Vielleicht brauchte er mich und das Licht in mir, weil er sich sonst vollends in der Dunkelheit verloren hätte
Ich verstehe nicht, warum mich mein Vater in seinem Testament Damian Blackstone versprochen hat. Ich weiß nichts über ihn, nur dass er mit diesem Deal genauso wenig einverstanden ist wie ich. Trotzdem haben wir keine Wahl: Wir müssen heiraten und sechs Monate zusammenleben, oder wir verlieren unser millionenschweres Erbe für immer! Doch wir sind viel zu verschieden, als dass das mit uns gut gehen könnte. Damian ist eiskalt und von einer Dunkelheit umgeben, die jedes Sonnenlicht verschlingt. Aber manchmal sehe ich in seinem Blick, dass er sich nach meiner Leichtigkeit verzehrt. Und dann weiß ich, dass ihn zu heiraten vielleicht der Anfang von etwas Wunderschönem sein könnte ...
"Brittainys Geschichten gehen mir jedes Mal tief unter die Haut und direkt ins Herz. Mit ihren Worten schafft sie es, mein Herz zu brechen und es dann behutsam wieder zu heilen. Brittainy erschafft Liebesblitze." READABOOKWITH_ _N
Band 3 der emotionalen COMPASS-Reihe von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Brittainy Cherry
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Emotionale Geschichte
papaschluff am 05.10.2022
Bewertungsnummer: 1799849
Bewertet: eBook (ePUB)
Stella hat schon düstere Zeiten überstehen müssen, sie hat ihre Mutter sehr jung verloren. Der beste Freund ihrer Mutter nimmt sie auf und gibt ihr ein Zuhause. Seine Pläne ihr eine gute Stiefmutter zur Seite zu stellen, verläuft alles andere als gut. Als ihr Ziehvater stirbt, bricht für Stella eine Welt zusammen. Eine Welt, der sie sich nun alleine stellen muss. Denkt sie.
In seinem Testament hat ihr Ziehvater aber ganz andere Pläne. Er hat für eine neue Person gesorgt, die für sie da sein soll. Er hat ihr einen Ehemann ausgesucht...
Emotionaler geht es kaum. Dieses Buch war der Himmel, aber auch die Hölle. Vorweg sollte erwähnt sein, dass es sich hier um eine Reihe handelt, die Bücher können aber auch unabhängig voneinander gelesen werden.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Sie schafft es immer, mich in ihren Bann zu ziehen. Auch wenn ihre Bücher oft sehr unschöne Situationen beschreiben, schafft sie es dabei authentisch zu bleiben. Sie übertreibt nicht, sie beschönigt nicht. Manche Themen kann man einfach nicht schön verpacken. Da muss man mit Fingerspitzengefühl und mit sehr viel Herz arbeiten. Beides schafft die Autorin gekonnt.
Die Figuren sind so echt, so sympathisch und man schließt sie sehr schnell in sein Leserherz. Die beiden wirken an vielen Stellen so kaputt und völlig zerstört. Sie erzählen nicht einfach eine Lovestory, sie erzählen vom tiefen Fall, von Neuanfängen. Ihnen fehlt oft das Vertrauen in andere, durch ihre Erlebnisse bleiben sie für sich, oder klammern sich an die falschen Menschen.
Ich habe wirklich mit Tränen gerungen, die Autorin lässt uns in Lebensbereiche hineinschauen, die niemand erleben sollte. Die einen berühren und lange nachdenklich machen. Das Buch steckt aber auch voller Humor, manche Wortgeplänkel lassen einen herzhaft lachen und so werden die ernsten Abschnitte gekonnt aufgelockert und das tut der Geschichte wirklich gut.
Ich mochte das Buch wirklich gern, ich hätte gerne noch weitergelesen. Eine emotionale Achterbahnfahrt war das schon, ich habe die Geschichten der beiden aber auch genießen können.
Emotionale, mitreißende Geschichte
Bewertung aus Freudenberg am 11.09.2022
Bewertungsnummer: 1784581
Bewertet: eBook (ePUB)
Ich mag das Cover wirklich gerne, schon allein weil es so hervorragend zu den anderen Teilen passt und perfekt die Stimmung des Romans einfängt. Zudem sieht es im Regal einfach wunderschön aus.
