Produktbild: All die ungelebten Leben

All die ungelebten Leben Roman

19

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,9/12,9/3,5 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86282-733-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.09.2020

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,9/12,9/3,5 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86282-733-6

Herstelleradresse

Acabus Verlag
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: info@diplomica.de

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  • claudias_buecherwelt

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Emotional aber keineswegs kitschig

    Zitat "Zuhause wurde ja mehr geschwiegen, als miteinander gesprochen" Und dieses Schweigen führte zu so viel Leid. Angefangen beim Vater der Schwestern, der als Kriegs-Halbwaise emotionale Defizite hatte. "Wir sind Schwestern, aber wir kennen uns nicht." Wechselnde Perspektiven in Gegenwart und Vergangenheit ließen mich die Schwestern und ihre Tante Gitte kennen lernen. Ihre Erlebnisse, ihre Ängste. Der Grund, warum die Schwestern 20 Jahre lang keinen Kontakt zueinander, und nur Jane Kontakt zu Tante Gitte hatte. Besonders Janes Notizbuch, in das sie Rückblicke auf ihre Zeit im Sudan, ihre große Liebe Chris, ihr Fühlen und der Umgang mit dem Krebs aufschrieb, ebenso die Gespräche mit Tante Gitte gingen mir sehr nah. Emotional und geistig war ich mit auf Rømø. Erlebte mit, wie die Schwestern sich einander näherten, begleitete Jane auf ihrem Weg. Da waren so viele Gefühle, ohne kitschig oder schwülstig zu sein. Das war mitten im Leben. Häufig musste ich schlucken. Und es kam der Punkt, an dem ich vor Tränen keine Buchstaben mehr sah. Schon lange hat mich kein Buch mehr emotional so berührt. Eigene kleine Wunden aufgerissen und Denkanstöße gegeben. Für mich definitiv ein Jahres - Highlight und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    08.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bewegende Geschichte über das Leben, das Sterben… und das Leben…

    Als bei Jane der Krebs zurückkehrt und ihr nur noch eine kurze Lebenszeit bleibt, entschließt sie sich, ihre beiden Schwestern, zu denen sie seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hat, zu einem Treffen einzuladen. Im Ferienhaus ihrer Tante, die für Jane mehr Mutter ist, als ihre leibliche Mutter es je war, kommt es zu einer Aufarbeitung von Vergangenheit und schmerzlichen Wahrheiten. Masken fallen und alte Wunden brechen auf – und doch kommen sich die Schwestern in der Geborgenheit des Ferienhauses auf Rømø in einer Weise nahe, wie es nie zuvor möglich war. Michaela Abresch spannt den erzählerischen Bogen ihres Romans von der emotionalen Vernachlässigung der im 2. Weltkrieg geborenen Generation (und den daraus resultierenden Folgen für deren Familien) über die Anstrengungen (und Nichtwürdigung) häuslicher Pflege, humanitärer Hilfe in den Krisengebieten dieser Welt bis hin zu so heiklen Themen wie Palliativmedizin und -begleitung oder selbstbestimmtem Sterben. Dass dies alles in gleichem Maße sachlich fundiert wie anrührend geschieht, ohne dabei auch nur im Geringsten sentimental oder gar kitschig zu werden und trotzdem eine geradezu sprichwörtliche Leichtigkeit behält, ist einer der großen Verdienste dieses Romans. Hinzu kommt, dass die poetische und dabei klare und schlichte Sprache Michaela Abreschs Bilder malt, die lange im Kopf verweilen und „All die ungelebten Leben“ zu einem ganz besonderen Leseerlebnis werden lassen, das unweigerlich zur Selbstreflektion führt. Eine von Herzen kommende Leseempfehlung für Michaela Abreschs wundervollen Roman ist ein unbedingtes Muss!

  • Mauserl96

    5/5

    31.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein herzergreifender Roman über das Leben und den Tod

