Der letzte Satz

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Roman

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Beschreibung

Gustav Mahler auf seiner letzten Reise - das ergreifende Porträt des Ausnahmekünstlers. Nach "Das Feld" und "Ein ganzes Leben" der neue Roman von Bestseller-Autor Robert Seethaler.

An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.
"Der letzte Satz" ist das ergreifende Porträt eines Künstlers als müde gewordener Arbeiter, dem die Vergangenheit in Form glasklarer Momente der Schönheit und des Bedauerns entgegentritt.

Details

Verkaufsrang

31822

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Beschreibung

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ePUB

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Verkaufsrang

31822

Erscheinungsdatum

03.08.2020

Verlag

Hanser

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

1467 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268753

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Dieses Buch spiegelt Mahler nicht gerecht wider

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 25.04.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Klappentext: „An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.“ Mahler war ein ganz besonderer Künstler seiner Zeit und ich verehre seine Musik sehr. Wer sich in der Musikwelt ein wenig auskennt, wird schnell feststellen, das Mahler früher gern verkannt wurde und er es nicht immer leicht hatte, er musste für seine Werke kämpfen, auch für seine Lieben. Erfolgsautor Robert Seethaler hat sich Mahlers angenommen, aber ganz ehrlich, das war nicht so ganz der „Seethaler“ den ich kenne. In einigen Dinge beleuchtet er Mahler recht blass, wo es gar nicht gut tut und andere Dinge beleuchtet Seethaler wieder viel zu ausführlich, die überflüssig sind. Wie gesagt, als Kenner Mahlers verstimmen mich auch einige Parts, denn das hatte ich anders in Erinnerung. Bei so berühmten Menschen sollte man die künstlerische Freiheit ganz weit hinten anstellen. Seethaler nimmt Punkte mit dazu oder lässt hier und da etwas weg und das zieht sich durch das gesamte Buch. Man könnte meinen es sei Absicht...Mahler wird hier nicht gerecht wiedergespiegelt. Schade aber mehr als 2 Sterne kann ich hier nicht vergeben.

Dieses Buch spiegelt Mahler nicht gerecht wider

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 25.04.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Klappentext: „An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.“ Mahler war ein ganz besonderer Künstler seiner Zeit und ich verehre seine Musik sehr. Wer sich in der Musikwelt ein wenig auskennt, wird schnell feststellen, das Mahler früher gern verkannt wurde und er es nicht immer leicht hatte, er musste für seine Werke kämpfen, auch für seine Lieben. Erfolgsautor Robert Seethaler hat sich Mahlers angenommen, aber ganz ehrlich, das war nicht so ganz der „Seethaler“ den ich kenne. In einigen Dinge beleuchtet er Mahler recht blass, wo es gar nicht gut tut und andere Dinge beleuchtet Seethaler wieder viel zu ausführlich, die überflüssig sind. Wie gesagt, als Kenner Mahlers verstimmen mich auch einige Parts, denn das hatte ich anders in Erinnerung. Bei so berühmten Menschen sollte man die künstlerische Freiheit ganz weit hinten anstellen. Seethaler nimmt Punkte mit dazu oder lässt hier und da etwas weg und das zieht sich durch das gesamte Buch. Man könnte meinen es sei Absicht...Mahler wird hier nicht gerecht wiedergespiegelt. Schade aber mehr als 2 Sterne kann ich hier nicht vergeben.

Schöne Sätze, aber für mich mehr zelebriert der Roman Schein vor Sein.

