Aufbruch durch Rückbesinnung auf die Quellen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.07.2020
Verlag
Vier TürmeSeitenzahl
125
Maße (L/B/H)
19/12,6/1,2 cm
Gewicht
151 g
Auflage
2
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-89680-743-4
• will Erfahrungen der ersten christlichen Jahrhunderte aus dem Orient für heute erklären.
• will Originaltexte zur Sprache kommen lassen – dazu beinhaltet sie erstmalig ins Deutsche übertragene Texte, zum Beispiel der koptischen Tradition
In der mit dieser Ausgabe beginnenden Reihe »Kellion« wollen thematisch orientierte Hefte die Praxis der Mönchs- und Eremitentradition der frühchristlichen Zeit darstellen und heutigen Gottsuchern für die Praxis geistlichen Lebens fruchtbar machen. Schwerpunkt ist die Erfahrung, das Wissen um die konkreten Werkzeuge für ein geistliches Leben im Sinn des Evangeliums. Daraus ergibt sich, dass Rückschau und gelegentliche historisch-theologische Themen Hilfsmittel zum Verständnis alter Texte und Begriffe sein sollen.
Kellion, Heft 1 • Die Autoren und ihre Beiträge:
Die Beiträge dieses Heftes thematisieren die Frage, wie die Tradition der geistlichen Väter und Mütter, speziell des Ostens, die für benediktinische Spiritualität maßgeblich sind, je frisch und neu erfahren und gelebt werden kann:
P. Dr. Fidelis Ruppert OSB
berichtet von den Aufbrüchen zum Quellenstudium nach dem Konzil und in der Abtei Münsterschwarzach: »Durch die Rückkehr zu den Quellen hatten wir neue Erkenntnisse für den Weg in die Zukunft entdeckt und eine Sprache, um das auszudrücken, was uns wichtig ist.«
Abt Michael Reepen OSB
erzählt von seinem ersten Besuch in einem ägyptischen Kloster und von den Anfängen der benediktinischen Neugründung in Kairo/Ismailia im Jahr 2018: »Eine Erfahrung kann man nicht einfach ›wollen‹, sie muss geschenkt werden.«
P. Dr. Maximilian Musindai OSB
ist seit 2018 beteiligt am Aufbau des Benediktinerklosters im koptisch-katholischen Ritus in Kairo/Ismailia: »Es kommt darauf an, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden.«
Louis Raphaël I. Kardinal Erzbischof Sako, Patriarch von Babylon
»Was wir heute brauchen, ist eine einfache verständliche Sprache, die näher an der Sprache der Bibel und der frühen Kirchenväter ist als an der Sprache des Plato und Aristoteles.«
Prof. em. Dr. Georges Descœudres
gibt einen Einblick in die wichtigsten Quellen der Wüstenspiritualität: »Die Spiritualität des östlichen und besonders des ägyptischen Mönchtums zeichnet sich dadurch aus, dass die Heilige Schrift und vor allem die Evangelien oberste Richtschnur bei der Ausrichtung des Lebens der Wüstenväter waren.«
Dr. Gabriele Ziegler
blickt in ihrem Beitrag auf die Entstehung des Glaubensbekenntnisses und erklärt mit Vätertexten: »Das Wort wurde Fleisch« (Joh 1): »Noch heute sprechen wir im Glaubensbekenntnis die Worte, mit denen die Väter des vierten und fünften Jahrhunderts das Geheimnis der Menschwerdung Gottes in Worte zu fassen versuchten.«
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