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The Five Das Leben der Frauen, die von Jack the Ripper ermordet wurden

9

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Abbildungen

12, mit schwarzweissen -Bildteil

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

424

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/4 cm

Gewicht

639 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01186-5

Beschreibung

Rezension

»Ein wichtiges und zugleich wütendes Werk, das die Misogynie, die den Ruhm des Ripper-Mythos von Anfang an nährte, aufdeckt und als überholt entlarvt. Kraftvoll und Beschämend.«
The Guardian

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Abbildungen

12, mit schwarzweissen -Bildteil

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

424

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/4 cm

Gewicht

639 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01186-5

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Bewertung

    5/5

    17.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Polly, Annie, Mary-Jane, Catherine, Elizabeth

    One of the most thrilling nonfiction books. We all know JAck the ripper but could we name his 5 victims? The author does that, and gives them a second life, with troubles laughter and love until their very end. She combines it with a look on London in that time and shows us how the 5 struggled in their lifes and takes the opinion away that they were all prostitutes. Because they were women, mothers, sisters, friends.

  • Bewertung

    5/5

    24.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Polly, Annie, Elizabeth, Catherine und Mary Jane

    Die historischen Fakten sind bekannt. Zwischen dem 31.08.1888 und dem 09.11.1888 trieb ein Serienmörder im Londoner Stadtteil Whitechapel sein Unwesen. Fünf unerträglich grausame Morde an Frauen werden ihm zugeschrieben. Man nannte ihn "Jack, the Ripper" weil seine Identität bis heute nicht zweifelsfrei erwiesen ist. Es endete genauso plötzlich, wie es begann. Seit über hundert Jahren löst diese Mordserie morbide Faszination und Entsetzen aus. "The Five" widmet sich nun erstmals den Opfern. Wer waren Mary Ann Nichols, genannt Polly, Annie Chapman, Elizabeth Stride, Catherine Eddows und Mary Ann Kelly? Welches Leben führten sie? Welche Umstände zwangen sie in die Prostitution? Auf sehr einfühlsame Weise schildert die Autorin das Schicksal der fünf Frauen, die letztendlich eins verband - sie waren die Opfer des Rippers.

  • Bewertung

    5/5

    23.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jacks Opfer

    Dieses Buch liest sich spannender als jeder Krimi. Die Autorin Hallie Rubenhold zeichnet das Leben der Opfer von Jack the Ripper detailliert und historisch fundiert nach. Für viele Menschen sind Polly, Annie, Elizabeth, Catherine und Mary Jane nur heruntergekommene Prostituierte und Alkoholikerinnen gewesen, die obdachlos auf der Straße gelebt haben. Doch mit diesem Buch bekommen sie ihre Ehre zurück und ihre Persönlichkeiten scheinen in einem anderen Licht. Sie waren auch liebende Mütter und Ehefrauen, die ganz den viktorianischen Moralvorstellungen entsprachen. Die Schuld an ihrem gesellschaftlichen Absturz lag nicht bei ihnen selbst, sondern an der ungerechten Gesetzgebung, die geschiedenen oder verwitweten Ehefrauen kaum finanzielle Rechte zusprach. In diesem Buch lernen wir die Opfer aus einer ganz anderen Sicht kennen und schätzen. Wir begleiten sie fast minutiös bis zu ihrem fürchterlichen Ende und genau das macht dieses Buch so lesenswert. Ein packendes Buch, das für True Crime Leser einen besonderen Reiz hat.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    17.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Sachbuch-Highlight in 2020

