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Die unbekannte Astrid Lindgren Einblicke in das Wirken der berühmten Kinderbuchautorin hinter den Kulissen — Ihre Zeit als Verlegerin

3

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Abbildungen

30 schwarzweisse -Abbildungen

Herausgeber

Nora Pröfrock

Verlag

Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/15,2/2,5 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Den okända Astrid Lindgren. Åren som bokförläggare och chef

Übersetzt von

Nora Pröfrock

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7512-0006-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Abbildungen

30 schwarzweisse -Abbildungen

Herausgeber

Nora Pröfrock

Verlag

Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/15,2/2,5 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Den okända Astrid Lindgren. Åren som bokförläggare och chef

Übersetzt von

Nora Pröfrock

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7512-0006-6

Herstelleradresse

Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Max-Brauer-Allee 34
22765 Hamburg
Deutschland
Email: vertrieb@oetinger.de
Url: www.oetinger.de
Telephone: +49 40 607909777

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Wie so viele bin ich mit…

sleepwalker am 13.01.2025

Bewertungsnummer: 3012857

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie so viele bin ich mit Astrid Lindgrens Büchern aufgewachsen. Kjell Bohlunds Buch „Die unbekannte Astrid Lindgren. Ihre Zeit als Verlegerin“ zeigte mir eine völlig andere, aber mindestens ebenso beeindruckende Seite der weltbekannten Autorin. Kjell Bohlund beleuchtet anschaulich, worin der Unterschied zwischen Astrid Lindgren als Verlagsmitarbeiterin und als Person des öffentlichen Lebens bestand. Für mich war das Buch interessant, informativ und unterhaltsam, denn der Verfasser ist ein Kenner Astrid Lindgrens. Er war selbst Verleger bei Rabén & Sjörgen, dem Stockholmer Verlag, in dem sie arbeitete und der auch ihre Bücher verlegte. Außerdem war er Vorsitzender der Astrid-Lindgren-Gesellschaft. Obwohl es sich mehr auf Fakten abseits der bekannten Werke konzentriert, fand ich es keineswegs trocken, sondern durchaus lesenswert. Aber von vorn. Die wenigsten kennen wohl den Werdegang Astrid Lindgrens. Während des Krieges war sie für die Postüberwachung des schwedischen Geheimdienstes tätig, nach Kriegsende musste sie sich neu orientieren. 1944 nahm sie einem Schreibwettbewerb des Verlags Rabén & Sjörgen teil. Der Verlag bestand erst seit 1942 und stand kurz vor dem Bankrott. Astrid Lindgren gewann den zweiten Platz bei dem Wettbewerb. Ihr Debüt bekam gute Kritiken, verkaufte sich aber nur mäßig. Beim Wettbewerb im Jahr darauf reichte sie „Pippi Langstrumpf“ ein, das zuvor von einem anderen Verlag abgelehnt worden war. Mit diesem Manuskript gewann sie, einen Monat vor Heiligabend 1945 erschien das Buch und wurde zu Astrid Lindgrens erstem Bestseller. Trotz ihres Erfolgs nahm sie einen Job als Bürokraft im Verlag an, denn statt ausschließlich als freie Autorin zu arbeiten, bevorzugte sie „eine Stelle mit festem Gehalt und einen Arbeitsplatz, den sie täglich aufsuchen konnte.“ So schrieb sie morgens an ihren Büchern und mittags arbeitete sie im Verlag. Dieser entging dem Konkurs, Astrid Lindgren feierte Erfolge – der Rest ist Geschichte. 24 Jahre lang war sie nicht nur das literarische Zugpferd des Verlags, sondern auch die erste auf Kinderliteratur spezialisierte Lektorin und später eine der erfolgreichsten Verlegerinnen der schwedischen Buchbranche. Innerhalb von fünf Jahren wurde aus Rabén & Sjörgen vom Konkurs-Kandidaten Skandinaviens führender Kinderbuchverlag mit solidem wirtschaftlichem Fundament und hohem Ansehen. Astrid Lindgren bewies ein Näschen für erfolgreiche Bücher. Neben ihren eigenen Werken kümmerte sie sich nachmittags im Verlag um die Werke zahlreicher anderer Autoren (obwohl sie kein Freund der Bücher Enid Blytons war, ließ sie sie von ihrer Schwester aus dem Englischen ins Schwedische übersetzen und sorgte für die Veröffentlichung). Ihre Zusammenarbeit mit Illustratoren und Illustratorinnen und Autoren und Autorinnen beschreibt Bohlund anschaulich. Sie war eine taffe Geschäftsfrau, eine behutsame Lektorin und eine konstruktive Kritikerin. Oft hat sie sich wohl für ihre geübte Kritik sogar entschuldigt, was psychologisch ein kluger Zug ist. Die deutsche Übersetzung des Buchs ist zwei Kapitel länger als die schon 2018 in Schweden erschienene Version. Der Autor schreibt sehr ausführlich über die Beziehung der Autorin zu Deutschland und die erfolgreiche geschäftliche Zusammenarbeit mit dem Verlag Friedrich Oetinger, in dem auch heute noch ihre Bücher veröffentlicht werden. Auch über diesen Verlag erfährt man einiges, ebenso die Freundschaft zwischen Lindgren und den Oetingers. Ob „Die unbekannte Astrid Lindgren“ als Kinderbuch wirklich richtig platziert ist, wage ich zu bezweifeln. Ich bin ja ein sehr „fortgeschrittenes“ Kind, mir hat es gefallen. Der Autor gibt sich Mühe, anschaulich und lebendig zu schreiben, dazu gibt es Bilder und Auszüge aus Briefen von Astrid Lindgren an ihre Eltern. Als Jugendlicher hätte das Buch mich vermutlich eher gelangweilt. Mir hat es aber die Autorin als eine Art „Superfrau“ und „role model“ nähergebracht, daher von mir fünf Sterne.

