Als die Welt stehen blieb

Vom Leben im Ausnahmezustand – Maja Lundes bislang persönlichstes Buch

Maja Lunde

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Beschreibung


Maja Lundes bislang persönlichstes Buch.

SPIEGEL-Bestsellerautorin Maja Lunde führt uns zurück in jene Märztage, als die ganze Welt stehen blieb. Tage, die uns erschüttert haben und noch immer erschüttern. Die tiefe Risse hinterlassen haben in dem Glauben an unsere Unverletzbarkeit. Maja Lunde zeigt uns, was im Leben wirklich wichtig ist: die kleinen Dinge im menschlichen Miteinander.

Sie sind eine fünfköpfige Familie. Die Erwachsenen haben sich gerade gestritten, als die Nachricht vom Lockdown eintrifft: Von nun an werden sie zu Hause sein. Alle zusammen. Jeden Tag. Die Autorin Maja Lunde ist daran gewöhnt. Sie ist das Home Office gewöhnt. Aber nicht das Home Schooling. Sie hat große dystopische Romane geschrieben, aber sie hat nie in einer Dystopie gelebt. Doch jetzt ist die Pandemie da und die Familie muss eine neue Lebensweise finden. Wie geht so etwas?

»Lebensklug, eindringlich.«

Produktdetails

Verkaufsrang 29751
Einband Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 28.09.2020
Verlag btb
Seitenzahl 224
Maße (L/B/H) 20,5/13,2/2,2 cm
Gewicht 339 g
Originaltitel De første dagene
Übersetzer Ursel Allenstein
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-77097-7

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Eine Geschichte aus dem wahren Leben

Dirk Heinemann aus Hohe Börde am 07.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Als die Welt stehen blieb" ist ein Tagebuch der fünfköpfigen Familie Lunde aus Norwegen. Maja Lunde ist als Autorin das Arbeiten im Homeoffice gewohnt. Als in Norwegen jedoch auf Grund der Pandemie ein Lockdown verhängt wird, steht auch sie, wie viele Eltern auf der ganzen Welt vor dem Spagat zwischen Homeoffice und Homeschooling. Plötzlich ist die ganze Familie immer zu hause. Was zunächst nach gemütlichem Familienleben klingt, entwickelt sich zunehmend zu einer aggressiven Stimmung. Alle sind gereizt und genervt. Die Kinder vermissen das Lernen mit den Freunden und den Eltern fehlt die Konzentration beim Arbeiten. "Ich habe eine Affäre mit Corona, das ist wie ein Seitensprung, ein destruktives, heimliches Verhältnis, ich sitze hier im Dunkeln, und nur das Display erhellt mein Gesicht, ich bin völlig übermüdet, mein Mann liegt dort drinnen im Bett und schläft, aber ich verbringe all meine Zeit mit der Pandemie, nicht einmal nachts kann ich mich davon losreißen." In ihrem Buch beschreibt Maja Lunde gut, wie sie mit dieser für alle neuen Situation umgehen. Das Buch ist als eine Art Tagebuch vom 11. bis 29. März 2020 geschrieben. Während des Lesens sind mir viele Parallelen zu unserem Leben in Deutschland aufgefallen. Maja Lunde gibt in ihrem Buch sehr persönliche Einblicke in ihr Leben. Sie berichtet von der Angst etwas falsch zu machen und ihre Sorge um das Leben der Großeltern. Aber auch von dem Zwang immer die neuesten Informationen zur Pandemie zu haben, so dass das Tablet und Smartphone zum ständigen Begleiter werden. Und am Ende stellt sie die Frage, die wir leider auch heute noch nicht beantworten können, wie lange wird die Pandemie noch andauern. Nun mag sich der eine oder andere fragen, ob wir dieses Buch wirklich brauchen. Ich bin der Meinung, auch wenn es bereits viele Bücher zur Pandemie gibt und wir einfach nur unser normales Leben zurückhaben wollen, so lautet die Antwort ja. Das Buch ist eine sehr emotionale Dokumentation direkt aus dem Leben, geschrieben bevor alles vorbei ist. Es ist ein Buch der Hoffnung, dass die Menschheit auch diese Pandemie überstehen wird. Und vielleicht ist es auch ein Buch für die späteren Generationen, die sich fragen, wie war das damals eigentlich als die Welt stehen blieb.

