Produktbild: Die kleine Schwester
Band 2

Die kleine Schwester

Aus der Reihe Philip Marlowe
7

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

68300

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

879 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Little Sister

Übersetzt von

Robin Detje

Sprache

Deutsch

EAN

9783257611380

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

68300

Erscheinungsdatum

23.09.2020

Verlag

Diogenes eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

879 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Little Sister

Übersetzt von

Robin Detje

Sprache

Deutsch

EAN

9783257611380

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  • Bewertung

    aus Birr

    4/5

    02.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Schwarzer Humor

    Die Männer in diesem Roman sind Gangster, die Frauen sind leicht zu kriegen, oder auch umgekehrt, die Männer sind leicht zu kriegen und auch die Frauen sind Gangster. Das ungefähr der Figurenbeschreib in Kürze. Marlowe stolpert über eine Leiche nach der anderen, obwohl sein Auftrag eigentlich nur ist, einen vermissten Mann zu suchen, dessen Schwester eben ein aufkommender Star ist. Das Ganze ist recht verwickelt, ich bin froh, hat Chandler immer wieder mal Rückblicke eingeführt, damit der rote Faden nicht verlorengeht. Die Geschichte hat einen schwarzen Humor, tiefschwarz zuweilen, die Sprache ist demzufolge tragend für die Story. Darum gebe ich auch 4 Punkte, 3.5 wäre vielleicht angemessener.

  • Bewertung

    aus Göttingen

    4/5

    04.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Spannender Krimi

    Ein spannender und lesenswerter Krimi. Ich würde diesen Kriminalroman für Raymond Chandler Fans weiter empfehlen. Er beschreibt das Milieu dieser Zeit sehr packend.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    26.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bei Philip Marlowe ruft…

    Bei Philip Marlowe ruft zunächst eine Kleinmädchenstimme in einer heiklen Angelegenheit an. Ein paar Minuten später steht die junge Orfamay Quest in seinem Büro. Ein typisches Landei, das mit seinem braunen Schneiderkostüm und der randlosen Brille wie eine barmherzige Schwester aussieht. Sie kommt aus Manhattan, Kansas, und sucht in Los Angeles nach ihrem großen Bruder Orrin. Eigentlich hat Marlowe wenig Interesse an dem Fall, denn die Geschichte, die ihm das verklemmte Kleinstadtmädchen da auftischt, kommt ihm nicht ganz stimmig vor. Außerdem bietet sie ihm nur schäbige zwanzig Dollar an. Aber wie immer ist Marlowe gerade nicht gut bei Kasse, also macht er sich auf die Suche nach ihrem Bruder. Die Spur führt Marlowe nach Bay City in ein mieses Hotel, wo Orrin die letzten Monate Unterschlupf gefunden hatte. Inzwischen ist das Zimmer aber durch einen Fremden belegt. Als Marlowe ihn jedoch aufsuchen will, wird er von einer Frau niedergeschlagen und wenig später findet er den Zimmerbewohner mausetot auf seinem Bett, mit einem Eispickel im Genick. Kein schöner Tod durch Rückenmarksverletzung. Es bleibt jedoch nicht bei diesem einen Mord. Der Eispickel-Mörder schlägt noch einmal zu. Grund sind wohl kompromittierende Fotos, die ein aufstrebendes Filmsternchen in Begleitung eines berüchtigten Gangsters zeigen. Der Fall führt Philip Marlowe in die Welt der zweitklassigen Stars, der affektierten Agenten, Trinker, Neurotiker und süchtigen Reichen - alles Typen, den man lieber nicht den Rücken zukehren sollte. Ein Milieu, das aus dem Kleinstadtspießer Orrin Quest scheinbar in kürzester Zeit einen Massenmörder ge-macht hat. „Die kleine Schwester“ ist eine Geschichte von organisiertem Verbrechen und Erpressung. In dem Roman aus dem Jahre 1949 hat Raymond Chandler, der mit seiner Zeit in Hollywood nie zufrieden war, seine nicht immer positiven Erfahrungen mit der Filmmetropole und ihren Akteuren einfließen lassen. So hat er viele Kommentare zum Filmgeschäft, die nicht unmittelbar mit der Romanhandlung in Verbindung stehen, mit aufgenommen. Neben den halsbrecherischen Ermittlungen des Privatdetektivs verfügt der Krimi auch über einen Schuss Erotik. Der spannende Roman liegt jetzt in einer Neuübersetzung vor.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    02.11.2025

