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Wir von der anderen Seite Roman

134

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6471

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/3 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Schwarz / Avocado

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06338-6

Beschreibung

Rezension

„Zwischen den Pointen hat Anika Decker einiges an Schmerz und Reflexionen versteckt.“ ("Der Spiegel")
„Wie gut Anika Decker schreiben kann, hat sie mit ihrem Debüt bewiesen. Denn dass man ein Buch nur ungern aus der Hand legen mag, das hauptsächlich davon handelt, ob und wie die Protagonistin wieder gesund wird – das ist schon großes Kino.“ ("NDR Kultur")
"Der zermürbende Klinikalltag zwischen Pinkelpannen und Panik-Alpträumen wird haarklein beschrieben, die Autorin erspart einem hier nichts. Das klingt zunächst einmal wenig erbaulich. Und doch wird das Ganze überraschend unterhaltsam durch ein Feuerwerk witziger, knochentrockener und selbstironischer Kommentare und Reflexionen, bei denen immer wieder Deckers komödiantisches Talent durchblitzt." ("dpa")
"'Wir von der anderen Seite' ist ein richtig gutes Buch geworden. Leicht, schwer, traurig … Anika Decker hat einen herzergreifend komischen Roman geschrieben.“ ("Welt")
„Es ist kein Buch über Krankheit, eher eins, das eine Umbruchphase beschreibt. Es bewegt sich, so wollte es Decker, zwischen Humor und Traurigkeit. Und tatsächlich steht man beim Lesen ständig zwischen Lach- und Heulkrampf.“ ("Berliner Morgenpost")

Produktdetails

Verkaufsrang

6471

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/3 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Schwarz / Avocado

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06338-6

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Zwischen sprachlicher Intimität und realem Leben

Manu (Mitglied der Book Circle Community) am 05.12.2023

Bewertungsnummer: 2082034

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Rahel aus dem Koma erwacht, ahnt sie noch nicht, wie steinig der Weg zur Besserung sein wird - ein Weg voller Ups und Downs, Erfolgen und Rückschlägen. Die Leserschaft begleitet die Protagonistin auf ihrer Reise. Die Autorin schafft es, sowohl die äusseren Umstände, die eine solche Krankheitsgeschichte mit sich bringt, als auch die mentale Auseinandersetzung der Hauptfigur, lebensnah und realistisch darzustellen und generiert so viele teilweise sehr intime Lesemomente. Wer selber schon in einer ähnlichen Situation war, versteht schnell, dass Rahels Geschichte sich ganz nah am wahren Leben abspielt: manchmal traurig, oft sehr emotional, streckenweise hoffnungslos, ab und zu mit Lichtblicken gespickt und dazwischen immer wieder eine Prise Humor. Sprachlich ein Meisterwerk! Dass man trotz schwerer Krankheit nicht einfach vom Leben ausgeschlossen wird, findet in einem Nebenerzählstrang statt. Hier begleitet man Rahel dabei, wie sie versucht sich in ihrem “unbekannten” Körper zurecht zu finden und sich mit der “neuen” Realität zu Hause und im Berufsleben zu arrangieren. Dieser Teil zeigt sich dann auch phasenweise etwas austauschbar, was aber immer wieder mit den sehr persönlichen Stellen kompensiert wird. Genau diese Mischung macht das Buch aus. Es ist definitiv kein klassischer Roman, der sich darauf fokussiert das Drama, die Selbstfindung oder die Liebesbeziehung, die an der Krankheit erstarkt zu beleuchten. Es ist stattdessen eine Menschengeschichte mit ein bisschen Roman dazwischen.

