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Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind

7

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Abbildungen

mit 12 Fotos 1 Stammbaum

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/3,2 cm

Gewicht

407 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

I want you to know we´re still here

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05222-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind‹ ist eine herausfordernde, komplexe [...] Lektüre. Und eine unbedingt lohnende.« ("Galore")
»Ein kluges, berührendes Memoir über die Verflechtungen von Familie, Schuld und Erinnerung.« ("Welt am Sonntag")
»Spannend geschrieben, ergreifend, erschütternd in seinen Details.« ("taz")
»Sie weiß aber mit der Sprach umzugehen und hat ein emotionales, jedoch nicht aufdringliches Dokument ihrer Suche nach den Wurzeln ihrer Familie geschaffen.« ("Die Presse")
»Erinnerung ist in der Familie Safran Foer Ehrensache. Jonathan Safran Foer schrieb einen berühmten Roman darüber. Seine Mutter, Esther, zieht jetzt mit einem ergreifenden Bericht nach.« ("Die Presse am Sonntag")
»Esther Safran Foer schreibt in einer lakonischen, unprätentiösen Sprache und doch oft auch sehr stimmungsvoll. Ihr gelingt im besten Sinne ein Erinnerungsbuch.« ("Deutschlandfunk Kultur Studio 9")
»Ein intensives Buch.« ("Krachfink")
»Ein Buch [...], das mit jeder Entdeckung, die Foer auf ihrem Weg macht, mehr in den Bann zieht.« ("stern")
»Ein bewegendes, kluges Buch.« ("Die Welt")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Abbildungen

mit 12 Fotos 1 Stammbaum

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/3,2 cm

Gewicht

407 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

I want you to know we´re still here

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05222-0

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Sehr persönlicher Blick wie…

SternchenBlau am 30.04.2024

Bewertungsnummer: 2855940

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sehr persönlicher Blick wie viele Leben, wie viele Erinnerung durch die Shoah zerstört wurden. Und wie einige wiedergefunden wurden. Für die Überlebenden wirkte die Shoah fort, auch in die nächsten Generationen. Neben den traumatischen Erfahrungen wurden dadurch viele Verbindungen und Erinnerungen abgerissen und zerstört. Esther Safran Foer ist die Mutter von Jonathan Safran Foer, der aus der Enkelgeneration heraus seine erfolglose Suche in dem Roman „Alles ist erleuchtet“ fiktionalisiert hat. Esther Safran Foer schildert nun in diesem sehr persönlichen Bericht ihre reale Suche, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte, und nach der Romanveröffentlichung ihres Sohnes doch noch weitere Ergebnisse ergab. Sie zeigt eindrucksvoll, dass die Suche nach den Verwandten, ihren Erinnerungen und Geschichten, eine Art Heilungsprozess in Gang setzt. Ihre Suche und ihre Reflexion sind sehr bewegend und sie zeigt mit einem so liebevollen und oft auch humorvollen Blick, auch welche Eigenheiten ihre Weggefährt*innen hatten. Diese menschliche Wärme macht das Buch auch zu einer viel leichteren Lektüre, als man vielleicht vermuten möchte. Dennoch hat braucht das Buch themenbedingt eine Content Note. CN: Genozid, Hunger, Folter, Suizid Zugegebenermaßen, manchmal war ich mit den Großcousinen und angeheirateten Tanten oder Ziehgeschwistern überfordert, wer eigentlich wer war. (Darum 4,5 Sterne.) Foer gibt allen ein Gesicht und holt sie aus jenem Vergessen, in das die Nazi-Verbrechen diese Menschen alle stoßen wollte. Foers bewegendes Buch wird so auch ein aktives Eintreten gegen die Auslöschung. Das Grauen hörte nicht einfach auf, nachdem die Lager befreit wurden. Foer wurde kurz nach Ende des Krieges in Polen geboren und hat die Zeit in den sogenannten DP-Lagern (DP für Displaced Persons) noch miterlebt, die teilweise verherenden Zustände dort und wie ihre Eltern sich abmühen mussten, um aus Deutschland ausreisen zu können. Diese Zeit wird vergleichsweise selten in Büchern abgebildet. „Die Teillacher“ von Michel Bergmann steht daher schon länger auf meiner Leseliste. Viele von uns sind in dem Glauben aufgewachsen, dass „Nie wieder Auschwitz“ nie wieder in Frage gestellt werden würde. Aber in den letzten Jahren sind viele zuvor unsagbare antisemtische Aussagen wieder lauter geworden. Foers Buch zeigt, wie viel Verlust und Schmerz die Shoah auslöste und wie viel Mühe auch die Aufarbeitung und Heilung für die Überlebenden bedeutet. Darum bitte lesen! Wir müssen uns erinnern.

