Produktbild: Das Meer in meinem Zimmer

Das Meer in meinem Zimmer Roman

6

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.07.2020

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1628 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783731761839

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

21.07.2020

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1628 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783731761839

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Ein unglaublich berührender Roman vor der Kulisse der Nordsee

Bewertung aus Dalberg am 31.07.2020

Bewertungsnummer: 1358080

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Meer in meinem Zimmer“ von Jana Scheerer ist im Juli 2020 im Verlag Schöffling & Co. erschienen. Der Roman umfasst in der gebundenen Ausgabe 256 Seiten. Jolanda Jellerich macht gerade ihr Abitur und alles könnte so schön und unbeschwert sein in ihrem Leben – ist es aber nicht und dies schon über einen sehr langen Zeitraum. In Rückblenden und aus der Ich-Perspektive berichtet Jolanda von ihrem schwierigen Vater, der psychisch erkrankt ist, Leukämie hatte und letztendlich daran verstorben ist. Zudem neigte er zur Gewalttätigkeit und war besessen von der Suche nach einem untergegangenen Schiff. Mit der schwierigen Lebenssituation ihres Mannes und letztendlich auch seinem Tod kommt Constanze, die Mutter von Jolanda, nicht klar. Sie steht hilflos und teilweise auch kopflos daneben, obwohl sie selbst Psychologin ist. Jolanda muss immer wieder Aufgaben übernehmen, die ihr sehr viel abverlangen, die ihr als Mädchen/junge Frau nicht gerecht werden und sie heillos überfordern. Letztendlich muss sich die Familie in der neuen Konstellation zurechtfinden und es gibt Hoffnung. Jana Scheerer gelingt es in ihrem Roman den Leser durch ihren feinfühligen und fesselnden Schreibstil in den Bann zu ziehen. Ich als Leserin fühlte so ab der ersten Seite sowohl was die Höhen als auch die Tiefen von Jolanda anbelangt, mit und konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen und ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Jolanda ist eine starke Protagonistin, die den Leser all ihre Gefühlsebenen durchlaufen lässt. Oft handelt es sich hier um die Hoffnungslosigkeit, aber auch um das Gefühl der Trauer, der Schwere der Verantwortung und der Ernsthaftigkeit, mit der Jolanda vielen Geschehnissen angeht. Beim Lesen ist diese Schwere oft direkt spürbar und man meint fast, davon erdrückt zu werden. Aber dies macht in meinen Augen auch den Reiz des Romans aus. Es ist sicherlich keine leichte Lektüre. Besonders gefallen hat mir auch das Setting des Meeres, das immer wieder auftaucht und oft als Vergleich im Leben der Familie Jellerich herangezogen wird. Fazit: Ein eindrücklicher Roman mit einer starken und modernen Protagonistin, die vom Verlust des Vaters innerhalb ihrer Familie erzählt und der Neuorientierung dieser. Es war für mich ein berührendes Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Jolanda einzutauchen.

