Cozy Fantasy-Krimi | ohne Romance | Amateurdetektive
Liv ist davon überzeugt, ihre Situation könnte sich nicht noch mehr verschlimmern: Sie hat einen Berg an Schulden, ernsthafte Schwierigkeiten, sich ihren Problemen zu stellen, und ist einem Sklavenhändler in die Hände gefallen. Als ihr neuer Besitzer Evan sie um Hilfe bei der Aufklärung am Tod seiner Frau bittet, sieht sie sich unvermittelt mit seinen Verschwörungstheorien konfrontiert. Seinen Verdacht, dass die Wächter seine Frau ermordet haben, hält sie für unmöglich - schließlich sind sie die Beschützer der Stadt. Doch als erneut Tote auftauchen, beginnt sie zu zweifeln.
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Warten auf Teil 2
Bewertung am 13.04.2023
Bewertungsnummer: 1921356
Bewertet: eBook (ePUB)
Anna-Lena Strauß‘ Fantasy-Roman Dubiose Verbündete ist der erste Teil der auf bisher mindestens 3 Teile ausgelegten Reihe Die Wächter von Brient.
Erzählt wird der Roman aus zwei Perspektiven, einmal von Liv, die andere Perspektive ist Skadi gewidmet. Beide leben in Brient, beide führen unterschiedliche, aber nicht gerade großartige Leben. Und in eben dieser Stadt halten sich nun mal auch nicht alle an das Gesetz. Dies zu unterbinden ist Aufgabe der Wächter. Und eben diese Wächter sollen etwas mit dem Tod von Evans Frau zu tun haben, davon ist der Vampir überzeugt. Um genau das nachweisen zu können, kauft Evan einem Sklavenhändler Liv ab, nachdem diese dem Händler in die Fänge geraten ist. Denn Evan ist überzeugt davon, dass Liv, eine Halbmagierin, ihm helfen kann. Doch statt den Mördern von Evans Frau finden er & Liv erstmal eine Leiche.
Skadi dagegen verdient sich ihren Lebensunterhalt als Schmugglerin. Dass sie es früher oder später auch einmal mit den Wächtern zu tun bekommt, damit hat sie gerechnet. Als es sie dann wirklich erwischt, bekommt sie von Kalden, einem Wächter, ein Jobangebot: Sie soll seine Beraterin werden. An ihrem ersten Tag im neuen Job gibt es dann auch direkt einen Fall für die beiden: Eine Leiche ist gefunden worden. Doch es ist nicht irgendeine Leiche…
Welches Duo findet den Mörder? Oder schaffen es die Vier gemeinsam, den Täter zu finden?
Der Roman ist in einem wirklich angenehmen Schreibstil verfasst & lässt sich in Bezug darauf sehr gut lesen.
Mir kam nur die Spannung leider zu spät: Durch die zwei Erzählperspektiven haben sich manche zu bestimmten Handlungen gehörende Informationen überschnitten, sodass sich das Buch etwas unnötig in die Länge zog. An manchen Stellen wurde sehr ausschweifend erzählt, sodass es mir stellenweise deutlich zu sehr von der eigentlichen Geschichte abschweifte. Hätte die Spannung deutlich früher im Buch gegriffen, dann wäre es ein absoluter Top-Roman gewesen, denn es gab auch einige sehr gute Aspekte.
Das Setting, also die Stadt Brient an sich, war toll beschrieben, es ging nicht zu sehr ins Detail, aber genug, um sich alles wunderbar vorstellen & die eigene Fantasie spielen lassen zu können.
Die Protagonisten (und eine gewisse Ratte) waren super, auch, wenn ich mir ein wenig mehr Infos zu den Wächtern gewünscht hätte. Ich gehe aber mal davon aus, dass da im nächsten Teil noch einiges an Aufklärungen stattfinden wird. Insgesamt ist es eine solide Geschichte, durch die man sich anfänglich zwar etwas durchkämpfen muss, auf den zweiten Teil bin ich dennoch gespannt, da ich hoffe, dass er schneller Spannung aufbauen wird, da vieles im ersten Teil bereits erklärt wurde & somit nicht noch einmal in aller Ausführlichkeit erzählt werden muss.