SternchenBlau am 28.12.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Bei diesem Roman habe ich lang hin her überlegt, ob ich ihn nun lesen möchte. Künstlergeschichten sind mir oft zu selbstreferentiell. Aber dann habe ich einige sehr gute Rezensionen gelesen und einige sehr zwiespältige. Beide von Menschen, deren Meinung ich sehr schätze. Und dann wollte ich mir selbst eine Meinung bilden, erst recht, weil der Roman mit 128 Seiten ja auch schnell gelesen ist. Schnell gelesen ist „Der letzte Satz“, bei mir wird er aber auch nicht lange nachhallen. Auch, wenn ich verstehen kann, warum viele den Roman sehr mögen. Ganz hart gefragt: Würde das Buch groß interessieren, wenn es nicht Mahler wäre, dessen letzte Reise wir hier begleiten? Selbst ich, die ich nicht sehr Mahler fixiert (eher gar nicht) bin und Künstlergeschichten wie schon gesagt eher langweilig finde, bin darauf angesprungen. Aber leider habe ich mich beim Lesen immer wieder gefragt: Wo ist das Spezifische der Musik, das Spezifische von Mahler? Mir kommt so vor, als könnte x-beliebiger Mensch sein. Ein Beispiel, bei dem ich es am allerdeutlichsten fand, was mich gestört hat. An wenigen Stellen wird immer mit einem Halbsatz oder einem Wort wie „Judenbub“ der Antisemitismus erwähnt, aber nicht ausgeführt. Aber was hat der nun für Mahlers Leben bedeutet? Das bleibt so unklar und dieses Beliebige wird dann geschickt hinter schön anmutenden Sätzen versteckt sowie einem verschachtelten Aufbau aus Erzählzeit und verschiedenen Erinnerungsebenen. „»Sie sollten sich ausruhen«, hatte ein befreundeter Arzt vor Jahren zu ihm gesagt. »Am besten ein Leben lang.«“ Da fand ich die Sicht auf Alma Mahler ähnlich unbefriedigend. Das große Genie liebte seine junge Ehefrau, hat sie aber überhaupt nicht verstanden. Und dieses Unverständnis wird im Roman dann richtig zelebriert. Das zeigt sich dann in banalen Dialogen zwischen den beiden, die umso auffälliger sind, weil es nur ganz wenige direkte Dialoge sind. Ja, hier soll die Sprachlosigkeit dieser Ehe gezeigt werden. Aber das bleibt alles so offensichtlich gekünstelt. Erst recht, weil mir Alma der spannendere Charakter erscheint. CN / Content Note: Tod eines Kindes Genauso wie der Verlust der erstgeborenen Tochter fast nach Schreiblehrbuch als traumatische Erfahrung zelebriert – ohne deren Gehalt nur ansatzweise zu erfassen. Und dann kommt eine Szene mit dem Schiffsjungen, an der ich spüre, was der Roman alles hätte sein können. Ein tiefer Einblick in das Leben, aufgefächert im Dialog zwischen diesen beiden ganz unterschiedlichen Menschen Mahler und Junge. Der Bogen am Ende greift das nochmal kurz auf, aber da ist die Wucht des Moments schon wieder verflogen. Dafür sind dann auch 128 Seiten noch zu viel. Fazit Leider mehr Schein als Sein. Lässt sich ganz gut lesen, wird aber bei mir nicht lange nachhallen. 2,5 von 5 Sternen.

Schöne Sätze, aber für mich mehr zelebriert der Roman Schein vor Sein.

SternchenBlau am 28.12.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Bei diesem Roman habe ich lang hin her überlegt, ob ich ihn nun lesen möchte. Künstlergeschichten sind mir oft zu selbstreferentiell. Aber dann habe ich einige sehr gute Rezensionen gelesen und einige sehr zwiespältige. Beide von Menschen, deren Meinung ich sehr schätze. Und dann wollte ich mir selbst eine Meinung bilden, erst recht, weil der Roman mit 128 Seiten ja auch schnell gelesen ist. Schnell gelesen ist „Der letzte Satz“, bei mir wird er aber auch nicht lange nachhallen. Auch, wenn ich verstehen kann, warum viele den Roman sehr mögen. Ganz hart gefragt: Würde das Buch groß interessieren, wenn es nicht Mahler wäre, dessen letzte Reise wir hier begleiten? Selbst ich, die ich nicht sehr Mahler fixiert (eher gar nicht) bin und Künstlergeschichten wie schon gesagt eher langweilig finde, bin darauf angesprungen. Aber leider habe ich mich beim Lesen immer wieder gefragt: Wo ist das Spezifische der Musik, das Spezifische von Mahler? Mir kommt so vor, als könnte x-beliebiger Mensch sein. Ein Beispiel, bei dem ich es am allerdeutlichsten fand, was mich gestört hat. An wenigen Stellen wird immer mit einem Halbsatz oder einem Wort wie „Judenbub“ der Antisemitismus erwähnt, aber nicht ausgeführt. Aber was hat der nun für Mahlers Leben bedeutet? Das bleibt so unklar und dieses Beliebige wird dann geschickt hinter schön anmutenden Sätzen versteckt sowie einem verschachtelten Aufbau aus Erzählzeit und verschiedenen Erinnerungsebenen. „»Sie sollten sich ausruhen«, hatte ein befreundeter Arzt vor Jahren zu ihm gesagt. »Am besten ein Leben lang.«“ Da fand ich die Sicht auf Alma Mahler ähnlich unbefriedigend. Das große Genie liebte seine junge Ehefrau, hat sie aber überhaupt nicht verstanden. Und dieses Unverständnis wird im Roman dann richtig zelebriert. Das zeigt sich dann in banalen Dialogen zwischen den beiden, die umso auffälliger sind, weil es nur ganz wenige direkte Dialoge sind. Ja, hier soll die Sprachlosigkeit dieser Ehe gezeigt werden. Aber das bleibt alles so offensichtlich gekünstelt. Erst recht, weil mir Alma der spannendere Charakter erscheint. CN / Content Note: Tod eines Kindes Genauso wie der Verlust der erstgeborenen Tochter fast nach Schreiblehrbuch als traumatische Erfahrung zelebriert – ohne deren Gehalt nur ansatzweise zu erfassen. Und dann kommt eine Szene mit dem Schiffsjungen, an der ich spüre, was der Roman alles hätte sein können. Ein tiefer Einblick in das Leben, aufgefächert im Dialog zwischen diesen beiden ganz unterschiedlichen Menschen Mahler und Junge. Der Bogen am Ende greift das nochmal kurz auf, aber da ist die Wucht des Moments schon wieder verflogen. Dafür sind dann auch 128 Seiten noch zu viel. Fazit Leider mehr Schein als Sein. Lässt sich ganz gut lesen, wird aber bei mir nicht lange nachhallen. 2,5 von 5 Sternen.