Wie so viele bin ich mit…

sleepwalker am 13.01.2025
Bewertungsnummer: 3012857
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie so viele bin ich mit Astrid Lindgrens Büchern aufgewachsen. Kjell Bohlunds Buch „Die unbekannte Astrid Lindgren. Ihre Zeit als Verlegerin“ zeigte mir eine völlig andere, aber mindestens ebenso beeindruckende Seite der weltbekannten Autorin. Kjell Bohlund beleuchtet anschaulich, worin der Unterschied zwischen Astrid Lindgren als Verlagsmitarbeiterin und als Person des öffentlichen Lebens bestand. Für mich war das Buch interessant, informativ und unterhaltsam, denn der Verfasser ist ein Kenner Astrid Lindgrens. Er war selbst Verleger bei Rabén & Sjörgen, dem Stockholmer Verlag, in dem sie arbeitete und der auch ihre Bücher verlegte. Außerdem war er Vorsitzender der Astrid-Lindgren-Gesellschaft. Obwohl es sich mehr auf Fakten abseits der bekannten Werke konzentriert, fand ich es keineswegs trocken, sondern durchaus lesenswert. Aber von vorn. Die wenigsten kennen wohl den Werdegang Astrid Lindgrens. Während des Krieges war sie für die Postüberwachung des schwedischen Geheimdienstes tätig, nach Kriegsende musste sie sich neu orientieren. 1944 nahm sie einem Schreibwettbewerb des Verlags Rabén & Sjörgen teil. Der Verlag bestand erst seit 1942 und stand kurz vor dem Bankrott. Astrid Lindgren gewann den zweiten Platz bei dem Wettbewerb. Ihr Debüt bekam gute Kritiken, verkaufte sich aber nur mäßig. Beim Wettbewerb im Jahr darauf reichte sie „Pippi Langstrumpf“ ein, das zuvor von einem anderen Verlag abgelehnt worden war. Mit diesem Manuskript gewann sie, einen Monat vor Heiligabend 1945 erschien das Buch und wurde zu Astrid Lindgrens erstem Bestseller. Trotz ihres Erfolgs nahm sie einen Job als Bürokraft im Verlag an, denn statt ausschließlich als freie Autorin zu arbeiten, bevorzugte sie „eine Stelle mit festem Gehalt und einen Arbeitsplatz, den sie täglich aufsuchen konnte.“ So schrieb sie morgens an ihren Büchern und mittags arbeitete sie im Verlag. Dieser entging dem Konkurs, Astrid Lindgren feierte Erfolge – der Rest ist Geschichte. 24 Jahre lang war sie nicht nur das literarische Zugpferd des Verlags, sondern auch die erste auf Kinderliteratur spezialisierte Lektorin und später eine der erfolgreichsten Verlegerinnen der schwedischen Buchbranche. Innerhalb von fünf Jahren wurde aus Rabén & Sjörgen vom Konkurs-Kandidaten Skandinaviens führender Kinderbuchverlag mit solidem wirtschaftlichem Fundament und hohem Ansehen. Astrid Lindgren bewies ein Näschen für erfolgreiche Bücher. Neben ihren eigenen Werken kümmerte sie sich nachmittags im Verlag um die Werke zahlreicher anderer Autoren (obwohl sie kein Freund der Bücher Enid Blytons war, ließ sie sie von ihrer Schwester aus dem Englischen ins Schwedische übersetzen und sorgte für die Veröffentlichung). Ihre Zusammenarbeit mit Illustratoren und Illustratorinnen und Autoren und Autorinnen beschreibt Bohlund anschaulich. Sie war eine taffe Geschäftsfrau, eine behutsame Lektorin und eine konstruktive Kritikerin. Oft hat sie sich wohl für ihre geübte Kritik sogar entschuldigt, was psychologisch ein kluger Zug ist. Die deutsche Übersetzung des Buchs ist zwei Kapitel länger als die schon 2018 in Schweden erschienene Version. Der Autor schreibt sehr ausführlich über die Beziehung der Autorin zu Deutschland und die erfolgreiche geschäftliche Zusammenarbeit mit dem Verlag Friedrich Oetinger, in dem auch heute noch ihre Bücher veröffentlicht werden. Auch über diesen Verlag erfährt man einiges, ebenso die Freundschaft zwischen Lindgren und den Oetingers. Ob „Die unbekannte Astrid Lindgren“ als Kinderbuch wirklich richtig platziert ist, wage ich zu bezweifeln. Ich bin ja ein sehr „fortgeschrittenes“ Kind, mir hat es gefallen. Der Autor gibt sich Mühe, anschaulich und lebendig zu schreiben, dazu gibt es Bilder und Auszüge aus Briefen von Astrid Lindgren an ihre Eltern. Als Jugendlicher hätte das Buch mich vermutlich eher gelangweilt. Mir hat es aber die Autorin als eine Art „Superfrau“ und „role model“ nähergebracht, daher von mir fünf Sterne.

