Produktbild: Der Junge, der das Universum verschlang

Der Junge, der das Universum verschlang Eine Reise ins Herz Australiens: Trent Daltons bildgewaltige Coming-of-Age-Geschichte voller Geheimnisse und Abenteuer jetzt auf Netflix

138

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.04.2021

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21/13,2/4 cm

Gewicht

598 g

Farbe

Himbeer / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Boy swallows Universe

Übersetzt von

Alexander Weber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7499-0141-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.04.2021

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21/13,2/4 cm

Gewicht

598 g

Farbe

Himbeer / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Boy swallows Universe

Übersetzt von

Alexander Weber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7499-0141-8

Herstelleradresse

HarperCollins
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • sk

    aus Werdohl

    5/5

    01.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der einen aufwühlt und nicht mehr loslässt.

    Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, mich in die Handlung hineinzufinden. Erzählt wird hier abwechselnd in mehreren Zeitebenen. Einiges erfährt man als Leser:in erst durch Rückblicken in die Vergangenheit um Elis' Gegenwart und die Zusammenhänge damit besser zu verstehen. Dabei wird aus der ich-Perspektive von Eli erzählt. Nachdem ich mich dann an den Schreibstil gewöhnt habe, konnte ich das Buch kaum aus meiner Hand legen. Der Autor Trent Dalton erzählt mit klaren Worten und schonungslos bildhaft von der Realität seines Protagonisten. In einem Moment gibt es Glück und Leichtigkeit, im nächsten wird man mit Trauer, Hass und Brutalität im Alltag der Charaktere konfrontiert. Das was Eli, der Protagonist, erlebt, ist heftig und nicht leicht zu lesen. Dennoch ist dies die Realität von manchen Menschen, was der Autor einem schonungslos offen darstellt. Vieles davon ist auch autobiografisch, allerdings ergänzt Dalton seinen eigenen Hintergrund mit den Schicksalen von Menschen, die unter ähnlichen Umständen aufgewachsen sind und ergänzt diese auch. Insgesamt ist der Roman in 16. Kapitel unterteilt. Mein Fazit: Dieser Roman wühlt einen auf und regt einen immer wieder zum Nachdenken an. Dementsprechend gebe ich diesem Roman 5 von 5 Sterne und spreche auch eine deutliche Leseempfehlung aus!

  • Gedankenlabor

    5/5

    27.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Welt kommt einem einfach…

    Die Welt kommt einem einfach anders vor, wenn man vom Grund eines Erdlochs hochschaut. Das Leben, aus einer Jauchegrube betrachtet. Ein Trost bleibt uns wenigstens – von hier aus kann es nur noch aufwärts gehen. „Der Junge, der das Universum verschlang“ von Trent Dalton ist die Geschichte des Jungen Eli Bell, der gemeinsam mit seinem Bruder in wirklich bösartigen und einfach alles andere als kinderfreundlichen Verhältnissen groß wird, um es mal vorsichtig auszudrücken. Die beiden Jungen müssen mit Menschen in ihrem Umfeld leben, die ihren eigenen Weg selbst nicht einmal im griff haben und so lernen die beiden Jungen ein völlig falsches Weltbild kennen. Beide sind trotz ihres jungen Alters klug genug genau das zu erkennen, wie falsch alles läuft und suchen einen Ausweg, und dieser findet sich für beide immer wieder in Phantasien, die einfach ein bisschen Farbe bereit halten in all der Tristheit und Boshaftigkeit ihres Alltags. Mir sind Eli und sein Bruder August sehr ans Herz gewachsen und mitunter war es für mich sehr sehr schmerzhaft mitzuerleben, wie sich die beiden durchschlagen müssen. Das Buch hat mir ehrlich das Herz gebrochen, dennoch eben auch einen ganz tiefgreifenden Eindruck von zwei ganz außergewöhnlichen Jungen hinterlassen und wird mir ganz sicher noch eine ganze Weile in Gedanken bleiben. Der Autor beginnt hier literarisch mit einer Distanz, der man sich nach und nach erst nähert, je tiefer man eben in die Geschichte eintaucht und lässt die Realität der Brüder mit ihren kindlichen Phantasien auf einfühlsame und doch unverblümte Art und Weise verschmelzen, was das ganze für mich zu einem insgesamt besonderen Ganzen macht. Fazit: Ein sehr sehr lesenswertes Buch, auf das man sich schon auch einlassen muss.... Eli und sein Bruder August sind zwei ganz besondere Jungen und lassen, wenn man als Leser denn will ganz tief in ihre Seele blicken.

  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    20.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gewaltig!