    Hörbuch-Download

    sprachlich ausgezeichnet

    Der Krimi ist, wie alle Chandler-Krimis, grossartig geschrieben. Dieser Schreibstil, in welchem fast hinter jedem Satz ein kleines Parfüm Ironie, Witz und Humor ausgesprüht wird, ist eine wahre Lesefreude. Anspielungen und Querverweise, meistens in einer Weise präsentiert, die zu den Personen passen, erhöhen den Lesegenuss. Die Personen, begonnen mit Philippe Marlowe, gefolgt von allen anderen Stars und opaken Kerle aus der Unterwelt - sie haben allesamt faszinierende Charaktere. Die Geschichte ist, wie fast immer bei Chandler, hyper kompliziert, mehrstufig, querbezogen und was auch immer, so dass erst ganz am Schluss die finale Auflösung des Falles einleuchtend präsentiert wird. Einziger Wermutstropfen: Solch komplizierte Geschichten überfordern meine Lesekompetenz: Wenn man nicht auf die Technik der Zwischen-Zusammenfassungen oder der handschriftlich geschriebenen Erinnerungen zurückgreifen will, verliert man sehr schnell den Faden.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    03.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur der zynisch-resignierte Detektiv blickt durch...

    Orfamay Quest kommt aus der Provinz nach Los Angeles. Sie sorgt sich um ihren vermissten Bruder. Das ist die Version, die sie Privatdetektiv Philip Marlowe auftischt. Die Spur führt hinter die Kulissen von Hollywood, wo Orfamays große Schwester ein Leinwandstar ist. Marlowe gerät in eine Welt aus Gangstern und Glamour, Cops und Fedoras. Ein Meisterwerk mit wunderbarster Film-noir-Atmosphäre. Und gleichzeitig eine gnadenlose Entlarvung der Traumfabrik.  Einen Raymond Chandler wollte ich immer schon einmal lesen - wer hat denn noch nie etwas gehört von dem berühmten Philip Marlowe, dem Privatdetektiv, der die schwierigsten Fälle löst? Noch dazu wo Chandler als einer der Väter des Kriminalromans gilt und selbst heute noch von Autoren so empfunden wird? Nun ja. In der Leserunde, in der ich diese neu aufgelegte Folge der Reihe um Philip Marlowe lesen durfte (sie stammt aus dem Jahr 1949), bekam ich mit, dass ‘Die kleine Schwester’ wohl nicht der beste / einfachste Band Chandlers sein soll. Aber er war nun einmal mein erster und damit wohl auch gleichzeitig mein letzter Krimi dieses Autors. Ganz eindeutig ist, dass man diesen Krimi im Zusammenhang mit seiner zeitlichen Entstehung lesen muss. Chandler lässt seinen resignierten, zynischen Detective durch das Hollywood der 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts streifen und gewährt dabei einen gnadenlosen Blick auf die schöne Scheinwelt. Was hinter den Kulissen läuft, kann Marlowe nicht schockieren, bestärkt ihn aber in seiner Haltung, von allen stets nur das Schlechteste zu erwarten. Definitiv gilt hier von Anfang an, dass nichts ist was es zu sein scheint, einschließlich der mysteriösen Auftraggeberin, die Marlowe bittet, ihren verschollenen Bruder zu finden. Der Privatdetektiv hat zwar stets den richtigen Riecher, stochert anfangs aber ebenso im Dunkeln herum wie der Leser. Dabei blieb es für mich durchgehend verwirrend, und auch die Dialoge emfpand ich meistensteils als anstrengend, weil hier ständig etwas gesagt wird, das sich spätestens zwei Sätze später genau ins Gegenteil verkehrt. Allein Marlowe blickt am Ende durch und präsentiert seine Erkenntnisse auf die ihm übliche lakonische Art. Der Ich-Erzähler Marlowe ist der Inbegriff des Hardboiled Detectivs, er raucht, trinkt Whisky, hat bei jeder Frau ein Stein im Brett, macht sich nichts mehr vor, und erscheint als einsamer Wolf mit moralischen Prinzipien, wobei diese nicht zwangsläufig mit dem Gesetz konform gehen müssen. Als Figur interessant angelegt,  trotzdem wurde ich damit nicht warm. Abgesehen von der zentralen Figur bleiben die anderen Charaktere sehr an der Oberfläche und bedienen in vielen Fällen gewollt Klischees. Chandler schreibt oft in einfachen Sätzen, weist dabei aber einen ganz eigenen Schreibstil auf. Ungewöhnliche bis verwirrende Metaphern ziehen sich durch den gesamten Kriminalroman - so z.B.:   “…sandfarbene Haare und eine Nase wie ein vom öffentlichen Nahverkehr geschärfter Ellbogen”   Der letzte Abschnitt mit Marlowes Erläuterungen zum Fall und zu seinen Erkenntnissen haben hier gemeinsam mit dem interessanten Nachwort den dritten Stern gerettet. Über große Strecken jedoch habe ich die Lektüre einfach nur als anstrengend empfunden, wodurch ich zwischenzeitlich nahezu das Interesse am Weiterlesen verlor. Alles in allem ein interessanter Ausflug in frühere Welten, aber Philip Marlowe und ich werden wohl keine Freunde mehr. Verdienste um das Genre des Kriminalromans hin oder her…   © Parden

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