    Zwischen dem 31. August und 9. November 1888 werden im Londoner East End mindestens elf Frauen bestialisch ermordet aufgefunden. Fünf der Opfer, auch als „The Five“ bezeichnet, sind zweifelsfrei einem Täter zuzuordnen. Für die Skandalpresse ein gefundenes Fressen, die dem unbekannte Mörder den Namen „Jack the Ripper“ gibt. Die Spekulationen über dessen Identität beschäftigen Polizei und Öffentlichkeit, und auch heute noch sind unzählige Historiker und Kriminologen damit beschäftigt, dessen Name und Motiv zweifelsfrei zu klären. Was jedoch unumstritten ist, sind die Namen der Opfer, allesamt Frauen aus der Arbeiterschicht, die aber keineswegs, wie so oft kommuniziert, alle ihren Lebensunterhalt durch Prostitution gesichert haben: Mary Ann „Polly“ Nichols, Annie Chapman, Elizabeth Stride, Catherine Eddowes und Mary Jane Kelly. Der Werdegang der Frauen ähnelt sich. Die Schulbildung ist, wenn überhaupt, nur rudimentär, die Arbeitsstellen beschränken sich auf Fabriken oder Haushalte. Das eigentliche Ziel ist die Sicherheit durch Heirat und Mutterschaft. Die Armut sitzt mit am Tisch, Gewalt in der Ehe ist gang und gäbe, Fehlgeburten wegen mangelhafter ärztlicher Versorgung eher die Regel als die Ausnahme. Falls eine Frau, warum auch immer, dazu gezwungen ist, sich selbst zu versorgen, landet sie entweder als Obdachlose auf der Straße oder bestenfalls im Armenhaus und muss praktisch jede Arbeit annehmen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Und manchmal entscheidet sie sich, wie Mary Jane Kelly, für die Prostitution. Alkoholismus ist weit verbreitet, hilft der Rausch doch, das erbärmliche Leben zumindest für kurze Zeit zu vergessen. Fusel wärmt, gerade dann, wenn kein Schlafplatz für die kalte Nacht verfügbar ist, und er betäubt, schenkt tiefen Schlaf. Manchmal zu tief, zumindest für die fünf Frauen, die Opfer des Rippers wurden. Anhand ausgiebiger Studien von primären und sekundären Quellenmaterialien, aufgeführt in der umfangreichen Bibliografie am Ende des Buches, zeichnet die amerikanische Historikerin Hallie Rubenhold nicht nur die Lebenswege dieser fünf Frauen nach, sondern vermittelt auch einen eindringlichen Überblick über die Lebensbedingungen der proletarischen Frauen während des Viktorianischen Zeitalters. Die Schilderung des Lebens im East End, die Armenhäuser, die Bordelle, als das ist sehr eindringlich und mit viel Gefühl für Umgebung und Atmosphäre beschrieben und zeichnet ein lebendiges, ein beeindruckendes Bild dieser Zeit, die für viele Frauen, wie für Polly, Annie, Elizabeth, Catherine und Mary Jane, die Hölle auf Erden war. Auch wenn man sie weder im Leben noch im Tod wertgeschätzt hat, gibt ihnen die Autorin mit dieser lesenswerten Sozialreportage ihre Würde zurück. Für mich ohne Frage das Sachbuch-Highlight in 2020.

  • booksurfer

    aus Ludwigshafen

    5/5

    03.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahreshighlight

    Als großer Fan von Jack the Ripper war mir sofort klar, dass ich The Five von Hallie Rubenhold lesen muss, denn sie hat es sich zur Aufgabe gemacht den Opfern eine Stimme zu geben: 1888 wurden Polly, Annie, Cathrine, Elizabeth und Mary-Jane Opfer des brutalen Serienmörders Jack the Ripper. Damals hat sich niemand für das Leben beziehungsweise den Tod der Frauen interessiert. Im Focus stand der Täter und die Tat an sich, doch dies soll sich jetzt ändern. Die Geschichte zeigt wie hart das Leben als Frau damals war und wie man von der Gesellschaft verachtet wurde, wenn man nicht die Rolle der Hausfrau und Mutter einnahm. Diesmal treten die Opfer ins Scheinwerferlicht und erzählen ihre Geschichte im damaligen viktorianischen London... Jack the Ripper und seine Taten sind bis heute weltberühmt, die Geschichte seiner Opfer leider nicht ... bis jetzt. Die Autorin hat es sich zur Aufgabe gemacht das Leben der Opfer näher zu beleuchten und warum sie leichte Beute für den Serienmörder waren. Sie beschreibt gekonnt die Umstände und die Lage im viktorianischen London und die Rolle der Gesellschaft beim Abstieg der Frauen. Dabei nutzt sie neues und bisher unbekanntes Material um den Ruf der Frauen wieder herzustellen die einem Frauenverachtenden Irren zum Opfer gefallen sind. Die Geschichten der Fünf sind so unterschiedlich wie die Frauen selbst. Einige hatten sogar einen guten Start ins Leben erwischt sind aber dann durch widrige Umstände auf die falsche Bahn geraten. "Es sind nur Prostituierte" hieß es damals und genau das stimmt eben nicht denn zu aller erst waren es Menschen und genau das versucht die Autorin hier in den Focus zu stellen. Zugegebener Maßen muss man sagen, dass die Fünf sich der Prostitution bedient haben, um Geld zu verdienen, was aber an den Umständen und der Ausweglosigkeit der damaligen Zeit lag. Wir erfahren viel über das Leben der Frauen, dessen Verlauf, welche Schicksalsschläge sie zu ertragen hatten und wie eiskalt die Gesellschaft die Morde aufgenommen hat. Hallie Rubenhold hat einen sehr eindringlichen und bildhaften Schreibstil. Sie schafft es den Leser am Schicksal der Frauen teilhaben zu lassen und zeichnet ein sehr konkretes Bild des damaligen London und die Rolle der Frau in dieser Zeit. Sie erzählt die Geschichte so intensiv und detailliert das man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. The Five macht das, was schon lange überfällig war, die Rückt die Opfer des Rippers ins Rampenlicht, beleuchtet ihr Leben und gibt ihnen damit endlich eine Stimme, die sie schon damals verdient hätten. Durch die Eindringlichkeit der Schicksale und den grauenhaften Taten wird man die Geschichten von Polly Nichols, Annie Chapman, Elizabeth Stride, Cathrine Eddowes und Mary Jane Kelly so schnell nicht vergessen. Für mich ein Jahreshighlight und eine absolute Leseempfehlung. 6 von 5 Sternen

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