Der Fußball-Wettskandal und der neue §265c StGB Rechtsfragen rund um den Fußball
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.04.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
571 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346153357
265c StGB pönalisiert. Doch war diese Einführung wirklich sinnvoll? In der Arbeit wird der Frage nachgegangen und insbesondere ein Vergleich mit der bisherigen Behandlung nach
263 StGB vorgenommen.
Der ehemalige Bundesligaschiedsrichter Robert Hoyzer zog im Jahr 2005 große mediale Aufmerksamkeit auf sich. Hoyzer gestand nämlich, dass er gegen die Gewährung von Sach- und Geldleistungen vorsätzlich Spiele verpfiffen hatte, um Teilnehmern an Sportwetten Gewinne zu ermöglichen. Dies zog auch außerhalb des Strafrechts auch Konsequenzen nach sich. Unter anderem beschloss der DFB-Bundestag in dessen Folge, dass Beteiligte des Profifußballs von nun an einem Wettverbot unterliegen, um Manipulation zu verhindern und einen fairen Wettbewerb zu sichern.
Um Spielmanipulationen auch mit den Mitteln des Strafrechts einzudämmen, hat die Bundesregierung mit Wirkung zum 19.4.2017 die Straftatbestände des Sportwettbetrugs gem.
265c StGB, der Manipulation berufssportlicher Wettbewerbe gem.
265d StGB und den besonders schweren Fall der vorangegangenen Delikte gem.
265e StGB unter Strafe gestellt. Allerdings wurde auch Kritik, insbesondere an
265c StGB, geäußert da die Befürchtung eines "rein symbolischen Strafrechts" bestehe.
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