Produktbild: La Maison

La Maison Jetzt im Kino

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.09.2020

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3384 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Claudia Steinitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783644002593

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

15.09.2020

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3384 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Claudia Steinitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783644002593

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  • sonjaliest

    aus Hannover

    3/5

    02.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Emma Becker beschließt, ein…

    Emma Becker beschließt, ein Buch über das älteste Gewerbe der Welt zu schreiben. Um die Erfahrungen aus erster Hand beschreiben zu können, nennt sie sich Justine und fängt u.a. im „La Maison“ an, als Prostituierte zu arbeiten. Dort trifft sie auf eine Vielzahl an Frauen und Männern. Das Buch hat mich aus verschiedenen Gründen interessiert. Wer schon einmal mit Prostituierten in Kontakt gekommen ist, der weiß, dieser Beruf ist ein schwerer Beruf und das ist genau der Grund, warum ich mich beim Einstieg in dieses Buch so schwer getan habe und es trotz bestehenden Interesses beiseitegelegt habe: Enthusiastisch, fast beschönigend und wehmütig berichtet Emma Becker anfänglich von ihre gerade beendeten Zeit im „la Maison“. Man kann fast sagen, sie glorifiziert ihre Zeit dort. Mit einer netten Plauderei wie bei einem Kaffee mit Zigarette wird nebenbei berichtet, wie sie Einrichtungsgegenstände in ihr privates Zuhause schleppt, um diese zu erhalten. Obwohl man den Gegenständen aufgrund der prunkvollen Art ansieht, dass diese nur aus einem Bordell stammen können, erkennt ihr Umfeld dies nicht. Dieses extrem Positive hat mich gestört, da ich durchaus andere Berichte aus meinem beruflichen Kontext kenne. Vor kurzem gab ich dem Buch nochmals eine Chance und siehe da, nach einigen Seiten kamen auch die negativen Seiten zum Vorschein: Der Einstieg im zwielichtigen „Coco’s“, unangenehme Freier, Selbstzweifel, Erfahrungen mit Drogen, Angst….unter dem Aspekt macht dann das fast Familiäre „La Maison“ als positive Erfahrung Sinn. In einem lockeren Gespräch berichtet die Autorin von verschiedenen Frauen und ihren Gründen, diesen Beruf auszuüben. Geprägt von Selbstdarstellung, Geldsorgen, berufliche Sackgassen, Zweifel und Spaß am Sex üben diese Frauen den Beruf aus. Dabei begegnen sie Männern, die die volle Bandbreite des menschlichen Verhaltens bieten und sowohl wertschätzend als auch gefährlich sein können. Wer hier jetzt an ein Buch mit erotischen Szenen denkt, der liegt hier falsch. Im Vordergrund stehen die Schicksale der Frauen und ihre Emotionen. Es sind Anekdoten dabei, die einen regelrecht ans Buch fesseln. Dennoch muss ich sagen, dass mir diese Plauderei zum Ende hin durch Ausschweifungen zu lang geraten ist. Es schien fast so, als ob sich die Autorin kaum vom „La Maison“ und auch von ihrem Buch trennen konnte. Ich vergebe daher 3,5 von 5 Punkten.

  • Bewertung

    aus Gersthofen

    1/5

    28.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch, auf das ich hätte verzichten können

    Für mich ist es unvorstellbar, dass man als Motiv für Sexarbeit angibt, ein Buch darüber schreiben zu wollen. Wie dem auch sei, die Geschichte hat mich nicht angesprochen, es wurde mir nichts vermittelt, was ich mir auch nicht ohne die Lektüre dieses Buches hätte vorstellen können. Dass das Urteil der Sexarbeiterinnen, ich benutze den Begriff deshalb, weil er von der Autorin bevorzugt wird, über ihre Kunden häufig wenig schmeichelhaft ist, konnte ich mir auch ohne dieses Buch denken. Es muss jeder selber wissen, ob er ein Bordell aufsucht und sich das antut oder eben nicht. Mich hat das Werk nicht angesprochen, vergeudete Zeit es zu lesen, da mir gar nicht klar ist, was Frau Becker eigentlich sagen wollte, dass sie Spaß am Sex hat, geht mich nichts an und interessiert mich auch nicht.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    3/5

    28.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    3-Sterne für La Maison von Emma Becker