Ein unglaublich berührender Roman vor der Kulisse der Nordsee

Bewertung aus Dalberg am 31.07.2020
Bewertungsnummer: 1358080
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Meer in meinem Zimmer“ von Jana Scheerer ist im Juli 2020 im Verlag Schöffling & Co. erschienen. Der Roman umfasst in der gebundenen Ausgabe 256 Seiten. Jolanda Jellerich macht gerade ihr Abitur und alles könnte so schön und unbeschwert sein in ihrem Leben – ist es aber nicht und dies schon über einen sehr langen Zeitraum. In Rückblenden und aus der Ich-Perspektive berichtet Jolanda von ihrem schwierigen Vater, der psychisch erkrankt ist, Leukämie hatte und letztendlich daran verstorben ist. Zudem neigte er zur Gewalttätigkeit und war besessen von der Suche nach einem untergegangenen Schiff. Mit der schwierigen Lebenssituation ihres Mannes und letztendlich auch seinem Tod kommt Constanze, die Mutter von Jolanda, nicht klar. Sie steht hilflos und teilweise auch kopflos daneben, obwohl sie selbst Psychologin ist. Jolanda muss immer wieder Aufgaben übernehmen, die ihr sehr viel abverlangen, die ihr als Mädchen/junge Frau nicht gerecht werden und sie heillos überfordern. Letztendlich muss sich die Familie in der neuen Konstellation zurechtfinden und es gibt Hoffnung. Jana Scheerer gelingt es in ihrem Roman den Leser durch ihren feinfühligen und fesselnden Schreibstil in den Bann zu ziehen. Ich als Leserin fühlte so ab der ersten Seite sowohl was die Höhen als auch die Tiefen von Jolanda anbelangt, mit und konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen und ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Jolanda ist eine starke Protagonistin, die den Leser all ihre Gefühlsebenen durchlaufen lässt. Oft handelt es sich hier um die Hoffnungslosigkeit, aber auch um das Gefühl der Trauer, der Schwere der Verantwortung und der Ernsthaftigkeit, mit der Jolanda vielen Geschehnissen angeht. Beim Lesen ist diese Schwere oft direkt spürbar und man meint fast, davon erdrückt zu werden. Aber dies macht in meinen Augen auch den Reiz des Romans aus. Es ist sicherlich keine leichte Lektüre. Besonders gefallen hat mir auch das Setting des Meeres, das immer wieder auftaucht und oft als Vergleich im Leben der Familie Jellerich herangezogen wird. Fazit: Ein eindrücklicher Roman mit einer starken und modernen Protagonistin, die vom Verlust des Vaters innerhalb ihrer Familie erzählt und der Neuorientierung dieser. Es war für mich ein berührendes Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Jolanda einzutauchen.

Wenn der Schlickmergel ruft

Miro76 aus Wels am 29.07.2020

Bewertungsnummer: 1357368

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pax war Zeit seines Lebens auf der Suche nach der Jolanda, die immer mal wieder im Watt auftaucht. Ein Schiffswrack mit einer Legende und einem Geist. Der Schlickmergel, der macht den Sturm. Und Sturm wütete immer wieder mal in Pax Kopf. Dann warf er mit Gegenständen, beschimpfte Frau und Kinder oder weinte tagelang, eingesperrt in seinem Zimmer. Das war die Zeit für einen weiteren "Schatzsucherkongress". Jetzt ist Pax tot und seine Frau und seine beiden Töchter müssen damit zurechtkommen. Jolanda hat eben maturiert und sollte eigentlich feiern, aber ihre Mutter will den Tod nicht wahrhaben und es ist an Jolanda, den Kopf zu bewahren. Völlig überfordert mit der Situation irrt sie durch ihr Leben auf der Suche nach Hilfe und erinnert sich dabei ihrer Kindheit und Jugend mit ihren Eltern. Wenn man anfangs noch den toten Vater betrauert, ändert sich die Stimmung beim Lesen schnell. Der Vater ist ein narzisstischer, cholerischer Mann, der unter einer schweren psychischen Erkrankung leidet und seine Stimmungen immer wieder an seiner großen Tochter auslässt. Die Mutter, eigentlich Psychologin, versucht diesen Zustand immer wieder zu ignorieren. Als Alleinverdienerin ist sie mit ihrem Alltag überfordert und sucht ebenfalls Unterstützung bei ihrer großen Tochter. Deshalb bekommt sie auch schon zum 12 Geburtstag die "Erlaubnis" ihre Eltern mit dem Vornamen anzureden. Mama und Papa wäre ja mittlerweile zu kindisch. Die Eltern wollen sich freikaufen, denn es gibt ja mittlerweile eine zweite Tochter, um die sich Jolanda ebenfalls regelmäßig kümmert. Diese Geschichte entwickelt sich völlig anders als erwartet. Doch ich bin positiv überrascht. Die jugendliche Erzählerin zeigt sich in einem interessanten Licht. Ihre Gedanken sind manchmal etwas wirr, doch sie weiß ihre Welt zu beschreiben. Sie jammert nicht, obwohl sie häufig Grund dazu hätte und sie ist Meisterin darin, allem oder zumindest vielem etwas positives abzugewinnen. Ihre Art, ihre Umwelt zu betrachten und zu begreifen hat etwas sehr erfrischendes und zugleich tieftrauriges, denn einfach nur Kind sein, durfte sie nie. Man könnte jetzt meinen, die Familie wäre ohne diesen Vater besser dran, doch ihr Alltag hat sich immer um ihn und seine Stimmungen gedreht. Die Familie muss sich völlig neu strukturieren und erfinden. Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer am Ende. Mir hat diese berührende Geschichte sehr gut gefallen. Die Erzählerin ist ein großartiges Mädchen, zeigt Stärke und Resilienz. Ein komplett anderer Roman als erwartet in großartigem Setting, mit spannender Handlung und erhellenden Rückblenden.