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von Robert Seethaler

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Andrea Hengelhaupt

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die letzte Schiffsreise Gustav Mahlers ist ein Rückblick auf Momente seines Lebens, letzte Gedanken zu seinem Werk, seiner Famiile, seinen Begegnungen. Es ist eine Hommage an seine letzte vollendete Sinfonie, die 9., eine Sinfonie des Abschieds, in der Szenen aus früheren Werken wie Erinnerungen aufflackern. Bei Seethaler sind es Szenen aus Mahlers Leben, Erinnerungen an seine verstorbene Tochter, die er immer noch zu sehen glaubt, an seine andere Tochter, die zusammen mit seiner Frau Alma an Bord des Schiffes ist, Erinnerungen an seine Arbeit, an die Uraufführung seiner Sinfonien, eine Begegnung mit Rodin, dem er eher widerwillig seine Zeit widmet, und Erinnerungen an Alma, seine große Liebe, die er bereits verloren hat. Ein Roman, zu dem man unbedingt Mahlers Musik hören sollte!
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Die letzte Schiffsreise Gustav Mahlers ist ein Rückblick auf Momente seines Lebens, letzte Gedanken zu seinem Werk, seiner Famiile, seinen Begegnungen. Es ist eine Hommage an seine letzte vollendete Sinfonie, die 9., eine Sinfonie des Abschieds, in der Szenen aus früheren Werken wie Erinnerungen aufflackern. Bei Seethaler sind es Szenen aus Mahlers Leben, Erinnerungen an seine verstorbene Tochter, die er immer noch zu sehen glaubt, an seine andere Tochter, die zusammen mit seiner Frau Alma an Bord des Schiffes ist, Erinnerungen an seine Arbeit, an die Uraufführung seiner Sinfonien, eine Begegnung mit Rodin, dem er eher widerwillig seine Zeit widmet, und Erinnerungen an Alma, seine große Liebe, die er bereits verloren hat. Ein Roman, zu dem man unbedingt Mahlers Musik hören sollte!

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Robert Seethalers neuer Roman "Der letzte Satz" denkt das Leben vom Ende her. Es ist die letzte Reise von Gustav Mahler. Todkrank, an Deck eines Schiffes auf der Überfahrt von New York nach Europa, blickt der weltberühmte Komponist und Dirigent auf sein Leben zurück. Ein Leben, das geprägt war von rastloser Tätigkeit, triumphalen Erfolgen, aber auch so einschneidenden und schmerzlichen Erfahrungen wie der frühe Tod seiner Tochter Maria und der Entfremdung seiner geliebten Frau Alma. Gustav Mahler, ein Ausnahmegenie, der sich auf seiner letzten Reise wehmütig und mit ängstlichem Herzen, den glücklichen und traurigen Erinnerungen hingibt. In gewohnt schnörkelloser Sprache und eher im Auslassen als im Auserzählen liegt die große Kraft dieses feinsinnigen Romans. In präziser und klarer Sprache erhebt sich der Roman zu einer vielstimmigen Komposition von Verlust, Schmerz, Liebe und Einsamkeit. Mit nur wenigen Worten gelingt es Robert Seethaler immer wieder komplexe Gefühlswelten zu erschaffen. Ich bin sehr bewegt von dieser Lebensgeschichte und höre die Töne und Zwischentöne wohl noch lange nachklingen.
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Robert Seethalers neuer Roman "Der letzte Satz" denkt das Leben vom Ende her. Es ist die letzte Reise von Gustav Mahler. Todkrank, an Deck eines Schiffes auf der Überfahrt von New York nach Europa, blickt der weltberühmte Komponist und Dirigent auf sein Leben zurück. Ein Leben, das geprägt war von rastloser Tätigkeit, triumphalen Erfolgen, aber auch so einschneidenden und schmerzlichen Erfahrungen wie der frühe Tod seiner Tochter Maria und der Entfremdung seiner geliebten Frau Alma. Gustav Mahler, ein Ausnahmegenie, der sich auf seiner letzten Reise wehmütig und mit ängstlichem Herzen, den glücklichen und traurigen Erinnerungen hingibt. In gewohnt schnörkelloser Sprache und eher im Auslassen als im Auserzählen liegt die große Kraft dieses feinsinnigen Romans. In präziser und klarer Sprache erhebt sich der Roman zu einer vielstimmigen Komposition von Verlust, Schmerz, Liebe und Einsamkeit. Mit nur wenigen Worten gelingt es Robert Seethaler immer wieder komplexe Gefühlswelten zu erschaffen. Ich bin sehr bewegt von dieser Lebensgeschichte und höre die Töne und Zwischentöne wohl noch lange nachklingen.

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