    Das Buch weckt die Aufmerksamkeit mit dem Haut Gout des Verruchten. Es wird behauptet, die Autorin habe einen Erlebnisbericht aus dem Bordell verfasst. Die männliche Hälfte der Menschheit interessiert sich für das Erleben einer Prostituierten, die andere Hälfte ist wohl neugierig, ob und wie die erwartete Opferrolle beschrieben wird. Formal gliedert sich der Roman in kurze Kapitel, die meist einem der Mädchen aus dem Bordell gewidmet sind und deren Titel einen Pop Song benennt. Längere Kapitel, die Ansichten der Autorin über Welt und Sex oder Verhältnisse im Bordell beschreiben, bleiben ohne Titel. Die Sprache ist angenehm sachlich und unterhält mit kurzen und überaus langen Sätzen. Sprachbilder verunglücken manchmal, das mag aber der Übersetzung und der Übertragung aus einem anderen Kulturkreis geschuldet sein. Glücklicherweise gibt es keine künstliche Verrätselung der Sprache. Die Kapitelfolge ist nicht chronologisch, aber trotzdem leicht einsehbar. Mit Anfang zwanzig schaut die Verfasserin auf ein reiches Sexleben zurück. Eine Hauptbeziehung zu Stephane, einem älteren, verheirateten Familienvater pflegt sie in ihrem Privatleben mit Leidenschaft. Im Bordell benötigt sie daher keine Lernphase. Als Französin mit langen blonden Haaren gilt sie als Sexkünstlerin. Ihr fliegen die deutschen und internationalen Kunden nur so zu, die sie von Anfang an gekonnt und mit überbordender Freundlichkeit bedient. Die Autorin kontrastiert ihr Lieblingsbordell – dort herrschen paradiesische, familiäre Zustände - mit einem strengen, reglementierten, schlecht besuchten, kurz, unangenehmen Bordell. Die meisten Kunden sind im Lieblingsbordell gern gesehen, die Mädchen umwerben sie. Wenige, verabscheute Besucher fallen nicht durch üble Sexpraktiken auf, sondern etwa durch Schwatzhaftigkeit beim Koksen oder stümperhaften Cunnilingus. Eine Kollegin scheint zu berichten, wie sie trotz des Berufs im Bordell im Leben draußen überwältigenden, ekstatischen Sex mit fast Fremden erlebt. Doch sieht die Autorin für sich selbst auch die Gefahr des Abstumpfens. Sie vergleicht die Situation mit der eines Klempners, der seinen Beruf gerne ausübt, aber zu Hause, nach Feierabend, trotzdem nicht unbedingt Wasserhähne reparieren möchte! Der Leser erfährt auch, dass es gegen die Berufsehre einer gehobenen Hure verstoße, wenn sie einen Kunden nicht durch zärtlichen Hautkontakt, sondern durch Handanlegen zur Erektion bringen müsse. Befriedigt das Buch die Lüsternheit des Lesers? Eher nicht. Es liest sich unterhaltsam, manchmal witzig, der anrüchige Gegenstand bleibt im Hintergrund. Das Bordell, jedenfalls das beschriebene, zerstört die Seelen der Mädchen nicht oder tötet sie gar ab. Es bietet Schutz und Heimat. Der Charakter aber wird verdorben. Das leicht, ja wollüstig verdiente Geld macht faul und träge und die meisten anderen Jobs unattraktiv. Aufschlussreich bleibt, dass junge Frauen außer dem Feminismus auch noch Sex für existenziell wichtig halten können. Aber Literaturpreise für Emma Becker? Das bleibt ein Geheimnis der französischen Kultur.

  • Bewertung

    aus Hannover

    1/5

    28.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sex sells

    Ja, zugegeben - die Story dieser Frau, die Nutte auf Probe ist, um ein Buch darüber zu schreiben, macht neugierig. Was ist das für eine Welt? Ist oder kann ein Bordell ein ganz normaler Arbeitsplatz für Frauen sein, an dem - wie in jedem Betrieb - geklatscht, gelacht, der Chef verflucht, Erfolg und Misserfolg geteilt werden? Ein sicherer Hafen, an dem viele der Horror-Szenarien, die wir - TV-Krimi-geschult, mit dem Rotlicht-Milieu verbinden - so nicht existiert, sondern der Austausch von Körperflüssigkeiten lediglich dem Druckausgleich dient, der unseren Alltag miteinander so erträglich macht? Die belanglose Aneinanderreihung von Kapiteln mit unerklärten Songtexten als Überschriften ist nicht fesselnd. Noch nicht einmal in den Kapiteln, in denen es genau darum geht! Die streckenweise sehr unsicher, aber dafür sehr selbstverliebt auftretende Hauptdarstellerin lässt in ihren Berichten über sich, die Freier und ihre Mädchen-Kolleginnen (willkommen im Heidi-Klum-Jargon) einen roten Faden vermissen. Warum brauchte sie für das "Experiment" den Künstlernamen Justine? Ihr Vorname Emma - wäre er nicht zu feministisch von Frau Schwarzer besetzt - hätte gereicht.

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