Wenn der Schlickmergel ruft

Miro76 aus Wels am 29.07.2020
Bewertungsnummer: 1357368
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pax war Zeit seines Lebens auf der Suche nach der Jolanda, die immer mal wieder im Watt auftaucht. Ein Schiffswrack mit einer Legende und einem Geist. Der Schlickmergel, der macht den Sturm. Und Sturm wütete immer wieder mal in Pax Kopf. Dann warf er mit Gegenständen, beschimpfte Frau und Kinder oder weinte tagelang, eingesperrt in seinem Zimmer. Das war die Zeit für einen weiteren "Schatzsucherkongress". Jetzt ist Pax tot und seine Frau und seine beiden Töchter müssen damit zurechtkommen. Jolanda hat eben maturiert und sollte eigentlich feiern, aber ihre Mutter will den Tod nicht wahrhaben und es ist an Jolanda, den Kopf zu bewahren. Völlig überfordert mit der Situation irrt sie durch ihr Leben auf der Suche nach Hilfe und erinnert sich dabei ihrer Kindheit und Jugend mit ihren Eltern. Wenn man anfangs noch den toten Vater betrauert, ändert sich die Stimmung beim Lesen schnell. Der Vater ist ein narzisstischer, cholerischer Mann, der unter einer schweren psychischen Erkrankung leidet und seine Stimmungen immer wieder an seiner großen Tochter auslässt. Die Mutter, eigentlich Psychologin, versucht diesen Zustand immer wieder zu ignorieren. Als Alleinverdienerin ist sie mit ihrem Alltag überfordert und sucht ebenfalls Unterstützung bei ihrer großen Tochter. Deshalb bekommt sie auch schon zum 12 Geburtstag die "Erlaubnis" ihre Eltern mit dem Vornamen anzureden. Mama und Papa wäre ja mittlerweile zu kindisch. Die Eltern wollen sich freikaufen, denn es gibt ja mittlerweile eine zweite Tochter, um die sich Jolanda ebenfalls regelmäßig kümmert. Diese Geschichte entwickelt sich völlig anders als erwartet. Doch ich bin positiv überrascht. Die jugendliche Erzählerin zeigt sich in einem interessanten Licht. Ihre Gedanken sind manchmal etwas wirr, doch sie weiß ihre Welt zu beschreiben. Sie jammert nicht, obwohl sie häufig Grund dazu hätte und sie ist Meisterin darin, allem oder zumindest vielem etwas positives abzugewinnen. Ihre Art, ihre Umwelt zu betrachten und zu begreifen hat etwas sehr erfrischendes und zugleich tieftrauriges, denn einfach nur Kind sein, durfte sie nie. Man könnte jetzt meinen, die Familie wäre ohne diesen Vater besser dran, doch ihr Alltag hat sich immer um ihn und seine Stimmungen gedreht. Die Familie muss sich völlig neu strukturieren und erfinden. Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer am Ende. Mir hat diese berührende Geschichte sehr gut gefallen. Die Erzählerin ist ein großartiges Mädchen, zeigt Stärke und Resilienz. Ein komplett anderer Roman als erwartet in großartigem Setting, mit spannender Handlung und erhellenden Rückblenden.

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von Jana Scheerer

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