Entwicklung speziell dotierter Pulveraktivkohle als Toxinadsorber Entwicklung von oral einnehmbaren Toxinadsorbern zur Detoxifizierung bei bakteriellen Darmerkrankungen (AdsorbTox)
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.09.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
56 (Printausgabe)
Dateigröße
1453 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346245212
Derzeitiger Stand von Wissenschaft und Technik:
Die adsorbierende Wirkung von Holzkohle für verschiedene bakterielle Toxine im Verdauungstrakt ist schon im Jahre 1914 publiziert worden, wobei erste Versuche mit bakteriellen Toxinen wie Clostridium tetani und Clostridium botulinum oder auch mit Diphtherie-Toxin durchgeführt worden sind (vgl. hierzu den Übersichtsartikel in Ref. 1). Im Jahre 2001 ist von K. Naka et al. [2] eine Arbeit zur in-vitro Adsorption von Verotoxin produzierende E. coli (VTEC) bei Verwendung von E. coli O157:H7 an Aktivkohle (activated charcoal) veröffentlicht worden. Nach einer Stunde Inkubationszeit mit 10 mg Aktivkohle konnten keine Bakterien mehr in der Suspension nachgewiesen werden. Des Weiteren sind in Ref. 2 Versuche zur Adsorption von Verotoxin beschrieben worden. Danach kann das Toxin von der Aktivkohle adsorbiert werden. Die Eigenschaften (z. B. Porenverteilung) der eingesetzten Aktivkohle (Ken-ei Pharmaceutical Co., Ltd, Osaka Japan) sind aber nicht weiter untersucht worden. Grundsätzlich gilt für alle im Abschlussbericht zitierten Studien, dass die verwendeten Aktivkohlen schlecht oder gar nicht spezifisch charakterisiert worden sind und keinerlei Informationen über die Herstellung oder den verwendeten Aktivierungsprozess vorliegen.
Literatur
[1] Biokohle - Herstellung, Eigenschaften und Verwendung von Biomassekarbonisaten: P. Quicker, K. Weber (Hrsg.), 2016, Abschnitt 5.4.5.2: Adsorption von Pathogenen (Bakterien, Parasiten, Viren) und deren Stoffwechselprodukten, H.-P. Schmidt, A. Gerlach, H. Gerlach, C. Kammann, Seite 323-326.
[2] Adsorption effect of activated charcoal on enterohemorrhagic Escherichia coli: K. Naka, S. Watarai, Tana, K. Inoue, Y. Kodama, K. Oguma, T. Yasuda, H. Kodama; J. Vet. Med. Sci. 63 (2001) 281-285.
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