Eine Geschichte aus dem wahren Leben

Dirk Heinemann aus Hohe Börde am 07.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Als die Welt stehen blieb" ist ein Tagebuch der fünfköpfigen Familie Lunde aus Norwegen. Maja Lunde ist als Autorin das Arbeiten im Homeoffice gewohnt. Als in Norwegen jedoch auf Grund der Pandemie ein Lockdown verhängt wird, steht auch sie, wie viele Eltern auf der ganzen Welt vor dem Spagat zwischen Homeoffice und Homeschooling. Plötzlich ist die ganze Familie immer zu hause. Was zunächst nach gemütlichem Familienleben klingt, entwickelt sich zunehmend zu einer aggressiven Stimmung. Alle sind gereizt und genervt. Die Kinder vermissen das Lernen mit den Freunden und den Eltern fehlt die Konzentration beim Arbeiten. "Ich habe eine Affäre mit Corona, das ist wie ein Seitensprung, ein destruktives, heimliches Verhältnis, ich sitze hier im Dunkeln, und nur das Display erhellt mein Gesicht, ich bin völlig übermüdet, mein Mann liegt dort drinnen im Bett und schläft, aber ich verbringe all meine Zeit mit der Pandemie, nicht einmal nachts kann ich mich davon losreißen." In ihrem Buch beschreibt Maja Lunde gut, wie sie mit dieser für alle neuen Situation umgehen. Das Buch ist als eine Art Tagebuch vom 11. bis 29. März 2020 geschrieben. Während des Lesens sind mir viele Parallelen zu unserem Leben in Deutschland aufgefallen. Maja Lunde gibt in ihrem Buch sehr persönliche Einblicke in ihr Leben. Sie berichtet von der Angst etwas falsch zu machen und ihre Sorge um das Leben der Großeltern. Aber auch von dem Zwang immer die neuesten Informationen zur Pandemie zu haben, so dass das Tablet und Smartphone zum ständigen Begleiter werden. Und am Ende stellt sie die Frage, die wir leider auch heute noch nicht beantworten können, wie lange wird die Pandemie noch andauern. Nun mag sich der eine oder andere fragen, ob wir dieses Buch wirklich brauchen. Ich bin der Meinung, auch wenn es bereits viele Bücher zur Pandemie gibt und wir einfach nur unser normales Leben zurückhaben wollen, so lautet die Antwort ja. Das Buch ist eine sehr emotionale Dokumentation direkt aus dem Leben, geschrieben bevor alles vorbei ist. Es ist ein Buch der Hoffnung, dass die Menschheit auch diese Pandemie überstehen wird. Und vielleicht ist es auch ein Buch für die späteren Generationen, die sich fragen, wie war das damals eigentlich als die Welt stehen blieb.

Ein Tagebuch

Sallys Books aus Fürth am 29.05.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch spiegelt wohl sehr viel wieder, was wir alle während der Corona Krise bereits durchgemacht haben. Ein Tagebuch, das die Welt in der aktuellen Krise beschreibt. Leicht melancholisch und dennoch interessant zu lesen. Wir begleiten die Gedanken der Autorin. Was heißt es für ihre Familie und sie selbst, das die Welt zum Stillstand kam. Was tun, mit Kindern im Haus, wenn sie nicht zur Schule gehen dürfen, was tun wenn alle plötzlich aufeinander hocken. Ich denke all unsere Gedanken sehen ähnlich aus, dennoch hat das Buch mir eine gute Lesezeit beschert. Die Autorin beschreibt sehr offen ihre Sorgen und Ängste. Ich denke etwas persönlicheres kann man von einem Autor nicht bekommen. Dennoch würde ich das Buch qualitativ nicht als gute Literatur bezeichnen. Es ist eben was es ist: ein Tagebuch.

Ein Tagebuch

Sallys Books aus Fürth am 29.05.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch spiegelt wohl sehr viel wieder, was wir alle während der Corona Krise bereits durchgemacht haben. Ein Tagebuch, das die Welt in der aktuellen Krise beschreibt. Leicht melancholisch und dennoch interessant zu lesen. Wir begleiten die Gedanken der Autorin. Was heißt es für ihre Familie und sie selbst, das die Welt zum Stillstand kam. Was tun, mit Kindern im Haus, wenn sie nicht zur Schule gehen dürfen, was tun wenn alle plötzlich aufeinander hocken. Ich denke all unsere Gedanken sehen ähnlich aus, dennoch hat das Buch mir eine gute Lesezeit beschert. Die Autorin beschreibt sehr offen ihre Sorgen und Ängste. Ich denke etwas persönlicheres kann man von einem Autor nicht bekommen. Dennoch würde ich das Buch qualitativ nicht als gute Literatur bezeichnen. Es ist eben was es ist: ein Tagebuch.

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