    Zitat S.9 "Kairos. Der bestmögliche Zeitpunkt für das Treffen einer Entscheidung oder für eine Gelegenheit, die man erkennen und nicht verstreichen lassen sollte. Es geht also nicht nur darum, diesen Zeitpunkt zu erkennen, sondern vor allem, ihn nicht ungenutzt dahinziehen zu lassen und im besten Fall etwas Gutes daraus zu machen." Als Jane plötzlich an Krebs erkrankt, stellt sich ihre Welt auf den Kopf. Sie muss ihr Hilfsprojekt im Südsudan abbrechen und alleine in die Heimat zurückkehren. Nachdem ihre Mutter starb, wuchs Jane bei ihrer Tante Gitte auf, die für sie eine liebevollere Mutter ist als ihre es je für sie hätte sein können. Seit der Beerdigung ihres Vaters vor 20 Jahren hat sie keinen Kontakt mehr zu ihren beiden Schwestern. Doch nun, da der Tod so unausweichlich auf sie zusteuert, möchte sie ihre Schwestern gerne noch einmal wiedersehen. Jane läd ihre Schwestern in das Ferienhaus ihrer Tante auf Romo ein, wo sie als Kinder unzählige schöne Sommerurlaube verbracht haben. Da in der Familie Molander viele Dinge unter den Tisch gekehrt wurden, kommen während ihres Besuchs immer mehr Familiengeheimnisse ans Licht. Werden diese aufgewühlten Wahrheiten die Schwestern wieder zusammenführen oder endgültig trennen? "All die ungelebten Leben" von Michaela Abresch ist einer der Romane, die einem unter die Haut gehen und auch noch einige Zeit nach dem Lesen begleiten. Man sollte sich vor dem Lesen bewusst sein, dass es keine leichte Kost ist. Dennoch hat sich für mich jedes einzelne Kapitel gelohnt. Ich habe in diesem Buch einige neue Dinge kennengelernt z.B. habe ich das erste Mal vom Sterbefasten gelesen. Auch die emotionale Schiene kam in diesem Buch nicht zu kurz. Die Protagonisten haben Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch schafft es Michaela Abresch, den Leser mit jedem einzelnen mitfühlen zu lassen. Selbst die Nebencharakter sind so gut dargestellt, dass sie einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Es sind Menschen, wie sie einem auch im normalen Leben begegnen, echte Geschichten und Probleme in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Ich fand es sehr gut, dass immer aus wechselnden Perspektiven erzählt wurde, so konnte man sich noch ein bessers Bild von den Protagonisten machen. Der Schreibstil der Autorin war trotz des ernsten Themas stets locker. So sind die Seiten beim Lesen nur so dahingeflogen. Ab und zu musste ich dann jedoch erstmal innehalten und die gerade gelesenen Kapitel auf mich wirken lassen. Alles in einem ist es ein herzergreifender Roman über das Leben, unsere "ungelebten Leben" und den Tod. Frägt sich nicht jeder manchmal was gewesen wäre wenn man einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Eine andere Seite getroffen? Dieses Buch gibt uns auch Mut auf unser Herz zu hören und unseren bisher "ungelebten Leben" eine Chance zu geben. Von mir bekommt es verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung für jeden, der gefühlvolle Bücher liebt und sich nicht scheut die ein oder andere Träne zu vergießen. Taschentücher nicht vergessen ;-)

  • Lisa

    5/5

    18.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Berührender Roman Die…

    Berührender Roman Die Geschichte des Romans „All die ungelebten Leben“ der Autorin Michaela Abresch ist mit Sicherheit keine leichte Kost. Es geht darin zunächst vor allem um die sterbenskranke Jane, welche die ihr liebsten Menschen in ihren letzten Lebenswochen um sich versammelt und damit so manches Geheimnis aufrührt. Dabei taucht man als Leser*in nach und nach immer tiefer in die Familiengeschichte und deren jahrelange Entwicklung ein. Der Autorin gelingt es von Beginn an, Gefühle und Stimmungen sehr gut zu transportieren und auch schwierige Themen wie zum Beispiel der Wunsch nach Sterbefasten, in die Erzählung einzubauen. Die Protagonisten erscheinen einem dabei unglaublich realistisch und man könnte sich gut vorstellen Jane, oder ihre Schwestern Mascha und Selma, irgendwo in einem Café zu treffen. Besonders gut gefiel mir der Schreibstil, welcher sich äußerst angenehm lesen lässt. Etwas Mut braucht es schon sich auf dieses emotionale Buch voll und ganz einzulassen, aber es lohnt sich!

  • Lisa

    5/5

    18.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Berührender Roman

    Die Geschichte des Romans „All die ungelebten Leben“ der Autorin Michaela Abresch ist mit Sicherheit keine leichte Kost. Es geht darin zunächst vor allem um die sterbenskranke Jane, welche die ihr liebsten Menschen in ihren letzten Lebenswochen um sich versammelt und damit so manches Geheimnis aufrührt. Dabei taucht man als Leser*in nach und nach immer tiefer in die Familiengeschichte und deren jahrelange Entwicklung ein. Der Autorin gelingt es von Beginn an, Gefühle und Stimmungen sehr gut zu transportieren und auch schwierige Themen wie zum Beispiel der Wunsch nach Sterbefasten, in die Erzählung einzubauen. Die Protagonisten erscheinen einem dabei unglaublich realistisch und man könnte sich gut vorstellen Jane, oder ihre Schwestern Mascha und Selma, irgendwo in einem Café zu treffen. Besonders gut gefiel mir der Schreibstil, welcher sich äußerst angenehm lesen lässt. Etwas Mut braucht es schon sich auf dieses emotionale Buch voll und ganz einzulassen, aber es lohnt sich!

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