Sehr persönlicher Blick wie…

SternchenBlau am 30.04.2024
Bewertungsnummer: 2855940
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sehr persönlicher Blick wie viele Leben, wie viele Erinnerung durch die Shoah zerstört wurden. Und wie einige wiedergefunden wurden. Für die Überlebenden wirkte die Shoah fort, auch in die nächsten Generationen. Neben den traumatischen Erfahrungen wurden dadurch viele Verbindungen und Erinnerungen abgerissen und zerstört. Esther Safran Foer ist die Mutter von Jonathan Safran Foer, der aus der Enkelgeneration heraus seine erfolglose Suche in dem Roman „Alles ist erleuchtet“ fiktionalisiert hat. Esther Safran Foer schildert nun in diesem sehr persönlichen Bericht ihre reale Suche, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte, und nach der Romanveröffentlichung ihres Sohnes doch noch weitere Ergebnisse ergab. Sie zeigt eindrucksvoll, dass die Suche nach den Verwandten, ihren Erinnerungen und Geschichten, eine Art Heilungsprozess in Gang setzt. Ihre Suche und ihre Reflexion sind sehr bewegend und sie zeigt mit einem so liebevollen und oft auch humorvollen Blick, auch welche Eigenheiten ihre Weggefährt*innen hatten. Diese menschliche Wärme macht das Buch auch zu einer viel leichteren Lektüre, als man vielleicht vermuten möchte. Dennoch hat braucht das Buch themenbedingt eine Content Note. CN: Genozid, Hunger, Folter, Suizid Zugegebenermaßen, manchmal war ich mit den Großcousinen und angeheirateten Tanten oder Ziehgeschwistern überfordert, wer eigentlich wer war. (Darum 4,5 Sterne.) Foer gibt allen ein Gesicht und holt sie aus jenem Vergessen, in das die Nazi-Verbrechen diese Menschen alle stoßen wollte. Foers bewegendes Buch wird so auch ein aktives Eintreten gegen die Auslöschung. Das Grauen hörte nicht einfach auf, nachdem die Lager befreit wurden. Foer wurde kurz nach Ende des Krieges in Polen geboren und hat die Zeit in den sogenannten DP-Lagern (DP für Displaced Persons) noch miterlebt, die teilweise verherenden Zustände dort und wie ihre Eltern sich abmühen mussten, um aus Deutschland ausreisen zu können. Diese Zeit wird vergleichsweise selten in Büchern abgebildet. „Die Teillacher“ von Michel Bergmann steht daher schon länger auf meiner Leseliste. Viele von uns sind in dem Glauben aufgewachsen, dass „Nie wieder Auschwitz“ nie wieder in Frage gestellt werden würde. Aber in den letzten Jahren sind viele zuvor unsagbare antisemtische Aussagen wieder lauter geworden. Foers Buch zeigt, wie viel Verlust und Schmerz die Shoah auslöste und wie viel Mühe auch die Aufarbeitung und Heilung für die Überlebenden bedeutet. Darum bitte lesen! Wir müssen uns erinnern.

