Produktbild: Das Ende des Geldes, wie wir es kennen
Band 6397

Das Ende des Geldes, wie wir es kennen Der Angriff auf Zinsen, Bargeld und Staatswährungen

Aus der Reihe Beck Paperback
1

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

222 (Printausgabe)

Dateigröße

1673 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406757259

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PDF

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Erscheinungsdatum

17.09.2020

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C.H.Beck Digital

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222 (Printausgabe)

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783406757259

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  • ws

    aus Markdorf

    4/5

    25.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Nein, es handelt sich nicht…

    Nein, es handelt sich nicht um eine reine Kapitalismus-Kritik von extrem Linksaußen Das ist Alexander Hagelüken, leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik bei der Süddeutschen Zeitung, nicht zu unterstellen. Der Autor berichtet zunächst auf recht amüsante Weise ein wenig von der Geschichte des Geldes, von den verschiedenen 'Produkten' wie Muscheln oder Tulpenzwiebeln, denen ein bestimmter (Tausch-) Wert zugesprochen wurde. Von der Analogie der Flucht in Gold zu Zeiten, als Philipp der Schöne seine Goldmünzen mit Kupfer strecken liess und dem vergleichbaren Verhalten anno 2008. Selbstverständlich ist auch Kritik, massive und berechtigte Kritik an dem Wirtschafts- und Entlohnungssystem zu lesen: "Der existentielle Einschnitt der Pandemie, in der sich unterbezahlte Pfleger und Verkäuferinnen als systemrelevanter erwiesen als Banker, sollte den Beginn einer neuen Umverteilung nach unten markieren. [...] Während die verfügbaren Real-Einkommen des bestverdienenden Zehntels in Deutschland seit 2000 um 22 Prozent stiegen, hat das schlechtest verdienende Zehntel weniger als damals. Die Ungleichheit weiter zu ignorieren, würde noch mehr Unzufriedene den Populisten zutreiben, die die Demokratie sturmreif schießen." (Seite 133). Ebenso selbstverständlich geht der Autor auf die Risiken, die mit Electronic Cash, NFC-Bezahlverfahren, Bitcoin und andere Kryptowährungen wie Ether oder Karatgold Coin ein. Besonders intensiv leuchtet er die dunklen Ecken des Plans von Mark Zuckerberg aus. Der sein weltumspannendes so genanntes 'social media network' in Form von Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger, Groups und was da im Hintergrund noch so alles dazugehören mag, aus. Ganz speziell Zuckerbergs Absicht, eine neue Weltwährung namens Libra zu schaffen. Schnell zu transferieren, grenzenlos einsetzbar, und die alte Zuckerberg-Leier: bringt die Menschheit der Welt noch näher zusammen... Die Frage steht im Raum: "Wer wird sich durchsetzen? Die Wahrer der etablierten Geldordnung - oder Digitalkonzerne mit ihrem Gewinnstreben? »Es ist ja ein großartiges Geschäftsmodell von Facebook«, ätzt Peter Bofinger. »Sie produzieren diese Libra-Tokens, das kostet sie nichts, und verkaufen die gegen gutes Geld. Was will man denn mehr haben als Geschäftsidee, dass ich was völlig Wertloses gegen gutes Geld verkaufe?« (S. 164) Dem ist nichts hinzuzufügen!

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