Der abwesende Vater. Zu den Eltern-Kind-Beziehungen in 'Die Pietisterey im Fischbeinrocke'
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.07.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
601 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346208811
Im Laufe des 18 Jahrhunderts "wurde der Vater von den emotionalen familiären Beziehungen ausgeschlossen, bis er im späteren 19. Jahrhundert als strenge, unnahbare Autorität im Hintergrund der Familie stehen sollte." Auch ohne körperlich anwesend zu sein, hat der Vaters großen Einfluss auf familiäre Abläufe. Er wird zur Repräsentationsfigur der bürgerlichen Ordnung. Beide hier angeführten Gegenargumente gegen Thomäs Idee der Marginalisierung der Väter laufen letztlich darauf hinaus, dass ein Vater nicht physisch präsent sein muss, um innerhalb der Familie Macht auszuüben. Literarisch war dieses Thema bereits im 18. Jahrhundert präsent, als nicht nur die Sphären von Familie und Arbeit auseinanderzudriften begannen, sondern auch politische Veränderungen eintraten.
Wenn der Vater also nicht nur regieren darf, sondern muss, wie wirkt sich dessen Abwesenheit auf die Machtstrukturen innerhalb der Familie aus? Diese Frage soll hier mit der Komödie "Die Pietisterey im Fischbeinrocke" von Luise Adelgunde von Gottsched exemplarisch an einem Werk der Frühaufklärung untersucht werden.
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