Zwischen sprachlicher Intimität und realem Leben

Manu (Mitglied der Book Circle Community) am 05.12.2023
Bewertungsnummer: 2082034
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Rahel aus dem Koma erwacht, ahnt sie noch nicht, wie steinig der Weg zur Besserung sein wird - ein Weg voller Ups und Downs, Erfolgen und Rückschlägen. Die Leserschaft begleitet die Protagonistin auf ihrer Reise. Die Autorin schafft es, sowohl die äusseren Umstände, die eine solche Krankheitsgeschichte mit sich bringt, als auch die mentale Auseinandersetzung der Hauptfigur, lebensnah und realistisch darzustellen und generiert so viele teilweise sehr intime Lesemomente. Wer selber schon in einer ähnlichen Situation war, versteht schnell, dass Rahels Geschichte sich ganz nah am wahren Leben abspielt: manchmal traurig, oft sehr emotional, streckenweise hoffnungslos, ab und zu mit Lichtblicken gespickt und dazwischen immer wieder eine Prise Humor. Sprachlich ein Meisterwerk! Dass man trotz schwerer Krankheit nicht einfach vom Leben ausgeschlossen wird, findet in einem Nebenerzählstrang statt. Hier begleitet man Rahel dabei, wie sie versucht sich in ihrem “unbekannten” Körper zurecht zu finden und sich mit der “neuen” Realität zu Hause und im Berufsleben zu arrangieren. Dieser Teil zeigt sich dann auch phasenweise etwas austauschbar, was aber immer wieder mit den sehr persönlichen Stellen kompensiert wird. Genau diese Mischung macht das Buch aus. Es ist definitiv kein klassischer Roman, der sich darauf fokussiert das Drama, die Selbstfindung oder die Liebesbeziehung, die an der Krankheit erstarkt zu beleuchten. Es ist stattdessen eine Menschengeschichte mit ein bisschen Roman dazwischen.

Kopfkino pur

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052039

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine starke, bildgewaltige Geschichte mit viel Humor, Komik, Tiefgang, mitunter auch Satire erzählt hier Anika Decker. Man spürt, dass sie Drehbuchautorin und Regisseurin ist - nicht nur wegen des Plots, sondern auch, weil (jedenfalls bei mir!) ein regelrechtes Kopfkino losging! Rahel Wald erwacht auf der Intensivstation aus dem Koma - in ihrem Leben klafft eine Lücke… Sie kennt sich nicht wieder, kämpft sich zurück ins Leben - von der IPS, auf die allgemeine Abteilung, weiter zur Spezialklinik fürs Herz und zuletzt in die Reha. - Es ist nicht einfach, bei sich selbst anzukommen, ans Leben anzuknüpfen, wenn einem ein ganzer Teil an Erinnerungen fehlt - oder es nurmehr lose Puzzleteile sind, die sich nicht verbinden lassen. In die Enge getrieben durch ihren Zustand, sieht Rahel ihr Leben als Drehbuchautorin, als Mensch mit neuen Augen, macht sich Gedanken, die nicht bloss an der Oberfläche kratzen. Letztendlich geht dann noch mehr in die Brüche… doch das wird für Rahel zur eigentlichen Chance. Leider endet die Geschichte dann irgendwie im Leeren - zu gern wüsste ich, wie’s mit Job, Wohnung, Partner- und Freundschaft weiter gegangen ist… Die Geschichte erzählt schonungslos, wie’s einem in einer Behandlung ergehen kann. Die einen sind zugewandt, die andern Fachidioten, wieder andere haben keine Zeit und manche sind gar übergriffig. Man wird zum Objekt, dünnhäutig, vielleicht auch zum Hypochonder, weil einen alles überfordert… Ich staune, was Decker hier an Einfühlung und Vorstellung, an Wissen und Recherche an den Tag legt - und irgendwie mahnt es mich ein wenig an die Kampagnen von #metoo, wenn Rahel Wald im Roman über die ausgelieferte Stellung der Frau reflektiert - sei’s in der Notaufnahme oder auch in der Physio der Reha. So gesehen ist es ein vielschichtiger Roman - bei allem Witz und Tempo mit Botschaft.