    4.5 Sterne Eli Bell lebt in den 80er Jahren mit seiner Familie in Brisbane. Die Verhältnisse sind ärmlich, seine Mutter ist heroinabhängig, der Partner von ihr dealt mit Drogen. Mittendrin in all den Missständen, der 11-jährige Junge, dessen Traum es ist Journalist zu werden... Ein gewaltiges Buch, zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, hartem Leben und Träumen, Liebe und Leid! Der Schreibstil ist aussergewöhnlich und man muss als Leser erst einmal richtig ins Buch reinfinden, dann liest es sich aber sehr spannend und unterhaltsam! Besonders gefallen hat mir, dass trotz der traurigen Situationen auch immer wieder Humor und Hoffnung im Schreibstil zu finden sind! Eli Bell ist ein Junge, den man schnell ins Herz schließt und dem man während des Lesens immer nur das Beste wünscht, auch, oder vielleicht gerade, weil Elli Fehler macht! Alle anderen Charaktere sind ebenfalls gut gezeichnet und interessant beschrieben. Man merkt dem Buch an, dass der Autor selbst in ähnlichen Verhältnissen wie Elli aufgewachsen ist, dass ihm das Buch und die Geschichte sehr am Herzen liegen, denn alles wird eindrücklich, ehrlich und sehr authentisch beschrieben. Fazit: Ein gewaltiges Buch, das einem während des Lesens immer mehr in seinen Bann zieht! Man leidet und fiebert mit dem Protagonist mit und schließt ihn ins Herz. Man hofft bis zuletzt auf Ellis Glück! Ein wirklich beeindruckendes Buch, das nachhallt, ich kann es nur empfehlen.

  • Bewertung

    aus Stutensee

    5/5

    19.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Universum an Gefühlen

    Der Debütroman "Der Junge, der das Universum verschlang" von Trent Dalton begleitet den Jungen Eli Bell, den die Frage umtreibt, wie man zu einem guten Menschen wird und ob man das auch werden kann, wenn man zuvor ein schlechter Mensch war. Da Eli nicht gerade in einem einfachen Umfeld aufwächst – Mutter und Stiefvater dealen mit Drogen, der Babysitter ist ein Exhäftlng und sein Bruder Gus redet bereits seit Jahren kein einziges Wort mehr – ist das eine durchaus berechtigte Frage. Trotzdem erfährt Eli Zuneigung, Freundschaft und ganz besonders kindliche Phantasie. Ich hatte zunächst Probleme in das Buch hineinzufinden. Nachdem ich mich dann aber mit dem Schreibstil angefreundet hatte, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Spannung ist streckenweise besser, als bei einem Thriller und doch hat das Buch so viel mehr zu bieten – der Autor vermag es sehr bildhaft zu schreiben aber auch Gefühle unglaublich gut zu transportieren, so haben wir in einem Moment an Vertrauen, Glück und Leichtigkeit teil, und im nächsten sind wir schon wieder mit Trauer, Gewalt, Hass und Brutalität in ihrem Alltag konfrontiert. Ganz besonders mag ich, wie der Autor die Gedankenwelt des Eli Bell zeichnet. Insbesondere die Interaktion mit seinem Bruder Gus, aber auch mit Slim, haben mich immer wieder zum Nachdenken angeregt. Zudem ist auch die Symbolik hervorzuheben. Angefangen natürlich bei dem Universum, bis hin zum roten Telefon oder der Glückssprosse. Ich mag es wirklich sehr, in solchen Romanen viel Spiel für Interpretation zu haben. Und gerade auch bei der Frage, wie man zu einem guten Menschen wird, oder ob man gar ein schlechter Mensch ist, könnte das nicht passender sein. Was ich etwas schade finde ist, dass der Titel des Buches so leider nicht mehr ganz zu den Titeln der einzelnen Kapiteln und der Symbolik dahinter passt. Das hat im Englischen etwas besser funktioniert. Für mich ist das zusammenfassend ein wirklich tolles Buch, und insbesondere das Ende tröstet einen über etwaige Längen oder einen schwierigen Start hinweg. Unbedingt lesen!

  • book.a.like

    5/5

    18.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Positiv anders - aber stellenweise zu langatmig

    Der Junge, der das Buch verschlang...oder doch nicht?! Dieser Roman zählt zu den Büchern, die man nicht einfach mal so schnell wegliest. Dafür sind es einfach zu viele Seiten und eine wichtige Thematik, auf die man sich einlassen muss. Der Leser begleitet den jungen Eli auf einem Weg, den ein Kind noch nicht gehen müssen sollte. Zwischen den schwierigen Themen bleibt jedoch trotzdem Luft für Witz und Leichtigkeit. Die Kombination hat mir sehr gut gefallen. Die Gedanken und Gefühle eines 11-jährigen waren überraschend erfrischend und voller Mut. Allerdings waren einige Passagen doch sehr langatmig, hier hat sich der Autor meiner Meinung nach in zu vielen Kleinigkeiten verloren. Ich hätte mir mehr Struktur gewünscht, so war es eine Geschichte, die positiv anders ist - man jedoch mit Höhen und Tiefen klar kommen muss.

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