2 Duos auf Mörderjagd – gut…
Ella aus Hof am 07.06.2023
Bewertungsnummer: 2804775
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
2 Duos auf Mörderjagd – gut zu lesen In der neuen Reihe von Anna-Lena Strauß wird man als Leser nach Brient entführt. Das ist eine fiktive Stadt, die vage an London zu Zeiten von Queen Victoria erinnert. allerdings mit dem entscheidenden Unterschied: es gibt neben den „normalen“ Menschen auch Vampire, Magier, Elben, und geflügelte Wächter (sozusagen die Polizei). Der Entwurf der Gesellschaft und des Handlungsschauplatzes war gelungen. Die Geschichte wird kapitelweisen aus Livs und Skadis Sicht erzählt. Es irritiert dabei etwas, dass Liv in der Ich-Form und Skadi aus der Beobachtersicht erzählt. Die Einleitung ist ziemlich lang, erst sehr spät kommt richtige Spannung auf Liviana (Liv) ist Halb-Magierin und hält sich als Hellseherin über Wasser. Dabei hat sie keine wirkliche Begabung, sie kann lediglich erkennen, ob jemand lügt. Sie gerät in Schwierigkeiten und wird plötzlich von einem Vampir als Sklavin gekauft. Allerdings will dieser nicht ihr Blut, sondern benötigt ihre Hilfe, sprich ihre Fähigkeit, Lügen zu erkennen, um strafbare Wächter zu überführen. Dabei fällt auf, dass sie nicht im klassischen Herr-Sklavinnen-Gebaren miteinander umgehen, man kann ihren Umgang durchaus als höflich bezeichnen. Skadi verdient ihr Geld als Schmugglerin. Sie muss zu einem Verhör zu den Wächtern. Dabei fällt einem Wächter ihre extreme Beobachtungsgabe auf. Er wirbt sie als Beraterin an. Als es in der Stadt zu mehreren Morden kommt, machen sich beiden Teams an die Aufklärung. Die Gedankengänge der Protagonisten waren nachvollziehbar und verständlich, allerdings unnötig länger als notwendig. Das Ende war spannend und hat das Buch gut abgeschlossen. Obwohl es eine Reihe werden soll ist das Buch eigenständig lesbar und verständlich. Weniger gelungen fand ich allerdings folgendes: beide Duos bestanden sympathischen Personen, dass erfuhr man ja aus Livs und Skadis Sicht, dennoch dreht sich ein großer Teil der Handlung darum sich gegenseitig Informationen vorzuenthalten und sich zu misstrauen. So hat man – aus der jeweiligen Sicht zwei Mal die gleiche Entdeckung gemacht, das hat dem Buch unnötige Längen gegeben. Auch die fast schon passive Handlungsweise der beiden weiblichen Protagonisten war unbefriedigend. Sie sind meistens hinter ihren Partnern hergelaufen und haben eher passiv zur Entwicklung der Handlung beigetragen. Ich finde richtig Fahrt nahm die Geschichte erst auf, als sich die beiden „Pärchen“ näherkamen. Während der Mord-Fall einen abgerundeten Abschluss bekam, sind einige Verständnisfragen zu der Gesellschaft/Welt offengeblieben. Teile des Epilogs wären deutlich früher im Text wünschenswert gewesen. Sie hätten zwar die Ermittlungen nicht beschleunigt, aber sie mehr Tiefe oder Persönlichkeit gegeben. (Z.B. aus Skadis Sicht, dass der Fall kein Einzelfall war oder aus Livs Epilog, hätte Evans Trauer ernsthafter und glaubhafter). Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig lesbar. Ich vergebe trotz meiner Kritik 5 Sterne, weil das Buch mich gut unterhalten hat. Hoffentlich werden wir Liv und Skadi mit ihren Begleitern bei weiteren Aufträgen begleiten können.
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