Kopfkino pur

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052039
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine starke, bildgewaltige Geschichte mit viel Humor, Komik, Tiefgang, mitunter auch Satire erzählt hier Anika Decker. Man spürt, dass sie Drehbuchautorin und Regisseurin ist - nicht nur wegen des Plots, sondern auch, weil (jedenfalls bei mir!) ein regelrechtes Kopfkino losging! Rahel Wald erwacht auf der Intensivstation aus dem Koma - in ihrem Leben klafft eine Lücke… Sie kennt sich nicht wieder, kämpft sich zurück ins Leben - von der IPS, auf die allgemeine Abteilung, weiter zur Spezialklinik fürs Herz und zuletzt in die Reha. - Es ist nicht einfach, bei sich selbst anzukommen, ans Leben anzuknüpfen, wenn einem ein ganzer Teil an Erinnerungen fehlt - oder es nurmehr lose Puzzleteile sind, die sich nicht verbinden lassen. In die Enge getrieben durch ihren Zustand, sieht Rahel ihr Leben als Drehbuchautorin, als Mensch mit neuen Augen, macht sich Gedanken, die nicht bloss an der Oberfläche kratzen. Letztendlich geht dann noch mehr in die Brüche… doch das wird für Rahel zur eigentlichen Chance. Leider endet die Geschichte dann irgendwie im Leeren - zu gern wüsste ich, wie’s mit Job, Wohnung, Partner- und Freundschaft weiter gegangen ist… Die Geschichte erzählt schonungslos, wie’s einem in einer Behandlung ergehen kann. Die einen sind zugewandt, die andern Fachidioten, wieder andere haben keine Zeit und manche sind gar übergriffig. Man wird zum Objekt, dünnhäutig, vielleicht auch zum Hypochonder, weil einen alles überfordert… Ich staune, was Decker hier an Einfühlung und Vorstellung, an Wissen und Recherche an den Tag legt - und irgendwie mahnt es mich ein wenig an die Kampagnen von #metoo, wenn Rahel Wald im Roman über die ausgelieferte Stellung der Frau reflektiert - sei’s in der Notaufnahme oder auch in der Physio der Reha. So gesehen ist es ein vielschichtiger Roman - bei allem Witz und Tempo mit Botschaft.

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Nicola Benz

RavensBuch Osiander Markdorf

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5/5

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rahel erwacht auf der Intensivstation sie lag einige Tage im Koma. Der Leser begleitet sie auf ihrem Weg der Genesung, der absurde und schräge Situationen für Rahel bereit hält. Ein fröhliches, unterhaltsames abert auch nachdenkliches Buch.
  • Nicola Benz
  • Buchhändler/-in

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Rahel erwacht auf der Intensivstation sie lag einige Tage im Koma. Der Leser begleitet sie auf ihrem Weg der Genesung, der absurde und schräge Situationen für Rahel bereit hält. Ein fröhliches, unterhaltsames abert auch nachdenkliches Buch.

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Christine Holzner

OSIANDER Aalen

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

 Rahel Wald erwacht aus dem Koma und hat keine Ahnung, was passiert ist. Dass sie Wahnvorstellungen von winkenden Eichhörnchen hat und ihr Freund sich irgendwie merkwürdig verhält, macht die Sache auch nicht einfacher. Mit einer starken Portion Selbstironie kämpft Rahel sich zurück in ein selbstbestimmtes Leben und macht uns Mut, schwierige Situationen beherzt anzupacken. Die Drehbuchautorin von "Keinohrhasen" versteht es, ein schwieriges Thema in Lachgas zu packen.
  • Christine Holzner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

 Rahel Wald erwacht aus dem Koma und hat keine Ahnung, was passiert ist. Dass sie Wahnvorstellungen von winkenden Eichhörnchen hat und ihr Freund sich irgendwie merkwürdig verhält, macht die Sache auch nicht einfacher. Mit einer starken Portion Selbstironie kämpft Rahel sich zurück in ein selbstbestimmtes Leben und macht uns Mut, schwierige Situationen beherzt anzupacken. Die Drehbuchautorin von "Keinohrhasen" versteht es, ein schwieriges Thema in Lachgas zu packen.

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