Was für eine großartige Frau

Philiene aus Süsel am 18.12.2024

Bewertungsnummer: 2367236

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin mit den Geschichten von Astrid Lindgren aufgewachsen und habe sie geliebt. Als Erwachsene habe ich begonnen mich mit dem Menschen Astrid Lindgren zu beschaffen. Eigentlich habe ich geglaubt alles über sie zu wissen. Doch der Titel dieses Buches verspricht nicht zu viel. Hier geht es um ein Kapitel in ihrem Leben, das weniger bekannt ist, aber trotzdem ein wichtiger Teil in ihrem Leben war. Es geht um die Verlegerin und Lektorin Astrid Lindgren. Der Autor erzählt von ihrer Arbeit für den Verlag, ihren Kontakt zu den Autoren und auch von ihren Kontakten im Ausland. Ich habe Astrid hier noch einmal von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Authentisch wurde das Buch durch viele Auszüge aus Briefen. Teilweise an Astrid Lindgren gerichtet, teilweise von ihr selbst geschrieben. Dazu viele Fotos und Anekdoten aus ihrem Leben. Das Buch liest sich wie ein Roman und iidt sehr interessant geschrieben.

Was für eine großartige Frau

Philiene aus Süsel am 18.12.2024
Bewertungsnummer: 2367236
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin mit den Geschichten von Astrid Lindgren aufgewachsen und habe sie geliebt. Als Erwachsene habe ich begonnen mich mit dem Menschen Astrid Lindgren zu beschaffen. Eigentlich habe ich geglaubt alles über sie zu wissen. Doch der Titel dieses Buches verspricht nicht zu viel. Hier geht es um ein Kapitel in ihrem Leben, das weniger bekannt ist, aber trotzdem ein wichtiger Teil in ihrem Leben war. Es geht um die Verlegerin und Lektorin Astrid Lindgren. Der Autor erzählt von ihrer Arbeit für den Verlag, ihren Kontakt zu den Autoren und auch von ihren Kontakten im Ausland. Ich habe Astrid hier noch einmal von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Authentisch wurde das Buch durch viele Auszüge aus Briefen. Teilweise an Astrid Lindgren gerichtet, teilweise von ihr selbst geschrieben. Dazu viele Fotos und Anekdoten aus ihrem Leben. Das Buch liest sich wie ein Roman und iidt sehr interessant geschrieben.

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  • S. 7 Vorwort

    S. 10 Wie alles begann

    S. 15 Ein sinkendes Schiff

    S. 25 Stellvertretende Verlagschefin

    S. 33 Das Blatt wendet sich

    S. 45 Während die Konkurrenz anderes im Sinn hatte

    S. 51 Kommerzialisierung

    S. 72 Die gute Lektorin

    S. 88 Die Lektorin, die es selbst am besten konnte

    S. 93 Die Bilder

    S. 109 Befreiung

    S. 125 Familienangelegenheiten

    S. 146 Aufbruch in die Welt

    S. 154 Die schwierige Doppelrolle

    S. 169 Die Chefin

    S. 186 Rabén & Lindgren

    S. 194 Aufwind und Gegenwind

    S. 206 Das Lebenswerk

    S. 211 Bildnachweis

    S. 213 Fußnoten

    S. 219 Literaturverzeichnis

    S. 222 Dank