"Maskentanz im Fadenkreuz" ist ein Liebesthriller mit einem winzigen Spritzer Urban Fantasy.
Die Geschichte dreht sich um eine turbulente Liebe im Spannungsfeld von Leid, Lüge und Leidenschaft, Trauer und Tod.
Freut euch auf komlexe Charaktere im Fadenkreuz des Verbrechens.
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Ein spannender Thriller kombiniert mit einer Liebesgeschichte
Sunshine_81 am 21.07.2020
Bewertungsnummer: 1353864
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Bei "Maskentanz im Fadenkreuz" handelt es sich um einen spannenden Liebesthriller von Anke Becker. Wie die Genres - Einteilung bereits vermuten lässt, handelt es sich nicht um eine klassische Liebesgeschichte mit rosaroter Brille, sondern um die Entwicklung einer Liebesbeziehung zwischen Gewalt, Verbrechen, Tod, Trauer und Halbwahrheiten versteckt hinter einer Maske.
Während Frieda von ihren Eltern von heute auf morgen einen milliardenschweren Konzern übertragen bekommt, damit sie endlich lernt Verantwortung in ihrem Leben zu übernehmen,, reift in ihr der Gedanke ihre Superkräfte aus Spaß an Verbrechern zu testen. Dabei begegnet sie dem hochintelligenten Niclas, der sein Leben der Entwicklung eines Algorithmus zur Verbrechensbekämpfung verschrieben hat. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch Nic ist glücklich vergeben und verweigert sich der Maskierten, was sie nur noch mehr anstachelt. Beide geraten ins Fadenkreuz des Verbrechens und eine Reihe dramatischer Ereignisse nehmen ihren Lauf.
Der Schreibstil der Autorin ist spannend, denn als Verfechterin des "Show don't tell" ist in ihren Geschichten immer was los. Der Wechsel zwischen zwei Zeitebenen fördert die Spannung zusätzlich. Wer bereits Bücher der Autorin gelesen hat, weiß, dass das Rollenverständnis zwischen Mann und Frau dahingehend ist, dass die Frauen den eher dominanten Part übernehmen, während die Männer weicher gezeichnet sind und sehr leidensfähig sein müssen. Dadurch entstehen gegensätzliche Charaktere, die facettenreich sind und sich im Fortgang der Geschichte weiter entwickeln, aber immer authentisch bleiben. Durch die wechselnde Ich - Perspektive bekommt der Leser auch Einblick in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten. In die Geschichte verstrickt sind Themen wie Gewalt, auch sexualisierte Gewalt, ebenso Homosexualität, Tod und Trauerverarbeitung, Stalking, Lügen, Freundschaft, Liebe und innere Stärke.
Mich hat dieses Buch mitgerissen und ich mit den Protagonisten mitgefiebert, gehofft, gebangt und gelitten. Besonders zum Ende hin, wo detaillierte Szenen einen "hautnah dabei" sein lassen und nichts für empfindliche Gemüter sind. Das Ende löst alle losen Fäden auf und stimmen den Leser versöhnlich, dass sie es schaffen werden.
Spannend und unterhaltsam
Cvp am 19.07.2020
Bewertungsnummer: 1353161
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Nic, Informatiker und Einzelgänger und Frieda, Konzernchefin mit Superkräften, könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Nic mit seiner Freundin Melissa und seiner selbstgestellten Lebensaufgabe, ein Algorithmus zur Optimierung von Verbrechensbekämpfung, recht zufrieden und glücklich ist, fühlt sich Frieda mehr und mehr zu ihm hingezogen. Sie versucht mit allen Mitteln, seine Zuneigung zu gewinnen. Doch Nic hat andere Sorgen. Sein Algorithmus funktioniert und das gefällt den Dynastien gar nicht.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Frieda und Nic in der Ich-Form erzählt und das ist wirklich gut gelungen.
Das Buch ist unterhaltsam und wirkt trotz Superkräfte an keiner Stelle kitschig.
Nic hat mir an vielen Stellen leid getan. Er ist wirklich viel Gewalttätigkeit ausgesetzt, der arme Kerl.
Die Beiden sind super sympathisch und ihre wachsende Liebe ist sehr gut spürbar. Besonders das "einzigartige, dreiblättrige Kleeblatt" hat es mir angetan.
Von den Nebenfiguren habe ich Karl in mein Herz geschlossen, auch wenn er nicht immer die besten Entscheidungen in seinem Leben getroffen hat.
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