Von der Suche nach Erinnerungen

SternchenBlau am 28.03.2024

Bewertungsnummer: 2164937

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für die Überlebenden wirkte die Shoah fort, auch in die nächsten Generationen. Neben den traumatischen Erfahrungen wurden dadurch viele Verbindungen und Erinnerungen abgerissen und zerstört. Esther Safran Foer ist die Mutter von Jonathan Safran Foer, der aus der Enkelgeneration heraus seine erfolglose Suche in dem Roman „Alles ist erleuchtet“ fiktionalisiert hat. Esther Safran Foer schildert nun in diesem sehr persönlichen Bericht ihre reale Suche, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte, und nach der Romanveröffentlichung ihres Sohnes doch noch weitere Ergebnisse ergab. Sie zeigt eindrucksvoll, dass die Suche nach den Verwandten, ihren Erinnerungen und Geschichten, eine Art Heilungsprozess in Gang setzt. Ihre Suche und ihre Reflexion sind sehr bewegend und sie zeigt mit einem so liebevollen und oft auch humorvollen Blick, auch welche Eigenheiten ihre Weggefährt*innen hatten. Diese menschliche Wärme macht das Buch auch zu einer viel leichteren Lektüre, als man vielleicht vermuten möchte. Dennoch hat braucht das Buch themenbedingt eine Content Note. CN: Genozid, Hunger, Folter, Suizid Zugegebenermaßen, manchmal war ich mit den Großcousinen und angeheirateten Tanten oder Ziehgeschwistern überfordert, wer eigentlich wer war. (Darum 4,5 Sterne.) Foer gibt allen ein Gesicht und holt sie aus jenem Vergessen, in das die Nazi-Verbrechen diese Menschen alle stoßen wollte. Foers bewegendes Buch wird so auch ein aktives Eintreten gegen die Auslöschung. Das Grauen hörte nicht einfach auf, nachdem die Lager befreit wurden. Foer wurde kurz nach Ende des Krieges in Polen geboren und hat die Zeit in den sogenannten DP-Lagern (DP für Displaced Persons) noch miterlebt, die teilweise verherenden Zustände dort und wie ihre Eltern sich abmühen mussten, um aus Deutschland ausreisen zu können. Diese Zeit wird vergleichsweise selten in Büchern abgebildet. „Die Teillacher“ von Michel Bergmann steht daher schon länger auf meiner Leseliste. Viele von uns sind in dem Glauben aufgewachsen, dass „Nie wieder Auschwitz“ nie wieder in Frage gestellt werden würde. Aber in den letzten Jahren sind viele zuvor unsagbare antisemtische Aussagen wieder lauter geworden. Foers Buch zeigt, wie viel Verlust und Schmerz die Shoah auslöste und wie viel Mühe auch die Aufarbeitung und Heilung für die Überlebenden bedeutet. Darum bitte lesen! Wir müssen uns erinnern.

Von der Suche nach Erinnerungen

SternchenBlau am 28.03.2024
Bewertungsnummer: 2164937
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für die Überlebenden wirkte die Shoah fort, auch in die nächsten Generationen. Neben den traumatischen Erfahrungen wurden dadurch viele Verbindungen und Erinnerungen abgerissen und zerstört. Esther Safran Foer ist die Mutter von Jonathan Safran Foer, der aus der Enkelgeneration heraus seine erfolglose Suche in dem Roman „Alles ist erleuchtet“ fiktionalisiert hat. Esther Safran Foer schildert nun in diesem sehr persönlichen Bericht ihre reale Suche, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte, und nach der Romanveröffentlichung ihres Sohnes doch noch weitere Ergebnisse ergab. Sie zeigt eindrucksvoll, dass die Suche nach den Verwandten, ihren Erinnerungen und Geschichten, eine Art Heilungsprozess in Gang setzt. Ihre Suche und ihre Reflexion sind sehr bewegend und sie zeigt mit einem so liebevollen und oft auch humorvollen Blick, auch welche Eigenheiten ihre Weggefährt*innen hatten. Diese menschliche Wärme macht das Buch auch zu einer viel leichteren Lektüre, als man vielleicht vermuten möchte. Dennoch hat braucht das Buch themenbedingt eine Content Note. CN: Genozid, Hunger, Folter, Suizid Zugegebenermaßen, manchmal war ich mit den Großcousinen und angeheirateten Tanten oder Ziehgeschwistern überfordert, wer eigentlich wer war. (Darum 4,5 Sterne.) Foer gibt allen ein Gesicht und holt sie aus jenem Vergessen, in das die Nazi-Verbrechen diese Menschen alle stoßen wollte. Foers bewegendes Buch wird so auch ein aktives Eintreten gegen die Auslöschung. Das Grauen hörte nicht einfach auf, nachdem die Lager befreit wurden. Foer wurde kurz nach Ende des Krieges in Polen geboren und hat die Zeit in den sogenannten DP-Lagern (DP für Displaced Persons) noch miterlebt, die teilweise verherenden Zustände dort und wie ihre Eltern sich abmühen mussten, um aus Deutschland ausreisen zu können. Diese Zeit wird vergleichsweise selten in Büchern abgebildet. „Die Teillacher“ von Michel Bergmann steht daher schon länger auf meiner Leseliste. Viele von uns sind in dem Glauben aufgewachsen, dass „Nie wieder Auschwitz“ nie wieder in Frage gestellt werden würde. Aber in den letzten Jahren sind viele zuvor unsagbare antisemtische Aussagen wieder lauter geworden. Foers Buch zeigt, wie viel Verlust und Schmerz die Shoah auslöste und wie viel Mühe auch die Aufarbeitung und Heilung für die Überlebenden bedeutet. Darum bitte lesen! Wir müssen uns erinnern.

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Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind

von Esther Safran Foer

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