bedeutend waren: Emil Jannings, Fritz Kortner, Greta Garbo, Marlene Dietrich, Pola Negri Ein wenig Interesse für die alten Filme sollte man als Leser schon mitbringen, um viel von dem Buch zu haben. Klemperers Bewertungen sind konsequent und, so glaube ich, kenntnisreich. Klemperer sieht auch internationale Filme, z.B. Charlie Chaplins Großstadtlichter. Sehr schöne Analyse von Klemperer. Ein Highlight wird dann für ihn der berühmte Film Im Westen nichts neues. Dann mit Der blaue Engel noch eins. 1933 ändert sich die logischerweise die Stimmung mit Judenhetze und Verlesung von Judengesetzen, aber noch gibt es gute Filme, z.B. Menschen im Hotel, wirklich gut besetzt, u.a. mit der Garbo. Die Lage in Deutschland verdüstert sich immer mehr. Ab 1938 dürfen Juden nicht mehr ins Kino. Dann kommen die Kriegsjahre. Erst nach der Befreiung kann Klemperer wieder ins Kino. Klemperers Tagebücher sind so lesenswert, weil sie den Zustand Deutschlands in seiner schlimmsten Zeit deutlich zeigen.

Klemperers Kinotagebuch

yellowdog am 10.11.2020
Bewertungsnummer: 1400977
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Kinotagebuch zeigt über einen längeren Zeitraum (1929 bis 1945) wie ein kritische Intellektueller die Kinolandschaft in Deutschland wahrgenommen hat. Früher habe ich mich viel mit dem frühen deutschen Film beschäftigt und wenn ich auch sehr viele der erwähnte Filme überhaupt nicht kenne, verstehe ich doch, von was Klemperer spricht und welche Filmstars damals bedeutend waren: Emil Jannings, Fritz Kortner, Greta Garbo, Marlene Dietrich, Pola Negri Ein wenig Interesse für die alten Filme sollte man als Leser schon mitbringen, um viel von dem Buch zu haben. Klemperers Bewertungen sind konsequent und, so glaube ich, kenntnisreich. Klemperer sieht auch internationale Filme, z.B. Charlie Chaplins Großstadtlichter. Sehr schöne Analyse von Klemperer. Ein Highlight wird dann für ihn der berühmte Film Im Westen nichts neues. Dann mit Der blaue Engel noch eins. 1933 ändert sich die logischerweise die Stimmung mit Judenhetze und Verlesung von Judengesetzen, aber noch gibt es gute Filme, z.B. Menschen im Hotel, wirklich gut besetzt, u.a. mit der Garbo. Die Lage in Deutschland verdüstert sich immer mehr. Ab 1938 dürfen Juden nicht mehr ins Kino. Dann kommen die Kriegsjahre. Erst nach der Befreiung kann Klemperer wieder ins Kino. Klemperers Tagebücher sind so lesenswert, weil sie den Zustand Deutschlands in seiner schlimmsten Zeit deutlich zeigen.

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