Die Geschichte des Buches passt perfekt zum Cover: Das erste Treffen zwischen Damian Blackstone und Stella Maple Mitchell läuft nicht gerade ideal, schließlich stielt er ihr den letzten Blaubeerscone vor der Nase weg und behandelt sie nicht gerade freundlich. Das nächste Mal treffen sie sich auf der Testamentseröffnung von Stellas Ziehvater Kevin, der verfügt, dass sie seinen Sohn, den er selbst nie kennengelernt hat, heiraten soll, um sein Erbe zu erhalten. Dabei handelt es sich natürlich ausgerechnet um Damian. Die beiden entscheiden sich, seinem letzten Wunsch nachzukommen und gehen eine Zweckgemeinschaft ein, doch je besser sie sich kennenlernen, desto besser verstehen sie sich, doch Stella hat einen Freund und Damian glaubt nicht an die Liebe oder an das Gute in Menschen.
Ich liebe die Bücher von Brittainy C. Cherry und fürchte sie gleichzeitig, weil sie es jedes Mal schaffen, mich emotional mitzunehmen. Das ist auch bei diesem Buch der Fall. Die Geschichte hat mich ab der ersten Seite abgeholt und bis zum letzten Abschnitt in die Geschichte gezogen. Das liegt auch an dem gewohnt poetischen, emotionalen Schreibstil, der mich jedes Mal aufs Neue zu begeistern vermag.
Aber auch die Charaktere haben einen riesigen Anteil daran. Ich habe Damian schon bei der Geschichte von Connor und Aaliyah geliebt und richtig auf seine Geschichte hingefiebert, einfach weil ich so unbedingt wollte, dass er sein Happy End endlich auch findet. Obwohl er zu Beginn wirklich fies zu Stella ist, konnte ich ihn gleichzeitig auch verstehen, schließlich versucht er immer vor allem ehrlich zu sein und stellt seine Gefühle und die anderer dahinter zurück. Zudem mochte ich zu Beginn einfach viel zu gerne, wie unglaublich süß er im Umgang mit Connor und Aaliyah ist. Da sieht man den wahren Damian und nicht den, der sich hinter einer unnahbaren Fassade verbirgt. Diese Seiten, die er Stella mit der Zeit auch immer häufiger zeigt, haben mich immer wieder berührt und machen ihn so besonders. Stella ist da ganz anders und ich fand es so bewundernswert, dass sie immer versucht, das Beste in den Menschen sieht, selbst wenn sie immer wieder verletzt wird. Sie ist einfach ein so guter Mensch, dass es mir jedes Mal wieder wehtat, wenn sie ein kleines Stück ihrer Selbst aufgibt, um anderen Menschen gerecht zu werden. Im Ganzen sind die Charaktere des Buches wirklich gut gestaltet und ich hatte echt das Gefühl, sie entweder vollkommen in mein Herz zu schließen oder wirklich sauer auf sie zu sein.
Die Story klang für mich am Anfang ein wenig gekünstelt und ich fand es irgendwie unlogisch, dass Kevin in seinem Testament verfügt, dass Stella und Damian heiraten sollen, um das Geld zu bekommen, vor allem da er in seinen Ehen immer so unglücklich war. Doch je mehr ich gelesen habe, desto besser habe ich Kevin verstehen können, auch wenn ich sein Verhalten dennoch etwas übergriffig fand. Auch wie schnell beide der Ehe letztlich zugestimmt haben, fand ich nicht so ganz glaubwürdig, hat mich aber während des Lesens nicht weiter beschäftigt, einfach weil es irritierend war, grundsätzlich für mich aber keine größere Rolle gespielt hat, weil mich die Geschichte so gefesselt hat.
Alles in allem habe ich die Geschichte regelrecht verschlungen und die ganze Zeit mit den Protagonisten mitgefiebert, gelacht und geweint. Brittainy C. Cherry schafft es jedes Mal wieder, mich all diese Emotionen spüren zu lassen und mich vollkommen in der Geschichte zu verlieren.
Meinung aus der Buchhandlung
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Als Stella den Mann verliert, der für sie wie ein Vater war, wird sie mit seinem Testament konfrontiert. In diesem steht das sie, um ihr Erbe zu bekommen, den unbekannten Sohn ihres Stiefvaters heiraten muss. Doch sowohl Stella als auch Damian haben eine Vergangenheit, die sie mit in diese Scheinehe bringen. Außerordentlich tiefgründig und liebenswert.
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Dieses Buch hat mich durchaus unterhalten. Auch wenn ich eigentlich nicht der größte Fan von Kitsch gepaart mit einem Klischee nach dem anderen, die das Genre so hergibt. Aber die Geschichte an sich und die starken Charaktere habe es mir angetan und mich bei der Stange gehalten.
Und auch wenn mittlerweile jedes NA-Buch eine Triggerwarnung beinhaltet, hier lohnt sie sich tatsächlich.
Wer also über den Nachteil der kitschigen New Adult Romane hinwegsehen kann, der wird von "Über die dunkelste See" nicht enttäuscht.
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